Malte Kersten - Nach dem Eis

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Neugier und Freundschaften, aber auch das Streben nach wissenschaftlicher Anerkennung sind die Pole, zwischen denen das Buch von Malte Kersten sich bewegt. Dieses Netzwerk bekommt einen Riss durch den plötzlichen Tod eines Professors am Kieler Forschungsinstitut. Nicht nur die Todesursache, auch die weitere Betreuung des Doktoranden ist unklar. Als sich der überaus renommierte Institutsleiter selbst dem Protagonisten annehmen möchte, ist dieser ebenso irritiert wie auch stolz, sieht er doch endlich seine wissenschaftliche Leistung im richtigen Licht. Doch dieser Betreuerwechsel hat seinen Preis. Anspruchsvolle Arbeit kommt nun auf ihn zu. Im gleichen Maße häufen sich sonderbare Situationen. Alles Zufall? Was war das Geheimnis seines verstorbenen Professors? Und gibt es noch jemanden, der sich dafür interessiert? Alles Fragen, denen er zusammen mit seinen engsten Kollegen vom Institut enthusiastisch und unprofessionell neben der eigentlichen Forschungsarbeit nachgeht. Vergeblich verlangt die attraktive Kommissarin keine weitere Einmischung in den Fall. Die jungen Akademiker sind nicht mehr zu stoppen. Gleichzeitig steigt der Leistungsdruck durch den Institutsleiter immer weiter an. Bis Entscheidungen getroffen werden müssen. Entscheidungen, die den Protagonisten bis ins Eismeer führen.

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„Ist schon gut, ich habe verstanden. Nein. Ich habe nichts bekommen. Und gehetzt war Professor Oster auch nicht.“

„Woher weißt du das, ich denke, du hast ihn nur selten gesehen? Vielleicht ist er ja bis nach Kiel geflohen, traf gerade noch rechtzeitig im Büro ein und hat dir eine Mail mit seinen wichtigen Daten geschickt, bevor der Killer in sein Büro kam und – peng!“

Er blies über seinen emporgestreckten Zeigefinger, als sich unsere Blicke trafen.

„Scheiße, du hast deine Mails noch nicht gecheckt“, sagte er langsam.

Ich schüttelte genauso langsam meinen Kopf, obwohl mir sein Gedankengang etwas weit hergeholt erschien. Zumal ich keine Verletzungen gesehen hatte. Vielleicht zu Tode erschreckt?

Minuten später waren wir in Hans Zimmer und starrten gebannt auf den Bildschirm. Hans stellte die Verbindung zum Internet her und ließ mich dann an den Rechner. Von außerhalb des Instituts war es zwar nicht möglich, an die Mails heranzukommen. Doch ließ ich mir meine Mails an meine private Adresse weiter leiten. Damit hatte ich die Möglichkeit, Anfragen von meinem Chef auch dann zu beantworten, wenn ich mal nicht oder etwas später am Institut war. Es kam zwar nie zu einer solchen Situation, aber jetzt war ich froh, dass ich sofort meine von Hans aufgedeckte Wissenslücke schließen konnte.

Mit einem Mal kam mir die Theorie von Hans ganz plausibel vor. Ob er selbst ernsthaft daran glaubte oder einer spontanen Drehbuchidee folgte, weiß ich nicht.

„Und, ist da etwas?“

Ich las die Absender der als neu markierten Mails durch. Werbung und eine Mail von einem Schulfreund, sonst nichts.

„Nein, nichts, ist auch Blödsinn“, erwiderte ich. „Ich habe mit der ganzen Sache nichts zu tun.“

„Na ja, war nur so ein Gedanke“, sagte Hans. „Mach den Rechner aus, wenn du ihn nicht mehr brauchst, ich muss jetzt los. Ich war gestern in einem Laden, das muss ich dir mal erzählen. Jedenfalls treffe ich mich da gleich mit ein paar Kollegen. Also bis nachher – oder bis morgen!“

„Wen hast du denn kennen gelernt?“

Mehr als einen vielsagenden Blick konnte ich ihm nicht mehr entlocken. „Bis morgen dann.“

Er griff sich seine Jacke vom Bett und die Wohnungstür fiel ins Schloss.

Als ich am nächsten Morgen das Haus verließ, sah ich Hans noch nicht, ich konnte nicht mal sagen, ob er überhaupt nach Hause gekommen war.

Meine erste Anlaufstelle am Institut war das Sekretariat. Dort hoffte ich auf Antworten von Frau Hubertus zu den dringendsten Fragen. Zur gewohnten Routine schien sie mir noch nicht zurückgefunden zu haben. Wohl kaum jemand, wie sie mir berichtete. Dass der Kommissar mich noch einmal sprechen wollte, überraschte mich nicht. Frau Hubertus schob mir seine Visitenkarte zu. Dass aber Herr Elster mich dringend sprechen wollte, hätte ich nicht erwartet. Näheres wusste aber auch Frau Hubertus nicht. Ich sollte mich gleich darum kümmern, bat sie mich. Wir beide wussten, dass man Elster nicht lange warten lassen konnte. Wie ich schon befürchtet hatte, war mein Büro zunächst verschlossen. Ich konnte nicht einmal meinen Computer bekommen. Der war bei der Polizei und sollte gründlich ausgewertet werden. Ich überlegte, ob ich illegalen Programm, Musikdateien oder Filme auf dem Rechner gespeichert hatte. Was aber hoffentlich nicht im Fokus der Ermittlungen stehen würde. Zunächst sollte ich bei unserer Kollegin Katja einen Schreibtisch bekommen. Ein weiterer Computer würde am Nachmittag für mich eingerichtet werden.

