Andrea Appelfelder - AS(tarot)H
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Eine gnadenlose und mörderische Jagd beginnt, in der er auf Freunde und Feinde stößt.
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Das Wesen wurde reumütig und sah auf seinen Käfig, in dem er so lange gefangen gewesen war.
Ist das alles real oder nur einer von diesen fiesen Träumen? Es muss ein Traum sein, einer von vielen. Es gibt schließlich keine Vampire und wenn es sie geben würde, würde er mich bestimmt nicht retten.
Das kann doch alles auch nicht mehr wahr sein. Ich will nicht schon wieder hoffen. Wieso ist das Leben nur so ein verdammter Dreck?
Aber Moment mal, dieser unglaubliche Schmerz, den ich noch nie gespürt habe, es muss doch echt sein, besonders wenn ich mir die Gitterstäbe ansehe, sie sind immer noch verbogen.
Binnen eines Augenblickes wurde ihm wieder klar, dass das Gebäude immer noch in Flammen stand und das Feuer sich immer weiter ausbreitete. Er musste hier raus. Er war nun frei und jetzt, nachdem er das war, wollte er auch noch nicht sterben.
Der ehemalige Gefangene verließ nun völlig allein zum ersten Mal seine verdreckte Gefängniszelle eigenständig. Er setzte zögerlich einen Fuß vor den anderen, immer von der Angst begleitet, dass doch ein Soldat auftauchen und ihn prügeln und zurückdrängen würde.
Aber das geschah nicht und so stieß er mit aller Wucht, die ihm zur Verfügung stand, die verhasste Tür die sein Gefängnis immer einschloss, auf. Das Stahltor prallte gegen die Wand und pulverisierte diese gleich nach dem Aufprall.
Im Durchgangsbereich angekommen, ignorierte der Halbteufel sein Werk mit der Tür und stellte fest, dass das Feuer noch nicht so weit vorgedrungen war, dass er bedroht wurde.
Als er das bemerkte, war er mehr als froh und versuchte sich verzweifelt zu orientieren, jedoch misslang es ihm, da das Gebäude sehr verwirrend gebaut war und man immer versucht hatte, ihm nie den gleichen Weg entlangzuführen, wenn man ihn rausließ.
Die Menschen hatten immer die Befürchtung, dass er irgendwann fliehen könnte und wollten ihm das nicht erleichtern.
Der Teufel begriff nun, dass seine Flucht doch nicht so einfach werden würde wie er gedacht hatte und wurde wütend und frustriert. Würde er nun doch hier sterben, nur weil er nicht fähig war alleine den Ausgang zu finden?
Was war er eigentlich für ein erbärmlicher Teufel, wenn er keinen Weg fand die Einrichtung, die sich mit ihrem Namen quasi über alle Teufel lustig machte, indem sie ihre Bezeichnung für einen Menschenort nutzte, zu verlassen?
In seiner unendlichen Verbitterung schlug er so stark er nur konnte gegen eine Betonwand des weiten verwinkelten Ganges, der viele Türen besaß.
Als er aufsah, bemerkte er allerdings, dass er mit nur einem Schlag seiner Faust die gesamte Wand förmlich pulverisiert hatte und erkannte jetzt auch, was er gerade mit der Tür getan hatte. „War ich das? Unmöglich. Doch, na klar, war ich das. Das Armband, was ich all die Jahre immer getragen habe und nie abnehmen konnte, ist weg und somit habe ich meine Kraft, die mir als Teufel immer zustand, zurück. Ich werde einfach meine Sinne einsetzen und mich auf die Außenwelt konzentrieren. So finde ich bestimmt einen Weg nach draußen. Ich muss einfach nach den Vögeln, den Bäumen und dem Gras Ausschau halten und so kann ich den Weg, der mich in mein neues Leben führt, finden.“
Er schloss die Lider seiner sich langsam verfärbenden Augen, konnte aber nichts außer glimmendem Feuer, verbranntem Menschenfleisch und allerlei anderes synthetisches, brennendes Zeug ausmachen. Da ihm keine andere Alternative bekannt war, versuchte er es nochmal und konnte wahrhaft etwas wahrnehmen, einen blutenden, schwachen Menschen.
„Die Menschen müssten doch mittlerweile das Gebäude verlassen haben. Er muss noch hier sein, weil er zu schwer verletzt ist und es nicht allein schafft. Also müsste ich ihm nur helfen. Ich muss einfach so tun als sei ich weiterhin ihr loyaler, kleiner Sklave und wenn das alles gutgeht, ist das meine Karte in die Freiheit“
Ohne auch nur einen Moment des Zögerns machte er sich auf den Weg. Da er nun auch schneller als früher war, war er in einigen Sekunden am Ort seiner Begierde.
