Christine Doyle - Das ultimative Spiel

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Im Juni 2095 wird in einem heruntergekommenen Hotel der Bürgermeister von New York tot aufgefunden. Die Leiche ist mit einem Zinken gekennzeichnet. Eine Markierung, die man sonst bei Avataren im 'ultimativen Spiel' – dem momentan erfolgreichsten Onlinespiel – vorfindet.
Die Polizeichefin Mary Clark Johnson findet schnell die vermeintliche Mörderin. Maya Sommers, Tochter des Solarzellentycoons Ronan Sommers. Es nützt ihr aber nichts, da sie der jungen Frau den Mord nicht nachweisen kann.
Um schneller voranzukommen, schaltet sie die im Rollstuhl sitzende Detektivin Tini Tucker ein. Doch die will sich nicht mit dem Mord beschäftigen. Sie versucht die Sache auszusitzen und beschäftigt sich stattdessen mit gestohlenen Händen, geflohenen Robotern, verschwundenem Samen und anderem.
Mary Clark Johnson lässt aber nicht locker, denn sie hat noch ein anderes Problem. Der ultimative Jäger des Spiels hat sie als neues bedeutendstes Opfer ausgewählt.

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Ein Klopfen unterbrach seine Gedanken. Endlich. Hastig lief er zur Tür, dabei übersah den Sessel. Sein linker großer Zeh traf voll das Stuhlbein. Er jaulte auf wie ein Hund. Gleich danach verfluchte er sich selbst. Wie konnte er nur den Sessel übersehen? Er humpelte zur Tür. Ein Spalt genügte und die schmale Person, die davor wartete, schlüpfte hinein. Sofort zog er sie an sich heran. Fest umschlungen standen sie da. Oh, wie sie roch. Mit tiefen Zügen sog er ihren blumigen Duft tief in seine Lungen ein. Es war die Süße des Veilchens, die sich sogleich ausbreitete. In dem Moment wünschte er sich, er könnte ihn konservieren. Gegen seinen Willen befreite sie sich. Dabei ging sie sanft und gleichzeitig konsequent vor.

Sie redete nie viel, sondern ging direkt zur Sache. Zügig ließ sie ihre Tasche und nahezu alle Kleider fallen. Aufreizend stand sie in ihrem durchsichtigen Dessous vor ihm. Ihr Körper war wunderbar geformt. Sehr weiblich, sehr frisch. Sie roch wie eine Frühlingswiese. Vor seinem geistigen Auge vermehrten sich die lila Blüten der Viola Odorata rasant.

Die junge Frau bewegte sich geschmeidig wie eine Katze. Unter ihren geschickten Händen legte sich das Seil fast von allein um seinen Hals. Absichtlich langsam schob sie ihn zum begehbaren Kleiderschrank. Sie benutzten ihn in letzter Zeit gern. Die Höhe der Querstange war ideal für seine Körpergröße. Geschickt lief sie vor und zog ihn hinter sich her. Unterdessen betrachtete er ihren Rücken. Er war weiß wie Milch. Die einzelnen Wirbel der Wirbelsäule stachen grob hervor. Das erregte ihn. Als sie am Bett vorbeiging, griff sie nach dem kleinen Handtuch, das er für sie dort deponiert hatte. Kaum im begehbaren Kleiderschrank angekommen, warf sie das Seil über die Querstange. Aus unerklärlichem Grund packte ihn Angst. Er versuchte sie zu verscheuchen, was ihm aber nicht so richtig gelingen wollte.

Sein Problem war, dass die Strangulationsmerkmale hinterher auf gar keinen Fall erkennbar sein durften. Beim letzten Mal waren sie es und zwar deutlich. Da er bei diesen tropischen Temperaturen nicht mal ein Tuch tragen konnte, hatten es leider zu viele Menschen gesehen. Niemand hatte ihn darauf angesprochen, doch die Blicke waren eindeutig gewesen. Das mussten sie dieses Mal unbedingt verhindern. Leider ließen sich die kleinen Blutpunkte an Kopf und Brust nicht völlig vermeiden. Doch sie mussten alles dafür tun, dass sie kaum auffielen. Die Öffentlichkeit würde ihn in Stücke zerreißen, wenn das kleinste Gerücht in Umlauf käme. Die Hyänen saßen bereits in ihren Löchern und lauerten. Es gab genug Leute, die seine gesellschaftliche Vernichtung mit einem Freudenfest zelebrieren würden.

Seine größte Angst jedoch war nicht das Geschwätz, sondern ein Herzanfall. Wie peinlich, wenn er während des Orgasmus eintreten und ihn in so einer Situation erwischen würde. Natürlich ließ er sich regelmäßig checken, trotzdem konnte er diesen Gedanken nie völlig ausschließen. Angeblich war er, obwohl er die siebzig vor etlichen Jahren hinter sich gelassen hatte, in bestem Zustand. Das hatten die Ärzte auch bei seinem alten Kumpel Pete behauptet, trotzdem starb er. Hinterher hieß es lapidar, man sei sich in der Beurteilung einer verkalkten Ader unsicher gewesen.

Noch vor wenigen Wochen hätte er geschworen, sich niemals auf solche sexuellen Spielchen einzulassen. Schließlich war es diese besondere Art von Betätigung, die er selbst in der Öffentlichkeit als abartig verurteilte. Doch der Tod seines virtuellen Ichs in diesem Onlinespiel hatte sein Leben verändert.

