Malte Kersten - Nach dem Eis

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Neugier und Freundschaften, aber auch das Streben nach wissenschaftlicher Anerkennung sind die Pole, zwischen denen das Buch von Malte Kersten sich bewegt. Dieses Netzwerk bekommt einen Riss durch den plötzlichen Tod eines Professors am Kieler Forschungsinstitut. Nicht nur die Todesursache, auch die weitere Betreuung des Doktoranden ist unklar. Als sich der überaus renommierte Institutsleiter selbst dem Protagonisten annehmen möchte, ist dieser ebenso irritiert wie auch stolz, sieht er doch endlich seine wissenschaftliche Leistung im richtigen Licht. Doch dieser Betreuerwechsel hat seinen Preis. Anspruchsvolle Arbeit kommt nun auf ihn zu. Im gleichen Maße häufen sich sonderbare Situationen. Alles Zufall? Was war das Geheimnis seines verstorbenen Professors? Und gibt es noch jemanden, der sich dafür interessiert? Alles Fragen, denen er zusammen mit seinen engsten Kollegen vom Institut enthusiastisch und unprofessionell neben der eigentlichen Forschungsarbeit nachgeht. Vergeblich verlangt die attraktive Kommissarin keine weitere Einmischung in den Fall. Die jungen Akademiker sind nicht mehr zu stoppen. Gleichzeitig steigt der Leistungsdruck durch den Institutsleiter immer weiter an. Bis Entscheidungen getroffen werden müssen. Entscheidungen, die den Protagonisten bis ins Eismeer führen.

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„Mein Gott!“

Seine tiefe, kräftige Stimme drang bis auf den Flur hinaus. „Was ist denn hier passiert?“

Als ich den Raum erreichte, sah ich Herrn Elster weit nach vorn gebeugt vor Oster stehen und dessen Gesicht betrachten. Mir kamen seine naturwissenschaftlichen Wurzeln in den Sinn.

„Der Kollege ist tatsächlich tot. Wann haben Sie ihn gefunden?“

Frau Hubertus warf mir einen kurzen Blick zu und erwiderte dann, dass ich es sei, der Herr Oster gefunden hätte. Herr Elster richtete sich auf und schien mich zum ersten Mal richtig wahrzunehmen.

„Sie sind Mitarbeiter beim Kollegen Oster?“

„Ja, war ich.“

„Natürlich“, antwortete er und wandte sich wieder dem leblosen Körper zu.

„Ich habe ihn so gefunden. Zuerst habe ich gar nicht erkannt, dass er tot war.“

„Ja, natürlich.“ Herr Elster schaute sich suchend im Zimmer um. „Ist das nun Ihr Büro oder das vom Herrn Kollegen?“

„Wir teilen uns das Büro im Moment. Herr Oster ist die meiste Zeit nicht hier, eigentlich wollte er auch erst nächste Woche wieder hier sein.“

„Ja, richtig, Herr Oster ist ja mit einem Bein noch in Dresden. War mit einem Bein“, korrigierte sich Herr Elster.

„Wir hatten den Notarzt verständigt. Ich will mal unten nachsehen, wo er bleibt.“

Herr Elster machte einen zweifelnden Gesichtsausdruck. Zurecht.

Auf der Treppe kamen mir zwei Sanitäter entgegen. Ich wies ihnen den Weg zu meinem Büro. Sie liefen mir voraus. Ich konnte noch sehen, wie sie die Koffer am Eingang abstellten und in meinem Büro verschwanden. Ich beeilte mich nicht. Als ich dort ankam, hatten sich die Sanitäter bereits vom Tod Osters überzeugt. Keine Eile mehr. Sie unterhielten sich leise mit Herrn Elster und notierten etwas. Elster wollte jetzt Hauptkommissar Peters verständigen. Er schien den Hauptkommissar zu kennen. Es klang, als würde er sich zum Golfen verabreden. Mit weit ausholenden Schritten verließ er das Büro. Er hatte die Sache in die Hand genommen.

„Da macht er sich aus dem Staub“, murmelte Frau Hubertus mit tonloser Stimme.

„Woran ist er denn jetzt gestorben?“ Ich sprach einen der Sanitäter an.

„Das können wir auch nicht abschließend sagen. Zu sehen ist nichts, also keine Verletzung. Aber ausschließen können wir auch nichts. Ich denke, das ist ein Fall für die Gerichtsmedizin.“

Er sah sich um und meinte das verwüstete Büro. Mein Blick blieb an der aufgebrochenen Schublade hängen.

Frau Hubertus bot den beiden Sanitätern einen Kaffee an, doch beide lehnten freundlich ab. Sie würden nur noch bis zum Eintreffen der Polizei hier warten. Wir aber gingen in das Sekretariat rüber und ich nahm gern eine Tasse Kaffee. Die Kaffeesahne malte spiralförmige Muster auf die Oberfläche und der heiße Becher wärmte mir die Hände. Der Rand der Tasse war angeschlagen. Es verwunderte mich, solch eine Tasse bei Frau Hubertus zu sehen. Ich versuchte, zunächst einmal nichts zu denken. Was mir nur bedingt gelang. Immer wieder kehrten die Gedanken zurück zum leblosen Oster. Oster klebte vor meinem inneren Auge. Letzte Worte von ihm drangen in mein Bewusstsein. Worte verbunden mit Arbeitsanweisungen, die zumindest viel Arbeit verursachten, meist auch Ärger. Denn didaktisch ausgereift waren Osters Anweisungen selten.

