Michael Schenk - Wolken, Land und Wasser

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Das Volk der Zwerge, das Volk der Pferdelords und das Volk der Antari …Wolken, Land und Wasser.
Drei unterschiedliche Lebensbereiche und drei Völker, die in ihrer friedlichen Existenz bedroht werden.
Nun müssen sie ihre Gegensätze überwinden und ihre verschiedenen Fähigkeiten kombinieren, denn ein Überleben ist nur gemeinsam möglich.
Der Roman ist, wie «Zwerge der Meere», ein unabhängiges Abenteuer aus der Welt der «Pferdelords» und erzählt deren weiteres Schicksal.

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„Sei gegrüßt, Stadtmeister“, sagte sie ungewöhnlich förmlich, doch dann strich sie sanft über die Enden seiner beiden Bartzöpfe, die der Stolz jedes Zwergenmannes waren. Sie verriet so die Zuneigung, die sie beide füreinander empfanden. „Man sagt, wir näherten uns Land.“

„Man hat recht“, gab er lächelnd zu und deutete auf das doppelte Langauge. „Sieh selbst. Direkt nach Norden und unter dem Horizont.“

Als Zwergin trug sie ihre langen Haare zu einem einzelnen Zopf geflochten, dessen Ende über ihre rechte Schulter nach vorne hing. Gemäß der Tradition der Zwerge signalisierte dies, dass sie nicht gebunden war. Eine Frau des Wolkenvolkes, die sich in einer Partnerschaft befand, legte ihn hingegen über ihre linke.

Barbrot lächelte sanft, als sie sich zum Langauge beugte. „Bei der Höhe des Himmels und der Tiefe des Wassers“, murmelte sie, „das sieht nach viel Land aus. Ein Kontinent?“

„Ich werde Flügelschwingen aussenden, so dass wir es sehr bald wissen.“ Er strich ebenso sanft über den Ansatz ihres Zopfes. Die wenigen Augenblicke der Vertrautheit und Zärtlichkeit waren ihnen kostbar, denn ein Zwerg im Range eines Meisters durfte sich offiziell nicht binden. Er sollte sich ganz auf seine Aufgabe konzentrieren und dem Wohl des Volkes dienen. Sie beide empfanden diese Regel als ungerecht, doch es war nun einmal eine alte Tradition des Wolkenvolkes, so sehr sie beide sich auch eine ganze Schar von Hüpflingen gewünscht hätten und so sehr sie der Anblick von Familien auch heimlich schmerzte.

„Ich hoffe, es leben zivilisierte Wesen auf ihm, mit denen wir Handel treiben können.“ Benara richtete sich wieder auf. „Wir müssen Handel treiben, alter Freund. Es sind zu viele Dinge, derer wir im Augenblick bedürfen.“

„Ich weiß.“ Er öffnete die Sturmtür und sie beide verließen den Balkon. Im Amtsraum trat der Stadtmeister an ein Regal und holte die Weltkarte hervor. Sie bestand aus feinem Leder und war bunt bemalt. Man konnte erkennen, wie oft sie schon ausgebessert und ergänzt worden war. Er entrollte sie auf dem Tisch und tippte mit dem Finger auf eine Stelle, an der nichts außer der freien See verzeichnet war. „Wenn mich meine Kenntnisse der Sternenpositionen nicht trügen, dann müssten wir uns jetzt hier befinden. Viele tausend Längen vom nächsten bekannten Kontinent entfernt. Ohne Frage haben wir ein neues Land entdeckt.“

„Wenn es nicht bereits von einer anderen Wolkenstadt entdeckt wurde“, schränkte sie ein. „Immerhin scheint es auch keinem der Völker bekannt zu sein, mit denen wir bislang Handel getrieben haben. Du wirst also die Ehre haben, es benennen zu dürfen.“

Er lächelte erneut. „Sofern es nicht bereits benannt ist, da es dort Bewohner gibt.“

„Ich hoffe es. Du solltest die anderen Meister zur Beratung rufen. Dieses neue Land ist von Bedeutung für uns alle.“

Er nickte. „Du hast recht, Handelsmeisterin. Ich werde sie rufen.“

Er trat an einen kleinen Kasten neben der vorderen Tür, die zum Stadtinneren führte und betätigte zweimal einen Knopf. Auf dem Dach des Gebäudes war zweimal das schrille Heulen einer Dampfpfeife zu hören.

Kurz darauf versammelten sich die übrigen Meister der Wolkenstadt im Amtsraum.

Axtmeister Grimmbart Hartschlag befehligte die Flieger und Axtschläger von Eldont'haneeva. Kämpfer, die gleichermaßen geschickt im Umgang mit Äxten und Sonnenwaffen waren oder zu jenen wagemutigen Zwergen gehörten, die sich den grazilen Konstruktionen ihrer Fluggeräte anvertrauten. Auf dem Brustteil seines tiefroten Overalls waren zwei gekreuzte schwarze Kampfäxte zu sehen. Auch er trug die rote Schärpe mit zwei Quasten und auch seine dunklen Haare verrieten das zunehmende Alter.

