Rita Renate Schönig - Der rote Brunnen

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Am «Roten Brunnen» wird die Leiche von Marina Leistner gefunden – erstochen.
Der Mord gleicht den Wochen zuvor begangenen Tötungen an zwei Frauen im Kreis Offenbach. Weil jedoch der geistig verwirrte Mann festgenommen und wieder in die psychiatrische Klinik zurückgeführt werden konnte aus der er entflohen war, gehen die Erste Kriminalhauptkommissarin Nicole Wegener und ihr Team davon aus, es mit einem Nachahmungstäter zu tun zu haben. Bleibt die Frage, woher er detaillierte Kenntnisse hatte, die nie veröffentlicht worden waren?
Erneut rückt das Personal der Klinik in den Fokus der Ermittlungen, ebenso der Ehemann des Opfers. Auskünfte über ein gut gehütetes Geheimnis liefert Katrin Jäger, die Freundin von Marina.
Aber auch die selbst ernannte Senioren-Soko, unter der Leitung von Helene und Herbert, sind im Besitz dieser Information. Als Katrin Jäger einen Tag später überfallen und dabei fast zu Tode kommt, steht fest: Sie sind auf der richtigen Spur. Voller Elan stürzen sie sich in ihre weiteren Ermittlungen.

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Kurz darauf standen sie vor einem schmucken Fachwerkhaus, in dem – laut Namensschild an Briefkasten und Klingel – Marina und Markus Leistner wohnten.

Lars schellte, woraufhin ein melodischer Singsang im Inneren des Hauses erklang. Das wars dann aber auch. Weder hörten die Kommissare, dass sich jemand der Tür näherte, noch anderweitige Geräusche. Lars versuchte es erneut, während Harald an die Fensterscheiben klopfte, mit ähnlich negativem Erfolg.

Hingegen wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Fenster geöffnet. „Hallo, Sie!“, rief eine ältere Frau mit graugelocktem Haar. „Was wolle Sie von dem Herrn Leistner? Lasse Sie den armen Mann doch wenigstens heut in Ruh.“

Harald ging über die Straße. „Wir sind von der Polizei.“

Die Frau blickte mehr als skeptisch. „Des kann ja jeder behaupte. Zeige Sie mir erst mal Ihrn Ausweis. Heutzutag treibt sich einfach zu viel Gesindel rum. Manche gebe sich sogar als Polizei aus, nur damit se in die Wohnung komme und hinnerher is es Geld weg und was sonst noch.“

Harald hielt der Frau seinen Polizeiausweis vor die Nase. „Weinert ist mein Name. Ich bin von der Kriminalpolizei in Offenbach. Und Sie sind …?“

„Zumindest steht des da“, entgegnete die Frau, beugte sich weit aus ihrem Fenster, um Haralds Dienstausweis genau betrachten zu können.

„Therese Hoffmann, mit zwei F.“

Na so was … mit zwei F …, dachte Harald amüsiert.

„Jetzt wolle Sie bestimmt auch mein Pass sehe?“

„Nicht nötig, Frau Hoffmann. Mein Kollege Hansen.“ Harald machte eine Kopfbewegung zu Lars. „Wir müssen unbedingt mit Herrn Leistner reden. Wissen Sie, ob er zu Hause ist?“

„Natürlich ist der daheim. Wo soll er denn sonst sein, nachdem was passiert is. Des geht bestimmt um soi Frau, stimmt’s?“

Ohne eine Antwort abzuwarten, redete die Frau ohne Punkt und Komma eifrig weiter und verfiel dabei immer heftiger in die Seligenstädter Mundart.

„Bei dem Krawall heut Morche am „Rote Brünnche“, hat ja doch die ganze Nachberschaft aus de Fenster geguckt. Na ja, die viele Polizeiautos und dann sinn ja auch noch die, in dene weiße Anzüch gekomme. Da weiß mer doch, dass da schon wieder was Schlimmes passiert sein muss. Genau wie letzt Johr, als es den Hagemann erwischt hot. Den hot mer an de „Mulaule“ gefunne. Oinische saache ja, er hätt‘s net annerst verdient – de Hartgesottene .“

Einen kleinen Augenblick schaute die Frau gedankenverloren in die Gegend. „Warn Sie damals aach dabei?“

„Ja, wir hatten das Vergnügen“, erwiderte Harald.

„Wir hoffe ja alle, dass des mit dem Mord und Totschlag hier bei uns net zur Gewohnheit wird. Mer is sich ja soi Lebe net mehr sicher. Aber eins kann ich Ihne gleich sage; der Herr Leistner hat seine Frau net umgebracht. Da brauche Se gar net erst drüber nachzudenke. Sowas könnt‘ der gar net. Der hat sogar letzt Jahr drei Ratte mit em Käfisch gefange und die dann in de Spessart gefahrn, wo er die Viecher wieder ausgesetzt hat. Ob des so nötisch war. Ratte – des muss mer sich amol überlege; da gibt’s doch werklich genug davo. Na ja, jeder wie er will.“ Sie seufzte. „Außerdem war der gar net daheim, übers Wochenende – den Herr Leistner, mein isch.“

Lars und Harald warteten geduldig, bis die Frau ihre „Aussage“ beendet hatte und einige Sekunden darüber hinaus. Als sie dann nur noch erwartungsvoll schaute, stellte Harald die Frage, auf die Frau Hoffmann noch keine unaufgeforderte Antwort gegeben hatte.

