Günter Laube - Die W-Formel oder das Spiel des Lebens

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"mal was anderes": Auszug aus einer Rezension v. 02.02.2013 auf Neobooks: "In der Tat ein universelles Werk, was wiss. und phil. Grenzbereiche tangiert. … Da Erkenntnis bekanntlich die unendliche Annäherung des Denkens an das Objekt ausmacht, bleibt sie im Abschluss unmöglich. Im Umkehrschluss wäre ein Erkenntnisende auch katastrophal, da es gleichbedeutend mit einem Geistesende wäre. Wie ist das also mit den Gedanken? Am Anfang war das Wort, nein die Tat, wie im Faust heißt. Aber wenn man bedenkt, dass die ganze Welt voller Informationen steckt, welche die Dinge treiben und sein lässt, wie sie sind, – ihnen ihre Sinnbestimmung verleiht, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Worin liegt nun der Sinn allen Seins, vielleicht nur darin, dass sich das 'Etwas' vom 'Nichts' unterscheiden muss. Während das 'Etwas' durch Widersprüche, Polarisationen (positiv/ negativ/ männlich/ weiblich) gekennzeichnet wird, ist das 'Nichts' nicht zu definieren. Selbst ein Vakuum, bildet einen luftleeren Raum und die Abwesenheit von Etwas hinterlässt noch immer eine Lücke, was ja auch wieder was ist. Hm… eine solch harmonische, widerspruchsfreie und vor alle 'sinnlose' Singularität bereitet Probleme –
Dass die Welt zu komplex ist, um sie in Gänze zu verstehen, ist bekannt, und daran wird auch dieses Büchlein gewiss nichts ändern. Dennoch ist es überaus interessant, dem Autor in seiner Argumentationslinie zu folgen, wobei sich zweifellos eine beispiellose Vielschichtigkeit von Anregungen und Ideen auf diesem Gebiet auftut.".

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Da auch die interessanteste Reise mit ein wenig Esprit ange­nehmer gestaltet werden kann, werden wir Anekdoten des »Grandseigneur des deutschen Humors«, Loriot, ( Stuttgarter Zeitung ) genauso begegnen wie Autobiografien, zum Beispiel der von dem »Geheimagenten wider Willen« Thomas Lieven, die Johannes Mario Simmel zu Papier brachte. Lieven war nicht sein richtiger Name, aber aus gewissen Gründen war die Nutzung dieses Namens unumgänglich. Daher werde ich, wenn ich auf dieses Buch bzw. diese Geschichte eingehe, auch bei diesem Namen bleiben. Lieven hatte zwei Schwächen: Frauen und Kochen, und während seiner unfreiwilligen Agen­tentätigkeit lernte er in Frankreich auch Josephine Baker ken­nen. Von dieser Szene leitet sich auch der Titel des Buches »Es muss nicht immer Kaviar sein« ab. Es kam 1960 auf den Markt, fand sich im Bücherschrank meiner Eltern und hat mir gewisse Einblicke in die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs aus der Perspektive eines »Augenzeugen« ermög­licht. Es ist eine Autobiografie in Romanform und gehört da­mit zu meinen bevorzugten Büchern. Denn »je näher man am Ball ist, um so besser« (Helmut Schön).

Eine Erfahrung, die auch die fernab der Zivilisation im indonesischen Urwald aufgewachsene Sabine Kuegler in ihrer Autobiografie »Dschungelkind« beschreibt: Sie las zahlreiche Zeitschriften, um ihre Kenntnisse auf den »westlichen Stand« zu bringen, nachdem sie als Siebzehnjährige zurück nach Eu­ropa kam und somit auf eine Schule nach westlichem Modell gelangte. Diese Zeitschriften entstammten allen Sparten unse­rer mehr als vielfältigen Kulturlandschaft. Immerhin hatte sie aus den Zeitschriften und aus Gesprächen mit (Schul-)Freun­dinnen genug gelernt, um im europäischen Großstadt-Dschungel zu überleben. Dieses Prinzip werden wir auf unse­rer Reise auch verfolgen.

