Inga Kozuruba - Guten Rutsch, Elaine!

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Elaine kehrt in die Hauptstadt zurück, um ihren Freunden zu helfen. Dort findet sie jedoch heraus, dass es nicht darum geht, sondern um eine größere Bedrohung, die über der Hauptstadt schwebt. Die Verschwörung, zu deren Aufklärung und Beseitigung sie beigetragen hatte, war nur eine Schicht und darunter kommt etwas anderes zum Vorschein. Eine dunkle Konfrontation bahnt sich an, und es scheint, als würden Elaines Freunde nun zu ihren Feinden werden.

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Graf von Karpat verbeugte sich und gab der Fürstin die Andeutung eines Handkusses, den sie mit dem klaren Blick der grünen Augen und einem höflichen Lächeln blasser Lippen beantwortete. Ihr pechschwarzes Haar war kunstvoll geflochten, auch darin fanden sich Kristalle, und ihre edel blasse Haut glitzerte wie Schnee.

Sie sah zu Elaine und ihr Lächeln gefror für einen Augenblick auf ihrem Gesicht. „Die Träumerin, wie interessant.“ Dann bewegten sich ihre Lippen lautlos: „Sagt mir, wie kam es, dass man Euch im Kleid meiner Mutter gesehen hat?“

Der Graf schmunzelte und verbeugte sich noch einmal: „Ich denke, ich werde die Damen für einen Augenblick verlassen.“

Bevor Elaine etwas sagen konnte, war der Drache auch schon in der bunten Menge verschwunden. Sie sah zur Fürstin und lächelte, ihre Lippen formten die Antwort: „Bis heute hatte ich keine Ahnung, dass es das Kleid Eurer Mutter war, Fürstin. Und ich habe es von einem Freund bekommen.“

Die Winterkönigin nahm Elaine am Ellenbogen und setzte sich in Bewegung, Elaine daher ebenfalls: „Hat Euer Freund Euch gesagt, woher er es hatte?“

Elaine lächelte: „Leider nicht, aber wenn Ihr es wissen wollt, kann ich ihn sicherlich für Euch fragen.“

Die Fürstin lächelte jovial: „Es wäre mir eine Freude. Ich weiß nicht, ob Ihr vom Verschwinden meiner Mutter etwas wisst, aber Ihr wart offensichtlich schon einmal erfolgreich darin, eine entführte Frau zu finden. Wenn Ihr mir in dieser Angelegenheit helfen würdet, würde ich mich sicherlich erkenntlich zeigen.“

Elaine nickte: „Ich werde sehen, was ich tun kann, Fürstin.“

Jetzt strahlte das Lächeln: „Wie schön. Dann wünsche ich Euch noch einen unterhaltsamen Abend – und ich denke, Euer Begleiter wird bestens wissen, wie ich zu erreichen bin.“

Elaine nickte und bedankte sich, die Winterkönigin war plötzlich weg, dafür war der Drache wieder bei ihr. Für einen Augenblick war sie etwas überrascht, aber nicht länger.

„Und was wünscht die Fürstin von Euch?“, fragte der Graf, erneut lautlos.

„Sie würde gern wissen, wie Kryss an das Kleid kam. Ist das nicht seltsam, genau das habt Ihr vorhin gesagt.“

Er schmunzelte: „Nur ein Zufall, weiter nichts. Hauptsache, dass Ihr Euch keinen Ärger mit der Dame eingehandelt habt. Dann wiederum, nur die wenigsten hier hätten den Mut, sich mit einem Träumer anzulegen. Ich möchte wetten, die meisten hatten zu seiner Zeit bereits vor Cerebro gezittert, und dass er Euch nicht das Wasser reichen konnte, haben wir alle gesehen.“

Elaine lächelte: „Dann hab ich wohl noch mal Glück gehabt. Wäre nicht sehr gut gewesen, wenn man mich des Diebstahls bezichtigt hätte.“

Der Graf grinste und nickte. „Und nachdem das geklärt ist, sollten wir wohl nach Boo suchen, denke ich.“

Elaines Blick glitt durch die Menge, aber sie konnte den Jungen nicht entdecken und seufzte. Der Graf tippte sie leicht an: „Was ist los?“

„Er scheint nicht hier zu sein, Alexey.“

Ihr Begleiter schmunzelte: „Ich bezweifle, dass es so leicht ist, einen kostümierten Jugendlichen hier auszumachen, zudem er nicht mehr ganz so aussieht wie Ihr ihn in Erinnerung habt, Ellie. Lasst besser mich suchen.“

Also bewegten sie sich weiter durch die Menge. Die bunten Farben und vielfältigen Formen begannen vor Elaines Augen zu verschwimmen, die donnernde und schreiende Musik war schon fast zu viel für ihre Ohren. Eine Diskothek war nicht sehr viel lauter, schien ihr, zudem sich auch der Musikstil der Moderne angenähert hatte. Und doch, die pulsierenden Beats, die Hitze der Geschwindigkeit, die fast schon hypnotisierenden Sequenzen, irgendwie passten sie zu diesem Anlass.

