Andrea Appelfelder - AS(tarot)H

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Tarot ist das Kind eines Menschen und eines Höllenbewohners, allerdings ist der mächtige Teufel ein Gefangener der Regierung. Er wird gezwungen als Auftragskiller zu arbeiten, doch dann gelingt es ihm zu entkommen.
Eine gnadenlose und mörderische Jagd beginnt, in der er auf Freunde und Feinde stößt.

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Nachdem er ihn noch einmal von oben bis unten gemustert hatte, erkannte er den Jungen sogar. Er war etwas ganz Besonderes. Sein Name war Angel, wie eines dieser Himmelswesen und er war tatsächlich für den Vatikan tätig, aber nicht nur das. Er war Anführer der höchsten Garde, die nur dem Papst selbst unterstellt war.

Er schämte sich, dass er ihn nicht gleich erkannt hatte, aber er hatte jetzt eine völlig andere Aura und er hatte ihn damals auch nicht so genau gemustert wie jetzt.

Eigentlich kannte er außerhalb der Einrichtung niemanden. Jedem, dem er sich gezeigt hatte, war tot, aber vor zwei Jahren hatte er den Auftrag bekommen, diesen Jungen zu töten. Damals hatte er nicht viele Infos bekommen, wieso auch, er sollte ohnehin nur töten.

Man hatte ihm neben seiner Stellung beim Vatikan nur noch gesagt, dass er sehr gefährlich und stark sei.

Er hatte damals alles gegeben, aber ihm war es nicht einmal gelungen, dem schönen Jungen auch nur einen Kratzer zu verpassen. Im Gegenteil, sein Gegner war ihm so überlegen, dass Angel ihn damals zu Boden gedrängt hatte. Er hatte ihn übel zugerichtet und ihn dann, als er sich nicht mehr hatte rühren können und schon auf den Tod gewartet hatte, wortlos verlassen.

Jedoch schien er diesmal nicht so wortkarg wie bei ihrem letzten Treffen zu sein. Angel bemerkte, dass er unverhohlen angestarrt wurde und musterte seinen Gegner nun ebenfalls und sprach mit einer sanften und leisen Stimme auf ihn ein. „Du bist also der Mörder des Papstes. Er war ein guter Mann und gehörte zu den Besten, mit denen ich je gearbeitet habe. Außerdem hast du einen meiner Freunde schlimm verletzt. Aber warum erzähle ich dir das? Du bist ohnehin nur eine Marionette. Du hast keinen eigenen Willen und führst nur stumm die grausamsten Befehle aus. “

Der Teufel, der hingerissen von der Stimme des engelsgleichen Jungen war, antwortete: „Ich habe mir das auch nicht ausgesucht. Aber mich tangiert es auch nicht, ihn getötet zu haben. Ich kann mit Gefühlen nicht viel anfangen. Sieh mich doch an. Ich bin nur ein Monster mit den Hörner des Teufels.“

Der Junge lächelte und sprach im selben Ton weiter: „Du armes Ding. Aber ich sage dir ganz ehrlich, dass auch ich nicht viel anders bin als du. Ich meine nicht den Teil mit den Gefühlen. Ich bin mir sicher, dass auch du, wenn du Kontakt mit Anderen hast, die du magst, Gefühle entwickeln kannst. Ich meine eher den Aspekt mit dem Monster. Mir mag man es nicht gleich ansehen, aber ich bin auch eines.“

Tarot schüttelte mit dem Kopf. „Ich weiß, dass du anders bist, aber was bist du genau? Sag es mir?!!Oder bist du, wie dein Name schon verlauten lässt, ein Engel?“

Angel schüttelte lächelnd den Kopf und stemmte die Gitterstäbe, die zu seinem Gefängnis gehörten, auseinander. „Ich bin ein Vampir und ein Jäger, der die Kreaturen jagt, die man böse Monster nennt, obwohl der Begriff Böse auch relativ und ausdehnbar ist, aber darauf werde ich jetzt nicht weiter eingehen.“

Der Vampir wies ihn an, sein Zuhause zu verlassen, doch der Halbteufel zögerte jetzt, wo er der Freiheit gegenüberstand.

Er blickte unsicher umher und verließ nach einigen Sekunden nun doch, wenn auch nur langsam, seinen Kerker, den Vampir immer im Auge behaltend. „Und jetzt willst du mich töten? Du hättest es damals schon erledigen sollen, dann hättest du hunderte Menschen gerettet. “

Angel griff nach dem Arm des Dämons, entfernte grob das kraftbindende Armband, warf es achtlos auf den Boden und trat noch einmal mit seinen teuer aussehenden schwarzen Stiefeln darauf um es endgültig zu zerstören.

Dem Teufelskiller bereitete dies so große Schmerzen, dass er neben seinem ehemaligen Begleiter ebenfalls zu Boden glitt, wo er sich vor Schmerz krümmte.

