Emil Horowitz - Kostrows Wahrheit

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Was kann man tun, wenn die Realität anders ist als gedacht? Privatermittler Jokim Kostrow fühlt schon seit einiger Zeit, dass sich die Dinge ändern. Auf seine Heimatstadt München rollt eine dunkle Bedrohung zu, die sich nicht konkret fassen lässt. Zusammen mit seinem Partner Stephan Sieblat kommt er einer monströsen Verschwörung auf die Spur, die die Stadt ins Chaos stürzt. Das ist nur eine von mehreren Erfahrungen, die Kostrows Welt auf den Kopf stellen. Er muss erkennen, dass Deutschland nicht das ist, was es zu sein vorgibt. Gleichzeitig manifestiert sich in ihm eine Realität, die ihn geradewegs in eine tiefgreifende Identitätskrise führt. Jokim Kostrow wird klar, dass Wahrheit nicht der fest umrissene Begriff ist, für den er sie stets gehalten hatte. – «Seit ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich Deutschland mit neuen Augen.» – Wolfgang Schäuble

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"Und das Tartufo Nero ist eine solche Geschäftsstelle?"

"Gut möglich."

"Ihr wisst es nicht genau?"

"Bisher nicht. Aber diese Kois ..."

"Ja?"

"Die Betreiber kennzeichnen ihre hierarchische Position in den Geschäftsstellen durch unauffällige Ausstattungsmerkmale."

"Zum Beispiel Aquarien?"

"Könnte sein."

Kostrow überlegt. "Moment, das macht Sinn, wenn man berücksichtigt, was du zur hierarchischen Struktur gesagt hast. Ein Aquarium kann man entweder mit Zierfischen aus dem Gartencenter bestücken, oder ..."

"... mit Kois, der Gedanke ist mir auch gekommen."

Kostrow richtet sich auf. "Also, wenn wir mal annehmen, dass Milano tatsächlich ein ´Ndrangheta-Clanmitglied ist, und das Tartufo Nero ist seine Geschäftsstelle, dann müsste das Aquarium mit den Kois darauf hinweisen, dass ..."

"... Milano zur Führungsebene des Clans gehört, so ist es", ergänzt Bornemann.

"Das ist ja ein Ding."

Bornemann lehnt sich wieder zurück. "Wenn es zutrifft."

"Aber die Kois ..."

"... können ebenso Bestandteil des italienisch-japanischen Fusionsdesigns sein."

"Von dem du noch nie etwas gehört hast."

"Ich kann ja nicht alles wissen."

"Italienisch-japanisch, dass ich nicht lache."

"Wieso? Beide Designkulturen sind im Grunde puristisch."

Kostrow stöhnt. "Nicht du auch noch!"

"Du hast das schon einmal gehört?"

"Allerdings. Von Signor Enzo Milano höchstpersönlich, als Erklärung für das Aquarium."

"Na siehst du."

"Was soll das heißen?"

"Es sagt selbst, dass es eine Designphilosophie ist."

"Sag mal, bist du sicher, dass du Kommissar beim BKA bist?"

"Meistens."

"Milano sagt, es ist nur Design, also ist es nur Design?"

"Ich will damit nur ausdrücken, dass alles auch einfach die Wahrheit sein könnte."

"Unglaublich, dass das BKA in diese Sache nicht tiefer einsteigt."

"Tut mir leid, kein Anfangsverdacht."

"Kein Anfangsverdacht? Bei dem Aquarium?“

"Zu kurz gedacht, mein Freund.“

"Inwiefern?“

"Kein Anfangsverdacht, also keine nähere Observation. Keine Observation, kein Wissen um das Aquarium. Kein Wissen um das Aquarium, kein Anfangsverdacht.“

"Das darf ja wohl nicht wahr sein.“

"Das kann schon mal vorkommen.“

"Sollte es aber nicht.“

"Egal, jetzt wissen sie von dem Aquarium und haben Milano auf dem Kieker.“

"Und was passiert jetzt?“

"Das BKA wird seine Ermittlungsprofile entsprechend erweitern.“

"Na, das ist doch schon etwas." Kostrow fällt Stephans Hinweis auf den italienischen Journalisten ein. "Übrigens, sagt dir der Name Roberto Conti etwas?"

Bornemann überlegt eine Weile, dann erinnert er sich. "Das ist doch dieser italienische Enthüllungsjournalist, der gegen das organisierte Verbrechen recherchiert hat."

"Der und kein anderer. Stephan hat mir geraten, dich auf ihn anzusprechen."

"Tatsächlich? Und wozu?"

"Ich möchte mit ihm Kontakt aufnehmen, und du könntest vielleicht noch die Kontaktdaten haben."

"Meint Stephan."

"Und? Hast du sie?"

Bornemann sieht seinen Freund kritisch an. "Sag mal, interessiert du dich eigentlich noch für irgendetwas außerhalb deiner Ermittlungen?"

"Was soll das jetzt heißen?"

"Hast du wirklich keine Ahnung mehr, was mit Roberto Conti los war?"

Kostrow starrt Bornemann verblüfft an. "Los war? Was soll mit ihm losgewesen sein?"

