Inga Kozuruba - Rette uns, Elaine!
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Die Tür schwang auf und riss Elaine aus ihren Gedanken. Ein großgewachsener, hagerer Jugendlicher eilte in den Raum und zog Siren in eine enge Umarmung. Seine Haare schimmerten rötlich-golden, fast so intensiv wie Sirens Haar früher.
„Geht es dir gut?“, hörte sie beide immer wieder sagen, „Sie hat gesagt, er ist weg.“
Tränen stiegen Elaine in die Augen und ihr Hals war wie zugeschnürt. Sie wollte nicht wissen, was sie in der Zeit durchgemacht hatten. Gleichzeitig aber dachte sie daran, dass es jemanden gab, den sie nur zu gerne umarmt hätte. Er war mit ihrem Namen auf den Lippen gestorben. Warum hatte sie seinen Hilferuf nicht gehört? Warum hörte sie ihre Hilferufe erst jetzt?
„Ellie? Kannst du noch einmal sagen... wo Leo ist?“, hörte sie Sirens zitternde Stimme und zwang die Tränen wieder dorthin zurück, wo sie hergekommen waren.
„Er... er ist zusammen mit den anderen drei in der Tiefe. Wisst ihr, als wir an diesem einen Tag dort waren, um den Prinzen zu retten, ging irgend etwas schief. Wir wurden gefangen und vor die... Mutter gebracht. Sie hätte uns alle töten lassen können. Irony und Corry haben sich ihr im Tausch für unsere Freiheit angeboten. Also blieben sie dort und wir gingen. Kurz bevor wir dann in den Kasernen waren, stießen Corry und Irony doch wieder zu uns. Jedenfalls glaubten wir das.“
Die beiden sahen sie mit aufgerissenen Augen an. Elaine atmete tief durch und sprach weiter: „Ich weiß nicht, wie es genau passiert ist. Und ich glaube, es ist besser, wenn ich keine Theorien darüber aufstelle. Vielleicht wird eine davon noch zur Wahrheit, wenn ich mich zu sehr in sie verrenne. Jedenfalls, an diesem Tag haben die Doppelgänger, mit denen wir schon einmal zu tun hatten, die Plätze der beiden eingenommen. Ich denke, Leo wird euch von der Maskerade erzählt haben.“ Beide nickten.
„Ja, seit dem Tag waren Alexandre und Ivana hier oben. Corry und Irony sind immer noch Gefangene der Tiefe. Und irgendwie haben es ihre Doppelgänger wohl geschafft, Boo und Leo in die Finger zu bekommen und auszutauschen. Wenn es in der Zeit des Wiederaufbaus passiert ist, wie ich aus Sirens Worten vermute, war es einfach für sie gewesen, wie auch immer sie es gemacht haben. Es würde mich nicht wundern, wenn sie die Hilfe der Kreaturen hatten.“
„Soll das heißen, mein Vater ist schon seit Jahren in der Tiefe gefangen? Aber warum kommst du denn erst jetzt?!“
Elaine biss sich auf die Unterlippe: „Ich... ich hatte Alpträume seit ich das zweite Mal von hier fortging. Und ich habe Zeit gebraucht, bis ich ihren Sinn erkannt habe. Ich wusste nicht, wie viel Zeit hier vergangen war. Ich glaube, das weiß man nie.“
Der Junge nickte, war aber dennoch nicht beruhigt: „Und was machen wir jetzt? Alle Zugänge zur Tiefe werden überwacht und es gibt eine Sperrzone um die Grenze. Ich meine, alle sind froh darüber, dass es so gut mit der Überwachung klappt. Keiner will noch einmal so einen Alptraum erleben.“
„Rick, du wirst nicht da runter gehen! Das ist Wahnsinn!“, schrie Siren auf.
