Gerda M. Neumann - Der Neujahrsabend

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Neujahrsabend in der ehrwürdigen Dulwich Gallery: Jahrhunderte europäischer Malerei blicken auf den Schriftsteller Keith Aulton herab, als er im Kreis seiner Freunde und Verehrer die Erhebung in den Adelsstand feiert. Am nächsten Morgen ist er tot. Wie jedoch soll Chiefinspektor Richard Bates den Täter aufspüren, wenn nirgends ein handfestes Motiv zum Vorschein kommt? Zum Glück war auch Olivia Lawrence auf der Feier. Angestachelt von ihrer Freundin Amanda macht sie sich an die Arbeit. Zwischen kalten Januarnächten und verrauchten Pubs, unter seltsamen Professoren und eigenwilligen Autoren gestaltet sich die Suche allerdings ziemlich schwierig. Und als sie endlich eine Spur zu ahnen beginnt, gefällt sie ihr überhaupt nicht. Ein klassisch englischer Detektivroman in der Tradition von Agatha Christie und Dorothy Sayers.

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»Möchtest du auch Yams essen, vielleicht mit Palmöl angerichtet?« fragte Olivia in die Stille hinein. Sie fand die Atmosphäre aus fremden Gerüchen und Dunkelheit beklemmend, während Leonard mit leichtem Staunen auf dem Gesicht begonnen hatte, sich erneut umzuschauen.

Er verstand den Wink: »Nein, heute nicht, vielleicht am Freitag.« Damit öffnete er die Tür und folgte Olivia in die kalte Januarluft.

»War das Suaheli? Was hat sie gesagt?«

»Genau. Wir sprachen Suaheli, sie kommt aus Mozambique. Sie wollte wissen, wie ich auf meiner Suche nach einem Todesfetisch ausgerechnet auf sie verfallen sei und so weiter. Wir drehten uns eine Weile im Kreis, weil ich genau das nicht verraten wollte, wie du dir denken kannst. Genauso wenig meinen Namen, den sie zu ihrem Schutz wissen wollte. Ich schwor ihr, dass von dem Uabayo keine Spur zu ihr zurückführen werde. Diplomatische Probleme erster Güte. Jedenfalls haben wir so lange ihre Sicherheit diskutiert, bis sie nicht mehr bestreiten konnte, dass sie dieses Gift beschaffen könne. Nachdem die junge Frau uns beiden eine Atempause ver-schafft hatte, ging es lediglich noch um die Form, in der ich das Gift wollte, und um den Preis. Jetzt bin ich neugierig, was am Freitag sein wird.«

»Sie hat nicht gefragt, wozu du Uabayo – ist das Strophanthin auf Suaheli?«

»Nicht ganz, es ist der Name des Pfeilgiftes, das sich vermutlich in Keith Aultons Whisky fand.«

»Prima. Also, sie hat nicht gefragt, wozu du das Gift willst?«

»Natürlich nicht! Sie will sich doch keiner Mitwisserschaft schuldig machen. Und die Wahrheit würde sie ja auch schwerlich erfahren, was denkst du?«

»Wie dumm von mir. Ich fürchte, ich hätte zu erklären versucht, dass unsere Ratten inzwischen arsenresistent sind oder etwas Ähnliches.«

»Und wo gibt es so schreckliche Ratten?«

»Hinter Chalk Farm Road?« sie sah fragend und ein wenig listig zu ihm hinauf. »Es gibt dort wirklich zu viele.«

Leonard grinste: »Wenn du statt meiner die Verhandlungen hättest führen wollen, wäre dir auch rechtzeitig aufgegangen, dass du nichts erklären willst. Gift will man, dafür braucht es keinen Grund.«

Olivia schüttelte den Kopf: »Wenn ich Kekse in unserem Laden um die Ecke kaufe, begründe ich natürlich nichts. Aber das ist eben erleichternd normal.«

»Die Kekse sicher, jedenfalls wenn sie nicht angeschimmelt sind, was schon vorkam. Ob alles andere, was dort über die Theke geht, derart normal ist, hat dich bis heute einfach nicht beschäftigt, oder?« Sie waren auf der Kilburn High Road angekommen und entschlossen sich spontan, die denkwürdige Unternehmung mit einem wärmenden Curry in dem Indischen Restaurant, an dem sie gerade vorbeikamen, abzurunden.

Kapitel 5

Amanda trat das Gaspedal fast bis zum Anschlag durch. Glücklicherweise war das Land flach und die Straße leer und ziemlich gerade. Sie waren in Verzug, ein liegengebliebener Lastwagen hatte sie mehr als eine Viertelstunde gekostet und davor hatte sie noch tanken müssen. Olivia schwieg. Eine dreiviertel Stunde später schoss der Wagen nach Cambridge hinein, kurz hinter dem Fitzwilliam Museum bog Amanda in eine kleine Seitenstraße ab, fuhr dicht an den Bordstein und stellte den Motor aus.