Frau Hubertus gab mir einen Schlüssel für das Büro und ermahnte mich abermals, Elster nicht länger warten zu lassen. Ich ging zu meinem neuen Arbeitsplatz, klopfte aber trotzdem kurz an. Wie gewohnt war Katja schon bei der Arbeit, lange bevor ich das Institut betrat. Durch ihre ordentliche Arbeitsweise sah ihr Arbeitsplatz nie nach einem anstrengenden Ringen um die wissenschaftliche Wahrheit aus. Sie ließ keine Ausdrucke oder Kopien einfach herumliegen. Alles war in Ordnern abgeheftet, die sich mit einheitlicher Beschriftung auf den Rücken im Regal hinter ihr aufreihten. Katja ist der Hermine-Typ. Mit ihrer gewissenhaften und fleißigen Arbeitsweise hatte sie schon einige Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften platzieren können, die anerkennend von der Wissenschaft diskutiert wurden. Auch deshalb war mir ein Arbeitsplatz in ihrem Büro sehr recht. Mir fehlte noch etwas der Blick für die wissenschaftliche Relevanz meiner Forschungen. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass sich jemand für meine Arbeit interessieren könnte, auch wenn ich den Stand der Dinge während zweier Tagungen der Fachwelt bereits vorgestellt hatte. Im Wesentlichen analysierte ich Messwerte, die von verschiedenen Stellen für das Grundwasser in ganz Schleswig-Holstein zusammengetragen wurden. Als weiteres Fernziel wollte ich den Einfluss von der Düngepraxis der Landwirtschaft auf die Wasserqualität ableiten. Ein Arbeitsschritt bestand darin, diese verschiedenen Messreihen so umzustellen, dass sie alle zueinander passten und ich einheitliche Analysen damit anstellen konnte. Davon war ich noch weit entfernt und verbrachte meine Zeit mit der theoretischen Aufbereitung heterogener Datenbasen (unglaublich, wie viele Gedanken sich darüber schon andere Wissenschaftler gemacht hatten). Eine Arbeit, die trotz des Gegenstandes trockener kaum sein könnte. Ganz abgesehen von meiner derzeitigen Situation konnte sich Katjas Arbeitsweise nur positiv auf mich und den Fortschritt meiner Arbeit auswirken. Ein Büro mit Katja zu teilen, war um Längen produktiver als das Teilen mit einem Professor, mit meinem verstorbenen Professor.

Katja tippte fleißig etwas in den Computer ein und bot beiläufig an, im Regal für meine Unterlagen etwas Platz zu schaffen. Ich musste dankend ablehnen, da ich keine Unterlagen hatte, die ich dort einstellen konnte. Im Moment nicht und später würde vielleicht ein Teil des Regals reichen. Mehr hatte ich auch nicht in meinem nun verschlossenen Büro stehen. Aber das sagte ich ihr nicht. Ich wollte nicht so desorientiert wirken. Zumindest den Anschein wahren, dass ich wissenschaftlich schon ganz gut im Thema verankert war. Denn verglichen mit ihr war ich immer noch ganz am Anfang.

Ich richtete mir meinen Arbeitsplatz ein, was aus einem Bleistift aus meiner Manteltasche und einigen Blättern Papier von Katja bestand. Mehr würde in den nächsten Tagen kommen. Diese übersichtliche Arbeitsstruktur erregte Katjas Aufmerksamkeit.

„Was machst du?“

„Ich strukturiere meinen Arbeitstag.“

Katja schaute amüsiert zu. Dann musste ich konkreter werden und ordnete die nächsten Schritte. Zwei Punkte waren schon sicher: Den Dekan anrufen und der Polizei Gesprächsbereitschaft signalisieren, beziehungsweise einen Termin ausmachen. Nur über die Reihenfolge der Anrufe war ich mir noch nicht ganz im Klaren. Aber eigentlich war die Reihenfolge egal. Da ich aber annahm, dass ich mit der Polizei zunächst nur einen Termin ausmachen würde, erschien mir dieser Punkt schneller abzuhaken zu sein. Also wollte ich damit beginnen.

Ich griff zum Telefon und wählte die Nummer von Herrn Peters. Dabei machte ich bereits auf der Liste hinter seinen Namen einen Haken.

Am anderen Ende der Leitung wurde sofort abgehoben. Ich erkannte seine Stimme vom Vortag wieder. Er meldete sich etwas abwesend, als würde ich ihn bei einer konzentrierten Arbeit stören.

„Wir haben noch einige Fragen an Sie und würden diese gern zu Protokoll nehmen. Können Sie heute vorbeikommen, sagen wir so gegen sechzehn Uhr?“

Ich hörte den Kommissar kurz mit jemanden sprechen, wobei er wahrscheinlich den Telefonhörer zuhielt, da ich Einzelheiten nicht verstehen konnte.

„Also, dann erwarte ich Sie hier um sechzehn Uhr, in Ordnung? Auf Wiedersehen.“

Ich glaube mein „auf Wiedersehen“ hatte er nicht mehr gehört, Freizeichen. Und versprochen hatte ich ihm noch nichts. Etwas sprachlos und noch mit dem Hörer in der Hand starrte ich Katja an, die wegen der unglaublichen Kürze des Telefonats überrascht aufsah.

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