Christine Doyle - Das ultimative Spiel

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Im Juni 2095 wird in einem heruntergekommenen Hotel der Bürgermeister von New York tot aufgefunden. Die Leiche ist mit einem Zinken gekennzeichnet. Eine Markierung, die man sonst bei Avataren im 'ultimativen Spiel' – dem momentan erfolgreichsten Onlinespiel – vorfindet.
Die Polizeichefin Mary Clark Johnson findet schnell die vermeintliche Mörderin. Maya Sommers, Tochter des Solarzellentycoons Ronan Sommers. Es nützt ihr aber nichts, da sie der jungen Frau den Mord nicht nachweisen kann.
Um schneller voranzukommen, schaltet sie die im Rollstuhl sitzende Detektivin Tini Tucker ein. Doch die will sich nicht mit dem Mord beschäftigen. Sie versucht die Sache auszusitzen und beschäftigt sich stattdessen mit gestohlenen Händen, geflohenen Robotern, verschwundenem Samen und anderem.
Mary Clark Johnson lässt aber nicht locker, denn sie hat noch ein anderes Problem. Der ultimative Jäger des Spiels hat sie als neues bedeutendstes Opfer ausgewählt.

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Mary Clark Johnson schüttelte den Kopf.

Das Onlinespiel war bewusst anders angelegt worden. Die Identität der Spieler war außerordentlich gut geschützt. Der größte Clou bestand eben darin, dass sich der Datensatz eines Jägers nicht zuordnen ließ. Es sollte sicher gestellt werden, dass selbst ein geschickter Hacker die menschliche Identität nicht herausbekam. Das begeisterte die Spieler so sehr, dass die Zuwachsraten steil in die Höhe schnellten. Um selbst die letzte Zuordnungsmöglichkeit auszuschließen, bekamen die Jäger bei jedem Eintritt ins Spiel automatisch eine neue City-IP-Adresse per Zufallsgenerator zugewiesen. Dadurch wusste nicht mal der Betreiber der Plattform aus welcher realen Stadt die virtuellen Mörder kamen.

"Und Maya Sommers spielt dieses Spiel?“, fragte Tini.

"Davon gehe ich aus."

Tini betrachtete die Polizeichefin neugierig. Die schnaufte wie ein altes Walross. Tonnen mussten auf ihren Schultern liegen.

Nach einer verdächtig langen Pause sagte Mary Clark Johnson: „In dem Spiel gibt es dreizehn andere erbeutete Avatare, die mit genau dieser Markierung gekennzeichnet wurden.“

"Sind die dazugehörenden Menschen ebenfalls tot?“

„Das wissen wir nicht. Jede Zuordnung zu realen Personen ist in diesem verflixten Spiel schwierig. Selbst bei denen, die keine Jäger sind.“

Hintergrund war, dass jeder Spieler seine Identität so stark verändern konnte, dass sich keinerlei Rückschlüsse auf den Menschen dahinter ziehen ließen. Ein Mann, der eigentlich ein Schuhverkäufer war, konnte in der virtuellen Welt ein Bankier, ein Schönheitschirurg, oder eine Hausfrau sein.

Die Einzigen, die ihre Identität nicht ändern durften waren Politiker und Polizisten. Deren Anwesenheit sollte das ultimative Spiel einerseits prickelnder machen und andererseits für Recht und Ordnung sorgen. Wie konnte man sich sonst bei einem Polizisten Hilfe suchen und sich gleichzeitig sicher sein, dass er nicht ein verkappter Jäger war. Durch diese Regel blieb der Bürgermeister von New York eben auch im virtuellen Spiel der Bürgermeister von New York.

"Sind beide Zelenys auf die gleiche Art und Weise gestorben?“ Die Polizeichefin hatte ihre Neugierde geweckt.

"Der virtuelle wurde während eines autoerotischen Spiels stranguliert, der reale erstickte vermutlich bei der gleichen Art von Unterhaltung", sagte Mary Clark emotionslos. Ohne auf den verdatterten Gesichtsausdruck der Detektivin einzugehen, fügte sie hinzu: „Zuerst starb der virtuelle.“

Bürgermeister Zeleny liebte Partys. Ganz besonders liebte er die virtuellen Partys in dem Onlinespiel. Regelmäßig lud er die erfolgreichsten Jäger in seine Villa ein. Und das, obwohl er wusste, dass er als ultimatives Opfer – also als Beute mit der höchsten Punktzahl - ausgesucht worden war.

Mary Clark Johnson war sich sicher, dass Zeleny regelmäßig mit dem einen oder anderen Jäger die Privatgemächer aufsuchte. Vielleicht glaubte er das Risiko sei überschaubar. Schließlich war er ständig von seinen virtuellen Sicherheitsleuten umringt. Doch er irrte sich. Einer der Jäger war geschickter. Der erlegte Avatar des Bürgermeisters wurde erst entdeckt, als die Party längst vorüber war.

Die Polizeichefin machte erneut eine ungewöhnlich lange Pause: "Es gibt noch ein Problem."

"Was denn noch?“

"Sie haben ein neues ultimatives Spiel auf der höchsten Ebene, dem ultimativen Level, gestartet.“ Mary Clark Johnson war dicht davor in Tränen auszubrechen. „Das Ziel ist ...“ Ihre Stimme versagte.

