Andrea Appelfelder - AS(tarot)H

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Tarot ist das Kind eines Menschen und eines Höllenbewohners, allerdings ist der mächtige Teufel ein Gefangener der Regierung. Er wird gezwungen als Auftragskiller zu arbeiten, doch dann gelingt es ihm zu entkommen.
Eine gnadenlose und mörderische Jagd beginnt, in der er auf Freunde und Feinde stößt.

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Nachdem diese Worte beendet waren, begann sie die Mahlzeit auf Tellern zu verteilen und auf dem Tisch zu drapieren. Sie wollte sich gerade zu ihrem Kind setzen als es mehrere Male lautstark an der stabilen Holztür klopfte.

Sie wies ihren Sohn an, eine Mütze aufzusetzen. Der Junge war schon völlig daran gewohnt, diese Mütze zu tragen, da er es immer tun musste, wenn Menschen in ihr Haus kamen und wenn er rausging, um seine Hörner zu verstecken. Seine Mutter sagte ihm noch schnell, bevor sie ihn vollends verließ, dass er schon anfangen sollte mit Essen.

Sie schritt unbekümmert zur Tür, während der Junge gierig seine Suppe löffelte und herzhaft in ein kleines Würstchen biss. Noch während er kaute, konnte der kleine Junge, der erst zehn Jahre alt sein musste, hören wie seine Mutter an der Tür schrie. „Mein Sohn ist völlig normal! Außerdem haben wir nichts mit Teufeln am Hut! So was gibt es doch ohnehin nicht und wenn sie daran glauben, ist das ihre Sache.“

Sie schnaubte verächtlich und ließ die Männer, die in Ihr Haus einzudringen versuchten, nicht durch: „Ich kenne meine Rechte, ich muss Sie nicht einlassen und jetzt verschwinden sie wieder von meinem Grundstück, sonst rufe...“

Ein durchdringender, dumpfer Knall und ein kaum hörbarer Aufprall erschütterten das kleine Holzhaus in den weiten Wäldern einer kleinen Stadt in New Jersey.

Ein Mann, um die vierzig mit einem sehr kantigen Gesicht und einer Pistole im Anschlag trat nun doch in das fremde Haus ein und stellte sich vor den Jungen, der mittlerweile angsterfüllt aufgesprungen war.

Der Fremde, der Tarnkleidung trug, riss dem Jungen unsanft die schützende Mütze vom Kopf, woraufhin die kleinen Hörner zum Vorschein kamen. „Ich bin Major Carles Gardener. Ab jetzt gehörst du zu meiner Einheit, kleiner Teufel.“

Der Junge wusste nicht wie ihm geschah und sah sich suchend nach seiner Mutter um. Als er sie erspäht hatte, stürzte er an dem Mann vorbei. Er wollte zu ihr und bemerkte, dass sie am Boden kauerte. Er hatte Angst, dass ihr etwas geschehen war, da er sie seit den merkwürdigen Geräuschen nicht mehr hören konnte.

Als er bei ihr angekommen war, erblickte er sie voll und ganz. Sie lag blutverschmiert auf dem Boden und rührte sich nicht mehr. „Mammmaaa!! Wach auf!“

Er warf sich auf ihren Leichnam um ihren Herzschlag zu untersuchen und weinte bitterlich als er nichts mehr vernehmen konnte.

Der Mann, der dies seiner Mutter angetan hatte, trat nun wieder zu ihm hin. „Lass das Theater. Du bist ein emotionsloser Teufel, Sie ist ohnehin tot und du bist jetzt mein Eigentum. Benimm dich also nicht mehr wie ein Kind und steh endlich auf.“

Der Junge dachte aber nicht daran, auf diesen unhöflichen Menschen zu hören und starrte den Mann nur hasserfüllt an. Diese ausgeprägte Emotion manifestierte sich immer mehr in seinen Augen.

Diese nahmen nun zum ersten Mal eine rote Farbe an. Er fixierte mit diesen die Augen des Mörders seiner Mutter weiter und er wurde immer wütender, während er herzzerreißend weinte.

Der Mann konnte diesen Blick nicht ertragen und wollte, dass er aufhörte und nach ihm greifen, doch plötzlich ging er zu Boden und hielt sich schreiend das linke Auge, welches zu bluten anfing und in einem Schwall Blut auf den Boden sickerte.

Der Mann stand nun völlig neben sich, aber dieser Zustand hinderte ihn nicht daran, schmerzverzerrte Befehle an seine Leute zu geben, die bis dato draußen geblieben waren. „Diese Scheiß-Göre hat mir mit seiner Teufelskraft mein Auge zerstört. Erschlagt diesen Bastard.“

Danach wurde alles schwarz um ihn herum und Tarot war wieder in der realen Welt. Er ließ von dem Militär ab, der sofort stark schnaufte und erneut zu Boden sank.

