Nadja Hummes - Blümchenkaffee

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In dem Roman «Blümchenkaffee» (einer Fortsetzung von «Suomion kaunis») sieht Lenja sich mit neuen und existenziellen Problemen konfrontiert. Bedingt durch Entwicklungen, die selbst bis in das entlegene Ödenpofen hineinreichen und deren Folgen vielschichtiger sind, als man zunächst meinen könnte. Doch in dieser schwierigen Zeit beginnen Zuversicht spendende Lichter aus ungeahnten Winkeln des Lebens zu leuchten. Hin und wieder dauert es allerdings eine Weile, bis man sie sehen kann.

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LJ: Na, es gibt Anfragen von Leuten, die hätten gerne alles gratis. Das geht vom Wocheneinkauf, den ich ihnen transportieren und spenden soll, bis hin zu Einfahrt freilegen, begradigen und neu betonieren. Diese Leute versuchen einfach, die aktuelle Lage für sich auszunutzen. Und zwar dahingehend das sie ausschweifend wehklagen, welch arme Opfer der Entwicklungen sie seien und ob das nicht alles kostenfrei und sofort zu machen sei. Nämlich unter der Rubrik ‚Nachbarschaftshilfe‘.

Cy79: Nee, ne?!!

LJ: Japp.

Cy79: Boah, wie dreist ist das denn?! Du sagst denen doch ab?!

LJ: Klar. Immer höflich, denn fragen ist ja erlaubt. Aber manche können einfach kein ‚Nein‘ als Antwort akzeptieren. Die schreiben dann noch die eine oder andere Quengelei und wechseln direkt in Beschimpfungen über, nachdem sie erneut eine Absage bekommen haben. Was für ein kalter, herzloser Mensch ich sei und so weiter.

Cy79: Nee, ist klar. Und die anderen Anfragen? Diejenigen, die in Ordnung sind? Wie lang- oder kurzfristig trudeln die so bei dir ein?

LJ: Unterschiedlich. Wie Du Dir sicher denken kannst, spielt das Wetter bei sämtlichen Außenarbeiten eine nicht unerhebliche Rolle. Also soll ich bitteschön flexibel und schnell sein. Oder zumindest gut improvisieren.

Cy79: Und natürlich bist du nach wie vor mit dem Fahrrad unterwegs?

LJ: So ist es. Während ich auf meinem Fahrrad unterwegs bin, muss ich zwar keinen Mundschutz tragen, dafür hingegen während jeder Arbeit. Egal, wie sehr mir der Schweiß von der Stirne rinnt und wie wenig Luft ich bekomme. Zudem muss ich ständig Desinfektionsmittel verwenden.

Cy79: Dieser Mist, ey. Ich finde das auch total furchtbar. Nicht bloß nervtötend, sondern wirklich furchtbar. Meine Hände sind total rot und überreizt. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie häufig ich sie eincreme! Meine Haut schorft wie verrückt. Die kann ich abziehen!!! Echt jetzt! Und meine Nebenhöhlen sitzen auch ständig zu!

LJ: Mitunter frage ich mich, weswegen es eigentlich noch keine Verschwörungstheorie gibt, bei der davon ausgegangen wird, dass die Menschen absichtlich in Neurosen getrieben werden. Zum Beispiel, damit die entsprechenden Psychologen dieses Fachgebietes bis zu ihrer Rente ausgesorgt haben.

Cy79: Ja genau! Ich lach’ mich weg! Oder hier, das wäre doch auch eine super Verschwörungstheorie: Die Fraktion der Schönheitschirurgie hat an der Pflicht, Mundschutz zu tragen, maßgeblich mitgewirkt. Um durch die Bänder mehr abstehende Ohren zu verursachen, die sie dann durch ihre kostspielige Schönheitschirurgie wieder anlegen können.

LJ: Au ja, das ist auch eine Variante. Nicht schlecht. Leider gibt es zur Zeit genügend Leute, die so etwas für bare Münze nehmen könnten.

Cy79: Bei mir auf der Arbeit liegt auch so eine komische Stimmung in der Luft. Die zwei Kolleginnen, die mich so gerne mobben, vergiften ja ohnehin schon das Arbeitsklima. Aber mittlerweile sind leider auch einige andere Kollegen merkwürdig drauf. Das ist gar nicht mal speziell gegen mich gerichtet, sondern mehr so’ne allgemeine Grundstimmung. Letztens hat sogar einer den Kommentar fallen gelassen, die Theorie der flachen Erde sei gar nicht so abwegig und wir, also die Kollegen, seien ja alle verblendet und würden nichts raffen.

LJ: Hat der das wirklich ernst gemeint oder einen Witz gemacht?

Cy79: Also für mich klang das nicht nach einem Witz. Was weiß ich, was in dessen Kopf vorgeht. Und ein Großteil der anderen Kollegen ist unterschwellig aggressiv. Meistens herrscht Wortkargheit. Seit dem Lockdown schieben wir alle Wechselschicht. Die eine Gruppe sitzt im Home-Office, die andere im Büro. Wir sind alle gespannt darauf, ob und wann der reguläre Betrieb wieder hochgefahren wird. Und wie das alles weitergeht. Insofern ist die angespannte Stimmung ganz klar.