"Das kam weltweit in allen Medien. Seine Karriere hat ein abruptes Ende gefunden, nachdem sein Haus im Stadtteil Mosorrofa durch zwanzig Kilo Semtex in seine Bestandteile zerlegt wurde und er und seine Familie nur deshalb nicht darin umgekommen sind, weil ihr Flug zurück aus Dortmund wegen Blitzeis auf der Startbahn starke Verspätung hatte."

"Verdammt, jetzt erinnere ich mich wieder. Das hat ganz schön Staub aufgewirbelt damals."

"Das kann man wohl sagen."

"Was wollte er eigentlich in Dortmund?"

"Sie waren zu Besuch bei der Familie seiner deutschen Ehefrau. Der Vater hatte Geburtstag oder so was."

"Ich gehe mal davon aus, dass er nicht mehr in Moso ..."

"Mosorrofa."

"Ja, genau, dass er da nicht mehr wohnt."

"Das versteht sich von selbst. Die ganze Familie ist im Rahmen des Zeugenschutzprogramms abgetaucht. Wohnen angeblich irgendwo in Deutschland."

"Doch nicht etwa in Dortmund?"

"Kann keiner wissen. Aber wenn ich für ihren Schutz zuständig wäre, würde ich sie nicht gerade in der Nähe ihrer Restfamilie unterbringen."

"Du hast ja ganz schön profundes Detailwissen. Blitzeis auf der Startbahn, Moso ..."

"Mosorrofa."

"Genau. Die Familie der Frau in Dortmund – woher hast du das alles?"

"Kontakte zu befreundeten Journalisten in Italien. Die haben mit ein paar Artikel geschickt."

"Verstehe. Und wie bringt uns das bei Enzo Milano weiter?"

"Conti führt seine Tätigkeit aus dem Untergrund fort. Wenn es eine Verbindung zwischen Milano und der ´Ndrangheta gibt, wird er sie kennen."

"Das ist toll. Da gibt es nur eine kleine, ganz unbedeutende Schwierigkeit."

"Und die wäre?"

"Conti ist abgetaucht. Kein Schwein weiß, wo er steckt."

"Über den Wissensstand von Schweinen ist mir nichts bekannt, aber Conti könntest du über Facebook kontaktieren."

"Habe ich schon versucht. Keine Chance, es gibt gefühlte fünf Millionen Roberto Contis. Und außerdem zweifle ich, ob er in seiner Situation überhaupt ein Profil hat. Hat er?"

"Natürlich, wie sollte er sonst Kontakt zu seinen Informanten halten?"

"Aber dann sind seine Feinde auch auf dem Laufenden. Was soll das denn für ein Zeugenschutz sein?"

"Er ist natürlich nicht unter seinem richtigen Namen unterwegs."

"Erstklassig. Damit sind wir so weit wie zuvor."

"Es sei denn, wir würden sein Pseudonym kennen."

"Das ist klar, du Schlaumeier. Und wenn wir es kennen würden, könnte es auch jeder andere kennen, und das Pseudonym wäre keines mehr."

"Das ist eine bestechende Logik, aber sein Pseudonym lautet Rocco Rossi."

Kostrow richtet sich wieder auf. "Du willst sagen, du kennst das Pseudonym von Roberto Conti?"

"Das hast du doch gerade gehört, oder?"

"Wie kannst du das Pseudonym von Roberto Conti kennen?"

"Es ist eben eine Frage der Vertrauenswürdigkeit."

"Ich bin vertrauenswürdig, aber du doch nicht!"

"Du hast ja eine schöne Meinung von mir. Aber da ich schon so eine Ahnung hatte, dass meine italienischen Journalistenfreunde das ähnlich sehen, habe ich mich auf dich berufen."

"Was, die kennen mich?"

"Also, wenn du dein Hirn nicht mehr zum Denken brauchst, kannst du es stundenweise als Nudelsieb vermieten. Unsere BKA-Zeit, klingelt da etwas? Das Austauschprogramm mit dem DDPS?"

"Vielleicht würde etwas klingeln, wenn ich eine Ahnung hätte, was das DDPS sein soll."

"Dipartimento della publica sicurezza! Die italienische Entsprechung des BKA."

"Jetzt weiß ich es wieder. Das Seminar über die Rolle der Presse bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität."

"Richtig, Kumpel. Mein Kontakt von damals ist Frederico Mondalba, der viel mit Conti zusammengearbeitet hat. Wenn du dich weniger mit der Hasenjagd beschäftigen würdest, hättest du die Kontakte von damals besser gepflegt."

"Und du hast das getan. Ich werde nie mehr ein abfälliges Wort über dich sagen."

"Daran werde ich dich zu gegebener Zeit erinnern. Also, wenn du meinst, dass du unbedingt Kontakt mit Conti aufnehmen musst, weißt du jetzt, was zu tun ist."

"Und ob ich das meine. Jetzt werden wir dem Mistkerl mal auf die Pelle rücken."

"Noch ist nicht erwiesen, dass er ein Mistkerl ist."

"Da wette ich fünf Kois drauf."

Bornemann blickt seinen Freund skeptisch an. Schließlich hebt er sein Glas. "Na, dann Prost."

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