Inga Kozuruba - Guten Rutsch, Elaine!
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Boo schüttelte den Kopf und lächelte. Bald würde der Morgen grauen. Bald ging die Party zu Ende, für diese Nacht. Und er wollte sie noch bis zum Schluss auskosten.
***
Sein Arbeitstag ging zu Ende und er war wieder zu Hause, entspannte sich wie jeden Abend vor dem Fernseher, eine Fertigmahlzeit vor sich. Es war immer derselbe Trott. Tagein, tagaus, und am Wochenende ein Besuch in seiner Stammkneipe und ein Ausflug ins Museum. Er mochte sein Leben, auch wenn viele es für langweilig erachten würden. Es hatte keine Überraschungen parat, es war immer einfach zu verstehen und einfach zu bewältigen.
Er war nur ein Rädchen in der großen Maschinerie der Behörde, aber damit auch der Teil eines großen Ganzen. Eines Ganzen, ohne das es nach seiner Überzeugung ihre Welt nicht mehr gäbe. Im Museum, wo viele Dinge aus der Vergangenheit ausgestellt waren, war immer die Rede von der guten, großen, alten Zeit gewesen, aber sie vergaßen immer, dass erst die Behörde ihr aller Leben sicher und einfach gemacht hatte. Mag sein, dass es heute nicht mehr möglich war, dass ein einfacher Bauernsohn ein großer Held wurde oder dass eine arme Dienerin zur Prinzessin erhoben wurde, aber dafür waren sie alle sicher. Und was sind schon ein paar verrückte Träume einzelner angesichts des großen Traums aller?
Er war glücklich, so wie er lebte. Beinahe. Wenn nur die Alpträume nicht wären. Er wünschte sich, wie jeden Abend vor dem Schlafen gehen, dass sie ihn diesmal verschonen mögen. Er wollte sie nicht. Er wollte gar keine Träume, nur einen geruhsamen, tiefen, einfachen Schlaf. War das denn so falsch? Er verzichtete auf die Wunder, wenn er von den Alpträumen bewahrt werden würde. Er war nicht gläubig, aber irgendwie ließ er doch jedes Mal ein stummes Gebet los, in der Hoffnung, dass er eines Tages doch erhört werden würde. Und endlich, nach so langer Zeit, wurde er erhört. Endlich!
***
Es war hoffnungslos. Kryss war am verzweifeln. Einige wenige Tage vor über zehn Jahren war er fort gewesen und das Desaster war komplett. Er wusste nicht, dass Elaine ihm die Arbeit enorm erleichtert hatte, hätte er es gewusst, hätte er vermutlich längst aufgegeben. Seine Kreaturen waren ihren Aufgaben kaum noch gewachsen und er war so müde. Es hatte für ihn so schön ausgesehen, damals, als er aufgeregt in die Tiefe der Katakomben hinabstieg und sich der Grenze widmete. Es war ein so gutes Gefühl gewesen, der einzige zu sein, der all die Menschen dort oben vor dem sicheren Untergang bewahren konnte.
Nur die wenigsten zollten ihm die nötige Anerkennung dafür, aber es kam ihm nur auf einen Menschen an. Und sie respektierte ihn, sie mochte ihn, sie war nie angeekelt oder überheblich. Aber sie liebte ihn nicht. Und er konnte es nicht ändern, ganz gleich, was er tat. Dieser eine Kuss, der nur technisch gesehen einer war, würde auch der einzige bleiben. Wieso konnte dieser vermaledeite Barde denn nicht die Erwartungen der anderen erfüllen und weiterhin Malvina anbeten oder stattdessen ihren menschliche Doppelgängerin Ellie? Wieso musste es so kommen wie es gekommen war?
Und als wäre es nicht schlimm genug, dass sein Herz für immer gebrochen war, jetzt musste er auch als Grenzwächter versagen. Ein Glück, dass der Prinz ihm seine Unterstützung nicht entzogen hatte, sonst hätte er gleich einpacken können. Aber jedes mal, wenn er seine Fühler nach seinem Gebiet ausstreckte, stellte Kryss mit Entsetzen fest, dass es schrumpfte. Die Linie dazwischen, sie wurde immer dünner, die Grenze selbst immer brüchiger. Die Dinge ohne Namen trauten sich immer mehr an die Oberfläche, sie wurden immer dreister, immer gefährlicher. Und auch wenn er mit den kleineren und schwächeren selbst oder mit Hilfe seiner Kreaturen fertig werden könnte, würden die großen Brocken sich an die Oberfläche zwängen, dann würde sie kaum noch jemand aufhalten. Wie sehr hätte er Corrys Hilfe gebraucht! Wäre sie sein geworden, dann wäre es nie so weit gekommen, dann wäre die Grenze für immer sicher, davon war er überzeugt. Es war zum verzweifeln.
