A. E. Eiserlo - Fanrea Band 3

Здесь есть возможность читать онлайн «A. E. Eiserlo - Fanrea Band 3» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Fanrea Band 3: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Fanrea Band 3»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Emma und Ben stellen sich erneut dem Kampf gegen Xaria, die zwei ihrer Geschwister entführt. Doch die Krieger des Lichts sind nicht allein, treue Freunde stehen ihnen zur Seite. Der Weg führt in einen unbekannten Teil Fanreas, der die sechs Jugendlichen an ihre Grenzen bringt. Gleichzeitig verfolgen vier Fanreaner einen feigen Mörder und seinen zwielichtigen Gefährten. Die Jagd zwingt sie über reißende Flüsse und endet in einer dramatischen Seeschlacht. Magie und Spannung, Freundschaft und Liebe begleiten die Jäger – sind sie der Herausforderung gewachsen? Band drei der Fanrea-Serie: Ein Buch für junge Leser und junggebliebene Erwachsene!

Fanrea Band 3 — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Fanrea Band 3», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Man könnte es auch Vernunft nennen!«

Bei den Pferden angekommen, tätschelte Gyar zärtlich den Hals des Rappen. »Das ist meine Überraschung: ein Geschenk für dich, Bruder! Ich finde wirklich, wir sollten mal wieder zusammen in die Wälder reiten. Nur du und ich, wie in alten Zeiten. Was hältst du davon?«

Mit Kennerblick musterte Elotiel das Pferd und bewunderte dessen Schönheit. »Mein Bruder, ich danke dir, es ist ein edles Tier!«

»Was ist mit unserem Ausflug?«

»Ja, irgendwann einmal. Ich habe gleich wichtige Dinge mit meinen Kriegern zu besprechen, sie melden Unruhen an den Grenzen. Außerdem möchte ich Faina mit dem Kleinen momentan nicht allein lassen.«

»Das schafft sie schon! Immer nur Babygequatsche ist langweilig.«

Überrascht musterte Elotiel den Bruder. »Nein! Ist es gar nicht! Ich kriege nicht genug von unserem Sohn, er macht mich glücklich!«

Fast wurde Gyar übel von diesem Überschwang, Magensäure stieß ihm auf. Als das Pferd schnaubte und ungeduldig von einem Huf auf den anderen trat, streichelte Elotiel beruhigend dessen Nüstern.

Innerlich schüttelte es Bosrak. Dieses ganze Getatsche widerte ihn an, es ekelte ihn geradezu, dauernd berührt zu werden. Unwillig zog er den Kopf zurück, schnaubte erneut und tänzelte ein paar Schritte nach hinten. Wie zufällig trat Bosrak dem Königsbruder dabei wiehernd auf den Fuß.

Schmerzhaft zuckte der zusammen. »Autsch!«

Elotiel dagegen freute sich: »Temperament hat es auch, das gefällt mir. Ich spreche mit Faina über den Ausflug.«

Es lief nicht nach Plan. Verstimmt kniff Gyar die Augen zusammen und hoffte, dass die Königin dem Bruder die Idee nicht ausredete. Ihm gegenüber blieb sie stets skeptisch, dabei himmelte er selbst sie von klein auf an. Stattdessen hatte der Bruder ihr Herz mit seiner sanften, unverdorbenen Art erobert, als sie noch ein junges Mädchen war. Elotiel stand für Güte und Liebe, Gyar dagegen für Machthunger und Kampfgeist. Mit dem eisernen Willen, nicht aufzugeben, würde er schließlich doch noch das Herz der zarten Elfe erobern … wenn Elotiel erst einmal beseitigt war. Der Trost des ebenfalls trauernden Bruders, im Verbund mit dessen Stärke würden irgendwann ihre Liebe zu ihm, Gyar, erblühen lassen. Er bezwang die Ungeduld, versuchte, freundlich zu bleiben. Deshalb schlug er vor: »Ich könnte dir helfen und mit dir zu dieser Besprechung gehen.«

»Nein! Schon gut, ich habe alles im Griff. Kümmerst du dich um das Pferd?«

Innerlich kochte Gyar, er war doch kein Handlanger oder Pferdeknecht! Dennoch antwortete er: »Natürlich! Mach ich gern.«

Elotiel ging zur Besprechung mit den Kriegern.

Er ließ einen wütenden Gyar zurück. »Verdammt!«, zischte dieser und kickte einen Stein weg.

»Hast du geglaubt, er springt direkt auf mich drauf und reitet mit dir davon? Wie naiv! Außerdem ertrage ich dieses dumme Getätschel kaum«, murrte Bosrak.

Ein eisiger Blick traf den Rappen, als Gyar knurrte: »Natürlich hatte ich gehofft, es ginge schneller. Gesell dich unauffällig zu den anderen Pferden und Einhörnern! Stell dich nicht so an! Bis später!« Mit energischen Schritten stieg er die Schlosstreppe empor.

Später, als Elotiel noch in der Besprechung weilte, gesellte sich Gyar zu Faina und dem Baby.

Sie saß singend im Schlossgarten auf einer Bank, während der kleine Prinz in ihrem Arm lag und schlief.

