Inga Kozuruba - Rette uns, Elaine!
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Draußen wurde es langsam dunkel. Elaine fragte sich, ob sie sich so kurz vor Einbruch der Nacht noch auf die Suche machen sollte oder nicht? Sie wusste, dass sie keine Zeit verlieren durfte, aber gleichzeitig hatte sie Angst davor, im Dunkeln auf die Straße zu gehen. Das war immer die Zeit der Agenten gewesen, und davor die Zeit, in der die Kreaturen der Tiefe sich frei bewegen konnten. Wer wusste, was jetzt los war? Es waren zu viele unbekannte Variablen ins Spiel gekommen, als dass Elaine sich sorglos in die Dunkelheit wagen würde. Außerdem schien es nicht auf einen Tag anzukommen. Ihre Freunde wussten, dass sie da war, und dass sie ihnen helfen würde. Sie würden durchhalten, dessen war sie sich sicher.
Damit stellte sich ihr eine weitere Frage: War es besser, in der Kneipe zu übernachten oder in der Wohnung? Die Antwort darauf wäre noch am Morgen einfach gewesen, sie war es nun aber nicht mehr. Auf der einen Seite wartete in der Wohnung immer ein Zimmer auf sie. Und sie konnte sich erneut vergewissern, dass Bill und der Narr immer noch dort waren, wo sie hingehörten. Auf der anderen Seite hatte sie keine Lust, sich womöglich einer weiteren Horrorvision auszusetzen. Was war, wenn die Tiefe irgendwie in der Wohnung Fuß gefasst hatte? Dann war es sehr unklug, noch einmal die Tür zu öffnen, die alles im Zaum hielt.
Elaine beschloss, die Nacht lieber in der Kneipe zu verbringen. Allerdings wollte sie auch sicher gehen, dass in der Wohnung alles in Ordnung war. Also holte sie den Schlüssel, ging raus und sperrte ab. Kaum trat sie unter dem kleinen Vordach hervor, prasselte der Regen auf sie runter. Sie zog den Kragen ihrer Jacke hoch und eilte die Straße entlang. Das letzte was sie wollte war, jetzt eine Erkältung zu bekommen.
Ein Glück, dass sie eine Läuferin war, wie Boo es ihr einmal gesagt hatte. Sie wurde zwar richtig nass, aber sie war schnell genug, um der Kälte zu entgehen, die sich sicherlich bald eingestellt hätte. Wieder unter einem Dach schüttelte sie das Wasser von ihrer Jacke und drückte vorsichtig und so gut es ging ihre Haare trocken. Dann begann sie langsam den Aufstieg nach oben. Diesmal wollte sie keine Zeit auf ein störrisches Treppenhaus verschwenden, also begann sie gleich zu zählen. Soweit ging alles gut. Sie versuchte, das Geschmiere auf dem Wänden zu ignorieren. Es gelang ihr gut genug, so dass sie nicht aus dem Takt kam. 208 Stufen hatte sie hinter sich und stand tatsächlich dort, wo sie hin wollte. Sie zögerte etwas, bevor sie den Schlüssel einsetzte, öffnete dann aber schnell und mit Gewissheit die Tür.
Alles schien ruhig zu sein. Vorsichtig und leise trat sie ein. Die wenigen Teelichter gingen an, sobald sie daran dachte, aber sie explodierten nicht. Sie warfen ein schwaches Licht auf die roten Drohungen an den Wänden, aber diesmal war Elaine nicht überrascht. Sie schloss ruhig die Tür hinter sich. In ihrem Kopf ging ihr ein Gedanke um: „Wer oder was auch immer hier sein Unwesen treibt, wird es nicht noch einmal wagen. Diesmal bin ich vorbereitet. Und ein paar Worte an der Wand werden mich nicht von hier vertreiben.“
Sie öffnete die Tür zu Corrys Zimmer und trat ein. Ihr Blick war sofort beim Spiegel, aus dem ihr Alice zulächelte.
„Alles in Ordnung, Schatz“, formten ihre Lippen.
Ein Blick hinter ihr Spiegelbild bestätigte diese Aussage. Elaine sah die beiden Gefangenen immer noch verschnürt auf dem Bett liegen. Sie rührten sich nicht. Sie sah fragend zu ihrem Spiegelbild.