***
Puppen und Teddybären. Malvina war in ihrem Zimmer und grübelte. Corry hatte es stets so belassen, wie es bei Malvinas Entführung damals verlassen wurde. Ihre Spielsachen und Kleider hatten damals Staub und Spinnweben angesetzt, aber das gab dem Raum einen ganz eigenen Charme, als sie ihn nach so langer Abwesenheit von dreizehn Jahren endlich wieder betrat. Als sie zurückkehrte, stand die Wohnung leer, die Türen der Zimmer geschlossen. Sie hatte sich so sehr darauf gefreut, ihre Familie wiederzusehen, aber sie fand nur ein Haus voller Erinnerungen.
Es war alles ihre Schuld. Wäre sie nicht so schwach gewesen, dann würden sie immer noch glücklich zusammen leben, zwar einfach und arm, aber glücklich, eine große Familie. Aber es kam alles anders. Und auch wenn inzwischen einige Zeit vergangen war, seit sie in diese Wohnung zurückgekehrt war, so war sie fast immer allein darin, allein mit den Erinnerungen und den Schatten der Vergangenheit. Boo, Irony oder ihre Schwester tauchten zwar immer wieder mal auf, auch Leo mit seiner Frau, aber es war nicht mehr dasselbe. Und es war schöner, Leo zu besuchen, als allein zu sein.
Sie hatte das Zimmer seitdem verändert. Ihre Spielsachen und kindlichen Kleider waren jetzt eingelagert, dort, wo alle Erinnerungen hingingen. Ihr Zimmer war jetzt einfach, fast schon spartanisch. Wo war die verspielte Kleine jetzt? Fort. Sie war schon lange kein Kind mehr, aber sie war auch noch keine Frau. Ein seltsamer Schwebezustand, irgendwie traurig, doch auch irgendwie schön. Aber bald würde alles wieder gut werden. Sie würden wieder so sein wie früher, eine Familie, vielleicht etwas größer, aber das war ja nicht schlecht. Und dann könnte auch sie langsam daran denken, diese Familie zu vergrößern. Das Angebot des Prinzen endgültig anzunehmen. Sobald ihre Familie bei ihr war.
Sie lächelte. Ein Träumer war hier, es würde alles gut werden. Menschen mochten so das Happy End, darum. Auch wenn sich in der jüngsten Zeit auch andere Entwicklungen gezeigt hatten – dann wiederum, Tragödien gab es auch schon seit es Menschen gab. Was sie trotzdem nicht daran hinderte, vom Glück zu träumen. Und Elaine war kein Träumer, dem eine Tragödie vorschwebte, das sicher nicht. Sonst hätte Malvina damals schon gewonnen, in Cerebros Namen.
Sie ging ins Bett, einsam in der so gut wie verlassenen Wohnung. Ob Corry wusste, was in ihrer kleinen Schwester vorging? Ob es sie noch kümmerte? Sicherlich, sie war um sie besorgt und würde sie erfahren, dass jemand Malvina auch nur ein Haar krümmen wollte, dann würde sie zur Stelle sein um die Kleine zu beschützen. Aber gab es da noch etwas mehr oder war es schon alles? War sie nur noch ein weiterer Auftrag für die Agentin des Prinzen und nichts mehr? Manchmal kam es ihr beinahe so vor. Sie hatte ein Auge auf ihre kleine Schwester, wie ihre Eltern es einmal haben wollten. Nicht mehr und nicht weniger. Wie jeden Abend seit ihrer Rückkehr in die Hauptstadt weinte sich Malvina in den Schlaf.
***
Der Graf weckte Elaine kurz vor dem Morgengrauen. Sie war verschlafen, und es war sicherlich nicht zum geringen Teil seine Schuld. Aber ein elektrisierender Kuss brachte sie wieder zurück, aus einem Land der Träume ins andere. „Bald ist es Zeit, Mylady.“
Sie nickte und zog sich an. Der Butler brachte ihnen ein für die Verhältnisse des Grafen viel zu einfaches Frühstück. Aber Elaine wollte sich einfach nicht an diesen Luxus gewöhnen. Sie hatte nicht vor, hier zu bleiben, auch wenn ihr der Abschied dieses Mal vermutlich noch schwerer fallen würde, als er vorhin schon war. Er würde nicht mit ihr kommen, aber auch er stand auf. Schließlich hatte auch er seine Aufgaben. Vermutlich würden sie sich erst am Abend wiedersehen. Es würde sie nicht wundern, wenn ihr Weg sie bis dahin erneut auf eine Feier führen würde. Auch wenn sie sich vermutlich schon vorher mal zum Hof begeben würde, des Beraters wegen. Die Vorfreude, einen Freund wiederzusehen war getrübt durch die Ungewissheit und Boos Worte. Was hatte sie zu erwarten? Keiner von ihnen wollte ihr sagen, wie Irony, der Berater, jetzt so war. Höflich würde er sein, dachte sie sich. Alles andere wäre Spekulation.
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