Tini wartete geduldig. Dabei starrte sie ihr Gegenüber regungslos an. Gerade als sie Luft holte, um etwas zu sagen, sprach die Polizistin mit brüchiger Stimme weiter: "Das Ziel ist die bedeutendste Person umzubringen.“ Pause. „Sie haben sich gestern für die Polizeichefin von New York City entschieden.“ Pause. „Ich bin zum neuen ultimativen Opfer erklärt worden", hauchte sie kaum hörbar.

So klein hatte Tini die massige Mary Clark Johnson, Polizeichefin von New York City, noch nie gesehen. Nicht, dass sie sonderlich viel Mitleid mit ihr hatte. Zu oft war sie ihr schon in die Quere gekommen. Doch das war ziemlich starker Tobak.

„Helfen Sie mir und Sie werden, ganz egal was Sie anstellen, in den nächsten zehn Jahren die Lizenz behalten“, krächzte die Polizeichefin. Kaum vernehmbar setzte sie hinzu: „Ich schwöre es, bei allem was mir heilig ist.“

Dir ist leider nichts heilig, schoss es der Detektivin durch den Kopf.

Mary Clark Johnson musste ihre Gedanken erraten haben, denn hastig fügte sie mit unerwartet sonorer Stimme hinzu: „Denken Sie daran, dass Sie immer irgendetwas auf dem Kerbholz haben!“ Bei diesem Satz verengten sich ihre Schweinsaugen gefährlich schmal.

Tini saß in ihrem Rollstuhl und starrte vor sich hin. Es war schon erstaunlich, wie sehr die virtuelle Welt inzwischen ihr tägliches Leben beeinflusste. So holte sie jetzt ihren morgendlichen Kaffee aus dem begehbaren Online-Kaffeeshop, wie sie früher zur realen Filiale gefahren war. Die Anlieferung dauerte dann tatsächlich keine fünf Minuten.

Natürlich hatte das Netz auch seine Nachteile. Vor einigen Monaten war sie auf der Suche nach einem Partner. Sie hatte geglaubt, dass das ein guter Ort dafür wäre. In der Geschichte der Menschheit hatte es noch nie so viele Verabredungen auf einen Flirt gegeben wie jetzt.

Ein unterdurchschnittlich aussehender Mann konnte mit Hilfe eines attraktiven Avatars eine hübsche Frau in ein Restaurant ausführen und eine vergnügliche Zeit mit ihr verbringen. Da die virtuelle Welt die realen äußerlichen Mängel ausschaltete, waren zwei Menschen in der Lage sich näher kennenzulernen, die normalerweise nie ein Wort miteinander gewechselt hätten. Das bedeutete natürlich keineswegs, dass die reale Frau hinter dem Avatar tatsächlich hübsch war. Ja, es musste sich nicht einmal um eine Frau handeln, denn schließlich konnte jeder jede Identität annehmen. In gewisser Weise war das auch egal. Hauptsache man hatte eine angenehme Zeit. Ohne schlechtes Gewissen konnte jeder Spaß haben. Selbst virtueller Sex war kein Problem. Die Lustzentren reagierten auf den Austausch elektrischer Signale. Wenn man der anderen Person überdrüssig geworden war, löschte man den eigenen Avatar und legte einfach einen neuen an.

Leider war die schöne bunte Onlinewelt auch ein Mekka der Spinner, Psychopathen und Verbrecher. Nirgendwo sonst konnten sie dermaßen einfach auf Menschenfang gehen. Die Dummen starben eben nie aus. Die Zahl, der um ihr Geld geprellten, war nie so hoch wie im vergangenen Jahr. Ganz ähnlich sah die Entwicklung bei den Verschwundenen aus.

Selbst Tini entging nicht der Täuschung. Er wirkte jung, dynamisch und kreativ. In Wirklichkeit war er alt, gebrechlich und senil. Erst nach dem Sex fiel ihr auf, dass ihr Partner die Hundertzwanzig längst überschritten haben musste. Seine vorgegaukelte Jugendlichkeit hatte ihm sein Enkel verpasst. Danach schwor sie, nur noch in der realen Welt nach einem passenden Partner zu suchen. Ein Vorhaben, so erfolglos, wie die Verhinderung des nächsten Sonnensturms.

Na ja, schließlich bin ich nicht die Einzige ohne Sex, versuchte sie sich stets zu trösten. Umsonst.

Andererseits bot die virtuelle Welt große Vorteile für einen Genießer, wie Tini es war. Sie liebte ausgefallenes Essen. Wenn sie zum Beispiel ein Steak vom Kobe-Rind wollte, erschienen sämtliche Supermärkte auf dem Bildschirm, die es lieferten. Neben dem Preis und der Dauer bis zur Lieferung, konnte sie sich die Zufriedenheit der anderen Kunden ansehen. Allerdings war es in letzter Zeit modern geworden die Onlinesupermärkte herunterzumachen; wahrscheinlich in der Hoffnung auf fallende Preise. So liefen etliche grässliche Schmutzkampagnen kreuz und quer durch die virtuelle Welt.

Ihre Gedanken wurden vom Klingeln des Bildtelefons unterbrochen. Ihr Freund Kommissar Henry Berthod tauchte auf dem Bildschirm auf. Dass die Vorfahren des Kommissars ursprünglich aus dem entspannten französischen Süden kamen, war jedem, der ihn traf, sonnenklar. Er besaß keine hektischen Züge, nicht mal Ansätze. Ein Koloss voll innerer Ruhe und Gelassenheit. Er war verheiratet; angeblich seit vielen Jahren, angeblich glücklich.

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