Plötzlich sah sie das Gerümpel in einem anderen Licht. Das war der Scherbenhaufen von Sirens Leben und von dem Glück, das sie einst hatte. Vorsichtig brachte sie die Andenken wieder hinein. Genug Platz zum Schlafen hatte sie sich ja bereits geschaffen. Sie schloss auch diese Tür und legte sich hin. Obwohl sie müde war, fiel ihr das Einschlafen nicht leicht. So viel war an diesem Tag passiert. Erst die Sache mit dem Narren, dann Bill, und zu allem Überfluss schien sich die Tiefe erneut in die Hauptstadt schleichen zu wollen.
Langsam dämmerte sie weg und fragte sich noch, ob der Narr recht gehabt hatte und sie nicht wieder wechseln würde, solange sie schlief. An Siren würde es sicherlich nicht liegen, da war Elaine sich sicher. Selbst wenn sie der Träumerin übel nahm, dass diese sich so viel Zeit gelassen hatte, so war sie immer noch die einzige, die Siren ihren Mann zurückbringen konnte. Elaine war froh darüber, dass sie zumindest in Siren und Rick jemanden gefunden hatte, bei denen sie sich keine Sorgen um Doppelgänger machen musste. Die beiden hatten es bisher niemals nötig gehabt, sich zu verstellen.
Langsam gerieten ihre Gedanken durcheinander. Sie sah erneut die Kaffeetasse vor sich, die Boo ihr vorgesetzt hatte und wie unter der dunklen Oberfläche etwas schwamm. Sie glaubte jetzt, dass dieses Etwas mit Sicherheit viele feine Tentakel gehabt hatte. Sie glaubte auch, dass wenn sie das kleine Wesen mit dem Kaffee verschluckt hätte, es die Gelegenheit genutzt hätte, um sich in ihrem Kopf einzunisten. Wer konnte wissen, was dann gewesen wäre? Sie fragte sich wieder im Dämmerschlaf, wie Boo an so ein Ding gekommen war. War das alles am Ende ein abgekartetes Spiel? Wusste man womöglich in der Tiefe, dass sie kommen würde? Hatte sie etwa bereitwillig einen Köder geschluckt? Konnten die Hilferufe ihrer Freunde sie deshalb erreichen und aus keinem anderen Grund?
Ihre Gedanken wirbelten dahin, und sie schreckte hoch. Sie war wieder hellwach und zitterte, wie nach einem ihrer jüngsten Alpträume. Konnte das die Wahrheit sein? Aber warum sollte die Mutter versuchen, sie auf diese Art und Weise in die Finger zu bekommen? Hatte sie nicht schon alle in der Hand gehabt? Elaine ließ sich wieder auf die Couch sinken. Sie verstand nicht, was los war. Und nachdem der erste Schrecken vorbei war und sie immer noch keinen blassen Schimmer hatte, warum alles geschah, schlief sie endgültig ein.
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