Christine Doyle - Das ultimative Spiel

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Im Juni 2095 wird in einem heruntergekommenen Hotel der Bürgermeister von New York tot aufgefunden. Die Leiche ist mit einem Zinken gekennzeichnet. Eine Markierung, die man sonst bei Avataren im 'ultimativen Spiel' – dem momentan erfolgreichsten Onlinespiel – vorfindet.
Die Polizeichefin Mary Clark Johnson findet schnell die vermeintliche Mörderin. Maya Sommers, Tochter des Solarzellentycoons Ronan Sommers. Es nützt ihr aber nichts, da sie der jungen Frau den Mord nicht nachweisen kann.
Um schneller voranzukommen, schaltet sie die im Rollstuhl sitzende Detektivin Tini Tucker ein. Doch die will sich nicht mit dem Mord beschäftigen. Sie versucht die Sache auszusitzen und beschäftigt sich stattdessen mit gestohlenen Händen, geflohenen Robotern, verschwundenem Samen und anderem.
Mary Clark Johnson lässt aber nicht locker, denn sie hat noch ein anderes Problem. Der ultimative Jäger des Spiels hat sie als neues bedeutendstes Opfer ausgewählt.

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Am nächsten Morgen wurde Tini viel zu früh durch ein Dauerklingeln aus dem Bett geholt. Die Bildleitung baute sich äußerst langsam auf. Als sie endlich stand, war sie komplett verschneit. Begleitet wurde die Verbindung von diversen Aussetzern. Eine starke Sonneneruption legte seit Stunden fast die Hälfte der weltweiten Server lahm. Trotz der technischen Probleme, sah man deutlich Mary Clark Johnsons Nervosität. Tini dagegen war nichts als müde.

„Wie können Sie eigentlich eine gute Detektivin sein, wenn Sie den halben Tag verschlafen?“

„Mary Clark, es ist nicht mal sieben.“

„Ich bin seit fünf Uhr auf, da hat man wenigstens was vom Tag.“

Munter klang die Polizeichefin, dass musste sie zugeben. Für ihren Geschmack zu munter.

„Auf jeden Fall ist es viel zu früh“, presste Tini mühsam hervor.

Johnson hob entschuldigend die Hände. „Ich brauche Sie. Um zehn Uhr findet die Trauerfeier für Zeleny statt. Sie müssen dabei sein. Sie sind ein außerordentlich guter Beobachter. Die meisten Menschen auf unserer schönen Welt leiden unter einem gravierenden Aufmerksamkeitsmangel.“

Bisher hatte die Detektivin geglaubt, dass Polizisten davon ausgenommen waren, doch die Beamtin schien ihre eigene Spezies mit einzubeziehen.

„Mary Clark, wollen Sie wirklich, dass ich niedergeschmetterte Verwandte und angebliche Freunde beobachte?“

Die Polizeichefin ignorierte ihre Frage. „Unser Bürgermeister war ja sehr beliebt. Alle wichtigen Leute der Stadt werden da sein. Selbst Ronan Sommers und Tochter. Was ich persönlich makaber finde, aber na ja.“

„Schuld muss erst bewiesen werden“, konterte die Detektivin scharf.

Mary Clark Johnson drehte sich unvermittelt aus dem Bild. Das gab Tini einen Augenblick lang Zeit darüber nachzudenken. Der Gedanke, die junge Frau persönlich in Augenschein zu nehmen, schien nicht falsch zu sein. Schließlich stimmte der erste Eindruck in der Regel.

„Also gut, geben Sie Cassandra Ort und Zeit. Wir sehen uns dort“, sagte sie hastig und kappte die Leitung.

Tini war zwar im Rollstuhl gefangen, doch den normalen Problemen einer Frau entging sie dadurch keineswegs. Da sie seit Jahren keine Familie und kaum Freunde hatte, konnte sie keine entsprechende Kleidung für einen ernsten Anlass vorweisen. Außerdem war nicht damit zu rechnen, dass es etwas Brauchbares auf Anhieb für ihre verkorkste Figur im Onlineshop gab. Also musste sie sich in aller Eile selbst einen Hosenanzug designen.

Da Cassandra mit den Rechercheaufgaben beschäftigt war und damit als direkte Beraterin ausfiel, entschied sie sich für einen Avatar aus dem Onlinegeschäft. Das tat sie nur ungern, denn die virtuellen Assistenten wurden gern manipuliert. Sie neigten dazu, den liegengebliebenen Mist verkaufen zu wollen. Letzten Monat hatte sie eine alte chinesische Vase gesehen. Sie war so lange interessiert, bis sie merkte, dass es ein Replikat war. Doch dieser dämliche Onlineverkäufer ließ nicht locker. Erst als sie die Leitung des Shops direkt kontaktierte, wurde der Bursche kurzerhand aus dem Verkehr gezogen und gelöscht.

Sie entschloss sich die Verbindung im Wohnzimmer herzustellen. Dort gab es an der Zimmerdecke und an den drei Wänden, die nicht zum Fensterbereich gehörten, Tapeten mit organischen Leuchtdioden. Genauer gesagt waren es hoch auflösende Displays, die den Onlinezugang ins Netz ermöglichten. Sie konnte mit jedem Zugang neu festlegen, an welcher Stelle des Zimmers sich der Bildausschnitt der schönen modernen virtuellen Welt befinden sollte. Die Abmessungen der Fläche waren frei wählbar. An dieser Technik mochte sie besonders, dass sie die Onlineverbindung aus einem anderen Raum heraus per Voice-Command aktivieren konnte.

