Maya Shepherd - Schattentochter

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Eliza musste Wexford verlassen, um die zu schützen, die sie liebt. Ihre Schwester Winter versucht alles um sie wiederzufinden und aus der Gewalt der Fomori zu befreien. Doch mit dieser Entscheidung steht sie alleine da. Weder Schattenwandler Liam noch Elizas große Liebe Lucas sind bereit Winter zu helfen, sodass auch diese bald die Suche einstellen muss. Gerade als wieder etwas Normalität in ihr Leben eingekehrt ist, taucht eine Fremde in der Stadt auf, die behauptet Eliza schwebe in Lebensgefahr. Winter muss sich erneut im Kampf gegen übernatürliche Kräfte stellen, um ihre Schwester zu retten. Aber jeder Sieg erfordert auch Verluste – ist Winter bereit den Preis zu zahlen?

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Eine Gänsehaut breitete sich sofort über meinen gesamten Körper aus und ließ meine Kopfhaut kitzeln. Meine Beine wurden weich als ich seine Lippen an meinem Hals spürte. Ein Teil von mir wollte nichts lieber als in seinen Armen zu versinken und ihn leidenschaftlich zu küssen, ganz egal, dass wir uns in der Schule befanden, er mein Lehrer war und ich gerade noch wütend auf ihn gewesen war. Aber es hatte mir bisher nie viel Glück gebracht auf mein Herz zu hören und so schob ich ihn von mir, auch wenn ich dafür meine ganze Willenskraft aufbringen musste.

„Wir sind in der Schule!“, wies ich ihn zurecht, das war Erklärung genug.

Er gab ein genervtes Schnauben von sich, drehte sich um und fuhr sich durch das hellblonde Haar. „Was willst du dann?“

Es war nicht unbedingt hilfreich, wenn er sauer auf mich war und so trat ich versöhnlich hinter ihn und legte meine Hand auf seine nackte Schulter. Die Haut war warm und jagte mir erneut einen Schauer über den Körper. „Ich hoffe, dass du mir helfen kannst.“

Misstrauisch drehte er sich zu mir herum und schien bereits zu wissen, was als nächstes kommen würde. Seine Freude hielt sich in Grenzen. „Wobei?“

„Eliza ist seit über einer Woche verschwunden und niemand hat etwas von ihr gehört. Ich möchte sie suchen!“

Er entzog sich meiner Berührung und machte ein so desinteressiertes Gesicht, als würde ihn das alles gar nichts angehen. „Viel Glück!“ Schwungvoll zog er seine abgegriffene Lederjacke an. Eine Tasche für den Unterrichtsstoff besaß er nicht, was eigentlich schon alles über ihn in der Position als Lehrer aussagte. Plötzlich schien er es eilig zu haben.

Ich baute mich vor ihm auf. „Liam, bitte!“, flehte ich und sah zu ihm auf, in der Hoffnung, dass mein verzweifelter Blick seine Abwehr zum Schmelzen bringen würde. „Du bist meine einzige Hoffnung! Die Fomori könnten sich überall aufhalten. Vielleicht sind sie nicht einmal mehr in Irland. Ohne dich finde ich sie nie!“

„Vielleicht wäre das am besten“, entgegnete er unnachgiebig. „Eliza tut es sicher gut, etwas Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen. Sie haben viel nachzuholen und sie kann ihr endlich beibringen ihre Kräfte zu kontrollieren.“

Seine Worte versetzten mir einen Stich ins Herz. Rhona war zwar Elizas biologische Mutter, aber sie würde ihr niemals unsere gemeinsame Mutter ersetzen können. Wir waren Schwestern und eine Familie. „Das könntest du auch!“, konterte ich. „Außerdem willst du selbst auch nichts mit den Fomori zu tun haben. Warum überlässt du ihnen dann Eliza?“

„Ganz genau, Winter, ich will nichts mit ihnen zu tun haben und deshalb werde ich mich da auch nicht einmischen.“ Er ging an mir vorbei. Für ihn war das Gespräch damit beendet, aber für mich noch lange nicht. Ich stellte mich ihm zornig erneut in den Weg. „Gib doch wenigstens zu, dass du mir nicht helfen willst sie zu finden!“

Er versuchte nicht einmal sich herauszureden. „Gut erkannt.“

„Aber sie ist meine Schwester! Ich erwarte nicht, dass du es ihretwegen tust, sondern mir zuliebe. Bitte!“ Ich hörte mich weinerlich und flehend an.

