Andrea Appelfelder - AS(tarot)H
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Eine gnadenlose und mörderische Jagd beginnt, in der er auf Freunde und Feinde stößt.
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Das höllische Wesen verwarf diesen Geistesblitz. Er konnte ohnehin nichts dagegen tun, trat vor, legte seine Hände an die Gitterstäbe und ließ nun erneut seine unruhigen Gedanken in der Dunkelheit abschweifen.
Nachdem er schließlich wieder zur Ruhe gekommen war, konnte man ausmachen, dass diese gruseligen, roten Augen wieder verschwunden waren. Sie waren nun einem Giftgrün gewichen.
Diese ungewöhnlichen und monströsen Augen zeigten sich nur, wenn er in einem Zustand extremer Erregung war, verschwanden aber immer genauso schnell wieder, wie sie gekommen waren.
Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich schon hier bin, zumindest kann ich mich erinnern, hier nicht geboren wurden zu sein. Allerdings kenne ich leider nichts Anderes als diesen Ort und den militärischen, kaum auszuhaltenden Drill.
Ich kann mich an kaum etwas vor meiner Zeit hier erinnern. Man sagte mir, dass meine Mutter ein Mensch gewesen ist, die von meinem Vater, der ein der Hölle entstiegener Teufel gewesen sein soll, vergewaltigt worden war.
Sein Name soll Asteroth gewesen sein. Man erklärte mir auch, dass, als meine Mutter mich gebar und sah, dass ich diese kleinen Hörer und Augen hatte, sie daraufhin so angewidert von mir gewesen sei, dass sie mich zum Sterben im Wald aussetzte.
Dort fand mich daraufhin einer von meinen jetzigen Peinigern. Er soll mich vor dem Hungertod bewahrt haben, so seine Aussage. Allerdings habe ich Zweifel an dieser edelmütigen Geschichte. Ich sehe nämlich manchmal verschwommene Bilder aus den Tagen, als ich noch ein Baby, beziehungsweise Kleinkind gewesen bin, die ich aber nicht einordnen kann und meine Erinnerung beginnt auch erst ab meinem zehnten Lebensjahr.
Ich habe also eine Lücke von zehn Jahren und keiner hält es auch nur ansatzweise für nötig, mir dabei zu helfen, diese zu füllen.
Der Halbteufel ließ seinen Blick weiter über die Finsternis schweifen. Er konnte trotz des stockfinsteren Raumes alles sehen. Dass er das konnte, konnte er sich nur erklären, dass es nun mal an seinem widernatürlichen Wesen lag.
Er starrte nun aber gebannt die einfarbige Wand an.
Ich war nicht viel draußen in der normalen Welt und wenn, habe ich mich in den wenigen Tagen, in denen ich allein diese Festung verlassen konnte, in Bibliotheken über meinen angeblichen Vater einmal informiert. Asteroth oder Astarte soll ein Dämon und Herzog der Hölle sein, welcher sich häufig in Gestalt eines ausgemergelten, schändlichen Engels zeigt und einen giftigen, fauligen Atem besitzt. Ich stelle mir manchmal vor, wie er so vor meiner Mutter stand und sie einfach gegen ihren Willen genommen hat und sie dann mit einem Wechselbalg schwanger war.
Am komischsten und lächerlichsten zugleich finde ich aber den Aspekt, dass er zwischen männlicher und weiblicher Persönlichkeit hin und her wechseln kann. Übernimmt sein weibliches Ich den Körper, so nimmt er dann den Namen Astarte an. Ich persönlich glaube aber, dass der weibliche Aspekt nicht wahr ist.
Obwohl ich diesen Mann nicht kenne, werde ich von ihm verfolgt. Ich habe nicht einmal einen eigenen Namen. Ich weiß nicht mehr, wo ich ihn herhabe, aber er leitet sich von meinem Vater ab. Mein Name ist Tarot.
Nicht, dass mich viele so nennen würden. Die meisten nennen mich Teufel, Dämon, Missgeburt oder Monster.
Ich habe allerdings auch so meine Zweifel, von einem unsterblichen Höllenfürsten abzustammen. Dafür sprechen zwar meine kleinen, dummen Hörer, die Augen, die ich bei Ekstase bekomme und meine Gefühlskälte beim Töten, aber dagegen spricht doch so einiges, zum Beispiel meine Schwäche und meine manchmal zu emotionalen Ausbrüche, in denen ich Trauer und Leid empfi nde und auch die Tatsche, dass es so etwas wie den Fürsten der Hölle doch nicht gibt.
Allerdings habe ich auch noch nie so etwas wie Liebe empfunden und ich weiß auch nicht, ob ich dazu jemals fähig bin.