Elaine nickte: „Da hat sie recht. Wir drei haben keine Chance da unten. Schon gar nicht im Herzen. Und erst recht nicht, wenn die falschen Leute davon Wind bekommen.“
„Ich werde meinen Vater da nicht verrotten lassen! Ellie, sag nicht, dass du nichts dagegen tun willst!“
Elaine hob beschwichtigend die Hände: „Natürlich nicht! Wegen ihm und meiner anderen Freunde bin ich ja hier. Aber wir sollten jetzt nichts überstürzen. Und vor allem müssen wir dafür sorgen, dass uns niemand in die Quere kommt. Abgesehen davon könnten wir Hilfe brauchen.“
Ricks Augen leuchteten auf: „Ich weiß, wer uns helfen wird! Kryss ist doch noch da, und meine Freundin Lydia ist zu den Agenten gegangen. Sie ist zwar noch in der Ausbildung, aber sie kann sicherlich schon das ein oder andere...“
Elaine sah ihn skeptisch an und er verstummte. Sie seufzte: „Ich freue mich, dass du so viel Energie hast, Rick, aber... wie alt bist du? Und wie alt ist Lydia?“
Er schob seine Unterlippe vor: „Ich bin alt genug. Boo war sicherlich nicht älter als ich, als er das erste Mal in der Tiefe war.“
„Ja, aber Boo hatte solche Leute wie Corry, Irony und deinen Vater als Begleiter. Und auch wenn ich eine Träumerin bin, ich werde sie nicht ersetzen können.“
Rick war still und Elaine war sich nicht sicher, ob er schmollte oder grübelte. Siren sah auf jeden Fall erleichtert darüber aus, dass Elaine ihrem Sohn nicht zusätzliche Flausen in den Kopf setzte. Hätte er vorher mit Sicherheit gewusst, dass Bill nicht sein Vater war, dann wäre er vielleicht längst auf eigene Faust oder zusammen mit seinen Freunden aufgebrochen, um nach ihm zu suchen.
„Trotzdem wäre es vielleicht keine schlechte Idee, wenn du ein paar von deinen Freunden hierher holst, Rick. Vielleicht können sie uns auf eine andere Art und Weise helfen. Außerdem werdet ihr vielleicht ein Versteck brauchen, wenn Bill doch noch freikommen sollte. Ich glaube zwar, dass er primär hinter mir her sein wird, aber wer weiß, welche Ideen so einem Dreckskerl kommen?“
Siren wurde wieder etwas blasser und Rick ballte die Fäuste: „Soll er nur kommen. Wenn er nicht mein Vater ist, dann muss ich mir auch nicht Sorgen darum machen, ob ich ihm weh tu’. Wenn er noch einmal die Hand hebt, ist er dran!“
Elaine lächelte schwach: „Wollen wir hoffen, dass es nicht so weit kommt. Also, Rick, wärest du so gut?“
Er nickte: „Ich denke, ich bin bald wieder da.“
Dann rannte er raus. Siren sah Elaine prüfend an: „Denkst du, das ist eine gute Idee? Seit Leo ihm das erste Mal von eurem großen Abenteuer erzählt hat, denkt der Junge an nichts anderes mehr, als selbst so etwas zu erleben. Und was gibt es wichtigeres, als seinem eigenen Vater zu helfen?“
Elaine lächelte: „Ich weiß. Aber wenn er glaubt, dass wir ihn nichts tun lassen, dann wird er uns noch weglaufen. Und ich glaube, es wird auch so schon schwer genug sein. Er muss ja nicht mit mir in die Tiefe.“
Siren nickte.
Süßlicher Duft mischte sich erneut in die Luft der Kneipe. „Wenn ich jetzt umfalle – es ist alles in Ordnung“, stammelte Elaine, bevor die warme, feuchte Dunkelheit erneut über sie kam. Inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt, auch wenn ihr der Gedanke sehr unbehaglich war. Sie fragte sich, ob das Absicht war. Ob dieser Zustand sie unbewusst an die Zeit im Mutterleib erinnern wollte. Ob das ein Mittel der Mutter war, sich langsam Elaines Vertrauen zu erschleichen. Elaine hielt jedoch nichts davon, zurück zu kehren. Sie war geboren worden, sie war ein eigenständiger Mensch und sie hatte nicht vor, das aufzugeben. Zumindest nicht grundlos.
Sie spürte erneut die Kette aus Händen, vier Paare, die sich aneinander klammerten. Sie spürte die Verzweiflung und die Hoffnung hinter dieser Anstrengung. War inzwischen auch Zuversicht darin? Sie glaubte, dass sie inzwischen nicht mehr so kraftlos waren wie vorher. Und dieser Glaube gab wiederum ihr neue Hoffnung und Kraft. Sie schien auf dem richtigen Weg zu sein.
Sie kam zu sich und lächelte schwach. Sie lag auf demselben Tisch, auf den sie vorher Siren gebettet hatte. Aber inzwischen war sie nicht mehr mit ihr allein. Rick war wieder bei ihnen.
Elaine richtete sich auf: „War ich lange weg?“
Siren schüttelte den Kopf: „Nein, nicht allzu lange. Was ist passiert?“
„Ich... habe Visionen oder so etwas. So habe ich erfahren, was mit Leo und den anderen los ist.“
Rick und Siren wechselten die Blicke.
„Und wie lief es bei dir?“, fragte Elaine den Jungen.
Er lächelte schief: „Geht so. Ich glaube, ich habe ein Versteck für Mama und mich, aber ansonsten sieht es nicht so gut aus. Ich habe niemanden erreichen können. Ich weiß auch nicht was los ist.“
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