Günter Laube - Die W-Formel oder das Spiel des Lebens

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"mal was anderes": Auszug aus einer Rezension v. 02.02.2013 auf Neobooks: "In der Tat ein universelles Werk, was wiss. und phil. Grenzbereiche tangiert. … Da Erkenntnis bekanntlich die unendliche Annäherung des Denkens an das Objekt ausmacht, bleibt sie im Abschluss unmöglich. Im Umkehrschluss wäre ein Erkenntnisende auch katastrophal, da es gleichbedeutend mit einem Geistesende wäre. Wie ist das also mit den Gedanken? Am Anfang war das Wort, nein die Tat, wie im Faust heißt. Aber wenn man bedenkt, dass die ganze Welt voller Informationen steckt, welche die Dinge treiben und sein lässt, wie sie sind, – ihnen ihre Sinnbestimmung verleiht, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Worin liegt nun der Sinn allen Seins, vielleicht nur darin, dass sich das 'Etwas' vom 'Nichts' unterscheiden muss. Während das 'Etwas' durch Widersprüche, Polarisationen (positiv/ negativ/ männlich/ weiblich) gekennzeichnet wird, ist das 'Nichts' nicht zu definieren. Selbst ein Vakuum, bildet einen luftleeren Raum und die Abwesenheit von Etwas hinterlässt noch immer eine Lücke, was ja auch wieder was ist. Hm… eine solch harmonische, widerspruchsfreie und vor alle 'sinnlose' Singularität bereitet Probleme –
Dass die Welt zu komplex ist, um sie in Gänze zu verstehen, ist bekannt, und daran wird auch dieses Büchlein gewiss nichts ändern. Dennoch ist es überaus interessant, dem Autor in seiner Argumentationslinie zu folgen, wobei sich zweifellos eine beispiellose Vielschichtigkeit von Anregungen und Ideen auf diesem Gebiet auftut.".

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Das sind schon knifflige Fragen, doch wir wollten ja einen Schritt, Atemzug, Besenstrich nach dem anderen machen. Widmen wir uns also wieder der W-Formel: Unsere erste Sta­tion führt uns in das 19. Jahrhundert, genau ins Jahr 1881: In den USA, in Alabama, in der Stadt Tuscumbia lag das Anwe­sen Ivy Green. Hier wohnten die Kellers. Vater Arthur war Offizier der konföderierten Armee gewesen, Mutter Kate war Anfang zwanzig, einige Jahre jünger als ihr Mann und hatte vor zwei Jahren ihr erstes gemeinsames Kind bekommen: He­len. Im Frühling stellten die Eltern der zweijährigen Helen Keller fest, dass sie blind und taub war. Infolge einer wenige Monate zuvor erlittenen Krankheit. Mehrere Ärzte bestätigten in den folgenden Tagen die Diagnose und fügten stets hinzu, dass keine Aussicht auf Heilung bestand. In dieser Zeit wur­den Taubblinde wie Geisteskranke behandelt, ein so genann­tes normales Leben war für solche Menschen ausgeschlossen, ebenso für deren Angehörige - soweit sie sich denn um das kranke Kind kümmerten. Die dritte Fertigkeit, die sie schließ­lich verlor, war das Sprechen. Der Hausarzt von Arthur und Kate Keller erklärte ihnen, dass dies leider zu solch einer Er­krankung dazu gehöre, da sie nicht hören kann, was sie spricht. Wiederum einige Zeit später setzten sich die beiden mit Erziehungsgedanken auseinander. Ob es einen Erzieher gäbe, der trotz »dreifacher Ohnmacht« den Geist von Helen erreichen könnte. Ausschlaggebend war die Feststellung, dass Helens Tast- und Geruchssinn nicht nur funktionierten, son­dern sogar - soweit möglich - die Disfunktion der übrigen Sin­ne kompensierten. Die Jahre zogen ins Land, und im Sep­tember 1886 stießen die Kellers auf Charles Dickens' »Reise­notizen über Amerika«, in denen er von der Erziehung eines taubstummen und blinden Mädchens berichtet. Ihr Name war Laura Bridgman, ihr Erzieher Doktor Samuel Gridley Howe, Leiter der Perkinsschen Blindenanstalt in Boston. Nach entsprechenden Erkundigungen veranlassten einige weitere Punkte Arthur und seine Frau schließlich, dass er mit Helen eine Reise unternahm. Von den Südstaaten in den Norden, zu­nächst nach Baltimore, was im 19. Jahrhundert eine nicht un­erheblich längere Reise als heutzutage war. Es ging mit der Ei­senbahn, und so bekamen auch andere Menschen die kleine Helen zu Gesicht, die bisher kaum das elterliche Grundstück verlassen hatte. Nachdem Helen und ihr Vater diverse Rat­schläge von fremden Mitreisenden überstanden hatten, trafen sie Doktor Chisholm, eine Kapazität auf dem Gebiet der Au­genheilkunde. Eine Mitreisende gab Keller den Rat, das Kind einschläfern zu lassen, da es falsches Mitleid wäre, das Kind am Leben zu erhalten. Arthur Keller wechselte daraufhin mit seiner Tochter das Abteil und hoffte nun, dass Chisholm ihnen weiterhelfen könne. Zunächst konnte er das nicht, sondern be­stätigte die Diagnose der lebenslangen Taubblindheit. Aber auf die Bemerkung Kellers, dass Helen immer weiter wie ein Tier leben müsse, empfahl er ihm, eine geeignete Lehrerin zu suchen. Und er konnte ihm einen Kontakt vermitteln: Doktor Alexander Graham Bell, den Erfinder des Telefons. Er war ur­sächlich Taubstummenlehrer und wohnte in Washington. Ar­thur und Helen fuhren also weiter. Nach Washington. Und Bell konnte weiterhelfen, er konnte von einem weiteren Bei­spiel berichten, einer Französin, die ebenfalls taubstumm und blind war und trotzdem erzogen worden war. Nur wusste er nicht, von wem.