Er sah mich ernst an und ich erkannte in seinen Augen so etwas wie Bedauern. „Ich hatte gehofft, dass es jetzt wo sie weg ist, zwischen uns besser laufen würde.“

Verständnislos schüttelte ich den Kopf. „Warum sollte es das? Unsere Probleme hatten nie etwas mit ihr zu tun!“

„Hatten sie nicht?“, knurrte er wütend. „Glaubst du ich würde je vergessen, dass sie meine kleine Schwester auf dem Gewissen hat? Ich sage dir jetzt mal etwas - ich bin froh, dass Eliza weg ist und ich hoffe, dass ich sie sobald nicht wiedersehen werde.“

Fassungslos schnappte ich nach Luft, während Tränen in meine Augen schossen. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Auf der einen Seite verstand ich ihn und schämte mich sogar dafür, dass ich ausgerechnet ihn, dem Eliza das Schrecklichste überhaupt angetan hatte, um Hilfe bat. Aber auf der anderen Seite hatte ich gehofft und irgendwie sogar erwartet, dass er mir dennoch helfen würde. Irgendetwas war da zwischen uns und ich hatte mir gewünscht, dass es größer wäre als alles, was in der Vergangenheit passiert war. Mir fehlten die Worte. Man konnte niemanden um Verzeihung bitten und gleichzeitig vor Wut anschreien.

Als er meine Tränen sah, schien er zu bereuen, was er gesagt hatte und streckte seine Hand tröstend nach mir aus, aber ich schreckte vor ihm zurück. „Winter, ich werde mich nicht dafür entschuldigen, was ich empfinde.“ Er stieß verzweifelt Luft aus und sah an mir vorbei aus dem Fenster. „Ich habe gleich einen Besichtigungstermin für eine Wohnung. Mona und ich können ja nicht ewig in der Pension wohnen. Willst du vielleicht mitkommen?“

Er hatte es mit seinem Vorschlag geschafft, dass meine Wut auf ihn überwog. Gerade hatte er selbst noch zugegeben, dass Eliza immer zwischen uns stehen würde und nun tat er so, als könnten wir einfach wieder zur Tagesordnung übergehen. Ich stieß mit zittrigen Händen die Tür auf und stolperte in den Flur, als wäre die Luft in dem Kursraum zu knapp geworden. Das alles hatte doch keinen Sinn. Ohne ihm zu antworten oder mich auch nur umzusehen, lief ich davon. Er folgte mir nicht.

Den Schulbus hatte ich dank meines erfolglosen Gesprächs mit Liam vergessen, sodass ich erst eine Stunde später als normal nach Hause kam. Rauch stieg aus unserem Schornstein und die Fensterscheiben der Küche waren beschlagen, was mir verriet, dass meine Mutter wahrscheinlich etwas gekocht hatte. Seitdem Eliza weg war, hatte sie sich von der Arbeit auf unbestimmte Zeit frei genommen, obwohl sie ohnehin nur vormittags arbeitete. Ich wusste nicht, was sie sich davon erhoffte und es wäre mir in der letzten Woche lieber gewesen das Haus für mich alleine zu haben, sofern das überhaupt möglich war, wenn dreizehn Katzen ein- und ausgingen wie es ihnen beliebte. Auch heute wollte ich mich am liebsten nur noch auf der Couch zusammenrollen und mich von dem Fernseher beschallen lassen. Doch sobald ich mich länger im Wohnzimmer aufhielt, würde meine Mutter auftauchen und das Gespräch mit mir suchen.

Ich atmete tief durch, bevor ich die Haustür aufschloss. Sofort schlug mir der Geruch von frisch gebackenem Walnussbrot entgegen, was mich unwillkürlich an Eliza denken ließ. Wie oft hatten wir uns in der Vergangenheit um das knusprige Endstück des Brotes gestritten? Nun erschien es mir dumm, kleinlich und völlig überflüssig. Jetzt hätte ich es ihr freiwillig überlassen, wenn sie nur wieder bei uns wäre.

Mum steckte den Kopf aus der Küchentür. „Du bist spät. War noch irgendetwas in der Schule?“

Ihr Anblick ärgerte mich. Ich hatte meine Schwester und sie ihre Tochter verloren, wie konnte sie sich dann Gedanken darüber machen, warum ich eine Stunde später nach Hause kam? Und warum hatte sie ausgerechnet Walnussbrot backen müssen? sie, ich würde sonst vergessen, dass Eliza vielleicht nie wieder nach Hause kommen würde?

„Ich hab Hausaufgaben“, entgegnete ich ihr ausweichend, hing meinen Mantel über die Garderobe und schlüpfte aus meinen Schuhen, bevor ich in Richtung Treppe ging.

„Ich habe Brot gebacken. Willst du ein Stück mit Butter?“

Hättest du mich nicht darauf aufmerksam gemacht, wäre es mir gar nicht aufgefallen , dachte ich spöttisch und presste die Lippen aufeinander.

Meine Mutter kannte mich gut genug, um mir anzusehen, dass ich wegen irgendetwas verärgert war, auch ohne, dass ich es aussprach. „Habe ich irgendetwas falsch gemacht?“

Ich konnte nicht länger an mich halten. „Ob du etwas falsch gemacht hast?“, wiederholte ich höhnisch. „Lass mich mal überlegen, meine Schwester wurde von einer Horde Verrückter entführt und alles, was du und Dad tut, ist so zu tun, als hätte es sie nie gegeben!“ Mit jedem Wort wurde meine Stimme lauter, schriller und vorwurfsvoller.

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