Noemi Wüthrich - Auch ein Pechvogel findet mal ein Korn

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Auch ein Pechvogel findet mal ein Korn: краткое содержание, описание и аннотация

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Traummann, Haus, Hund, Großfamilie.
Genau in dieser Reihenfolge und am besten noch vor dem dreißigsten Geburtstag.
Doch was tun, wenn man bereits Siebenundzwanzig ist, das Haus aktuell noch eine kleine Zweizimmerwohnung darstellt, der Hund ein zu dick geratener Perserkater verkörpert, die Großfamilie aus aufmüpfigen Kinderhortzwergen besteht und der Traummann noch absolut nichts von seinem Glück weiß?
Sarah, eine etwas naive und ungeschickte Kinderbetreuerin aus Heidelberg, hat die Antwort: Beginne mit Punkt 1 und suche dir deinen Traummann. Gedacht, getan, und so verfolgt sie heimlich ihren mutmaßlichen Traummann, den sie jedoch nur vom «Sehen» her kennt und eigentlich so gut wie nichts über ihn weiß. Als sich dann überraschend ihre Wege kreuzen, kommt alles erst einmal anders, als sich Sarah das in ihren romantischen Mann-Haus-Kind-Träumereien vorgestellt hat…

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Nach einer weiteren halben Stunde standen alle, ausgenommen von Lukas, am Ausgang des Zoos. Nina strahlte wieder, denn jeder ihrer kleinen Finger war mit einem Pflaster zugeklebt. Die Pflaster hatten alle verschiedene Farben, jedoch keine Geschmäcker, da auch Sarah nach der erneuten Schwanenattacke dazugelernt hatte.

»Kinder, hört mir bitte kurz zu«, sagte Sarah und rief die Kinder zusammen. »Ich muss kurz telefonieren. Hockt euch bitte hier auf die Mauer und schaut die Bildchen der Tierbabys an.« Als sich alle Kinder brav auf die Mauer gesetzt hatten, verteilte Sarah ihnen Heftchen, in denen viele verschiedene Jungtiere abgebildet waren, die in den letzten Jahren im Zoo zur Welt kamen. Die Kinder waren davon hell begeistert und für etwa zehn Minuten beschäftigt.

Sarah versuchte Eric zu erreichen, doch er ging nicht an sein Telefon. Sarah vermutete, dass er noch auf dem Zahnarztstuhl saß und eine unangenehme Wurzelbehandlung über sich ergehen lassen musste.

Eigentlich mussten bei einem Ausflug mit den Kindern immer zwei Betreuer anwesend sein, aber Eric hatte heute Nachmittag einen dringenden Termin beim Zahnarzt, welcher er nicht verschieben konnte, weshalb sie eine Ausnahme machten und Sarah die Kinder alleine betreute. Was sich im Nachhinein offensichtlich als großer Fehler herausstellte.

Sarah seufzte. Tja, es hilft alles nichts, dachte sie. Nun ist es soweit, ich werde tatsächlich meinem Traummann anrufen müssen! Und aus welchem Grund?! Weil mir, der Kinderbetreuung, sein Kind abhandengekommen ist! Sarah rieb sich die Schläfen und nahm widerwillig ihr Smartphone hervor, worin sie Daniels Nummer eingab, welche sie der aktualisierten Telefonliste der Kindertagesstätte mit den Kontaktpersonen entnahm. Die Erzieher hatten die Pflicht die Eltern zu informieren, sobald etwas Außergewöhnliches mit den Kindern vorgefallen war. Und, na ja, wenn ein Kind abhandengekommen war, dann war das ja schon irgendwie außergewöhnlich. Und Peinlich. Und Schlimm. Sarah wusste gar nicht so recht, was sie Daniel eigentlich erzählen sollte. » Hallo Herr Maurer, ich habe leider ihren Jungen verloren?!« Nein, ich muss mir was anderes überlegen, dachte Sarah, als sie sich ihr Telefon ans Ohr hielt.

Tuut, tuut, tuu …

»Daniel Maurer«, meldete sich eine Männerstimme am anderen Ende der Leitung, viel zu schnell für Sarahs Gedanken.

»Ääähm, Hallo, Herr Maurer, hier spricht Sarah Neumann, ähm, Lukas` Kinderbetreuung.« Irgendwie fand sie das Wort Kinderbetreuung gerade nicht so passend, da sie Lukas in dem Moment ja nicht betreute , oder anders gesagt nicht mal wusste, wo der Junge steckte.

»Oh, Hallo, Frau Neumann. Wie geht es Ihnen?«

»Puh, na ja, gut soweit!« Sarah wusste nicht was sie sagen sollte. Sie schaute ratlos zu den Kindern. Während die Mädchen entzückt über die Babytiere in den Heftchen sprachen, war ein Teil der Jungs damit beschäftigt, die Heftchen auseinander zu nehmen, die Blätter zu Kugeln zu formen, und sich anschließend gegenseitig damit zu bewerfen. Sarah seufzte erneut.

»Was macht mir die Ehre, dass Sie mich anrufen?«, wollte Daniel wissen.

»Ich, ääähm, Lukas …«, Sarah atmete tief durch. »Lukas ist irgendwie im Zoo verschwunden. Er hat sich die Hände gewaschen und ist dann weggerannt … und, … Es tut mir so leid! … Ich habe ihn selbstverständlich gesucht, eine Dreiviertelstunde lang! Er ist wirklich eine kleine Ratte, süße Ratte … süßes Kind, meinte ich … ach, …« Aus Sarah sprudelte es nur noch so heraus. Dann machte sie eine kleine Pause und wartete mit zusammengekniffenen Augen auf Daniels Reaktion.

