Klara Chilla - Die Feder von Kylnavern

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Die Feder von Kylnavern: краткое содержание, описание и аннотация

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"Es gibt für dich keinen Weg zurück."
Die 19-jährige Hannah träumt von der Schriftstellerei. Auf einer Reise begegnet sie dem düsteren Targon und seinem Bruder Romun. Als sie gemeinsam mit ihnen in einen Sandsturm gerät, findet sie sich plötzlich in der mittelalterlichen Welt von Kylnavern wieder, die wirkt als wäre sie einem Buch entsprungen. Hannahs Welt steht Kopf, als sie Targon näher kommt und Fähigkeiten an sich entdeckt, die der König des Landes für seine Zwecke nutzen will. Ein Abenteuer beginnt, in dem Hannah schnell lernt, dass die Feder tatsächlich mächtiger ist als das Schwert.

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»Was tust du da? Willst du mir deine Nummer geben?«, fragte Targon mit leichtem Spott in der Stimme, der ihre Wangen erneut aufglühen ließ.

»Oh nein, auf keinen Fall, auch wenn dir das womöglich gefallen würde.« Aufgebracht funkelte sie ihn an. Was bildete dieser Kerl sich ein? Hielt er sie wirklich für derart aufdringlich? Allerdings musste sie zugeben, dass sie tatsächlich eine Menge Blödsinn geredet hatte. Trotzdem. »Nein, ich schreibe gerne Geschichten und immer, wenn ich etwas sehe, was mir gefällt, oder mir eine schöne Formulierung einfällt, schreibe ich es auf, bevor ich es wieder vergesse.«

Irritiert bemerkte Hannah, wie seine Miene bei ihren Worten versteinerte. Ein abweisender Zug wanderte unauffällig um seine Mundwinkel, und in seinen Augen verschwand das Funkeln. Selbst die Spiegelung der Sterne hatte sich daraus zurückgezogen. Hannah erschrak und klappte das Büchlein wieder zusammen, ohne etwas hineingeschrieben zu haben und ohne zu wissen, was diesen Stimmungsumschwung bewirkt haben konnte.

»Es tut mir wirklich leid, aber ich wollte nichts über dich aufschreiben, falls du das gedacht haben solltest.«

Targon schüttelte den Kopf. Seine Miene entspannte sich wieder, doch etwas Unerklärliches war plötzlich zwischen sie getreten und hatte den schönen Augenblick zerstört.

»Ich denke, ich gehe jetzt besser und sehe nach, ob ich in mein Zimmer komme. Gute Nacht, Hannah. – Es war nett, dich kennen zu lernen.« Targon lächelte flüchtig und nichtssagend. Er wartete noch nicht einmal ihre leise Antwort ab, als er bereits die Stufen der Terrasse hinunterschritt und zwischen den Bungalows verschwand.

Es war nett! Hannah schluckte enttäuscht. Etwas Schlimmeres hätte er wohl kaum sagen können. Leere Worte, die ein leeres Gefühl hinterließen, und der Schmetterling in ihrem Bauch, der gerade erst Fliegen gelernt hatte, stürzte ungebremst zu Boden und verschwand.

Hinter ihr wurde die Tür zur Disco geöffnet und sofort wieder geschlossen. Kurz kreischte die Musik durch den Spalt, als wollte sie aus dem stickigen Raum flüchten, und verstummte abrupt wieder. Hannah drehte sich um. Emma und Amira kamen Arm in Arm und ausgelassen kichernd auf sie zu.

»Was machst du denn noch hier? Wolltest du nicht schlafen gehen?« Amira trat neben Hannah und hakte sich bei ihr ein.

»Ich habe mich noch mit Yin unterhalten.« Hannah hatte keine Ahnung, warum sie ihren Freundinnen nicht Targons Namen verriet, aber aus welchem Grund auch immer wollte sie ihn nur für sich selbst haben.

»Oh!« Vielsagend stieß Amira Hannah in die Seite und sah sie mit neuer Ehrfurcht an. »Mit Yin? Wow! Wie hast du das denn geschafft? Bisher sah er nicht so aus, als wäre er an irgendeinem Mädchen hier interessiert.«

»Los, lass dich nicht drängen. Erzähl uns alle peinlichen Details.« Emma kicherte angespannt und schwankte leicht. Hannah griff nach ihrer Freundin und stützte sie. Ein Schwall alkoholgetränkten Atems wehte über ihr Gesicht. Angewidert kniff Hannah die Nasenflügel zusammen. Die zwei hatten wohl noch ein paar Cocktails getrunken.

»Yin hat mich angesprochen, als ich aus der Disco gekommen bin. Das war bereits alles. Er scheint ganz nett zu sein.«

»Nett?« Amira verdrehte die Augen.