Was waren das für komische Visionen? Kann das meine Vergangenheit gewesen sein? Der Junge, er hatte Hörner und sah mir verdammt ähnlich. Verdammt, der Junge muss ich gewesen sein und die Frau, das war meine Mutter.

Sie hat mich nicht aus Angst vor mir ausgesetzt, im Gegenteil, Sie hat mich mehr geliebt als ihr Leben und er hat sie getötet. Aber wie ist das möglich? Ich habe doch eine Erinnerungslücke von zehn Jahren. Aber Moment mal, der Vampir hat mir doch auch so etwas offenbart, wenn ich mein Armband nicht mehr habe.

Der Teufel erwachte nun aus seinen Überlegungen und merkte, dass der Colonel ohne Unterlass auf ihn einschrie.

Allerdings hörte er ihm auch jetzt, wo er wieder bei sich war, nicht zu, sondern entgegnete selbst eine Frage. „Warum hast du meine Mutter getötet? Sie war doch nur eine unschuldige, junge Frau, die ein Kind von einem Mann hatte, der nicht der Richtige für sie war, den sie aber trotzdem liebte!“

Der Mensch war nicht auf diese Frage vorbereitet und schrie ihn einfach weiter an. „Du hast dich also endlich erinnert! Diese Scheiss-Monstergöre hat mir leider das Werkzeug, mit dem ich dich manipulieren konnte, entrissen. Aber ich sage dir gerne, wieso ich sie tötete. Das ist nämlich ganz einfach. Sie hat sich geweigert, dich rauszurücken. Besonders, weil du auch damals schon mein Eigentum warst, auch wo du noch bei ihr gelebt hast und außerdem braucht ein Teufel keine Mutter, die einen verhätschelt.“

Der Halbteufel war mit dieser Antwort mehr als unzufrieden und stürzte auf den mittlerweile alt gewordenen Mann. Er packte ihn am Hals, hob den kranken Sterblichen problemlos in die Höhe und drückte ihn an die Wand. „Warum hast du mich als dein Eigentum angesehen und woher wusstest du überhaupt von uns? Wir haben doch versteckt gelebt.“

Nachdem daraufhin auch wieder keine brauchbare Antwort kam, drückte er härter zu, sodass man die Knochen knacken und nachgeben hören konnte schon. „Ich sage es dir ja. Also lass mich runter.“

Tarot lächelte geisteskrank. „Ich lasse dich erst runter, wenn du geredet hast. Also wenn du frei sein willst, mach schon.“

Nun begann er zu reden wie ein Wasserfall: „Wir hörten vom Geheimdienst von einer jungen Frau, die abgeschieden mit ihrem Kind in einem kleinen Haus im Wald lebte. Dem Gerücht nach sollte ihr Kind abnormal sein und sogar von einem Monster abstammen. Wir beobachteten euch dann, um den Wahrheitsgehalt der Gerüchte zu überprüfen und an deinen Hörner, die du nicht immer verbargst, weil du nicht auf deine Mutter hörtest, sahen wir, dass diese Information wirklich stimmte. Ich beantworte deine Frage von vorhin gerne auch noch einmal. Deine Mutter starb, weil sie eine Hure war, die sich von einem Teufel hat schwängern lassen. Selbst wenn sie dich mir übergeben hätte, hätte ich sie also getötet. Es war ohnehin nicht schade um sie.“

Nachdem der Mensch diese Worte noch mit einem wahnsinnigen Lachen unterstrichen hatte, war sein Schicksal auch schon besiegelt. In seiner Wut brach der Teufel, dessen Augen nun so rot waren wie noch nie zuvor, dem Menschen das Genick und ließ ihn achtlos fallen. „Um so jemandem wie dich ist es nicht schade. Ich habe irgendwie auch jetzt schon keine Lust auf die Menschenwelt, denn wenn alle so wie du sind, bin ich froh ein abscheuliches Monster zu sein.“

Ein weiteres Bild tauchte in seinen Gedanken auf, er als Baby in den liebevollen Armen seiner wunderschönen Mutter und neben ihr sein ansehnlicher Vater, ein stolzer Teufel mit langen, gebogenen Hörnern und wunderschönen langen Haaren.

Er wusste kaum etwas über seinen Vater, hatte er ihn doch auch nur ein paar Mal mal gesehen, aber in diesem Moment sahen sie alle drei wie eine glückliche Familie aus.

Er war enttäuscht über den Aspekt, dass er über den Verlust seiner Mutter nicht weinen konnte und das versetzte ihn in noch größere Raserei.

Er war von diesen Gefühlen völlig gefangen und hatte jetzt nur noch einen Wunsch. Er wollte in die Freiheit. Binnen weniger Momenten durchbrach er in Windeseile das tödliche Feuer, danach die stabilen Wände der Einrichtung und kam schließlich auf einer mit bunten Blumen gefüllten Wiese wieder zu sich.

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