Gregor Kohl - Zwei Klare auf den Weg
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Aquarien im Restaurant. Außer den paar Fischen dort ist hier alles tot. Es riecht nach altem Essen, die Salatbar besteht aus geöffneten Dosen, die in Silberwannen gekippt wurden. Wir setzen uns. Da kommt Elisabeth. Ach nein, das ist jetzt eine andere, jüngere. Was wir wollen. Schnitzel. Die Salatbar ist zur Selbstbedienung, aber zivil nehmen, nicht zu viel. Machen wir. Ganz bestimmt. Die Kordel seines Jackenärmels hängt in den geraspelten Karotten. Ich sage nichts, lasse die Rüben aus und nehme rote Beete. Grünen Salat, Gurkensalat, Bohnen. Dressing drüber. Essigöl. Wo diese Joghurtsoßen nur herkamen? Bestimmt die Italiener meint er. Ich tippe auf Weightwatchers und Dudarfst. Wir bestellen uns Bier. Ein Spruch über Fische und Wassertrinken. Noch so ein Schenkelklopfer, war schon Fastnacht? Kommt erst noch. In welcher Jahreszeit sitzen wir eigentlich? Wir haben Mäntel an, saßen auf der Bank für ein paar Stunden in Trainingsjacke. Die Fastnacht kommt bald. Wir sind bald dort. Der Winter ist doch auch nichts mehr. Die Jahreszeiten sind beliebig. Die Schnitzel kommen. Schön frittiert. Habt ihr da vorher Calamaris drin ausgebacken? Wieso? Nein! Schon gut, kann ich eine Jägersoße dazu bekommen. Kostet extra. Mach ich trotzdem. Heute, am Schnitzeltag bringst du mir doch bitte gleich noch eins. Mit Rahmsoße. Warum jetzt mit Soße? Weil der Fisch so rausschmeckt. Sind doch Schnitzel. Stimmt, für mich auch Soße. Pommes mit viel Salz. Bier aus dem Stiefel. Ein Liter für jeden. Das wird doch warm. Nicht bei uns. Jetzt nur nicht gluckern. Wer gluckert verliert. Der Stiefel muss mit Spitze nach oben gehalten werden. Der Kopf verschwindet fast im Glas. Jetzt langsam kommen lassen, denn am Gelenk wird es jetzt knapp und die Luft möchte in die Stiefelspitze drücken. Dann gluckert es. Wer es da dann durch abruptes Eindringen der Luft zum gluckern bringt, der muss die beiden nächsten zahlen. Passiert uns nie. Wir zahlen immer selbst.
Schnitzel sind aufgegessen, die Biere sind ausgetrunken. Es ist vier oder fünf. Wir setzen uns an den Tresen, bleiben noch eine Stunde oder zwei sitzen. Hier ist rauchen erlaubt. Wir sitzen extra. Weit weg von den alten Muttis im dauergewellten Grau. Wo kommen die jetzt her? Wir sitzen alleine, wenn nichts zu reden ist, geht immer Fußball. Hör auf mit dem, der kann nix. Der ist viel besser. Gegen die haben wir keine Chance. Es wird nochmal eng, wenn wir in den nächsten zwei Spielen aber, wenigstens vier Punkte, dann sind wir erstmal und wenn nicht, dann auch nicht. Neenee, in die zweite Liga geht es nicht. Was, die Tickets sind da billiger? Ist mir egal, ich gehe sowieso nicht hin. Hast du mal gesehen, was die verdienen. Nee, nichts von mir. Aber so was. Warte mal, habt ihr hier noch? Kann man bei euch noch kucken? Wo? Hinten, in der Nebenkneipe. Da gehen wir doch hin. Das schauen wir uns an. Gegen wen? Was, noch zwanzig Minuten. Gut, das reicht. Länger halte ich es nicht aus. Schon gut. Ich rede lieber darüber. Gib mir noch eine Reval. Gut. Gehen wir. Was, mit der Zigarette nicht durch den Raum. Also gut. Rauchen wir hier zu Ende. Geht auch so. Mach doch mal den Radio an. Das Radio. Auch das.
Fertig. Aus. Aus. Aus. Das Spiel ist aus. Wieder nichts. Dieses Mal nicht. Selbstbewusst sind wir. Wir können wieder auf die anderen herab schauen. Klar, geht. Wer braucht dazu einen Kick? Jetzt haben wir den Sozialtourismus. Jetzt wird auf unsere Kosten gereist. Schön mal hierher gefahren und auf unsere Kosten den ganzen Tag gefaulenzt. Den ganzen Tag auf das Geld warten und mit fetter Lederhaut herum gelegen. Was denn? Ward ihr heute Mittag auch bei den anderen dabei? Was das heißen soll? Nix. Neenee, nix CSU. Der wie heißt er noch? Der kann doch reden was er will. Der wird doch sowieso immer. Was sag ich denn. Die Demokratie im Facebook-Taumel? Wer will denn noch Politiker werden? Gescheiterte, oder Karrieristen, die nach ein paar Jahren Politik in die Wirtschaft gehen. Der Koch, oder der Merz, oder der, wie heißt er noch? Alles Juristen. Und weiter? Nichts, sind Juristen. Was meinst du denn damit. Nichts. Warum sagst du es? Nur so, ich musste auf das Schnitzel aufstoßen, und da hab' ich es gesagt.
