Klara Chilla - Die Feder von Kylnavern

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Die Feder von Kylnavern: краткое содержание, описание и аннотация

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"Es gibt für dich keinen Weg zurück."
Die 19-jährige Hannah träumt von der Schriftstellerei. Auf einer Reise begegnet sie dem düsteren Targon und seinem Bruder Romun. Als sie gemeinsam mit ihnen in einen Sandsturm gerät, findet sie sich plötzlich in der mittelalterlichen Welt von Kylnavern wieder, die wirkt als wäre sie einem Buch entsprungen. Hannahs Welt steht Kopf, als sie Targon näher kommt und Fähigkeiten an sich entdeckt, die der König des Landes für seine Zwecke nutzen will. Ein Abenteuer beginnt, in dem Hannah schnell lernt, dass die Feder tatsächlich mächtiger ist als das Schwert.

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Dem Dunkelhaarigen schien es ähnlich zu ergehen. Er betrachtete seine beiden Tischgenossen mit gerunzelter Stirn und erhob sich schließlich abrupt. Ohne ein Wort verließ er den Tisch. Hannah erstarrte, als er in ihre Richtung kam und ein Blick aus unglaublich dunklen Augen sich kurz auf sie legte. Unwillkürlich hielt sie den Atem an. Glücklicherweise ging er an ihr vorbei, ohne sie überhaupt wahrzunehmen, und strebte dem Ausgang zu. Als sich die Tür hinter seiner großen Gestalt schloss, atmete sie tief durch. Gedankenverloren spielte Hannah mit dem Strohhalm in ihrem Cocktail herum. Marina, die schöne und selbstbewusste Marina, erregte die Aufmerksamkeit solcher Männer, aber nicht sie. Hannah seufzte noch einmal und verdrehte die Augen, als es ihr bewusst wurde. Vielleicht sollte sie sich doch so auftakeln, wie es ihre Freundinnen taten, bevor sie ausgingen. Mit ihrer Jeans und dem T-Shirt ging sie in der breiten Masse unter. Wahrscheinlich hatte er noch überhaupt nicht bemerkt, dass sie zu Marina gehörte. Bisher hatte sie das aber noch nie gestört. Und plötzlich saß sie in dieser albernen Disco und machte sich Gedanken darüber. Verärgert schnaubte sie auf und knickte den Strohhalm um.

»Hast du ein Gespenst gesehen?«

»Du bist total rot im Gesicht!«

Hannah sah überrascht auf und begegnete den besorgten Blicken von Amira und Emma. Sie hatte überhaupt nicht bemerkt, dass die beiden wieder an den Tisch gekommen waren.

»Ach was! Ich denke, unsere brave Hannah ist einfach darüber entsetzt, was Marina dahinten abzieht.« Emma deutete breit grinsend auf den Tisch, an dem Marina gerade in eine leidenschaftliche Umarmung vertieft war.

Plötzlich kam Hannah die Luft unglaublich stickig vor. Entschieden schüttelte sie den Kopf und schob ihren Stuhl zurück.

»Nein, danke, mit mir ist alles in Ordnung. Ich denke, ich habe genug für heute. Wir sehen uns morgen beim Frühstück, okay?«

Ihre Freundinnen sahen sie verwundert an und nickten dann gleichzeitig, als wären sie mit einer unsichtbaren Schnur verbunden.

»Gute Nacht, Hannah!«, sagten sie wie aus einem Mund.

Hannah hastete aus dem Raum. Erleichtert atmete sie tief die klare Nachtluft ein, als sich die Tür hinter ihr schloss. Nach einigen eiligen Schritten stützte sie sich auf das Terrassengeländer. Ein kühler Hauch strich über ihr heißes Gesicht, und Hannah schloss die Augen. Dumpfe Musik quoll hinter ihr aus dem Gebäude und stieg in die Stille des Abends, nur um sich augenblicklich in der Luft gegen das leise Rauschen zu verlieren, das vom Meer über den Strand heraufkam. Hannah atmete erneut tief und intensiv ein und leckte sich leicht über die Lippen. Sie liebte den Klang der Wellen und den Geschmack von Salz auf den Lippen.

»Ist alles in Ordnung mit dir?«

Eine Stimme aus dunklem Samt streichelte ihr Ohr. Neugierig öffnete sie die Augen, nur um überrascht das Gesicht anzublinzeln, das sie besorgt ansah. Yin stand neben ihr und lächelte sie vorsichtig an.

»Ähem, doch natürlich. – Danke, - alles okay«, stammelte sie und versuchte sich an einem krampfhaften Lächeln. »Es war nur… die Luft da drin.« Hannah verstummte hilflos und fluchte innerlich.

»Ich nehme an, dich hat das Tempo ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht, das deine Freundin und mein Bruder an den Tag legen.« Er lächelte immer noch, doch der Besorgnis war Verständnis gewichen.

