Klara Chilla - Die Feder von Kylnavern

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Die Feder von Kylnavern: краткое содержание, описание и аннотация

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"Es gibt für dich keinen Weg zurück."
Die 19-jährige Hannah träumt von der Schriftstellerei. Auf einer Reise begegnet sie dem düsteren Targon und seinem Bruder Romun. Als sie gemeinsam mit ihnen in einen Sandsturm gerät, findet sie sich plötzlich in der mittelalterlichen Welt von Kylnavern wieder, die wirkt als wäre sie einem Buch entsprungen. Hannahs Welt steht Kopf, als sie Targon näher kommt und Fähigkeiten an sich entdeckt, die der König des Landes für seine Zwecke nutzen will. Ein Abenteuer beginnt, in dem Hannah schnell lernt, dass die Feder tatsächlich mächtiger ist als das Schwert.

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картинка 5

Hannah also.

Blicklos starrte er auf die frischen Seiten. Die neue Feder hatte also endlich einen Namen. Doch noch mehr beschäftigten ihn die Zeilen über Targon und Romun.

Es war so lange her, dass er sie gesehen hatte. Sie waren damals gerade zehn gewesen. Klein noch, aber unverkennbar so unterschiedlich im Charakter wie ihr Äußeres.

Nachdenklich blätterte er zurück. Immer neue Seiten tauchten vor ihm auf, die vorher nicht da gewesen waren, gefüllt mit all den Geschehnissen seines langen Lebens. Das Auftauchen Hannahs hatte das Buch aus der Dunkelheit geholt, mit neuem Leben gefüllt und enthüllte das alte, das in den Seiten verborgen lag.

Hier und dort flog er über die Zeilen, bis er auf einer Seite hängen blieb. Es handelte sich um eine Beschreibung von Targon und Romun im Garten der Burg. Erstaunt runzelte er die Stirn und begann zu lesen:

Die Königin schritt mit ihren Söhnen an der Spitze ihres kleinen Gefolges in den Garten der Burg und auf die kleine Fischerhütte zu, die am Rande des großen Sees lag. Der See erstreckte sich weit in den Garten hinein und verschwand irgendwo zwischen den Bäumen und Sträuchern, die ihre Äste und Blätter darüber streckten, als wollten sie ihn so vor ungebetenen Blicken verborgen halten.

Während Königin Armonika sich den Fischern zuwandte, die auf sie zueilten, stürzten die beiden Jungen auf den See zu. Das füllige Kindermädchen watschelte ihnen hastig hinterher.

»Nicht so eilig, die jungen Herren. Auch hier wird von Ihnen erwartet, dass Sie nicht wie die wilde Jagd ins Wasser stürzen und die Fische vor Schreck sterben!« Ihre hohe Stimme ließ die beiden abrupt innehalten.

»Jawohl, Malita.« Beschämt antworten sie wie aus einem Mund.

Mit angespannten Mienen zwangen sich die Jungen dazu, ihre Kleidung langsam abzulegen und sorgfältig zusammengefaltet auf den Boden zu stapeln. Dann sahen sie abwartend auf Malita, die streng auf sie hinabblickte, dann aber zufrieden nickte.

»Jetzt dürfen Sie ins Wasser steigen, aber nicht springen, hören Sie? Sonst bekomme ich noch Schwierigkeiten.«

»Natürlich, Malita.« Targon strich seine schwarzen Haare zurück, die ihm in die Augen fielen und brachte eine formvollendete Verbeugung zustande, während er ein Lächeln auf sein Gesicht zauberte, das das Herz Malitas zum Schmelzen brachte.

»Wir werden es doch niemals riskieren, dich in Schwierigkeiten zu bringen.« Romun lächelte auf die gleiche Weise, doch lag ein Glitzern darin wie ein kleiner Hinweis darauf, dass mehr hinter seinen Worten lag.

Malita blickte sich um und ging dann auf eine steinerne Bank zu, die am Ufer stand. Zwei große Kokospalmen spendeten ihr Schatten und der süße Duft von Mandelbäumen in voller Blüte strich durch den Garten. Neben den Mandelbäumen bedeckten Erdbeerpflanzen den Boden wie ein grünroter Teppich.

Unter den wachsamen Blicken zweier Wächter vergnügten sich die Jungen im See.

Verträumt hielt er im Lesen inne. Vor seinen Augen standen die beiden ungleichen Brüder. Romuns hellblonde Haare leuchteten dabei mit der Sonne um die Wette. Seine blauen Augen, seine helle Haut und seine schlanke Gestalt verliehen ihm etwas Göttliches. Ganz anders Targon, der bereits jetzt einen muskulöseren Körper besaß und zudem mit seinen tiefschwarzen Haaren, seinen dunklen Augen sowie der leicht bronzenen Hautfarbe etwas Befremdliches an sich hatte. Böse Gerüchte gab es, dass, so wie die Sonne aus Romun strahlte, die Dunkelheit in Targons Seele hausen musste. Andere behaupteten, er sei ein Wechselbalg aus einer anderen Welt und der wahre Targon würde dort gefangen gehalten werden. Wie leicht ließen sich die Menschen vom Äußeren eines anderen blenden.

