Eva Wenzel - Bis wir uns finden...

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Was, wenn du selbst dein größter Feind zu sein scheinst? Was, wenn sich unangenehm vertraute Dinge ständig wiederholen…Wie sollst du da noch Vertrauen? WEM sollst du vertrauen, wenn du nicht einmal weißt, wer du selber bist?
Ein Jahrzehnt nach ihrem 'Neuanfang' steht Pia wieder einmal vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens und muss nun den Weg in eine ungewisse Zukunft antreten. Verwirrt und verletzt setzt Pia wieder nur mühsam einen Schritt vor den anderen, immer begleitet von ihrer besten Freundin Sarah.
Als sich aus heiterem Himmel auch noch ihr Arbeitskollege in ihr Leben schleicht, scheint das Chaos wieder einmal perfekt zu werden…

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>Sorry. War meine Freundin. Ich wollte wissen wo alle sind, ich war eigentlich auf der Suche nach ihnen. <

>Und, < dabei verlagert er das Gewicht von einem auf das andere Bein > wo sind denn Ihre Freunde? <

>Oh Gott. Sorry, wenn ich Sie schon über den Haufen renne und so unhöflich bin, < daraufhin schiebe ich mein Handy schnell in die Gesäßtasche zurück und wische mir die schwitzende Hand an meiner Jeans ab bevor ich sie ihm entgegenstrecke > Pia. Aber alle nennen mich Pee. Der Rest ist in der Bar drüben. <

>Konrad. < Lächelnd greifen wir einander an den Händen und drücken kurz zu, bevor wir wieder verstummen.

>Also, Pia… Pee. Wenn wir uns schon in die Arme gelaufen sind, trinken wir noch was zusammen? <

Es stellt sich heraus, dass Konrad ein Jahr älter ist als ich, demnächst als Offiziersanwärter nach München ziehen wird und die besten Voraussetzungen erfüllt um mich a) schnell in eine brisante Dreiecks-Lage zwischen meiner ungeklärten Beziehung und b) in eine akute wo-verdammt-finden-wir-endlich-eine-ruhige-Ecke-Notgeilheit zu versetzen.

Leider gesellen sich bald zu meinen bereits zu viel getrunkenen Cocktail Beach auch noch zwei kleine Flaschen Wodka Limonade (und dabei war ich mir vollkommen sicher gewesen, ich hätte den ersten Schwips bereits ausgestanden).

Anstatt die allgemeine Bar (und somit meine Freunde) aufzusuchen, folge ich Konrad in eine der hinteren Ecken in der R’n’B-Lounge und wir lachen heiter über kleine Anekdoten aus seinem Kasernenalltag (unter anderem eine Detailreiche Rekonstruktion einer Tanzaufführung wenig begabter Rekruten bei einer Geburtstagsfeier zum Lied Y.M.C.A der Village People).

Angelegentlich vibriert mein Handy stumm in meiner Tasche, doch ich bin so in meine neue Bekanntschaft versunken, dass ich mich von der neuen Wendung meines Abends in den Bann ziehen lasse und darauf nicht reagiere. (Soll Markus doch alleine in seiner Bude hocken, mir Scheißegal!)

Allmählich verringern sich die bereits spärlich bemessenen restlichen Zentimeter zwischen Konrad und mir zu wenigen Millimetern und ich gebe nach, als er mich dicht an sich zieht.

Durch sämtliche Ritzen neben dem blickdichten Vorhang glitzert der Morgen in das kleine Zimmer, in dem ich gerade aufwache. Und mein Schädel dröhnt. Umpf! Missmutig greife ich mit einer Hand nach meiner Schläfe und stoße dabei mit dem Ellenbogen gegen den verhüllten Hügel neben mir. Mit einem Schlag bin ich wacher und öffne die Augen vollständig. Okay. Pee, wo bist du gelandet?

Langsam kommt leben in den Hügel und ein verstrubbelter Kopf taucht unter der Decke auf.

>Morgen… < Konny, während der Nacht habe ich einen ungezwungenen Kosenamen für meinen Liebhaber entdeckt, streckt sich genüsslich und dreht sich danach in meine Richtung und wir blicken uns unverwandt aus verschlafenen Augen an.

>Hast du Hunger? Ich könnte gerade sonst was verputzen… < dabei kneift er mir neckend durch die Decke in die Seite und ich kichere wie ein Teenager.

>Ja klar. An was hast du denn genau gedacht? < erwidere ich und stütze meinen Kopf auf einer Hand ab, während ich mein Gegenüber mustere. Eisgraue Augen in einem Gesicht von ebenmäßigen Zügen blicken zurück. Seine Kastanienbraunen Haare sind nach Art des Militärs zwar recht kurz geschnitten, dennoch sind sie vom Schlafen zerzaust und einige Stellen sind plattgedrückt. Ich stelle zufrieden fest, dass er auch bei tagesähnlichem Licht eine angenehme Erscheinung ist und rücke ihm noch ein Stückchen entgegen, bis sich unsere Nasenspitzen berühren und sich ein feiner Schauer in meinem Bauch bemerkbar macht.

