Herbert von Lemgo - Chop Suey pikant!

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Eine turbulente Milieustudie aus dem Herzen Hamburg-St. Georgs, auch «Kleiner Kiez» genannt. Dort können sich Finn, Roland, Kyra, Maria, Jim vor dem Hintergrund eines Mordfalles vortrefflich inszenieren. Hamburg, die derbe und raue Wasserkante im Norden, dessen ständiger Wind stets für frische Gedanken sorgt, animiert die Protagonisten geradezu zum «Blödeln» und lässt beinahe den Mordfall an einem Chinesen in Vergessenheit geraten. Doch nur beinahe…….., denn die Lösung des Mordfalles soll in einem Roman aus dem Jahre 1958 zu finden sein, der den «Ermittlern» Roland und Finn zugespielt wird.
Weiter spannt der Autor einen geschichtlichen Bogen von den ersten Chinesen, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Hamburg angesiedelt haben, und um die bis zum heutigen Tage immer noch ein Mysterium rankt. Dazu taucht er mit seinen Figuren nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich in die Unterwelt in ein Höhlensystem unter St. Pauli ein, in dem Opium und Glückspiel die bestimmenden Elemente der Chinesen gewesen sein sollen.

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»Weißt du«, so fragt er ganz ruhig, nachdem ich ihm eine Flasche Holsten als nachdrücklichen Willkommensgruß vor die Nase gestellt habe, »was das ist?«, und er hält mir ein längliches Stück Papier unter die Augen.

»Eine ICE-Fahrkarte für den heutigen Tag Frankfurt - Hamburg. Sieht ein wenig verwässert aus. Musstest du spontan vor Freude weinen, dass du mich heute wiedersehen würdest? Oder leidest du bereits an Alters-Wehleidigkeit?«

»Übertreibt nicht, Finn! Die schwamm zusammen mit einem Chinesen im Main herum!«

»Soll übel zugerichtet worden sein, der Typ. Konnte man jedenfalls lesen! Und nun hast du diese bereitwillig genutzt, um mich wiederzusehen. Richtig?«, und ich grinse Roland breit ins Angesicht.

»Nicht so ganz. Ich habe für mich eine Fahrkarte gekauft. Du bist schon einige Zeit außer Dienst. Das wäre Vorteilsnahme im Amt, solltest du dich noch daran erinnern können?«

»Hmmmm, also hast du zwei Fahrkarten? Eine verwässerte ungenutzte und deine, wenn ich dich richtig verstanden habe. Das bedeutet eigentlich eine zu viel, außer«, und mein Grinsen wird noch breiter und provokanter, »wenn du dein Problem gleich mitgebracht hättest!«

»Ich habe eher daran gedacht, dass du dich ein wenig umhörst, ob ein Chinamann erwartet würde? Soll ja eine Menge davon bei euch hier in Hamburg geben!«, antwortet er humorlos.

»Jetzt offensichtlich einen weniger!«, erwidere ich ebenso trocken. »Aber das können wir gemeinsam erledigen. Ich lade dich zum Essen ein!«

»Chinesisch habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Klingt irgendwie verführerisch!«

»Dann können wir in aller Ruhe quatschen. Du übernachtest selbstverständlich bei mir. Aber ich warne dich: Die Nacht könnte lang werden! Schließlich haben wir uns schon ewig nicht mehr gesehen! Oder wäre das auch Vorteilsnahme im Amt?«

»Deinen Humor habe ich irgendwie vermisst. Tut aber gut!«, und er schlägt mir auf die Schulter. »Oh, ich sehe, du hast ja immer noch deine Piranhas? Nette Tierchen!«

»Erinnere dich! Seit Maria fort ist, esse ich fleischlos. Seitdem fühle ich mich insgesamt besser, wenn ich Fleisch verfüttern und dabei den Tierchen einen Schmaus und Freude bereiten kann. Aber für dich mache ich heute Abend gern eine Ausnahme: wegen deines Chop Suey-Mannes! Haha!«

»Oder wegen Maria!? Haha!«

Als wir unten auf der Straße stehen, ruft mir ein Mädchen zu: »Finn, du solltest dein Auto dichtmachen, soll bald wieder zu regnen anfangen!«

»Danke, ich will Maria gerade in die Garage fahren!«, und ich lächele vertraut zurück.

»Ist das dein Freund? Ist ja ein richtig schnuckeliger Typ!«, und sie deutet mit dem Finger auf Roland, grinst auf eindeutige Weise und wackelt mit dem Po dazu. »Hat er ein bisschen Zeit? Oder ist er schon vergeben?«

»Herzchen, das ist mindestens eine Frage zu viel. Heute Abend jedenfalls an mich!«

»Wooooow! Na dann mal viel Spaß zu zweit, ihr Süßen!«

Als Roland und ich bereits im Auto sitzen, der Motor des Morgan ruhig brummelt, kommt die Kleine zu uns an das Auto, legt ihre schlanken Arme auf die Tür und gibt ein längeres Küsschen in die Luft. Bereits im nächsten Augenblick dreht sie sich um, zieht den knappen Stretchrock hoch, der ihren kleinen zarten Hintern freilegt, um sich, ohne noch einmal umzuwenden, zurück zu ihrem Platz zu begeben. Von ringsherum brandet Gelächter auf, während sich meine Maria langsam in Bewegung setzt.