Tarot lachte, als er erneut an seinen dämonischen Namen dachte und wie man ihn doch behandelte: Ihre Gegner, darf ich töten, aber hassen werden sie mich trotzdem immer, nur weil ich anders bin. Es ist schon ironisch. Ich komme nur hier aus dieser verdammten Einrichtung heraus wenn ich töten soll. Sonst habe ich noch nie diese Basis verlassen.
Die Einrichtung, für die ich gezwungen werde zu töten, heißt ironischerweise auch DEVIL, aber ich weiß, dass wir zu einer größeren Organisation gehören, die keinen Namen trägt, so geheim ist sie. Ich nenne sie spielerisch Namenlos .
Ich befinde mich glaube ich, irgendwo in den USA, wo genau weiß ich nicht. Ich werde immer von meinen Treffpunkten abgeholt und hingebracht.
Diese Einrichtung scheint mir außerdem eine eigenständige Einheit zu sein, losgelöst von Namenlos , die von Menschen befehligt wird, die noch über dem amtierenden Präsidenten stehen, aber ich weiß nichts Genaues. Ich bin nur ein Monster und mir sagt auch niemand was, aber dies alles habe ich in all den Jahren meiner Sklaverei aufgeschnappt.
Während er diese unglückseligen und düsteren Gedanken hegte, bemerkte er, dass in das Gebäude, das den Namen Devil trug, ein unbekanntes Wesen mit großen Kräften eingedrungen war. Er konnte erst nichts vernehmen, aber dann erklangen eine schallende Sirene und kurz darauf durchdringende Schreie und leise panische Stimmen.
Er bemerkte sofort, dass die Kreatur, die eingedrungen war, kein Mensch war. Er konnte riechen, dass es das gleiche Wesen war wie der einsame Leibwächter des Papstes, den, den er vor einigen Tagen niedergestreckt hatte.
Er wurde unruhig. Er hatte damals schon nicht gewusst, was der Mann gewesen war und dieser hier schien um einiges stärker und erfahrener zu sein. Er schien sogar so stark zu sein, dass er ihn mit links besiegen konnte.
Die Panik stiegt immer stärker in ihm auf. Er fürchtete sich, von dem gefährlichen Eindringling getötet zu werden. Er wollte doch noch nicht sterben, da er doch kaum etwas von seinem jungen Leben gehabt hatte. Er war nur immer gefangen gewesen und hatte Unschuldige gemeuchelt.
Aber er wusste, dass er kein Unschuldiger war und dass sich das irgendwann rächen würde, und da dieser Mann genau von der selben Spezies wie der vom Vatikan war, war er höchstwahrscheinlich hier um den Papst und auch seinen Kollegen zu rächen. Es wäre doch ein zu großer Zufall gewesen, dass er schon wieder auf so ein ungewöhnliches Wesen treffen würde.
Er versuchte sich zu beruhigen und sich wieder auf den Eindringling zu besinnen. Für eine ganze Weile konnte er nichts mehr wahrnehmen, aber dann, kurz darauf, konnte er Blut und Feuer riechen. Er bemerkte allerdings auch, dass das Wesen vom Vatikan niemanden umbrachte. Er konnte zwar Blut riechen, aber nicht den Tod. Dieser Gedanke ließ ihn sich entspannen, da das Individuum zwar stark war, aber Hemmungen zu haben schien, jemanden zu töten.
Einige weitere, unruhige Minuten lauschte er nur den Stimmen, die in Panik das Gebäude verließen, da sich nun endlich der Feueralarm ausgelöst hatte und sich auch das Feuer immer weiter ausbreitete.
Er sah sich schon in Sicherheit, denn auch das Wesen musste höchstwahrscheinlich vor den Flammen fliehen. Es konnte unmöglich feuerfest sein, doch plötzlich, noch bevor er seine Gedanken weiterspinnen konnte, wurde die Eingangstür zu seinem Gefängnis aufgerissen und das Licht angeschaltet, nicht dass der Eindringling es brauchte, auch er war anders und sah perfekt in der Dunkelheit.
Der Gefangene riss seine Augen schockgeweitet auf. Was er erblickte, ließ ihn sprachlos werden. Er betrachtete einen wunderschönen, jungen Mann, der ein perfektes, engelsgleiches Gesicht mit schwarzen Haaren und den blauesten Augen hatte, die er je gesehen hatte. Der Teufel konnte das Gesehene kaum glauben. Dieser zarte Junge war das Wesen, welches sein zu Hause betreten und dieses unvorstellbare Chaos angerichtet hatte?
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