Die antiquierten Adligen hatten also durchaus Sinn fürs Moderne, auch wenn sie sich meist eher an die Tradition hielten. Das eine oder andere Kostüm, das sie sah, hätte ebenso gut in einem Videoclip auftauchen können und manche von ihnen waren nicht weniger freizügig. Die Etikette schien beinahe vergessen, als die Masken aufgesetzt wurden, hatte Elaine das Gefühl. Und das bekannte Schwindelgefühl kehrte zu ihr zurück. Ein Glück, dass der Graf die stützte – und dass sie dieses Gefühl durch einen Gedanken unter Kontrolle bekam.

Elaine spürte kurze Zeit später, dass seine Bewegung jetzt nicht mehr suchend war, sondern zielstrebig wurde, und folgte. Sie verstand nicht, warum der Graf sie zu einem Pärchen abseits der feiernden Menge zog. Sie hatte gedacht, Boo wäre mitten unter den Leuten zu finden, dort wo es am heißesten zuging. Von Karpat hatte es dagegen nicht anders erwartet, er ging mit Elaine von der Menge weg. Dort steuerte er auf einen Jugendlichen in Gesellschaft eines hübschen Mädchens, wohl noch keine sechzehn Jahre alt, aber bereits eine aufblühende Schönheit. Und was wichtiger war, sie war definitiv eines der Dienstmädchen dieses Palastes. Auch sie trug eine Maske, aber ihre Kleidung war einfacher und wirkte ein wenig wie eine Uniform. Ihre Wangen waren gerötet und sie lächelte verlegen. Hier war die Musik leiser, so dass man reden und vielleicht sogar flüstern konnte. Der Graf blieb stehen und räusperte sich und dann drehte sich der Jugendliche, der so sehr die Nähe des Mädchens suchte, zu ihnen, nahm offensichtlich überrascht seine Maske ab, und Elaine blieb wie angewurzelt stehen. Das konnte doch nicht Boo sein!

Wo waren seine schwarzen, zerrissenen Kleider? Was war mit dem verwuschelten Haar passiert? Es war kein Junge vor ihr, er war fast schon ein Mann, so schien es Elaine. Sein farbenfrohes Harlekinkostüm war aus feinsten Stoffen gemacht, er unterschied sich da kaum noch von einem Adligen. Seine blonden Haare waren zu einer perfekten Frisur geformt und ließen ihn älter als seine sechzehn Jahre aussehen. Und das Gesicht, das Gesicht schien ein ganz anderes zu sein. Es waren seine Gesichtszüge, er war immer noch irgendwie niedlich, aber die Mimik und der Blick der Augen waren wie die eines Fremden. Diese zehn Jahre schienen einen gänzlich anderen Menschen aus ihm gemacht zu haben.

„Ellie!“, er musterte Elaine von Kopf bis Fuß mit einem Schmunzeln auf seinen Lippen. Wenn das kein Blick war, der einen auszog, wür¬de Elaine einen Besen fressen! „Du hast dich kein Bisschen verändert! Lass dich drücken!“ Noch bevor sie reagieren konnte, hatte er sie schon an sich gezogen.

„Behalt deine Hände besser bei dir“, zischte Elaine. Das war doch nicht Boo!

Er ließ sie wieder los und erwiderte den kalten Blick des Grafen mit einem unverschämten Lächeln: „Ist sie nicht witzig?“

Der Graf gab dem Dienstmädchen mit dem Kopf ein Zeichen, sie machte hastig einen Knicks und verschwand. Boo verzog den Mund: „Alexey, ich hatte noch etwas mit ihr vor.“

Der Blick des Grafen hätte töten können: „Keine unnötigen Familiaritäten, bitte. Wir haben etwas wichtiges zu besprechen.“

Boo zwinkerte ihm zu: „Besprechen, ach so nennt man das heute. Von mir aus. Sag mal, Ellie, was machst du eigentlich schon wieder hier?“ Sein Blick wanderte demonstrativ an ihren Kurven entlang.

Elaine sah zum Grafen und sein Blick schien ihr zu antworten: „Na, haben wir übertrieben?“ Dann sah sie zu Boo und antwortete kühl: „Darum wollten wir mit dir reden, du Sklave der Hormone.“

Er kicherte: „Ich sagte doch, sie ist witzig. Na schön, die Party wird eh langsam langweilig. Setzen wir uns ab, hm?“

Der Graf lächelte kühl: „Sieht so aus, Kleiner. Und jetzt komm mit.“

Boo lächelte breit und verbeugte sich übertrieben: „Wie Ihr wünscht, Graf. Ich stehe mit Leib und Seele zu Eurer Verfügung.“

Alexey von Karpat sah zu Elaine und sein Blick schien ihr zu sagen: „So schlimm war selbst ich nicht, nicht wahr?“ Sie nickte. Der Graf deutete mit seinem Kopf auf die Tür, Boo nickte und ging, das Paar folgte ihm.

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