Dort angekommen öffnete er wieder die Augen, die wieder ihre normale Farbe angenommen hatten. Er stand nun vor einem Menschen, aber dieser war, wie er auch, in den Flammen gefangen und saß auf dem dreckigen Boden. Der Mann war blutverschmiert und trug an seinem linken Auge eine schwarze Augenklappe aus Leder. Er erkannte und musterte ihn. „Colonel Gardener, sie bluten.“
Er blickte ihn weiter an und kam zu dem Entschluss, dass es auch kein Wunder war, dass er blutete, da er überall leichte Verbrennungen und Kratzer hatte, außerdem fehlte ihm ein Arm und ihm strömte immer noch Blut aus den noch frischen Wunden.
Der Teufel lachte keck in sich hinein. Oh mein Gott. Der Vampir war das. Dieser Mann hat das Gegenstück zu meinem Armband getragen. Der Junge meinte ja schon, dass er es vernichtet hat, aber ihm gleich den Arm abzureisen, das hätte ich ihm nicht zugetraut. Schließlich ist er doch einer von den Guten und ein Diener Gottes.
Der Colonel soll auch der Mann gewesen sein, der mich damals im Wald vor der Kälte und dem Hungertod gerettet hat. Ich möchte gerne sagen, dass er wie ein liebender Ersatzvater für mich gewesen ist, aber dem war auf gar keinen Fall so. Dieser Militärarsch ist ein wahrer Teufel und ein echter Sadist gewesen.
Er ließ mich sogar foltern wenn ich nicht spurtete. Ich bin ihm hörig, weil er mich erst gebrochen und mich dann nach seinem Willen geformt hat. Aber nachdem ich in den letzten Jahren so gute Arbeit geleistet habe, ließ er mich in Ruhe und ich konnte wieder einen eigenen Willen entwickeln, auch wenn ich diesen niemals zeigen durfte.
„Starr nicht so blöd in der Gegend herum! Komm her und hilf mir auf und dann den Weg nach draußen zu meistern, du verdammter Bastard!“, schrie ihn der Einarmige ungehalten und mit schmerzverzerrter Stimme an.
Eigentlich brauchte der ehemalige Gefangene nicht mehr auf seinen Peiniger zu hören, da er das Schmuckstück, was sie miteinander verband, nicht mehr hatte, aber aus alter Gewohnheit trat er zu ihm hin, half ihm auf und stütze ihn.
Nachdem er den Mann allerdings berührt hatte, konnte er Bilder und Visionen einer ihm vertrauten Person und ihres Kindes wahrnehmen.
Ein kleiner, aufgeweckter Junge mit schwarzen Haaren, grünen klaren Augen und kleinen Hörnern auf dem Kopf saß an einem großen, brauen Holztisch und klopfte mit einem Kinderlöffel aus Plastik auf den Tisch. „Mammmaa, ich habe so großen Hunger!!“
Eine wunderschöne Frau mit einem zarten, schlanken Körperbau und ausdrucksstarken, grünen Augen stand vor einer Kochstelle und rührte in mehreren Töpfen köstlich riechende Speisen um. „Gleich, mein Schatz! Gedulde dich noch etwas, wir können gleich essen.“
Der Junge legte den Löffel wieder auf dem Tisch. „Mammmaa!! Wird Vater heute zum Essen kommen? Er war schon lange nicht mehr da. Ich will ihm doch meine Hörner zeigen. Sie sind jetzt sogar noch etwas gewachsen und bald sind sie so groß wie die von PAPAA!“
Der Frau hielt in ihrer Aktion inne. Sie wusste, dass der Vater des Jungen nicht mehr wiederkehren würde. Als er sie und ihren Sohn verlassen hatte, hatte er ihr offenbart, dass sie und ihr Kind nur ein Experiment für ihn gewesen waren. Er hatte wissen wollen ob er dazu fähig war zu lieben. Leider war das für ihn fehlgeschlagen. Sie allerdings hatte sich unsterblich in ihn verliebt und hatte immer mehr von ihm gewollte.
Sie hatte ihn ganz und gar gewollt, aber er hatte rein gar nichts für sie oder ihr Kind empfunden und so hatte er das Leidensspiel beendet und war von der Bildfläche verschwunden.
Die Frau, die nach seinem Verschwinden schon mit der Ermordung ihrerseits gerechnet hatte, hatte zu ihrer Überraschung festgestellt, dass er gnädig gewesen war, und so hatte er ihnen zwar ihr Leben gelassen, hatte sie aber auch nie wieder sehen wollen. „Heute nicht. Aber irgendwann wird er schon wieder kommen.“
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