»Die Worte vernehm‘ ich wohl – allein mir fehlt der Glaube«, rezitierte Emma mit schwerer Zunge und winkte mit der Hand ab. »Nett bedeutet dann wohl, dass er entweder dumm ist oder aber schwul. Meine Mutter sagt immer, alle netten Männer sind schwul.«

Hannah schüttelte lachend den Kopf: »Nein. Nett bedeutet in diesem Falle einfach nur nett und nicht interessiert.« Das Geständnis fiel ihr gar nicht so schwer. Ihre Freundinnen waren genau im richtigen Moment gekommen, um sie vor Trübsal zu bewahren. Auffordernd griff sie nach dem Arm von Emma und hakte sich auch bei ihr ein. »Ich hinke noch mit einem Cocktail hinterher. Lasst uns sehen, ob die Bar noch aufhat.«

картинка 3

Stunden später stand Targon in der kleinen Kochnische des Appartements und trank kaltes Wasser direkt aus dem Hahn, sämtliche Warnungen diesbezüglich ignorierend. Er konnte sich einfach nicht an das sprudelnde Wasser aus der Flasche gewöhnen, das Romun in Unmengen in den kleinen Kühlschrank gestopft hatte.

Müde richtete er sich auf und wischte sich mit der Hand über die feuchten Lippen. Er hatte keine Ruhe gefunden, weil seine Gedanken sich wie in einer endlosen Spirale um Hannah gedreht hatten. Ihre himmelblauen Augen verfolgten ihn, als hätte er zu tief hineingesehen. Niemals zuvor hatte er so strahlende Augen gesehen. Sie hatte ihn angezogen, wie eine Motte vom Licht angezogen wurde. Und ausgerechnet sie sollte die Feder sein? Nur mit Mühe hatte er zu seiner Selbstbeherrschung zurückgefunden. Es war so lange her, dass es jemand geschafft hatte, diese ins Wanken zu bringen. Besorgt runzelte er die Stirn, als ein Knarren aus dem Nebenzimmer ihn aufhorchen ließ. Einer der beiden war wohl wach geworden. Kurz darauf trat sein Bruder in das kleine Wohnzimmer und sah ihn hellwach an.

»Du siehst schrecklich aus. Was hast du heute Nacht getrieben?« Argwöhnisch zogen sich seine Augen zusammen. »Hast du etwas über unsere Feder herausgefunden?«

»Mehr als das«, antwortete Targon widerstrebend. »Es ist die Freundin deiner Abendbekanntschaft.«

»Das ist wunderbar!« Romun lachte zufrieden auf. Er ging an Targon vorbei, öffnete den Kühlschrank und zog eine der Sprudelflaschen hervor. Dann warf er einen Blick zu seinem Zimmer zurück, bevor er weitersprach: »Das vereinfacht die Sache ungemein. Es wird ein Kinderspiel sein, die Kleine mitzunehmen.«

Targon beobachtete seinen Bruder, wie er die Flasche öffnete und sie mit wenigen kräftigen Zügen leer trank.

»Was soll jetzt so einfach daran sein?«

»Ich werde mit der süßen, kleinen Marina noch ein wenig herumturteln und in zwei Tagen werden wir dann an einem Ausflug in die Wüste teilnehmen. Ich werde Marina vorschlagen ihre Freundin mitzunehmen, damit du nicht so allein bist.« Romun zwinkerte ihm siegessicher zu. »Es wird ein Ausflug, den die beiden nicht vergessen werden. Du kannst Kerim Bescheid geben, dass er alles vorbereiten soll. Es muss alles so wirken, als wäre es ein Ausflug, den das Hotel anbietet. Lass dir was einfallen, wie wir die anderen Hotelgäste davon fernhalten.«

»Wir nehmen das andere Mädchen auch mit? Wozu soll das gut sein? Du hast zu Hause schon genug Weiber.«

Romun hob missbilligend eine Augenbraue und betrachtete seinen Bruder kalt: »Denke nach, Targon. Du weißt genauso gut wie ich, dass man uns erwarten wird und die Feder entweder töten oder entführen will. Wenn wir aber zwei Mädchen haben und wir uns trennen, weiß niemand, welches der Mädchen die Richtige ist. Sie werden sich aufteilen müssen und damit steigen deine Chancen, die Feder heil nach Hause zu bringen.«

Targon nickte widerwillig. Sein Bruder hatte Recht, auch wenn es ihm nicht gefiel.

»Ich gebe zu, dass du recht hast. Aber pass auf das Mädchen auf, Romun. – Es wird kein Spaziergang werden, bis sie in Sicherheit ist.«

»Heißt das, du hast ein Gewissen, lieber Bruder? Wie ungewöhnlich für dich.« Romun lachte spöttisch auf.

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