Hannah schluckte und nickte zögernd. Er hatte sie also doch am Tisch bemerkt. Hannah errötete. Was mochte er von ihr denken? Doch dann fiel ihr etwas anderes auf.

»Bruder?«, fragte sie erstaunt und sah ihrem Gegenüber das erste Mal richtig in die Augen. Niemals zuvor hatte sie so dunkle Augen gesehen. Sie waren nahezu nachtschwarz. Zu allem Überfluss spiegelten sich jetzt auch noch die Sterne darin. Yin betrachtete sie genauso regungslos, dann schüttelte er leicht den Kopf, als wäre er gerade aus einem Traum erwacht, und räusperte sich.

»Mein Bruder, ja – genau genommen, sogar mein Zwillingsbruder.«

»Bist du sicher, dass ihr bei der Geburt nicht vertauscht worden seid?«, fragte sie erstaunt und hätte sich am liebsten geohrfeigt, als sie seinen distanzierten Blick bemerkte. »Entschuldige. Es geht mich nichts an«, murmelte sie verlegen.

»Du meinst, weil wir so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht? Oder eher wie Yin und Yang?«

Er hatte sie also gehört? Hannahs Wangen glühten augenblicklich. Ihr schlechtes Gewissen hob den Zeigefinger und deutete stumm und anklagend auf sie. Sie selbst hatte ihm ja auch diesen Namen gegeben: Yin, der die Bedeutung des Dunklen hatte und einen schattigen Ort bezeichnete. Yang hingegen bedeutete die sonnige Anhöhe. Wie passend für seinen Bruder.

»Aber dann hat dir niemand in die Augen gesehen«, sagte sie daher spontan und errötete über das ganze Gesicht.

»Augen sind die Spiegel der Seele, sagt man. – Meine sind schwarz, schwarz wie die Nacht.« Er sah sie so herausfordernd an, dass sie sich unweigerlich fragte, ob er es nicht auf eine Art sogar genoss, etwas Düsteres an sich zu haben.

»Ich liebe die Nacht«, sprudelte es aus ihr heraus, ehe sie darüber nachdenken konnte.

Ich liebe die Nacht? Was für einen Blödsinn redete sie daher? Er musste sie für vollkommen schwachsinnig halten oder verzweifelt.

»Ich heiße übrigens Targon«, sagte er belustigt und hob auf eine unnachahmliche Art eine Augenbraue, die seinem Lächeln etwas Anzügliches gab. Natürlich, er musste ja denken, dass sie nicht anders als Marina war. Hannahs Herz klopfte so laut, dass er es eigentlich hören musste. Ungerührt streckte er ihr die Hand entgegen, die sie zögernd ergriff.

»Hannah«, hauchte sie tonlos und genoss die Intensität seines festen Griffes.

»Hannah«, wiederholte er lächelnd. »Ich fürchte, du und ich, wir werden unsere Zimmergefährten erst morgen früh wiedersehen.« Jetzt grinste er sie breit an und strich sich eine vorwitzige Haarsträhne aus den Augen. »Übrigens muss es dir nicht unangenehm sein, was du gerade gesagt hast. - Ich denke, du hast recht. So wie du denken sicherlich viele. Aber da, wo ich herkomme, ist eine Verwechslung nicht möglich.«

»Hm, sicher.« Hannah wich seinem Blick aus und richtete ihre Augen auf den Himmel. Unzählige Sterne funkelten auf sie herab und mit einem leisen Flattern in ihrer Magengegend dachte sie an seine Augen. Wie konnte ein Mensch nur solche Augen besitzen? »Und woher kommst du, wenn ich fragen darf?«

»Ich lebe nicht in Deutschland.«

»Okay«, sagte Hannah langgezogen und grinste Targon nun verschmitzt an. »Wenn ich mich jetzt nach dem Ausschlussprinzip weiter voran taste, dann weiß ich in ein paar Stunden zumindest das Land, in dem du lebst. – Oder aber ich akzeptiere einfach die Tatsache, dass du es mir nicht verraten möchtest.«

Targon lächelte anerkennend. Etwas lag darin, das Hannah zufrieden machte und das Flattern in ihrem Magen auf geheimnisvolle Weise verstärkte. Er hatte seine Gründe, warum er ihr nicht antwortete, und es gefiel ihm, dass sie nicht weiterfragte.

Hannah zwang sich dazu, wieder ernst zu werden. Doch ihre Mundwinkel wanderten immer wieder ganz von allein nach oben. Um sich abzulenken, betrachtete sie die Gartenanlage. Nur noch in wenigen Fenstern brannte Licht, und der Pool lag still und unberührt vor ihnen. Die Wasseroberfläche war so glatt wie ein Spiegel, sodass es aussah, als hätten sich die Palmen zur Nachtruhe ausgestreckt, die um den Pool herum gepflanzt waren. Hannah gefiel das Bild, und sie griff nach ihrer Umhängetasche, holte ein kleines Notizbuch heraus und öffnete es.

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