Ebenfalls ganz nah am Ball war Albert Schweitzer, der Theo­logie, Philosophie und Medizin studierte. Mehrere Jahrzehnte lebte er in Lambarene, im heutigen Gabun, in Westafrika, so auch von 1939 bis 1948, während des Zweiten Weltkrieges. Als er im August 1948 nach Europa kam, machte er die Erfahrung, »daß durch den Krieg und seine Greuel die Menschen für die Idee der Ehrfurcht vor dem Leben noch empfänglicher gewor­den waren.« Eine Beobachtung, die er im darauf folgenden Jahr in den USA bestätigt fand. Hier machte er die Bekannt­schaft von Ärzten, die ihn 1942 mit einer großen Medikamen­tenlieferung just zu dem Zeitpunkt unterstützten, als er im - von der Welt, die mit dem Weltkrieg beschäftigt war - nahezu abgeschnittenen Lambarene diesen Nachschub dringend brauchte.

Alle angesprochenen Quellen gehören zum Kulturgut der Menschheit. Also sollte man darauf auch zurückgreifen, um etwas derart Umfassendes wie die W-Formel darzustellen. Denn die Welt ist groß und kompliziert!

I. Was?

»Möchtest du sehen, wo die Zeit herkommt?«, fragte Meister Hora Momo.

(Michael Ende, Momo)

Anlässlich des Einstein-Jahres 2005 wurden im April-Heft von Bild der Wissenschaft die »7 Rätsel der Physik« präsentiert. Ne­ben den altbekannten Fragen nach Materie, Masse und Zeit lautete die siebte Frage: Gibt es die Weltformel? Eine einzige, alles erklärende Formel, ein alter Traum der Physiker. Doch wie es in dem Artikel heißt, scheint der Weg zu dieser Formel noch weit zu sein, auch rund sechs Jahre nachdem sich die Physiker-Elite im Jahre 1999 in Potsdam zu einer Konferenz über die Weltformel getroffen hatte. Fast 400 theoretische Phy­siker haben es damals nicht geschafft, und im Mai 2006 schrie­ben die Kieler Nachrichten : »Irrte Charles Darwin? Neue Debat­te um moderne Evolutionstheorie«.

Das legt die Vermutung nahe, dass hier in der Tat ein interdisziplinärer Ansatz hilfreich sein könnte. So wie es Erwin Schrödinger verfolgte, der sich fragte »Was ist Leben?« und als Physiker die Welt der Biologie betrachtete, oder aus Sicht eines Universalgelehrten wie Alexander von Humboldt. Es sei denn, wir würden ein kleines Mädchen von acht oder zwölf Jahren mit einem wilden, pechschwarzen Lockenkopf, das nichts besitzt als das, was es findet oder geschenkt erhält, und eine Schildkröte treffen, die uns den Weg zu Meister Secundus Minutius Hora, dem Meister der Zeit, und seiner Allsichtbrille zeigen könnten. Denn mit dieser Brille könnten wir alles se­hen.

Michael Endes »Momo«, das Kind, das den Menschen die von den Zeit-Dieben, den grauen Herren, gestohlene Zeit zu­rückbrachte, begegnete mir zum ersten Mal in der Schule, in Form eines Hörspiels. Gewisse Elemente werden uns auch auf unserer Reise begegnen, aber so lange wir Momo und Kassio­peia am südlichen Rand einer großen Stadt, in der Ruine eines alten Amphitheaters, nicht treffen, werden wir auch den Weg zum Nirgend-Haus in der Niemals-Gasse nicht finden. Und somit auch nicht die kleine goldene Allsichtbrille. Insofern gilt es, ein weiteres Prinzip anzuwenden, das Momo verfolgte: Sie konnte zuhören. Mit Aufmerksamkeit und Anteilnahme. Und den Leuten kamen auf einmal Gedanken, die ihnen bei ihren Problemen weiterhalfen. So wollen auch wir zuhören und uns dann weiterführende Gedanken machen. So wie früher, als wir Kinder waren.