Er schnaubte verächtlich und las weiter:

Lautes Planschen und Gelächter erklang vom Ufer, wo die Jungen umhertollten.

»Du bist niemals so schnell, wie ich es bin. Venden trainiert nur mit mir und nicht mit dir.« Romun trat mit dem linken Fuß gegen das seichte Wasser und ein Schwall ergoss sich über seinen Bruder.

»Wir werden ja sehen, Romun.« Targon funkelte Romun angriffslustig an. Dieser sprang ansatzlos nach vorne und schwamm bereits so schnell er konnte durch den See. Targon fluchte leise und sprang hinterher.

Während die Bewegungen von Romun hektisch und planschend waren, schaufelte Targon in mühelosen Bewegungen das Wasser zur Seite. Es dauerte nicht lange, und er hatte seinen Bruder eingeholt. Für einen Moment verhielt Targon seine Züge, und Romun gewann wieder an Vorsprung, ohne etwas zu bemerken. Er wirbelte so viel Wasser um sich herum auf, dass er unmöglich seine Umgebung wahrnehmen konnte.

»Lass Romun gewinnen«, flüsterte das Kindermädchen Malita inbrünstig. Doch der Siegeswille war zu groß in Targon. Seine Bewegungen wurden schneller. Unaufhaltsam schob er sich an seinem Bruder vorbei und erreichte knapp vor ihm das gegenüberliegende Ufer.

»Du hast betrogen, Targon. Dein Sieg zählt nicht!« Schimpfend kämpfte sich Romun aus dem Wasser und ging auf seinen Bruder los. Ehe Targon sich versah, lag Romun mit seinem gesamten Gewicht auf ihm und drückte seinen Kopf unter Wasser.

Augenblicklich setzten sich die Wächter in Bewegung, während Malita ebenfalls hektisch in die gleiche Richtung lief.

Romun riss den Kopf Targons aus dem Wasser, der laut japsend nach Luft schnappte, bevor er erneut unter Wasser gedrückt wurde. Jetzt wurde auch die Königin auf das Geschehen aufmerksam und erhob sich von ihrem Platz.

Die Wächter erreichten gerade die Prinzen, als Romun ein drittes Mal den Kopf seines Bruders untertauchte. Der eine Wächter, ein klobiger Kerl, riss den Prinzen mit einem gewaltigen Ruck von seinem Bruder. Der Zweite, der noch nicht lange bei der Wache sein konnte, hob den halb bewusstlosen Targon aus dem Wasser. Im gleichen Augenblick erreichte Malita den Platz. Unsicher, was sie zuerst tun sollte, schaute sie zwischen den beiden Jungen hin und her. Da Romun lediglich verstockt vor sich hinstarrte, ging sie zu Targon, der hustend und weinend nach Luft rang. Resolut nahm sie ihn der Wache ab und schlang ihre Arme um ihn. Fest drückte sie den zitternden Jungen an sich und streichelte ihm sanft über den Rücken.

»So benimmt sich kein künftiger König!« Die Königin war unbemerkt zu der kleinen Gruppe gestoßen und wandte sich zuerst an Romun. Sie versetzte ihm eine schallende Ohrfeige, die seinen Kopf zur Seite warf. Augenblicklich brach auch er in Tränen aus.

»Malita, begleite Prinz Romun in seine Räume. Er erhält heute nur Wasser. Ich denke, dass er bis morgen früh ausreichend Gelegenheit haben sollte, um sich Gedanken darüber zu machen, was er falsch gemacht hat.«

Malita löste nur widerstrebend die Arme von Targon, nickte aber eilfertig. Dann ergriff sie Romun bei der Hand, wickelte ihn in ein Tuch und verließ mit einem Wächter und dem Jungen den Garten.

Die Königin wandte sich unterdessen ihrem anderen Sohn zu, der immer noch tränenüberströmt war und ungewöhnlich blass unter seiner gebräunten Haut wirkte. Ungeachtet des Schlammes im Uferbereich kniete sie sich mit ihren kostbaren Gewändern vor Targon und zog ihn in ihre Arme. Sanft legte sie eine Hand an seinen Kopf und bettete ihn an ihre Schulter.

»Beruhige dich, Targon. Es ist alles gut. Romun wusste nicht, was er tat.«

Targon nickte und entspannte sich in der schützenden Umarmung seiner Mutter.

Königin Armonika schaute sich suchend um, und ihre blauen Augen blieben an Maruk hängen, der bisher unbeteiligt im Garten gesessen hatte, inzwischen jedoch ebenfalls nähergekommen war. Für einen flüchtigen Moment verengten sich ihre schönen Augen.

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