Wir gehen, die Kneipe, das Restaurant ist nichts für nach sechs. Wir marschieren hoch, ins Café. Noch ein Bier, zwei. Wir kommen rein, es steht schon alles da. Die Bedienung erkennt uns an unseren Stimmen. Bis wir die Treppen oben angekommen sind, steht das Bier schon auf unseren Plätzen. Ich stolpere über meinen Gürtel. Ich habe einen Trenchcoat an, mit Gürtel. Den habe ich im Keller gefunden. War mal teuer. Sieht jetzt ziemlich billig aus. Hatte ich den von Metzen? Teures billig. Ist ihm teuer zu stehen gekommen. Ich stolpere über den Gürtel. Wofür ich den habe. Schmeiß ihn weg. Geht nicht, sieht ohne Scheiße aus. Sieht auch mit so aus. Hör doch auf, mit deinem Wollpulli. Jedes mal, wenn du diesen Überzieher überziehst hängt die Wampe raus. Sieht schlimm aus. Ehrlich? Klar. Warum hast du nie was gesagt? Du hast ja auch nie was über meinen Trenchcoat gesagt.
Hattest du nicht mit dem Rauchen aufgehört? Die Bedienung fragt. Nee, wie kommst du darauf? Du hast doch wochenlang Nicorette gekaut. Hat er nur hier. Sei still; ja, habe ich so probiert. Ehrlich, nur hier? Ja. Sah eklig aus. Du hast immer gekaut wie ein Kamel. Habe ich ihm auch gesagt, dann hat er wieder mit dem Rauchen angefangen.
Hier ist Rauchverbot. Schon gut. Wir gehen auf den Balkon. Langsam werde ich müde. Das Bier fängt an bitter zu schmecken. Ich wechsle auf Jägermeister. Habe ich eigentlich noch genug Geld? Für einen Meister reicht es noch. Es ist sieben. Ich gehe dann nach Hause. Ich auch. Ich bin hundemüde. Ich muss morgen früh raus. Was musst du denn morgen so früh machen? Ich bin nur müde. Das reicht, um heim zu gehen. Was machst du morgen Abend? Ich treffe mich mit einer Freundin. Was ernstes? Nein, aber die ist nett. Die sind bei dir doch immer alle nett. Ja, macht doch nichts; du bist auch nett. Mann! Ich gehe jetzt. Tschüß.
Zu Hause lege ich mich auf's Bett. Warte auf etwas. Nichts. Nichts regt sich. Nichts regt mich auf. Ich stehe auf. Nach dem Schnitzel, jetzt hole mir aus dem Kühlschrank eine Packung Forellenfilet. Preiselbeeren dazu. Die Meerettichsahne ist verdorben. Kein Brot mehr da. Gehe ich nochmal einkaufen? Es ist Samstagabend, das geht noch. Ich packe die Filetstücke in den Kühlschrank zurück. Milch fehlt auch. Nach dem versoffenen Tag bekomme ich Hunger. Habe ich überhaupt etwas gegessen! Den Dönerladen hatten wir übersprungen. Normalerweise ist das immer unser Abschluss. Schnitzel war vorher. Dieses Mal nicht, kein Döner. Doch einkaufen. Supermarkt ist nur fünf Minuten von hier entfernt. Ich gehe hin, eine Tüte habe ich eingesteckt. Mit Hunger einkaufen. Noch nie gut gegangen. Ich habe einen Einkaufskorb unter dem Arm. Aus Plastik. Der Korb füllt sich, mit Brot, Toast, Milch, Joghurt, jetzt wird er schwer, Cornflakes, Kakao, Käse, nochmal Käse. Eier, brauche ich Eier? Also auch Eier. Gut, reicht. Geld zählen. Warum erst jetzt? Ok, einmal Käse zurück. Dann könnte es reichen. An die Kasse gehen und alles im Kopf zusammen zählen. Noch eine Tüte. Eine reicht nicht. Das Geld reicht. Die Kasse addiert alles auf, ich komme über die Runden. Mir bleiben sogar noch drei Euro.
Die Tüten abgestellt, nochmal rein. Seife vergessen. Jetzt aber nach Hause, Übelkeit macht sich ganz breit, der Hunger drückt. Woher kommt der jetzt? Der Kloß im Bauch, zusammengekniffene Zähne, Muskeln, die nicht beschäftigt werden. Ein leichtes Würgen. Nicht so anstellen, die Menschen in Afrika - nein, jetzt nicht so. Keine billigen Sprüche, schon wieder. Gab es heute hier genug mit all den Glatzen. Etwas schneller den Schritt werden lassen. Tür auf. Erst auf's Clo gehen, Hände waschen. Wo ist die Seife? Hier, ganz oben auf dem Brot. Die Flakes sind zerdrückt. Klar, hatte ich unter den Arm geklemmt, könnten jetzt Brösel nur noch sein. Hände sind gewaschen. In die Küche. Kurzer Weg, Ein-Zimmer-Küche-Bad. Zimmer mit Ausblick. Womit anfangen? Die Forellen. Meerettichsahne vergessen. Wieder. Geht auch so. Ohne Brot, mit Preiselbeeren. Ging schnell, das Filet sehr zart, keine Gräten. Preiselbeeren drauf, kann man auch mit den Fingern. Ist ja niemand da. Finger riechen nach Seife, schmecken auch etwas danach. Etwas Tabakgeruch noch dabei. Hände mit Salz waschen. Jetzt geht's. Und jetzt? Käse mit Brot. Käsebrot, Milch mit Kakao, mit Kaba, der mit dem Bären.
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