„Wann haben Sie Frau Leistner das letzte Mal gesehen?“

„Na gestern Abend um halb elf. Da hab ich se, wie immer, aus dem Haus renne gesehe. Heut nennt mer des joggen. Sie tät des brauche, damit se einschlafe kann, hat sie mir mal erzählt. Mindestens a halb Stund war se immer unnerwegs. Aber gestern Abend is se wohl länger gejoggt. Jedenfalls hab ich se net heimkomme gesehe.“

Den argwöhnischen Blick der Kommissare nahm Frau Hoffmann zum Anlass, um hinzuzufügen: „Ich kann net mehr so gut schlafe. Deshalb guck ich schon mal öfters aus em Fenster.“

„Können Sie uns vielleicht auch sagen, wann Herr Leistner gestern Nacht nach Hause gekommen ist?“

„Glaube Sie etwa, ich würd‘ meine Nachbarn bespitzele, junger Mann?“ Frau Hoffmann schaute erbost.

„Nein, natürlich nicht. Es liegt mir fern, etwas Derartiges zu behaupten.“ Lars befahl seinem Gesicht eine ausdruckslose Mimik.

„Ich mein aber sein Auto gehört zu habe“, gab Frau Hoffmann dann doch noch preis. „Des muss so um halb eins gewese sein.“

„Aber, dass er jetzt zu Hause ist, wissen Sie?“, hakte Harald nach.

„Ja, ganz sicher. Bestimmt hat er sich hingelegt – nach der ganzen Aufregung.“

„Wie war das Verhältnis zwischen Frau und Herr Leistner? Ich meine – verstanden sie sich gut, oder gab es öfters Streit?“, erkundigte sich Harald.

Frau Hoffmann überlegte einen Moment, wobei sie die Augen zum Himmel hob und schüttelte dann vehement den Kopf. „Zoff hatten die nie, wenn Sie des meine.“

„Danke, Frau Hoffmann“... mit zwei F , setzte Harald gedanklich nach.

„Wir werden unser Glück …“

„Ach, da is er ja, de Herr Leistner.“ Frau Hoffmann winkte dem Mann gegenüber zu, der in einer dunkelblauen Hose und einem hellblauen Shirt in der Eingangstür stand.

„Ich hab dene Kriminale da schon gesacht, dass Sie bestimmt schlafe“, rief sie über die Straße und schloss ihr Fenster, in der festen Überzeugung, momentan ihre Bürgerpflicht erfüllt zu haben.

Markus Leistner bat die Kriminalbeamten ins Haus und direkt die Treppe hinauf ins Obergeschoss.

„Sie müssen Frau Hoffmann entschuldigen. Sie meint es nicht böse. Ich bin sogar froh, dass sie ein Auge auf ihre Nachbarn und speziell auf unsere Wohnung wirft. Dann fühle ich mich besser, wenn Marina alleine zu Hause ist. Obwohl … genutzt hat es wohl nicht wirklich.“

Er ging den Beamten voran in den offenen Wohn- und Essbereich. Der Raum maß etwa 20 bis 23 Quadratmeter und war, mit modernen Möbeln geschmackvoll eingerichtet. Auf schwarzlackierten Regalen, die in verschiedenen Ebenen angebracht waren, standen jeweils drei Fotos in silbernen Rahmen, auf denen das Ehepaar zu sehen war; darunter ein Hochzeitsbild. Sie schienen glücklich. Die blauen Augen der jungen Frau strahlten. Die anderen Bilder – so schätzte Harald – könnten Urlaubsaufnahmen sein.

Seltsam war, dass keine sonstigen Fotos – von Verwandten, Eltern oder Freunden zu sehen waren. Dafür hingen an den Wänden einige scheinbar wertvolle farbenfrohe Kunstdrucke – soweit Harald das beurteilen konnte. Nicht alle waren nach seinem Geschmack.

Lars warf einen neugierigen Blick durch die Terrassentür. Hier hat man einen schönen Blick über die Dächer der Häuser , ging es ihm durch den Kopf.

Harald und Lars nahmen, nach einer auffordernden Geste, auf der anthrazitfarbenen Couch Platz. Auf dem Tisch davor stand eine halb volle Flasche Tamdhu – 15-jährig. Kein Whisky, den man einfach so abkippte, wie Lars von Nicole, als Whisky-Liebhaberin, gelernt hatte.

„Zuerst möchten wir Ihnen unser Beileid aussprechen“, begann Harald das Gespräch.

Markus Leistner nickte. „Danke. Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?“

„Nein, danke“, brachten Harald und Lars beinahe einstimmig hervor.

„Ich dachte eigentlich auch eher an Kaffee oder Wasser“, entgegnete Markus Leistner, den Blicken der Beamten folgend. „Ich für meinen Teil, brauche dringend einen Kaffee.“

Er ging die wenigen Meter zur Küchenzeile und holte, ohne noch einmal nachzufragen, drei rote Kaffeebecher aus dem Schrank und stellte sie nacheinander unter den Ausgießer der Maschine.

Aus Erfahrung wussten die Kriminalbeamten, dass solche banalen Tätigkeiten vorwiegend dazu dienten, mit einem schockierenden Ereignis klarzukommen, und ließen den Mann gewähren.

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