»Verdammt jun…..«, weiter kommt Roland nicht.

»Ich weiß, was du sagen willst: Sweet little sixteen!«

»Ein Song von Little Richard!«

»Wenn ich dich verbessern darf«, antworte ich ihm, »von Chuck Berry, 1958. Hat es bis auf Platz zwei der Charts geschafft. War auch bei uns ein großer Hit!«, und ich grinse meinen Freund an. »Sie ist erst sechzehn Jahre alt und schon knapp zwei Jahre dabei! Wenn du noch ein paar Tage hierbleibst, wirst du sie besser kennenlernen!«

Wenig später im chinesischen Restaurant bei Jim.

»Hi, Finn, dein Tisch ist frei. Kommt mit! Was macht Maria?«

»Welche meinst du?«

»Deinen Holzbock natürlich! Deine Ex speist nicht bei mir. Ist zu fein geworden! Ich habe sie neulich in der Stadt getroffen. Sie kam gerade aus dem „Tempel“

( eine Edel-Boutique in der Innenstadt ) vollgepackt mit etlichen Einkaufstaschen heraus. Sie hat mich nur flüchtig im Vorbeigehen gegrüßt!«

»Nimm‘s ihr nicht übel? Frauen und shoppen! Und vermutlich klebte ihr Smartphone am Ohr?«

»Genau! Haha!«

»Das ist mein alter Kumpel, Roland. Ist ein Bulle!«, und ich deute mit dem Finger auf ihn.

»Hättest du mir nicht zu sagen brauchen. Ich habe es sofort gerochen!«, und er zieht noch einmal die Luft laut hörbar durch die Nasenflügel ein. Postwendend stellt sich auch Jim, der Wirt, vor. »Alle nennen mich Jim. Denen ist mein richtiger Name Lian-Ying zu kompliziert. Kannst mich selbstverständlich auch Jim nennen, Roland.«

»Mach ich gern!«

»Wisst ihr schon, was ihr wollt?«

»Zur Feier des Tages Reiswein und Chop Suey. Und danach deinen Spezialtee!«

Jim verlässt uns beide kurz, gibt den Auftrag an die Küche weiter, und setzt sich zu uns an den Tisch zurück.

»Ihr habt Fragen an mich!«, das sehe ich deinem Kumpel jedenfalls an.

»Weißt du, Jim. Genau das habe ich auch zu ihm gesagt, als er heute Morgen unerwartet vor der Haustür stand.«

Roland schaut wie überführt in die Runde, hält sich noch merklich zurück.

»Finn, dir habe ich es früher auch immer sofort angesehen, als du noch Bulle warst. Dann trugst du immer so ein dickes Fragezeichen auf der Stirn mit dir herum«, bemerkt Jim treffend.

»Habe ich offensichtlich an ihn weitergereicht«, unterbreche ich Jim lässig.

»Nachdem du deinen Dienst quittiert hast, bist du locker geworden. Naja, kannst ja jetzt auch deine viele Kohle verplempern. Dann schießt mal los, was ihr auf dem Herzen habt«, betont Jim weiter.

Ich stoße Roland an. »Erzähl ihm, was dich quält?«

»Also«, so fängt mein Freund an, »wir haben in Frankfurt ein Problem mit einem Chinesen, den wir übel zugerichtet aus dem Main gefischt haben.«

»Hab davon gehört. Konnte man in der Zeitung lesen!«, meint Jim unbeeindruckt.

»Er hatte eine Fahrkarte nach Hamburg in der Tasche, datiert auf heute«, melde ich mich dazwischen.

»Soll ja häufiger vorkommen, dass Leute nach Hamburg fahren!«, antwortet Jim trocken.

»War aber kein normaler Fahrgast«, fahre ich wieder dazwischen. »Könnte mit einer Organisation zusammenhängen? Ist dir was darüber bekannt, Jim?«

Sein Gesicht verändert sich zum ernsten hin. »Ich will nicht sagen ja oder nein! Es gibt so ein Gemunkel, kein klares Bild. In China sagt man: „ Móu shì zài rén, chéng shì zài tiān“ oder für euch: „Dinge zu planen, liegt beim Menschen. Dinge zu vollenden, liegt beim Himmel“«

»Willst du damit andeuten, es ist eine schwierige Kiste?«, hake ich nach.

»Eine alte, so spricht man jedenfalls.«

»Schiet! Ich habe es bereits geahnt, als Roland in der Tür stand. In Deutschland sagt man:„Gut Ding will Weile haben! Hier passt besser: Schiet Ding muss zu stinken aufhören!“«

»Kommt morgen wieder vorbei, dann ist mein Großvater hier. Vielleicht hat er was zu erzählen? Nun erst einmal Guten Appetit, Jungs! Den Tee serviere ich euch nachher!«, und schwupps ist Jim schwungvoll davongeeilt.

Die letzten Stunden des Abends tragen zwei begehrliche Namen: St. Pauli und zum Abschluss St. Georg. Insgesamt, so kann man sagen, ist es ein runder Abend gewesen, weil wir beide uns lange nicht mehr gesehen haben. Und genau aus diesem Grund haben wir aus dem Vollen der Erinnerungen schöpfen können. Zumeist klang das so wie „Weißt du noch oder kannst du dich noch daran erinnern?“ und das konnte jeder von uns sehr genau.

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