Klara Chilla - Die Feder von Kylnavern

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Die Feder von Kylnavern: краткое содержание, описание и аннотация

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"Es gibt für dich keinen Weg zurück."
Die 19-jährige Hannah träumt von der Schriftstellerei. Auf einer Reise begegnet sie dem düsteren Targon und seinem Bruder Romun. Als sie gemeinsam mit ihnen in einen Sandsturm gerät, findet sie sich plötzlich in der mittelalterlichen Welt von Kylnavern wieder, die wirkt als wäre sie einem Buch entsprungen. Hannahs Welt steht Kopf, als sie Targon näher kommt und Fähigkeiten an sich entdeckt, die der König des Landes für seine Zwecke nutzen will. Ein Abenteuer beginnt, in dem Hannah schnell lernt, dass die Feder tatsächlich mächtiger ist als das Schwert.

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Doch von einem Augenblick auf den anderen geriet die Welt aus den Fugen, als die Gestalt zwischen den Kühen sich überrascht auf ihrem Schemel herumdrehte und aufsprang. Der Holzeimer fiel klappernd um, vergoss seinen kostbaren Inhalt in das Stroh und rollte der Kuh zwischen die Beine, die den Kopf hochriss und erschrocken aufbrüllte.

Targon fluchte. Vor ihm stand eine junge Frau, die ihn aus angstvoll geweiteten Augen anstarrte und erstickt aufschrie, als ihr Blick auf das Messer in seiner Hand fiel. Sein Herz setzte für einen Wimpernschlag aus, als er instinktiv reagierte.

»Lasse niemals einen Zeugen zurück.« Die Mahnung Maruks jagte durch seinen Verstand, als auch bereits das Messer wie ein Pfeil seine Hand verließ und auf die Frau zuschoss; ihr das Leben stahl, noch bevor ihr schlanker Körper haltlos in das Stroh sackte.

Erneut brüllte die Kuh auf, die jetzt voller Angst an ihren Stricken zerrte und mit den Hufen stampfte. Der ganze Stall geriet in Panik. Targon sah sich gehetzt um. Er war unvorsichtig gewesen und hatte eine Unschuldige getötet. Ein nicht wieder gut zu machender Fehler.

»Mira? Ist alles in Ordnung?«

Verdammt! Targon wirbelte herum und duckte sich. Ein großer Mann stand in der offenen Stalltür. Das Gesicht war gegen die aufgehende Sonne in seinem Rücken nicht zu erkennen, die jedoch ohne Erbarmen das kleine Mädchen anstrahlte, das sich verschlafen in die Arme ihres Vaters kuschelte.

Targons Gedanken wirbelten durcheinander. Noch konnte der Bauer ihn nicht sehen. Die unruhigen Kühe verbargen ihn vor dessen Blicken. Doch es konnte sich nur um Augenblicke handeln, bis er zwischen die Kühe trat und die Frau entdeckte.

»Mira? Wo bist du, Mira?«

Der Bauer rückte behutsam das Kind in seinen Armen zurecht und trat nun ganz in den Stall. Die Sorge fraß sich durch seine Stimme, und auch das Kind begann nun leise zu weinen. Targon duckte sich noch tiefer und sah durch die Beine der Kuh, wie der Bauer in seine Richtung kam. Sein Magen ballte sich schmerzhaft zusammen, als er begriff, dass ihm nun nicht mehr viele Möglichkeiten blieben. Verzweifelt presste er die Lippen zusammen und machte sich bereit. Es gab kein Zurück mehr.

*

Als er Minuten später aus dem Stall trat, zitterte er am ganzen Körper. Er fühlte sich schwach, und Übelkeit wühlte mit groben Fingern in seinen Eingeweiden. Targon taumelte und fiel nur wenige Schritte vor der Stalltür auf die Knie und übergab sich. Ein Fehler, ein dummer Fehler und er hatte getötet, ohne dass es einen echten Grund gegeben hatte. Erneut krampfte sich sein Magen zusammen. Bittere Galle füllte seinen Mund. Die Bilder, die er aus dem Stall mitgenommen hatte, schnitten tiefe Wunden, die nicht zu heilen waren und die ihn mit Schmerz erfüllten, für den es keine Worte gab.

Er sollte den Mann töten. Das war sein Auftrag gewesen. Nicht die Frau, nicht - eine ganze Familie zerstören. Was hatte er getan?

Targon krümmte sich wie ein geprügelter Hund. Warum war er wie ein Idiot davon ausgegangen, dass der Bauer die Kühe melkte? Wieso war er nicht sorgfältiger vorgegangen?

Targon setzte sich auf den staubigen Boden und wischte sich erschöpft über den Mund. Im Stall war inzwischen alles ruhig, die Tiere hatten sich beruhigt. Dennoch wagte er keinen Blick in die Dunkelheit des Stalles, die zu viel von seinen eigenen neuen Abgründen verbarg. Darauf hatte ihn Maruk nicht vorbereitet. Er hatte ihm alles gezeigt, was man mit Waffen tun konnte. Aber er hatte ihm das Entscheidendste dabei weder erklärt noch beigebracht, geschweige denn überhaupt nur ein Wort darüber verloren.

Was machte man mit seinem Gewissen?

Nach einer Weile rappelte Targon sich mühsam auf, als ein dünnes Weinen die klare Luft mit seiner Verzweiflung erfüllte. Langsam drehte sich Targon um. Das kleine Mädchen tappte mit unsicheren Schritten aus dem Stall, fiel, rappelte sich wieder auf und stolperte weiter. Ihr Weinen war nicht laut, dennoch eindringlich. Targon schluckte. Plötzlich wusste er mit absoluter Sicherheit, was er jetzt zu tun hatte. Und dann verschloss er seinen Kopf vor dem, was geschehen war, und verschloss sein Herz. Nie wieder würde er solchen Schmerz zulassen.

Entsetzt starrte der Mann auf das Buch. Schwer lag es auf seinen ausgestreckten Beinen, als wäre es ein Fels. Plötzlich kam die Wut in ihm hoch, die er bereits verloren geglaubt hatte. Er hätte all das verhindern können, wäre er nur nicht in dieser verdammten Höhle gefangen. Stattdessen saß er hier herum, mit nichts als diesem Buch, das ihm Albträume bescherte und ihm auf grausame Weise vorführte, wie er nichts ändern konnte an dem, was geschah. Er hatte seine Chance gehabt und hatte diese damit vertan, der Macht und dem berauschenden Gefühl nachzujagen, einfach alles tun zu können. Der Frieden, von dem er geglaubt hatte, ihn gefunden zu haben, bröckelte ab und ließ nur noch Unruhe zurück.

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