Die organischen Leuchtdioden waren weit mehr, als nur der Eintritt in die schöne, bunte virtuelle Welt. Wollte sie nicht online gehen, fungierten die Dioden als Lampen, welche den Raum mit einem angenehmen warmen Licht ausleuchteten. Da sie sehr dünn und flexibel waren, wurden sie unsichtbar in die Tapete integriert. Ein weiterer Vorteil war, dass sie kein Licht reflektierten.

Tini positionierte ihren Rollstuhl so, dass sie sich auf der Bildschirmoberfläche gut sehen konnte. Dadurch bekam der virtuelle Verkäufer einen entsprechenden Eindruck von ihren Proportionen.

Der Avatar nannte sich selbst Stuart. Tini fand das altmodisch, obwohl sie zugeben musste, dass es zu ihm passte. Er glich einem knöchrigen Butler, der sein ganzes Leben lang ausschließlich für den Hochadel gearbeitet hatte. Vielleicht war er aus Altersgründen aus dem Luxussegment in den leicht überdurchschnittlichen Bereich abgeschoben worden? Natürlich war dieser Gedanke idiotisch, denn Stuart war nichts als ein Programm. Welchen Vorteil gab es eigentlich, einen alten Knacker als Verkäufer anzulegen? Sie kam zu keiner Antwort, denn der Avatar hatte sich bereits entschieden.

Stuart war für einen kirschroten Hosenanzug. Er begründete seine Wahl mit der Lebenslust des Toten. Tini war strikt dagegen. Sie ließ ihn deutlich wissen, dass es zwischen ihr und dem Bürgermeister zu keinerlei Liaison gekommen war. Nach etlichen Diskussionen mit ihm, entschied sie sich für einen kaffeebraunen Anzug, mit goldenen Streifen an den Rändern.

Ihre größten Differenzen fochten sie bei der Art des Stoffes aus. Tini hatte sich extra Sensoren auf die Fingerkuppen gesteckt, damit sie sämtliche Materialien anfassen konnte. Das Gefühl war für den Tragekomfort wichtig, denn bequem musste der Anzug auf jeden Fall sein.

Unerwartet bevorzugte Stuart moderne biosynthetische Stoffe, die sich selbstständig auf Körpertemperatur und -feuchtigkeit einstellten und bei Bedarf einen Ausgleich herstellten.

Die Detektivin dagegen war altmodisch veranlagt. Sie entschied sich für einen extra dicken Samt – aus Seide und Baumwolle -, der traditionell für Trachtenkleidung benutzt wurde. Kaum hatte sie den Stoff ausgewählt, erschienen die Fotos mehrerer Seidenraupen und ein Gruppenfoto glücklicher Baumwollpflücker auf dem Bildschirm. Unter den Bildern standen alle relevanten Daten über die Hersteller und ihre Produkte. Es war modern geworden, dem Kunden den Ursprung der Ware zu zeigen. Back to the roots sozusagen. Besonders kleine Firmen nutzten diese Werbung, um sich persönlich bei den Kunden vorzustellen.

In der letzten Zeit war die Geschichte allerdings ausgeufert. Tierschützer hatten heimlich Kühe, Schweine und Hühner fotografiert und ihre Abbilder ins Internet gestellt. So konnte jeder, der wollte, seine Salami einscannen und das Rind bzw. das Schwein kennenlernen, das seinen Körperteil unfreiwillig zur Verfügung gestellt hatte.

Tini war in diesem Moment allerdings etwas genervt, deshalb klickte sie die Bilder kurzerhand weg. Sie hatte genug mit Stuart zu tun, denn nicht mal bei der Wahl des Geruchs wurden sie sich einig. Dabei war der unglaublich wichtig. Schließlich stieg ihr der Duft des Stoffes direkt in die Nase. Sie wollte unbedingt ein weiches samtiges Aroma; eins mit einer leichten Pfirsichnote. Also etwas Aufmunterndes, denn die Veranstaltung würde sowieso unangenehm genug sein.

Stuart fand die Zusammenstellung von Farbe, Stoff und Geruch lächerlich und sagte das auch.

„Avatare haben keinen Geschmack. Sie sind nichts weiter als Programme, die man löschen kann“, konterte Tini.

„Sie können mich ja ersetzen lassen“, kam pikiert von der virtuellen Seite.

„Okay, dann hätte ich gern ein kleines, nettes Mäuschen.“

Augenblicklich verwandelte sich der Avatar. Die Stimme der Maus war dermaßen spitz, dass die Detektivin lachen musste.

Mein nächster Avatar ist eine Ratte, die hat wenigstens eine tiefe Stimme, gackerte Tini, ohne sich beruhigen zu können.

Die Trauerfeier fand auf einem realen Friedhof statt, mit einem realen Sarg und einem realen Toten. Etwas, was in dieser Form nur noch selten vorkam. Man musste von gesellschaftlicher Bedeutung sein, um auf diese Art bestattet zu werden. Es war einfach kein Platz da für so viele, deshalb wurden die meisten Menschen verbrannt und verstreut.

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