LJ: Ja, sie ist mehr als verständlich.

Cy79: Erst recht mit Blick auf die zahlreichen Einzelschicksale.

LJ: Deren Summe wiederum sowohl eine Gemeinschaft als auch einen gewissen Prozentsatz einer Gesellschaft ergibt.

Cy79: So ist es. Weißt du, manchmal möchte ich hinausgehen und jedem geplagten Menschen, der mir begegnet, zurufen: „Nur die körperliche Nähe ist eingeschränkt worden! Innere Nähe ist erlaubt!“

LJ: Yeah! Glück auf! Und? Hast du das schon einmal gemacht?

Cy79: Nope. Angesichts der grassierenden Stimmung könnte auf meinen aufrichtigen Zuruf freundlich gesinnter Ermutigung ein Schlag gegen meinen Körper erfolgen. Woraufhin in Folge dessen meine körperliche und seelische Unversehrtheit beeinträchtigt seien könnte.

LJ: Welch wohlgeratene Formulierung.

Cy79: Nicht wahr? Das kommt davon, dass wir schon jahrelang miteinander befreundet sind.

LJ: Wie soll ich denn das jetzt verstehen?

Cy79: Als ein Kompliment! Du färbst ab. Auf eine angenehme Art und Weise.

LJ: Oh? Danke sehr. Wie du es beschreibst, scheint eine beklemmende Atmosphäre bei dir im Job zu herrschen.

Cy79: Das scheint nicht nur so, das ist so.

LJ: Hoffentlich legt sich das bald wieder.

Cy79: Das hoffe ich auch. Wo bleibt eigentlich der Rest der Clique? Wollten die nicht schon längst online sein?

LJ: Doch. Ich habe keine Ahnung, wo die bleiben.

Cy79: Hmmmmmmmmmmm?????? … … … Ich habe keine Nachricht auf meinem Handy. Und du?

LJ: Moment, ich schaue mal eben nach. … … … Ja, da ist eine Nachricht. Die ist allerdings von keinem aus unserer Clique, sondern von Valtteri.

Cy79: Ach, von dem Künstler aus Finnland?

LJ: Exakt.

Cy79: Was schreibt er denn?

LJ: Das weiß ich nicht.

Cy79: Hast du seine SMS denn noch nicht geöffnet?

LJ: Nein. Die schaue ich mir nachher in Ruhe an.

Cy79: Na, dann mach’ das mal. Ich wollte mich jetzt sowieso ausloggen. Es ist ganz schön spät geworden. Morgen muss ich wieder fit sein.

LJ: O.k. Schlafe gut, Conny.

Cy79: Du auch, Lenja. Bis dann.

Cy79 hat sich ausgeloggt.

Eine weitere halbe Stunde vergeht, ehe ich meinen Laptop herunter fahre.

Zwar loggte sich während dieser Zeit keine weitere Person unserer Clique ein, dafür fand ich eine sehr verzweifelt klingende Arbeitsanfrage in meiner Nachrichtenbox vor: Ein Ehepaar namens Gemsbach möchte wissen, ob ich ihnen bei diversen Umzugsarbeiten behilflich seien könnte. Auf Grund der Pandemie-Auflagen dürfen seit März weder Sozialkaufhäuser noch Möbelpacker noch sonstige branchenübliche gewerbliche Anbieter Möbel abbauen, abholen, einlagern, transportieren, andernorts wieder aufbauen, tapezieren helfen und dergleichen mehr. Oder gar Spenden aus Haushaltsauflösungen entgegen nehmen.

Die klassischen Umzugshelfer seien also unabkömmlich, da diese wegen der allseits bekannten Entwicklungen nun einmal so ihre Auflagen hätten. Zumal es, gesetzt den Fall sie dürften wieder ran, sowieso schon sehr lange Wartelisten gebe.

Leider war die Gesundheit der werten Frau Mutter des Herrn Gemsbach nicht gewillt, dies zu berücksichtigen.

So sei man jetzt in der misslichen Lage, allen Umständen zum Trotz der lieben Frau Mama ihr neues Quartier herrichten zu müssen.

Und alles dafür Notwendige sei, so die inständige Bitte – versehen mit drei Ausrufezeichen – so zügig wie möglich umzusetzen.

Weil nämlich die aktuelle persönliche und familiäre Situation für alle Beteiligten nicht unbedingt vorteilhaft sei und…

Sie verstehen…

Bei Zusage möchten seine Frau und er selbst sich jetzt schon vorab für eventuelle Unannehmlichkeiten, die durch die werte Frau Mama herrühren könnten, entschuldigen…

… hierfür bestehe hoffentlich jedoch kein Anlass…

… dennoch, weil es leider nicht auszuschließen sei…

… seine Frau oder er selber könne bei den Tätigkeiten keinesfalls anwesend seien…

… Hintergrund aus Zeitmangel momentan leider nicht näher zu erläutern…

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