»Heute riskiere ich ein Strafmandat. Dann schaffen wir es noch. Komm!«

Olivia stand schon auf der Straße. Immer noch schweigend folgte sie den eiligen Schritten von Amanda. An der Straßenecke blieb die unvermittelt stehen. »Ich bin sicher, unser Chief Inspector wird von der anderen Seite kommen. Wir warten hier, wenn er in den Durchgang einbiegt, folgen wir ihm.« Sie lehnte sich an den zunächst stehenden Laternenpfahl und schloss ihren Mantel ordnungsgemäß, wand ihren Schal nach kurzem Innehalten mehr wärmend als dekorativ um den Mantelkragen und hielt Olivia mit einer Handbewegung zurück: »Ich sage dir, wenn er kommt. dich darf er auf keinen Fall auch nur ahnen, also bleib unsichtbar!«

»Und du?«

»Auf mich reagiert er sicher nicht: Erstens ist er in Gedanken mit Beeverell beschäftigt, zweitens erwartet er niemanden in Cambridge unvorhergesehen zu treffen – er ist ja nicht ich – und drittens sind meine Haare unter der Fellkappe verschwunden.« All diesen überzeugenden Argumenten zum Trotz stand Amanda im nächsten Moment neben Olivia hinter der Hausecke: »Er kommt! Pünktlichkeit ist eine angenehme Tugend – jedenfalls bei anderen!«

Olivia lachte schallend, lugte anschließend um die Ecke und schoss davon, denn die Straße war bereits wieder leer. Am College-Eingang ließ sie Amanda den Vortritt. Diese bog selbstverständlich ein, nickte dem Pförtner zu und blieb vor den Anschlagtafeln stehen. Während sie die Bekanntmachungen überflog, lockerte sie ihren Schal, als wäre sie am Ziel. Olivia lehnte sich daneben an die Wand und riskierte einen Blick auf die Rasenfläche, rechtwinklig umschlossen von den alten, schweigenden Gebäuden. Sie sah in Richards Rücken. Er hielt gerade einen Studenten an. Während sie noch miteinander sprachen, flog die Tür im entfernten Eck hinter dem Rasen auf und Beeverell schritt quer über den Rasen: »Chief Inspector Bates? Ich freue mich, Sie begrüßen zu dürfen.« Die beiden Männer gaben sich die Hand, Richards Erwiderung konnte Olivia nicht verstehen. Beeverell drehte sich zu dem abwartenden Studenten: »Sehr nett, dass Sie unserem Gast behilflich sein wollten. Chief Inspector Bates kommt von Scotland Yard. Er ermittelt zu dem unerwarteten Ableben des Schriftstellers Keith Aulton.« Mit einem Nicken entließ Beeverell den Studenten und fasste Richard am Arm: »Begleiten Sie mich hinein, bitte. Ich hoffe sehr, Ihnen bei Ihren Nachforschungen nützlich sein zu können. Schließlich habe ich den Toten sehr gut gekannt.« Damit verschwanden sie durch die Tür in der Ecke hinter dem Rasen und es wurde still. Olivia wandte ihr Gesicht zu Amanda. Die zog ihren Schal wieder fester: »Komm,« war alles, was sie sagte.

Zwei Minuten später ließ sie den Motor ihres Wagens an: »Wir eilen zu Mrs Beeverell, gerade noch früh genug am Tag für den Vorwand, ihren Göttergatten treffen zu wollen.«

»Du hast ja einen strengen Tagesplan ausgearbeitet,« stellte Olivia überrascht fest.

»Nur diese zwei Ausgangspunkte, alles weitere muss sich ergeben!«

»Haben die Beeverells Kinder?«

»Nicht um diese Tageszeit.«

»Heißt das, sie sind so jung, dass sie noch zu Hause leben?«

»Ich glaube ja. Mrs Beeverell ist zwölf bis fünfzehn Jahre jünger als ihr Mann, Du könntest es mit leichten arithmetischen Aufgaben versuchen.«

»Nein, fiel mir nur gerade ein. Ich versuche, mich auf die nächste Begegnung einzustellen. Bist du sicher, dass sie zuhause ist?«

»Ja, bis gegen zehn auf alle Fälle. Sie arbeitet in einer Galerie, aber sicher nicht jeden Tag; außerdem öffnet die erst um zehn Uhr dreißig. Sie, Mrs Beeverell, hat Kunstgeschichte studiert, glaube ich. Da sind wir.« Erneut war Amanda an den Straßenrand gefahren und hatte den Motor abgestellt. »Parken ist in Cambridge ein Vergnügen,« stellte sie beiläufig fest. Sie streifte die Fellmütze vom Kopf, fuhr sich mit einer Bürste durch ihre Haarfülle und warf sie wieder auf den Rücksitz.

»Die wohnen aber nah am College,« Olivia sprang aus dem Wagen, »auch ein Vorzug von Cambridge.«

»Aber nicht gut für Beeverells Figur.« Amanda läutete, während Olivias Augen über das Einfamilienhaus streiften: hübsch, nicht älter als zwanzig Jahre, englisch aber nicht einfallsreich, Vorgarten ordentlich und langweilig, wahrscheinlich bunte Blumen im Sommer. In ihre Gedanken hinein öffnete sich die Haustür.

»Guten Morgen, Mrs Beeverell. Entschuldigen Sie den Überfall zu dieser frühen Stunde. Ich bin Lady Cranfield, Sie werden sich erinnern…« Amandas Stimme schwang aus und ließ der erstaunten Frau etwas Zeit. »Ich würde liebend gern Ihren Gatten sprechen. Ich hoffe sehr, dass er mir helfen kann!«

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