Wir verbrachten die folgenden Tage entweder in seinem Bett oder streiften, die warmen Sonnenstrahlen genießend, durch Kölns zahlreiche Gassen auf der Suche nach neuen Abenteuern. Es waren unbeschwerte Tage und als wir uns schließlich zum Abschied am Bahnhof in den Armen lagen kullerten mir heiße Tränen über die Wangen. Widersprüchliche Gefühle spielten mit meinen Gedanken, als wir uns die letzten Bekundungen unserer Zuneigung in die Ohren flüsterten. Als Konny schließlich in seinen Waggon stieg und ich endgültig auf mich alleine gestellt den Heimweg antreten musste tat ich dies nur unter größtem Widerwillen und in dem festen Glauben, dass nun die längste und kälteste Winternacht in meinem Kopf entstehen wird, die ich je gespürt hatte.

Marina, die mich in den letzten Tagen nicht erreichen konnte, passte mich just in dem Moment an meiner Wohnungstüre ab, als ich traurig nach Hause kam und hielt mir eine gehörige Standpauke (Was habe ich mir bloß dabei gedacht einfach so von der Bildfläche zu verschwinden und für mehrere Tage kein Lebenszeichen von mir zu geben). Und so zog ich meine Freundin in meine kleine Junggesellen-Wohnung (Eine 40-Quadratmeter-Ein-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung-für-unschlagbar-günstige-400-Euro-Warmmiete im Haus eines alten Ehepaares, welches glücklicherweise mit dem Mietpreis-Wahnsinn der restlichen Stadt nichts anfangen konnte und den Mietspiegel von gefühlt 1980 für angemessen hielt – ich war beiden auf ewig dankbar dafür).

>Und was ist mit Markus? < Wir hockten uns im Schneidersitz auf meiner bequemen, aber kleinen, Bettcouch gegenüber und nippten an unseren Milchkaffees. Bei Marina konnte ich mir sicher sein, dass der Moralapostel zwar stets am Anfang ihrer Inquisition die Oberhand an sich riss, die hohe Tugend aber schnell einer Beste-Freundinnen-Sensationsgier wich und ich schilderte ihr zum gefühlt tausendsten Mal die zahlreichen Wendungen und Verstrickungen der Teenagerliebe zu Markus, die jüngst in der tiefen Erkenntnis gipfeln musste, dass wir einfach nicht für eine gemeinsame Zukunft geschaffen waren. Als dieses Kapitel vorerst abgehakt schien, löcherte sie mich nun über Konny und die letzten Tage.

Eine Woche später erhielt ich einen Brief von Konny und zerriss bereits auf dem Weg in meine Wohnung den Umschlag, so gespannt war ich auf seine Worte.

Hallo Pee (ich hoffe, das ist jetzt richtig geschrieben, oder wäre >Pi< die korrekte Schreibweise?)

Mein Herz klopfte mir wie wild gegen die Brust, als ich eilig Zeile um Zeile verschlang. Er berichtete von kilometerlangen Jogging-Strecken mit Gepäck, davon, wie er sich kurz vor dem Ziel auch noch den Knöchel verstaucht hatte und dennoch bis zum Schluss weiterkämpfte und dabei sogar seinen Rucksack aufbehielt. Es folgten Zeile um Zeile detailreiche Beschreibungen des geregelten Alltags in seiner Grundausbildung und welch hohe Stücke er auf seine Kollegen hielt. Immerhin folgten, ganz zum Schluss, doch noch einige persönliche Worte zum Abschied. Doch nichts deutete darauf hin, dass wir noch vor einigen Tagen unzertrennlich waren und ich ließ den Brief neben meinem Bett auf den Boden segeln. Unsere Begegnung könnte nun sensationsreich unter dem Titel Freundschaft mit gewissen Vorzügen verfilmt werden. Es war nicht das, was ich erwartet hatte. Und es riss mir den Boden unter den Füßen weg.

Danach war es die Badewanne, die bei mir das Fass zum Überlaufen brachte. Genau genommen war es nicht die Badewanne selber, sondern ein Duschgel von Markus, das dort noch herumstand und mich hämisch anzugrinsen schien als ich im heißen Wasser zusammenkauerte und mir die Seele aus dem Leib heulte. Was hatte ich mir nur dabei gedacht, Markus ganz ohne ein Wort bei meiner Feier stehen zu lassen und danach für mehrere Tage mit einem wildfremden Kerl unterzutauchen? Das wacklige Gerüst an Plänen, dass ich noch vor einiger Zeit so dringend zusammenzuzimmern versucht hatte (endlich mit Markus zusammenziehen, den nächste Schritt in ein erwachsenes Leben einleiten) erschien mir mit einem Mal unwirklich und irrwitzig angesichts dessen, was in den Letzten Tagen einfach so passiert ist. Und nun stand ich da vor meinem Scherbenhaufen von Leben und Zukunft und starrte immer noch Ratlos auf die nutzlose Flasche Duschgel auf dem Wannenrand.

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