Alice grinste: „Als du wieder hergekommen bist, habe ich ihnen vorsorglich noch einmal einen übergebraten, damit sie ruhig sind. Ich glaube, sie haben versucht, sich loszureißen. Bleib noch etwas, dann kann ich die Knoten überprüfen.“
Also blieb Elaine solange bis Alice ihr ein Handzeichen gab, dass alles wieder bestens war. Dann fragte sie: „Hast du eine Ahnung, was mit der Wohnung los ist?“
Alice sah sie fragend an, also erklärte Elaine ihr, was vor ein paar Stunden passiert war. Alice zog eine Augenbraue hoch: „Interessant. Das sollte eigentlich nicht sein.“
Elaine nickte: „Das habe ich mir auch schon gedacht. Hast du eine Idee, was sein könnte?“
Alice zuckte die Schultern: „Ehrlich gesagt nein. Das heißt, ich habe viele, aber ich weiß nicht, welche stimmen könnte.“
„Könnte es sein, dass die Tiefe über den Spiegel jetzt in die Hauptstadt reinreichen kann? Ich meine, es sieht so aus, als ob alle anderen Wege zu gut bewacht werden.“
Alice legte den Kopf schief: „Kann sein. Vielleicht ist es besser, wenn du nicht zu oft hierher kommst.“
Elaine nickte: „Vermutlich. Dann... dann werde ich jetzt zusehen, dass ich die anderen beiden loswerde. Wir sehen uns dann.“
Alice grinste: „Ich freue mich schon. Bis dann.“
Elaine verließ das Zimmer und schloss es ab, ebenso die Eingangstür. Diesmal verlief alles ruhig. Fast hatte sie an ihrer Hypothese über die Tiefe zu zweifeln begonnen, aber nur fast. Es war sicherlich die beste Erklärung. Sie hoffte, dass der ungesunde Einfluss sich nicht weiter als auf den Gang und das Treppenhaus ausgebreitet hatte. Das letzte was sie wollte war eine Straße, in der es vor Kreaturen und tödlichen Fahrzeugen anstatt Menschen und deren Autos wimmelte.
Sie zählte die Stufen nach unten und trat auf die Straße hinaus. Inzwischen war es fast Nacht. Die Laternen leuchteten bereits, die Regentropfen funkelten in ihrem Licht. Ansonsten sah alles genauso aus wie vorher. Elaine beruhigte sich wieder und ging erneut zur Kneipe zurück. Dort war niemand, was sie ein wenig verwunderte. Es war doch nicht Montag, oder? Sie wusste nicht, ob dieser Tag ein Montag war. Bei ihrem ersten unfreiwilligen Besuch in der Hauptstadt hatten die Wochentage und die Jahreszeit zufällig gepasst, aber beim zweiten Mal kam sie bereits vom Sommer in den tiefsten Winter, und jetzt war Herbst, was im Hinblick auf die Jahreszeit ihrer Welt immer noch voraus war. Oder hatte Bill einfach nur keine Kunden? Gewundert hätte es sie nicht.
Sie war wieder drin und sah sich um. Im Hauptraum gab es für sie nichts anderes zu tun als die Eingangstür zu schließen. Dann ging sie in den privaten Bereich. Sie war froh, dass die Gänge darin elektrisch beleuchtet waren. Teelichter waren ihr im Moment nicht geheuer, und beim Anblick von Kerzen würde sie vermutlich losheulen. Das Haus des Grafen war immer mit Kerzen erleuchtet gewesen, wie es bei den Adligen so üblich war. Er fehlte ihr, seine Art, gleichzeitig die hochwohlgeborene, arrogante Perfektion und der liebevollste Mensch auf Erden und perfekter Gentleman zu sein. Wieso hatte sie seinen Hilferuf nicht gehört?
Auch wenn sie es vermeiden wollte, traten ihr erneut Tränen in die Augen, so dass sie alles nur noch verschwommen sah. Du wirst später Zeit zum Trauern haben, Ellie. Jetzt musst du an die Lebenden denken. Sie schluckte die Tränen hinunter und wollte sich einen Überblick über die anderen Räume verschaffen. Die Küche fand sie sehr schnell, andere Räume stellten sich als Lagerraum und ein paar Zimmer heraus. Die Umkleide, in der sie damals mit Leo und Boo das erste Mal mit Siren gesprochen hatte, war zugesperrt, der Stern an der Tür nur durch den gleich geformten hellen Fleck zu erkennen.
Elaine musste einiges an Kraft aufwenden, um die Tür zu öffnen. Wie sie feststellte lag es daran, dass der Raum zu einer Rumpelkammer umfunktioniert worden war. Elaine sah im Licht der Glühbirne, dass alles zudem mit einer dicken Staubschicht überzogen war. Wie es aussah, war es mit Sirens Glanzzeit schon lange vorbei. Wut stieg in Elaine hoch. Es sollte nicht sein, dass immer wieder das Leben von Menschen vernichtet wurde, egal um welche Ziele es ging. Es sollte einfach nicht so sein!
Sie ertappte sich bei dem Gedanken, dass sie im Raum aufräumen wollte. Zuerst wunderte sie sich darüber, wieso sie das wollte, fand die Idee dann aber nicht so schlecht. Sie war noch nicht müde genug, und außerdem hatte sie das Gefühl, dass sie am besten in diesem Zimmer auf der Couch schlafen würde. Also machte sie sich an die Arbeit. Nach und nach kamen die alten Möbel und die Kisten auf den Gang. Sie fragte sich, warum sie noch aufbewahrt wurden. Neugierig sah sie in einen der Kartons und entdeckte buntes Kinderspielzeug darin, vermutlich gehörte es Rick. Eine Welle von Nostalgie und Trauer schlug ihr entgegen. Viele der Sachen erinnerten sie an ihre eigene Kindheit.
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