Rita Renate Schönig - Der rote Brunnen

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Am «Roten Brunnen» wird die Leiche von Marina Leistner gefunden – erstochen.
Der Mord gleicht den Wochen zuvor begangenen Tötungen an zwei Frauen im Kreis Offenbach. Weil jedoch der geistig verwirrte Mann festgenommen und wieder in die psychiatrische Klinik zurückgeführt werden konnte aus der er entflohen war, gehen die Erste Kriminalhauptkommissarin Nicole Wegener und ihr Team davon aus, es mit einem Nachahmungstäter zu tun zu haben. Bleibt die Frage, woher er detaillierte Kenntnisse hatte, die nie veröffentlicht worden waren?
Erneut rückt das Personal der Klinik in den Fokus der Ermittlungen, ebenso der Ehemann des Opfers. Auskünfte über ein gut gehütetes Geheimnis liefert Katrin Jäger, die Freundin von Marina.
Aber auch die selbst ernannte Senioren-Soko, unter der Leitung von Helene und Herbert, sind im Besitz dieser Information. Als Katrin Jäger einen Tag später überfallen und dabei fast zu Tode kommt, steht fest: Sie sind auf der richtigen Spur. Voller Elan stürzen sie sich in ihre weiteren Ermittlungen.

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Ähnlich unergiebig wäre die Aussage vom Ehemann. Er wäre am gestrigen Abend erst spät von einer Geschäftsreise zurückgekommen und habe im Gästezimmer übernachtet, um seine Frau nicht zu stören. Weswegen er ihre Abwesenheit erst heute Morgen bemerkt hätte.

„Josef schickt am Spätnachmittag seine Mitarbeiter nochmals los, in den entsprechenden Häusern nachfragen. Die schmale Gasse ist nur von wenigen rückseitigen Fenstern oder Terrassen aus einsehbar“, informierte Nicole ihr Team nun zu ihrem derzeitigen Wissensstand.

Die noch dürftigen Angaben schrieb Lars auf die Glasscheibe, die ihre beiden Räume trennten und wie immer, als Informationstafel diente.

Marina Leistner, 44 Jahre alt, verheiratet mit:

Markus Leistner (46 Jahre)

Keine Kinder

Fundort (Tatort?): Roter Brunnen, Seligenstadt

Auffindezeitpunkt: 6 Uhr 30 (Aussage Notarzt)

Aufgefunden von: Carsten Reinhold

Todeszeitpunkt: etwa Mitternacht, plus/minus.

„War das der übliche Weg des Joggers?“, wollte Harald wissen.

„Wohl eher nicht“, antwortete Nicole. „Josef sagte, Herr Reinholds übliche Route wäre am Main entlang, entweder zur Mulaule und wieder zurück, oder in die andere Richtung bis kurz vor dem Ortseingang Klein-Welzheim. Am Montagmorgen wollte er noch Brötchen holen, weil seine Freundin bei ihm übernachtet hat, weshalb …“

„Was ist die Mulaule und was der Rote Brunnen ?“, wurde Nicole von Dietmar Schönherr unterbrochen.

Im Mainzer Umland geboren und aufgewachsen und bis Ende letzten Jahres in Königstein im Taunus tätig, kannte er sich weder mit den örtlichen Gegebenheiten aus, noch mit der Historie des jetzigen Einsatzgebietes.

„Die Mulaule ist ein Wehrturm, Mitte des 15. Jahrhunderts“, gab Harald freudig Auskunft. „Gehörte einst zur Stadtbefestigung und der „Rote Brunnen“ ist ein kleiner ummauerter Bachlauf, in der Gasse zwischen einer Eisdiele und einem Restaurant. Ursprünglich gespeist durch …“

„Harald, bitte. Ihr könnt euch später gerne über die Historie Seligenstadts unterhalten“, würgte Nicole weitere zum Mordfall irrelevante Aussagen ab.

„Die Wohnung von Marina und Markus Leistner befindet sich, wie der Jogger angab, unweit der Fundstelle.“

„War die Frau ebenfalls laufen – mitten in der Nacht?“, fragte Lars, deutete auf den Jogginganzug, den das Opfer trug und lenkte so die Aufmerksamkeit endgültig auf den aktuellen Fall.

Er konnte die Begeisterung seines Kollegen, bezüglich mittelalterlicher Geschichten noch nie so wirklich nachvollziehen und wollte auf keinen Fall noch mehr geschichtlichen Nachhilfeunterricht hören.

„Ob Marina Leistner joggen gewesen war oder nur mal vor die Tür gehen wollte … entzieht sich zurzeit noch unserer Kenntnis“, erwiderte Nicole. „Findet es heraus.“

„Täusche ich mich, oder wurde ihr auch in den Unterbauch gestochen?“

In den Gesichtern der Kriminalbeamten spiegelte sich, was der Kollege Schönherr mit seiner Bemerkung zum Ausdruck bringen, aber niemand zugeben wollte.

„Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich nach einem Nachahmungstäter aus. Der Rosenkranz war auch vorhanden, aber dieses Mal kein Messer oder etwas in der Art.“ Nicole stöhnte hörbar. „Genaueres wird die Sektion zeigen. Sie ist für 16 Uhr angesetzt.“

Sofort schaute Lars auf den beigen Teppichboden unter seinen Füßen. Harald und der neue Mitarbeiter drängelten sich auch nicht begeistert an die Front.