Ursprünglich betrachtete er die Teilnahme an dem Spiel als freiwilligen Zwang. Er hasste es, denn für ihn war es nichts weiter als eine reine Zeitverschwendung.

Und dann kam sie. Ihr Avatar war eine Katze. Keine war anhänglicher. Ihr Schnurren machte ihn verrückt. Sie kam und ging, wie sie wollte. Er wusste nie, wie er sie erreichen konnte. Aber wenn sie da war, spielte sie mit ihm. Auf dieser Onlineparty kam sie mit einer virtuellen Kordel. Damit fesselte sie ihn. Überraschenderweise zog sich das Seil um seinen Hals zu. Seine Lebenspunkte verschwanden im Eiltempo. Bevor er es verstanden hatte, waren sie auf Null. Sein Avatar war gelöscht.

Es störte ihn nicht, denn die Schöne, die hinter der Katze steckte, kam in der realen Welt auf ihn zu und entschuldigte sich sehr persönlich bei ihm. Sie erklärte, dass es aus Versehen passiert wäre. Er glaubte ihr. Sie war viel zu aufreizend, um ihr nicht zu glauben.

Seine Gedanken verloren den Faden, liefen durcheinander. Das Seil zog sich gleichzeitig an seinem Geschlechtsteil und an seinem Hals fest. Sein Blick hing unterdessen fest an ihrem Busen, den sie inzwischen entblößt hatte. Bilder fluteten sein Gehirn. Frauen, junge, alte, dicke, dünne, seine eigene. Die Kurven der Blonden nahmen ihn gefangen. Kreisten ihn ein. Jede Unze seiner Aufmerksamkeit war auf sie gerichtet. Er wollte sie berühren, doch er konnte seinen Arm kaum anheben. Ihre Kontur verschwamm, stattdessen überflutete ihn grelles Licht.

Sie betrachte ihn. Die Erregung raubte ihm zunehmend die Sinne. Durch kurze Atemstöße versuchte er sein Gehirn, mit Sauerstoff zu versorgen. Das Wichtigste war die richtige Dosierung des Drucks auf den Hals. Dafür musste sie sorgen und das tat sie.

Er hing mit geschlossenen Augen an der Kleiderstange. Automatisch dachte sie an einen nassen Sack. Seine Gesichtshaut wurde grauer, seine Lippen verfärbten sich bläulich-violett. Seine Finger verformten sich zu Würsten. Schön dick und rund. Die Atmung ging zusehends schneller.

In diesem Moment verabscheute sie ihn zutiefst. Jetzt war es Zeit. Sie zog das Handtuch, das zwischen Hals und Schlinge steckte und zur Dosierung des Druckes diente, heraus. Er nahm es nicht einmal wahr, so sehr war er mit seiner eigenen Erregung beschäftigt.

Sie stützte sich auf ihn und drückte ihn gewaltsam nach unten. Er rang nach Luft. Ein komisches Krächzen entwich ihm. Sein Blick lief wirr durch den Raum. Doch sie ließ nicht locker, sondern drückte weiter. Für den Bruchteil einer Sekunde schnallte er, dass etwas Unvorhergesehenes geschah. Er versuchte sich nach oben zu stemmen. Seine Beine versagten. Die Blonde zog das Seil gleichmäßig enger, bis sein Körper regungslos an der Kleiderstange hing. Sie wich zurück. Was einmal ein Mensch gewesen war, hing nun wie ein unförmiges Stück Fleisch an der Querstange des begehbaren Kleiderschrankes. Das einzige was nicht hing, war sein Glied.

Unwillkürlich gab sie ein leises Sirren von sich. Die Blonde hatte es wahrgenommen, denn die fuhr blitzartig herum. Sie entdeckte sie, obwohl sie sich fast vollständig unter dem Bett versteckt hatte. Wahrscheinlich waren es mal wieder die roten Lämpchen, die sie verrieten. Das war schon öfter vorgekommen. Zum Glück schien die junge Frau keinerlei Interesse an ihr zu haben, denn die zog hastig ihre Kleidung an, ging ins Bad, bürstete ihr Haar und wedelte damit so lange herum, bis es rund um ihren Kopf aufgeschüttelt war.

Das gab ihr etwas Zeit. Das Gute an jedem Roboter war, dass er eigenständig Informationen aus dem Netz holen konnte. Selbst ein kleiner Reinigungsroboter wie sie. Da die Tür des begehbaren Kleiderschranks immer noch offen stand, konnte sie erst den an der Querstange hängenden Menschen scannen, und danach nach anderen hängenden Menschen online suchen. Schnell fand sie einen Bericht über einen Musiker.

Slippy P. wurde vor wenigen Wochen in seinem Kleiderschrank erhängt mit einer Vorhangkordel, die er um den Hals und die unteren Extremitäten gewickelt hatte, aufgefunden. Wie bei Tod durch Strangulation üblich, hing der Musiker unterstützt an der Kleiderstange, was übersetzt hieß, seine Füße berührten den Boden. Die statistische Onlinequelle – seriös oder nicht – zeigte eine Tabelle, in der 66,79% der Erhängten im letzten Jahr unterstützt hängend aufgefunden wurden. Bei der Leichenschau des Musikers waren die Abdrücke der Fesselung im Halsbereich und an den Genitalien am auffälligsten. Der Sinn der Fesselung mit der Kordel war die Kompression des Halses und der unteren Extremitäten.

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