»Warum erzählen Sie mir das?«, meinte er dann schließlich.

Sarah war von seiner Antwort völlig perplex.

»Ääähm, na ja, Lukas ist verschwunden. Interessiert Sie das nicht?«, fragte sie vorsichtig.

»Erstens, sind Sie seine Betreuerin und solange er in der Kindertagesstätte ist, sind Sie für ihn verantwortlich. Und zweitens sollten Sie es lieber seiner Mutter verklickern und nicht mir. Wissen Sie, Sie dürfen das jetzt nicht falsch verstehen, aber ich habe von dem Jungen die Nase auch langsam gestrichen voll. Er baut ständig nur Mist und immer bleibt es an mir hängen. Es ist nicht das erste Mal, dass er einfach davonläuft.«

Sarah verstand die Welt nicht mehr.

»Aber, Sie sind doch sein Vater …« meinte sie total verwirrt.

»Sein Vater? Ha, das wäre ja ein Ding!«, lachte Daniel. »Wer hat Ihnen gesagt, dass ich Lukas` Vater bin?!«

»Ääähm …, nun …, Sie sind als Ansprechperson für ihn eingetragen und Sie haben Lukas gebracht und abgeholt …«

»Aber das habe ich nur getan, weil meine Schwester keine Zeit hatte. Sie hat wieder angefangen zu arbeiten, und hat mich halt gefragt, ob ich Lukas in die KiTa bringen und wieder abholen kann.«

»Also dann sind Sie gar nicht Lukas` Vater, sondern Lukas` Onkel!«

»Scharfsinnig kombiniert!«

»Oh …« Sarah war völlig durcheinander, aber gleichzeitig unheimlich froh, dass Lukas nicht Daniels Sohn war. Sie war froh, dass Daniel keine Kinder hatte. Oder hatte er etwa doch?

»Sie haben also keine Kinder?«, sprudelte es ungewollt aus Sarah heraus. Sie schlug sich schnell die Hand vor ihren Mund.

»Das habe ich nicht gesagt«, meinte Daniel.

Sarah hielt den Atem an.

»Nein, ich habe keine Kinder.« Sarah hörte Daniel am anderen Ende der Leitung lachen. »Und falls es Sie interessiert: Ich habe auch keine Frau«, bekundete er amüsiert über Sarahs ungeschickte Art das Gespräch zu führen.

Sarah wurde rot und ihr glitt beinahe ihr Smartphone aus ihren schwitzenden Händen.

»G-g-gut zu wissen«, stotterte sie und versuchte vergeblich sich ihre peinliche Betroffenheit nicht anmerken zu lassen.

»Haha, Sie sind köstlich«, Daniel schien sich zu amüsieren. »Wissen Sie was«, sagte er dann lässig. »Ich finde Sie wirklich charmant und würde Sie gerne mal zum Essen einladen. Ich denke wir haben einige Gemeinsamkeiten. Eine jedenfalls haben wir schon: Wir beide haben von Lukas die Nase gestrichen voll«, meinte Daniel direkt.

Sarahs Herz wollte in ihre Hosen rutschen. Doch da sie keine Hosen trug, sondern ein Kleid, rutschte das Herz bis in das Fußende ihrer Strumpfhose. Sie musste sich zusammenreißen. Was war da eben passiert? Hatte Daniel, der Mann ihrer Träume, sie eben zum Essen eingeladen? Und das obwohl sie gerade seinen Neffen verloren hatte und womöglich ihren Job verlieren wird? Sarah musste erst mal ihre Gedanken sortieren.

»Ich … ähm«, Sarah wusste nicht recht was sagen. »War das etwa eine Einladung?«

»Ich denke schon. Und, wie sieht es aus? Werden Sie sie annehmen?«

»Natürlich!«, jubelte Sarah. »Ich meine: Gerne«, sagte sie dann ganz cool.

»Okay, gut! Wann haben Sie Zeit? Würde Ihnen Morgen passen?«

Für dich habe ich doch immer Zeit!, jauchzte Sarah im Stillen.

»Hmm, ja, morgen würde es mir denke ich passen. Kommen Sie mich abholen? Sagen wir um acht Uhr abends?«

»Ist in Ordnung. Aber zuerst sollten Sie noch Lukas finden. Meine Schwester würde es wohl nicht gutheißen, wenn ihr Bruder mit der Frau ausgeht, welche ihren Sohn verloren hat«, meinte Daniel und Sarah biss sich auf die Lippen. »Aber ich bin mir sicher, dass Lukas bald wieder auftauchen wird. Seine Mutter verliert ihn regelmäßig beim Einkaufen und irgendwann steht er dann zufrieden mit einer Scheibe Salami vom Metzger neben ihr. Mein Tipp: Schauen Sie dort nach ihm, wo es etwas zu essen gibt«, erzählte Daniel. »Und keine Angst, ich werde es niemandem erzählen, dass Lukas weggelaufen ist. Was im Zoo passiert ist, wird auch im Zoo bleiben. So, nun hab ich genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Ich bräuchte nur noch kurz Ihre Adresse, damit ich Sie morgen auch abholen kann und dann lass ich Sie wieder springen, oder besser gesagt: Suchen«.

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