Handmeisterin Kora Eisenschmied bevorzugte an ihrem Overall die vielen grellen Farben, wie sie bei allen Zwergen beliebt waren. Die Stadt zeigte das stumpfe Silbergrau von Metall und es gab nur sehr wenige bunte Fassaden, die wichtigen Funktionsgebäuden vorenthalten waren. Nicht ohne Grund, denn Farbe besaß Gewicht und in einer Wolkenstadt sparte man an diesem, wo immer es möglich war. Da es zudem nur wenige schmückende Pflanzen gab, drückten die Zwerge ihre Sehnsucht nach Farbe in bunter Kleidung aus. Kora war mittleren Alters, ein wenig stämmig und die grüne Schärpe verriet ihre Meisterschaft über alle Handwerker der Stadt.

Der Letzte in der kleinen Runde war Magiermeister Ronulf Sternenhand. Als Einziger trug er eine bodenlange Tunika und eine blaue Schärpe mit drei Quasten. Für sein Amt schien er eigentlich noch sehr jung, doch Zwerge waren langlebig und die Fähigkeiten von Ronulf in den Künsten der Magie waren unbestritten.

Keiner von ihnen verzichtete auf einen Blick durch das Langauge, bevor man sich um den Tisch mit der Karte versammelte. Alle nickten zustimmend, als Barbrot Himmelsherr die Hoffnung ausdrückte, auf dem neuen Land einen Handelspartner zu finden.

Handmeisterin Kora Eisenschmied spielte gedankenversunken mit ihrer Schärpe. „Handel … Bei der Höhe des Himmels und der Tiefe des Wassers, mir fallen recht viele Dinge ein, die wir gebrauchen könnten.“ Sie hob die Hand und zählte an den Fingern auf. „Beim letzten Sturm sind wieder einige der Kristallschüsseln zu Bruch gegangen und wir haben nicht genug Material, um sie zu ersetzen. Mir fehlt es an Erz, um eine Reihe von Reparaturen durchzuführen. Schmelzen und bearbeiten kann ich es selber. Ihr wisst, niemand übertrifft uns Zwerge in der Erschaffung feinster Metalldinge, doch wir können es nicht schürfen.“

„Jedenfalls nicht ohne Land zu betreten“, stimmte Grimmbart Hartschlag zu, „und jeder hier weiß, wie gefährlich ein solches Unterfangen ist.“

„Denkt an den Stoff für die Ausbesserung der Auftriebsballone“, brachte die Handmeisterin in Erinnerung. „Viele Hüllen sind schon so oft geflickt und alt, dass sie mürbe wurden und löcherig wie ein Sieb sind. Wir brauchen jede Menge Stoff, um die beschädigten oder zu alten zu ersetzen.“

„Feinen Stoff von einer Hochkultur“, wandte die Handelsmeisterin Benara Klughand ein. „Das grob gewebte Tuch von Barbaren lässt sich nicht verwenden. Wir brauchen die feine Webart und das dünne Garn von Leuten, die etwas von Stoffen und der Tuchweberei verstehen.“

„Nähen können wir selber“, brummte Kora Eisenschmied. „Aber wir haben keine eigene Weberei.“ Sie sah den Stadtherrn an. „Es wäre wirklich an der Zeit …“

Barbrot seufzte. „Ich stimme dir zu, Handmeisterin. Wenn wir die Mittel erhalten, um die Stadt zu vergrößern und ihren Auftrieb zu erhöhen, dann können wir vielleicht endlich eine kleine Webstube einrichten. Doch derzeit … Allein das Gewicht eines ordentlichen Webstuhls …“

„Mehl.“ Axtmeister Hartschlag zupfte an seinen Bartzöpfen. „Wir haben genug Pilze für den Brei. Auch Gemüse und Salate, aber Mehl … Verdammt will ich sein, meine Freunde, doch ich sehne mich nach dem Geschmack von frischem Brot und guten Pfannkuchen …“

Barbrot errötete, da er ein promptes Knurren seines Magens nicht verhindern konnte. „Ja, Mehl wäre nicht schlecht. Notfalls könnten wir uns auch mit Getreide begnügen und das Mehl von Hand schlagen und mahlen. Ein paar der kleinen Mahlsteine haben wir ja.“

„Nur keine großen und auch keine Mühle“, knurrte Eisenschmied. „Es wäre leicht, sie zu bauen, doch das Gewicht …“

In einer Wolkenstadt hing nun einmal viel vom Gewicht ab. Zwar war jede von ihnen so konstruiert und berechnet, dass es stets eine Bewegungs- und Auftriebsreserve gab, doch schon das anhaftende Wasser bei einem starken Regenguss konnte die Belastbarkeit an ihre Grenzen führen.

Barbrot straffte seine Haltung. „Wir brauchen eine ganze Reihe von Dingen. Die Frage ist nur, ob die uns unbekannten Bewohner des Landes sie anbieten können und was wir ihnen dafür geben. Wir haben etwas Gold, welches bei den Landvölkern als Zahlungsmittel geschätzt ist, doch seine Menge wird schwerlich reichen. Was können wir noch bieten?“

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