„Also gut. Herr Schönherr, Sie begleiten mich. Zuvor nehmen Sie sich die Unterlagen der zwei getöteten Frauen nochmal vor. Vielleicht haben wir etwas übersehen.

Ihr beide“, wandte Nicole sich Lars und Harald zu, „schaut euch den Tatort an und befragt den Ehemann unseres Opfers. Obwohl Josef bereits mit ihm gesprochen und auch die Nachbarschaft befragt hat, möchte ich, dass ihr euch selbst ein Bild vor Ort macht. Wann genau Herr Leistner gestern Abend nach Hause gekommen ist und ob das jemand bezeugen kann, und so weiter – ihr wisst schon. Belege für seinen Aufenthalt übers Wochenende wären auch nicht schlecht.

Ich setze mich mit dieser Psychologin, Dr. Claudia Scherer, in Verbindung. Ich kann nur hoffen, dass Lambrecht ihr nicht schon wieder abhandengekommen ist. Falls doch, müsste ich der Dame kräftig auf die Füße treten.“

Das täte ich ohnehin sehr gern , setzte Nicole in Gedanken nach. Die Frau war ihr von Anfang an suspekt. Weshalb konnte sie nicht erklären. Es war einfach mal wieder dieses Bauchgefühl, das ihr sagte: Da stimmt etwas nicht. Irgendetwas stinkt gewaltig zum Himmel.

„Sollten wir es wirklich mit einem Trittbrettfahrer zu tun haben“, fuhr sie laut fort, „dann müsste der Insiderwissen haben. Das mit dem Rosenkranz ging niemals an die Presse.“

„Willst du wieder eine Soko bilden?“, fragte Harald, so beiläufig wie möglich – wusste er doch, wie angespannt Nicole während der letzten Wochen gewesen war.

Zu seiner Erleichterung schüttelte die den Kopf. „Wir ermitteln erst einmal wie gewohnt.“

Während die Kollegen zum Tatort unterwegs waren, machte sich Dietmar Schönherr – mehr oder weniger lustlos – an die ihm zugeteilte Aufgabe. Er sah nicht wirklich einen Sinn darin, noch einmal die Unterlagen zu durchforsten, deren Text er im Schlaf herunterrasseln konnte.

Seine Frau hatte sich schon gesorgt, weil er in den letzten Wochen in seinen unruhigen Träumen, von Messern und Rosenkränzen nuschelte, und war froh, als der Fall endlich abgeschlossen war. Nun fing das Ganze womöglich wieder von vorn an. Aber das war halt so, wenn man der Neue ist. Er würde sich erst seine Lorbeeren verdienen müssen, bevor er in den Kreis der Alteingesessenen aufgenommen wurde.

„Verdammte Scheiße.“

„Was ist scheiße?“

Der Kriminaloberkommissar hatte nicht bemerkt, dass seine Chefin erneut den Raum betreten hatte und jetzt hinter ihm stand. Anders als ihr Vorgänger, Herr Dr. Lechner, der – nach Angaben seiner Kollegen – stets einem Tornado ähnlich durch die Tür stürmte, tauchte Nicole Wegener ohne ein Geräusch zu verursachen, wie aus dem Nichts auf.

Harald und Lars amüsierten sich darüber, während Dietmar Schönherr das als äußerst gruselig empfand und sich dadurch anhaltend unter Beobachtung fühlte.

Auch jetzt zuckte er zusammen. „Eh, was? Ja, nein. Also“, stotterte er herum. „Es ist nur so … Wir haben die Akten zigmal durchgesehen. Ich weiß nicht, was wir noch finden sollten. Ich dachte, der Fall wäre abgeschlossen.“

„Vielleicht ist er das ja auch – vielleicht aber auch nicht. Sie selbst haben doch gerade Parallelen festgestellt“, erinnerte Nicole.

Schönherr nickte und fragte im gleichen Atemzug: „Was ist mit Michael Lambrecht? Ist der noch safe?“

„Ja. Dr. Claudia Scherer versicherte mir, dass er im Hochsicherheitsbereich der Klinik untergebracht wurde und dort seit gestern sogar in einem sogenannten Kriseninterventionsraum – volkstümlich auch Gummizelle genannt.“

„Also doch ein Nachahmer“, sagte der Kommissar. Es klang mehr wie eine Feststellung, als wie eine Frage.

„Sieht so aus.“ Gedanklich schon wieder ein Schritt weiter und deutete Nicole auf die Akten. „Legen Sie Ihr Augenmerk besonders auf die Sache mit dem Rosenkranz.“

„Ich gehe auch nochmal sämtliche Presseartikel durch. Eventuell gab es doch einen Hinweis oder ein Foto, das veröffentlicht worden ist.“

„Gute Idee“, stimmte Nicole zu. „Beleuchten Sie außerdem das Umfeld des Opfers … Freunde, Vereine, Nachbarn. Besteht eine Verbindung zu der Klinik … Also, einfach mal ins Ungewisse hinein.“

Sie hatte bereits den Türgriff in der Hand, drehte sich aber nochmals Schönherr zu. „Wie gefällt Ihnen die Arbeit hier?“

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