Noch am Tage der Rückkehr nahm Arthur Keller Kontakt zu Michael Anagnos auf, dem Leiter der Blindenanstalt in Boston. Anagnos war Howes Schwiegersohn und antwortete per Brief, dass er sich nach einer geeigneten Lehrkraft umsehen werde. Was er auch tat. Er beriet sich mit der ersten Pflegerin des In­stituts, Miss Hopkins, die dort seit 20 Jahren arbeitete. Doch diese hielt die Erzieherinnen, die in den letzten Jahren ihr Ex­amen abgelegt hatten, für zu jung, um eine solch schwere Auf­gabe zu bewältigen. Auch die in den Augen von Anagnos be­gabteste Pflegerin, die im Alter von 14 Jahren 1880 selbst als Patient blind und halb verhungert nach Boston gekommen war und ihr Augenlicht durch Operation wiedergewann, war nach Ansicht von Miss Hopkins der Aufgabe nicht gewach­sen. Denn sie hatte noch nie mit taubstummen Kindern gear­beitet und erst im Jahr zuvor ihr Examen gemacht.

Schließlich galt es abzuwägen: Einerseits würden die Kinder und Kollegen die Zwanzigjährige hier in Boston vermissen, andererseits dürfte es so gut wie ausgeschlossen sein, irgend­wo in Amerika eine geeignetere Person zu finden. Der Kom­promiss lautete: Sie soll selbst entscheiden.

Als Anagnos der Zwanzigjährigen die schwierige Aufgabe wenige Tage später erläuterte, brachte er auch die Erkenntnis­se von Doktor Bell zur Sprache, der dem Kind Lebendigkeit und Intelligenz in auffälligem Maße zuerkannte. Abschließend gab er ihr drei Tage Bedenkzeit, denn eine solche Entschei­dung sollte nicht überstürzt gefällt werden. Von Boston nach Tuscumbia am Tennessee umzuziehen, das vom Sezessions­kriege noch verwüstet war, war keine Kleinigkeit, ihr Leben würde sich sehr verändern, auch den äußeren Umständen nach. Von der Großstadt in die Provinz. Der Direktor erklärte ihr auch, dass von ihr keine Wunder erwartet würden. Sollte das Experiment scheitern und sie es gegebenenfalls abbrechen, würde ihr kein Vorwurf gemacht werden.

Die junge Pflegerin brauchte jedoch keine drei Tage, sie war eine Frau, und Frauen entscheiden Dinge gerne mal aus dem Bauch heraus. Während ihr Bauch noch im Zimmer des Direk­tors die Reise nach Süden antrat, beschäftigte sich ihr Kopf in den folgenden Tagen und Wochen mit den Aufzeichnungen von Doktor Howe über die Erziehung von Laura Bridgman.

Ende Februar 1887 trat sie dann ihre Reise in den Süden an, der Kopf folgte dem Bauch. Miss Hopkins, die sie wie eine Tochter behandelt hatte, erklärte ihr zum Abschied, dass sie wahrscheinlich die größte Aufgabe ihres Lebens vor sich habe, und dass sie ihr in schwerer Stunde schreiben solle. Die junge Pflegerin versprach es, stieg in den Zug und trat die Reise in ein neues Leben an. Im Gepäck hatte sie eine Puppe und einen langen Brief in Blindenschrift, mit Grüßen von den Kindern der Perkinsschen Blindenanstalt, von denen sie sich auf emo­tionale Weise verabschiedet hatte. Auch wenn sie sie sehr ver­missen würden, fanden die Kinder es doch richtig und wichtig, dass sie das kleine Mädchen in Alabama aus ihrer stillen, dunklen, schwarzen Welt herausholen wollte.

Nach sieben Jahren in Boston kam die junge Frau am 3. März 1887 in Tuscumbia an. Sie wurde von Kate Keller erwar­tet, herzlich empfangen und mit einem kleinen Pferdewagen nach Ivy Green gebracht. Dort lernte sie alsbald ihren Schütz­ling, Helen Keller, kennen. Die Erziehung der Taubblinden, die bis dahin in gewisser Weise wie ein wildes Tier gelebt hat­te, konnte beginnen, und in späteren Zeiten sollte es auf der ganzen Welt keine Biografie Helen Kellers geben, die nicht auch von Anne Sullivan gehandelt hätte, der jungen Erzieher­in aus Boston, die wenige Monate später in einem Brief an Miss Hopkins schrieb: »Ich weiß, daß die Erziehung dieses Kindes der Hauptinhalt meines Lebens sein wird.«

Walter Pause fasste die Biografie Helen Kellers in »Das Le­ben triumphiert« zusammen, einem weiteren Exemplar aus dem Bücherschrank meiner Eltern. Auch diesem Werk werden wir auf unserer Reise wiederholt begegnen, denn es bietet für die Prinzipien, die wir suchen, wertvolle Hinweise aus dem Leben.

Doch jetzt lassen Sie uns einen noch größeren Sprung in die Vergangenheit machen: Abraham, der Urvater von drei Weltreligionen, stammte aus Ur in Chaldäa, dem heutigen Irak. Vor rund 4.000 Jahren soll er dort gelebt haben. Und damit sind wir bei einem Grundthema: der Religion. Oder genauer gesagt: den Religionen. Denn es gibt derer eine ganze Menge.

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