Er fühlte sich elend und dachte jetzt sterben zu müssen. „Was hast du mit mir gemacht? Kannst du nicht gnädig sein und mich einfach schnell töten? Ich habe meine Opfer auch nie gefoltert.“

Der Vampir blickte etwas abwertend auf ihn herab und trat vom Teufel weg. „Stell dich nicht so an! Ich habe dir nur Gutes getan. Dieses Armband hat deine Kraft, Erinnerungen und deine Gefühle gebannt. Ich habe das Gegenstück, was an einem Menschen hing, ebenfalls zerstört. Menschen sollten so etwas Mächtiges ohnehin nicht besitzen. Ich gehe auch davon aus, dass sie es nicht selbst erschaffen haben, sondern von einer mächtigen Hexe erhalten haben, aber dahingehend werde ich noch ermitteln. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wer sonst so etwas erschaffen kann, was einem Teufel seine Kraft raubt und ihn kontrolliert. Eigenartig finde ich auch, dass sich eine von ihnen den Menschen offenbart hat. Sie dürften eigentlich nicht einmal wissen, dass es uns gibt.“

Angel lächelte nun wieder. „Ab jetzt wird es nur schlimmer für dich, kleiner Teufel. Das ist meine Bestrafung an dich. Du sollst nun mit deiner menschlichen Seite konfrontiert werden. Dich zu töten würde nur mein Gewissen belasten. Man hat dich schließlich manipuliert und verhext. Grundlegend bist du also unschuldig. Wenn du dich gefangen hast, das Töten von Menschen aufgibst und jemals das Bedürfnis hast, Monster zu jagen, komm zu mir und ich werde dich in mein Team aufnehmen. Eigentlich würde ich so jemanden wie dich nicht unter meinen Leuten haben wollen, aber du hast Potenzial und ich spüre, dass du noch eine Rolle in der Zukunft zu spielen hast. Vielleicht bist du es, der uns alle beschützt wenn die Hölle durch die Verderbtheit der Menschen aufreißt und die Teufel uns qualvoll peinigen wollen.“

Der Vampir lächelte noch einmal kurz: „Achso, ich habe übrigens die Daten eures Hauptrechners gestohlen.“

Der Teufel sah ihn daraufhin skeptisch an, worauf Angel nur sagte: „Verklag mich doch.“ Der Vampir machte sich zum Gehen bereit. „Ich muss jetzt los. Es wird mir hier langsam zu heiß. Die Flammen breiten sich auch langsam weiter aus und ich will meine Klamotten nicht ruinieren. Ich habe ohnehin nicht vor, dir weiter zu helfen. Wenn du dich gehenlassen willst und deswegen im Feuer stirbst, ist es deine Schuld. Dann war deine Rolle doch nicht so groß, wie ich dachte.“

Der Teufel begann heftig zu schwitzen und krümmte sich immer noch auf dem harten Steinboden. „Sag mir noch eines bevor du verschwindest: Wie soll ich dich denn, wenn ich soweit bin und wenn ich das will, finden?“

Angel machte keine weiteren Anstalten anzuhalten und ging weiter. „Du bist doch ein Halbteufel und hast dir meinen Geruch hoffentlich jetzt eingeprägt. Mehr werde ich dazu nicht sagen und jetzt Sayōnara und ruh dich nicht mehr so lange aus. Das Feuer, was ich leider verursacht habe, breitet sich schnell aus und du bist noch nicht soweit, dass deine Unsterblichkeit sich vollständig ausgebildet hat. Also könntest du zwangsläufig nur sterben und glaube mir, verbrennen ist ein grauenvoller Tod!“

Tarot versuchte noch einmal an das Gewissen des Vatikaners zu appellieren. „Und jetzt lässt du mich wirklich einfach allein? Wenn du denkst, ich habe noch eine Rolle in der Geschichte, dann hilf mir doch wenigstens zu fliehen.“

Der Vampir hielt auch jetzt nicht an und winkte dem Teufel zum Abschied zu. „Wie ich schon sagte: Wenn du stirbst, war sie eben nicht so groß. Außerdem ist das hier deine Geschichte, ich musste meinen Anfang auch allein finden, aber ich habe Freunde gefunden, die mir helfen. Auch du kannst das!!“

Kapitel 2

Der engelsgleiche Vampir, der gerade noch scherzhaft gesprochen und ihn mit seinen Worten gequält hatte, war plötzlich, als Tarot noch einmal aufsah, verschwunden. Der Teufel war ratlos, sah noch einige Sekunden auf die Stelle, wo der Blausauger gestanden hatte und verfluchte ihn innerlich.

Nachdem dieser auch nach einigen Minuten nun wirklich nicht mehr auftauchte um ihm zu helfen, rappelte er sich, nachdem der höllische Schmerz, den er bis gerade noch gespürt hatte, abgeebbt war, auf.

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