»Darf ich mich zu dir setzen?«

Erstaunt sah Faina dem hübschen Elf entgegen. Meistens ging er ihr aus dem Weg, aber sie wollte nicht unhöflich sein. So deutete sie auf den Platz neben sich. »Wenn du mein Baby nicht weckst.«

Lächelnd nahm der Elf neben ihr Platz und betrachtete den Prinzen mit gemischten Gefühlen. Süß sah er aus, zerbrechlich und unerträglich rein. Dennoch musste auch er sterben. Wenn erst Elotiel aus dem Weg geräumt war, musste der Prinz bald darauf dem Vater folgen. »Darf ich ihn mal halten?«, fragte Gyar mit leiser Stimme, da er dachte: ›Das Herz einer Mutter gewinnt ein Mann am einfachsten über ihr Kind.‹

Faina zögerte, sie wollte ihm den Sohn nicht überlassen. Doch sie mochte ihm auch die Bitte nicht verweigern. Schließlich nickte sie, was sollte schon geschehen, wenn sie direkt daneben saß? Vorsichtig legte sie den Prinzen in die starken Arme und musterte überrascht die Miene des Elfen. Wieso zeigte er auf einmal Interesse an Fingir?

Gyar riss sich zusammen. Wie einstudiert legte er einen weichen Gesichtsausdruck auf seine Züge, als er das Kind in den Armen hielt. Er beugte sich tiefer über das Baby und atmete dessen Geruch ein. Es roch süßlich nach Vanille und rief ungewohnte Gefühle in Gyar wach, die er nicht verspüren wollte. In diesem Moment fiel es ihm nicht schwer, etwas Nettes zu sagen. »Er ist sehr hübsch und erinnert mich an dich. Auch sein Duft erinnert mich an dich. Wobei du noch viel schöner bist als er.« Was faselte er da? War er jetzt völlig verrückt geworden? Er konnte die Zunge nicht zügeln. »Ich meine, er hat die Schönheit seiner Mutter.«

Mit großen Augen hörte Faina ihm zu, während ein zartes Lächeln ihre Lippen umspielte. »Du kannst ja Komplimente machen! Normalerweise bist du immer so mürrisch.«

War er das? Das musste schnellstens geändert werden! Einen Versuch startete er sofort: »Wenn ich öfter mit dir und Fingir zusammen wäre, würde ich vielleicht mehr Freude verspüren.« Er setzte einen treuherzigen Blick auf. Schließlich stupste er mit dem Kinn die Stirn des schlafenden Babys sanft an. Die winzige Nase rümpfend schlief es weiter.

Erstaunt beobachtete die Königin die Szene. Was war denn mit Gyar los? Der jetzige gefiel ihr weitaus besser als der griesgrämige, unberechenbare und zwielichtige Kerl, den er sonst verkörperte. Im Bauch allerdings blieb eine warnende Stimme, die zur Wachsamkeit mahnte.

Zögerlich gestand der Elf ein: »Es ist schön, dich und meinen Bruder so glücklich zu sehen. Vielleicht ist das ansteckend und überträgt sich auch auf mich.«

»Du könntest mit Sani ebenfalls ein Baby bekommen«, schlug Faina vor.

Die Schultern zuckend murmelte er: »Vielleicht hast du recht, und uns fehlt ein Kind.« Dann lenkte er vom Thema ab: »Hast du schon mein Geschenk für Elotiel gesehen?«

»Nein, noch nicht.«

»Es ist ein rassiges, wunderschönes Pferd. Soll ich es dir zeigen? Es wird dir gefallen.«

»Vielleicht später! Danke für das Angebot.«

Ein letztes Mal streichelte Gyar dem Prinzen über die Wange und verabschiedete sich dann. Nachdenklich sah Faina ihm hinterher.

*

Eigentlich lief für Gyar alles nach Plan – nur zu langsam. Es gelang ihm, Elotiels Aufmerksamkeit zu erlangen und die kalte Wand, die zwischen ihnen stand, aufzuweichen. Auch Faina schien Gyar gegenüber ihr Misstrauen allmählich aufzugeben. Viele Tage hatte er investiert, um das Vertrauen des Königspaares zu gewinnen, doch es zahlte sich immer mehr aus. Regelmäßig nahm Elotiel ihn nun zu Besprechungen mit, sodass Gyar einen tiefen Einblick in die Tätigkeit des Regierens erhielt. Dieses neu erworbene Wissen würde später helfen, wenn er selbst König wäre. Faina schenkte ihm inzwischen häufiger ein herzliches Lachen und überließ ihm weniger zögerlich den Prinzen. Somit stand einer späteren Eroberung Fainas nichts mehr im Wege, zunächst würde Gyar sie trösten, dann verführen.

Der Zeitpunkt des Mordes rückte in unmittelbare Nähe, deshalb traf Gyar Bosrak im Dunkelwald. Der hatte es nicht mehr länger als Pferd im Schloss ausgehalten und sich für eine Weile entfernt. Immer wieder kehrte er sporadisch zurück, um erneut zu verschwinden. Das war nicht allzu ungewöhnlich, Pferde stellten keine Besitztümer dar, sondern blieben freie Wesen.

An einen Baum gelehnt, verharrte Bosrak in der normalen Gestalt. Der Gesichtsausdruck verriet nichts über seine Gedankenwelt.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Fanrea Band 3»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Fanrea Band 3» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Fanrea Band 3»

Обсуждение, отзывы о книге «Fanrea Band 3» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.