Vertrauen wir nun gleich am Anfang unserer Reise auf die Erfahrung von Momos Freund Beppo Straßenkehrer: »Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächs­ten Atemzug, an den nächsten Besenstrich«.

Und damit kommen wir zurück zu meiner Klausur. Trotz­dem ich jetzt theoretisch gerüstet bin und mir eine Menge Quellenmaterial zur Verfügung steht, finde ich in die erste Frage nicht rein. Mein Nachbar hingegen scheint die richtigen Gedanken gefunden zu haben. Er beschreibt Seite um Seite. Andere im Raum schreiben ebenfalls. Ich kann nicht lesen, was mein Nachbar schreibt, jeder hat seinen eigenen Tisch. Er sitzt einen Meter von mir entfernt. Ich muss mir also meine eigenen Gedanken machen. Irgendwie komisch, immerhin scheinen die Gedanken mit den Lösungen für die Aufgaben ja in diesem Raum zu sein. Aber egal, ob zehn oder einen Meter entfernt, mein Gehirn steht irgendwie nicht auf Empfang. Vielleicht liegt das daran, dass die anderen mehr gelernt ha­ben? Im Idealfall genau das, was heute abgefragt wird? Das ist es, genau! Ich habe einfach nur das Falsche gelernt.

Aber wie ist das allgemein mit den Gedanken? Immerhin sind wir nicht die Einzigen, die diese Klausur schreiben, im Nachbarkurs gibt's die nächste Woche, in anderen Schulen der Stadt ebenfalls in diesen Tagen, und in den anderen Schulen im Land, in Europa, ach was, überall in der Welt sicherlich auch! Ja, im Prinzip kann die Gedanken doch jeder haben, un­abhängig davon, wo er ist. Und in zeitlicher Hinsicht gibt es auch keine Beschränkung. Mein jüngerer Bruder wird Ähnli­ches denken und verarbeiten müssen, wenn er in ein paar Jah­ren in dieser Klasse ist. Gedanken existieren also jenseits von Raum und Zeit, würde ein Physiker wohl sagen. Haben sie denn auch elektromagnetischen Charakter, breiten sich wie Wellen aus? Ein Physiker wäre wohl auch der geeignetste, um Gedanken zu beschreiben. Denn gleich müssen sie sein, der Mensch übersetzt sie gewissermaßen nur in seine Sprache. Aber Form, Farbe und Klang bleiben immer gleich. Nur dass der Engländer blue, der Franzose bleue und der Deutsche blau sagt. Aber zeigt man allen eine blaue Wand, meint jeder das gleiche.

Andererseits scheint es auch vollkommen individuelle Ge­danken zu geben, wie im Falle von Albert Einstein, denn nur er hat die Relativitätstheorie formuliert und die Gedanken dafür entwickelt. Oder wie bei Newton, dem der Gedanke der Schwerkraft fast in den Schoß fiel. In Form eines Apfels.

Die Lehrerin hatte den Gedanken schon, als sie uns die Auf­gabe gestellt hat. Aber wozu hat sie die Aufgabe erstellt? Wenn wir mal davon absehen, dass die Aufgabe ein Teil der Klausur ist, die ihrerseits wiederum ein Teil der Gesamtnote im Zeugnis ausmacht, dann doch aus dem Grund, dass wir unseren Geist entwickeln, dass wir lernen, oder vereinfacht ausgedrückt: Damit wir schlauer werden. Oder intelligenter. Dies könnte ein Grundprinzip sein, denn sowohl Newton als auch Einstein hatten Lehrer und sind zur Schule gegangen, aber die Gedanken, die sie nachher ausformulierten, hatten eben sie, und nicht ihre Lehrer. Offenbar gibt es also Gedanken, die von vielen verarbeitet werden können, einige, die von einer kleinen Anzahl an Menschen, und äußerst wenige Ge­danken, die nur von einzelnen Menschen verarbeitet werden können. Woher kommen aber diese Gedanken? Was genau sind Gedanken?

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