Irgendwann schreckte uns die junge wissenschaftliche Hilfskraft aus den Gedanken, die ein paar Unterlagen für irgendeinen Professor abholen wollte. Perfekt gekleidet. Eine dieser Studentinnen, die das Studieren als gesellschaftliches Ereignis ansahen. Sie reagierte etwas irritiert, da wir so abwesend wirkten. Wir erklärten es ihr nicht. Sie würde es bald verstehen.

Nicht lange, dann drang Elsters durchdringende Stimme wieder durch das Treppenhaus, den Flur, durch die angelehnte Tür bis in das Sekretariat hinein. Ohne verständliche Silben. Geräusche wie in einer Kathedrale. Der Klangteppich wurde intensiver und einzelne Silben traten hervor, bis die Gruppe das Sekretariat fast erreicht hatte.

Frau Hubertus eilte zur Tür hinaus. Ich sah mich nach einer Möglichkeit um, meine leere Kaffeetasse abzustellen. Auf dem Arbeitsplatz von Frau Hubertus wollte ich sie nicht stehen lassen. Vielleicht sollte ich sie nachher sowieso noch abwaschen. Aber zunächst entschied ich mich für das kleine Tischchen mit der Kaffeemaschine. Etwas wenig Platz, aber es ging gerade noch.

Vier Personen kamen uns entgegen, Elster im Gespräch mit dem Kommissar, wie ich vermutete, und zwei weitere Personen, die jeweils einen Koffer trugen. Ich nickte der Gruppe kurz zu, aber Elster steuerte schon weiter zu meinem Büro. Frau Hubertus und ich ließen alle vorbei und folgten dann der Gruppe. Der Kommissar war in mein Büro eingetreten und hatte etwas zu den Sanitätern gesagt. Dann kam er wieder in die Tür und sah sich prüfend im Flur um. Dabei trafen sich unsere Blicke.

„Hauptkommissar Peters, Sie sind …“, sprach mich der Hauptkommissar an. Ich nannte meinen Namen und mein Angestelltenverhältnis am Institut. Er fragte, ob ich den Toten gefunden hätte. Somit hatte Elster ihm schon die knappen Fakten mitgeteilt. Er bat mich, mich zur Verfügung zu halten, da er gleich noch ein paar Fragen an mich hätte. Wobei die Bitte rein rhetorisch war, nahm ich an.

Einer der Polizisten fragte uns, ob die Mitarbeiter der Büros auf der linken Seite des Flures auch auf anderem Weg das Gebäude verlassen könnten. Er müsse den Tatort absichern. Damit war klar, es war ein Tatort, nicht ein Unfallort. Ein kleiner Unterschied, der uns Unbehagen bereitete.

In dieser Situation öffnete sich weiter hinten eine Tür und Johann schaute prüfend aus seinem Büro heraus, hoch erfreut, Menschen zu sehen und ganz besonders mich. Seinen Kaffeebecher schwenkend kam er fröhlich auf uns zu. Sicher wollte er bei Rolf vorbeischauen und anschließend mich von der Arbeit abhalten oder umgekehrt. Bei Rolf stand die Kaffeemaschine der Doktoranden.

Als er bei uns anlangte, verlangsamten sich seine Schritte und er sah sich um. Der Polizeibeamte, in zivil gekleidet, jetzt wieder in ein Telefonat vertieft, machte einen konzentrierten, aktiven Eindruck, was auf dem Flur, abseits von einem Schreibtisch, hier eher unüblich war. Herr Elster war sehr in sich gekehrt, strich sich immer wieder mit einer Hand über das Kinn und schien über die ganze Angelegenheit intensiv nachzusinnen (vielleicht organisierte er im Kopf bereits die Wiederbesetzung der nun freigewordenen Professur). Frau Hubertus konnte ihre Nervosität kaum verbergen. Sie schaute mal in die eine Richtung, ging mal in die andere.

„Was ist den hier los?“, fragte mich Johann fröhlich, nachdem er Herrn Elster begrüßt und ihn damit kurzfristig aus seinen Gedanken geholt hatte. Aufmerksam betrachtete er den Polizeibeamten.

„Wir haben Besuch von der Polizei“, antwortete ich ausweichend.

Mir war nicht klar, ob ich die ganze Geschichte erzählen sollte. Jetzt, da die Polizei anfing, den Tatort zu untersuchen. Hilfe suchend sah ich Frau Hubertus an. Diese besann sich kurz und meinte dann: „Herr Oster ist gestorben, die Polizei überprüft dies nun.“

„Gestorben?“

„Ja“, antwortete ich, „er liegt in meinem Büro.“

„Mach kein Scheiß, tot in deinem Büro?“

„Ja.“

„Nein.“ Ungläubig.

„Doch.“

Er schaute sich kurz um, um die Situation mit diesen neuen Informationen zu erfassen.

„Hast du ihn dort gefunden?“

Ich erzählte ihm kurz den ganzen Verlauf meines erschreckenden Morgens.

Johann war begeistert.

„Mensch Alter, da kommst du morgens ins Büro, willst dir erst mal einen Kaffee holen, um richtig wach zu werden, und da liegt dein Prof tot vor dir. Wahrscheinlich hast du nicht einmal seine letzten Anmerkungen umgesetzt, oder?“

Doch, hatte ich, wenn auch nicht alles. Ein Punkt kam mir völlig übertrieben vor. Ich ließ es darauf ankommen und schrieb den Absatz nicht neu. Hatte sich nun erledigt.

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