Noemi Wüthrich - Auch ein Pechvogel findet mal ein Korn

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Auch ein Pechvogel findet mal ein Korn: краткое содержание, описание и аннотация

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Traummann, Haus, Hund, Großfamilie.
Genau in dieser Reihenfolge und am besten noch vor dem dreißigsten Geburtstag.
Doch was tun, wenn man bereits Siebenundzwanzig ist, das Haus aktuell noch eine kleine Zweizimmerwohnung darstellt, der Hund ein zu dick geratener Perserkater verkörpert, die Großfamilie aus aufmüpfigen Kinderhortzwergen besteht und der Traummann noch absolut nichts von seinem Glück weiß?
Sarah, eine etwas naive und ungeschickte Kinderbetreuerin aus Heidelberg, hat die Antwort: Beginne mit Punkt 1 und suche dir deinen Traummann. Gedacht, getan, und so verfolgt sie heimlich ihren mutmaßlichen Traummann, den sie jedoch nur vom «Sehen» her kennt und eigentlich so gut wie nichts über ihn weiß. Als sich dann überraschend ihre Wege kreuzen, kommt alles erst einmal anders, als sich Sarah das in ihren romantischen Mann-Haus-Kind-Träumereien vorgestellt hat…

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»Ich habe einfach irgendwie Angst vor einer Abfuhr. Ich meine, er könnte verheiratet sein, oder Kinder haben …«

»… Oder schwul sein, oder ein Massenmörder …«, meinte Fiona spöttisch. Barbara funkelte Fiona warnend an und meinte dann zu Sarah: »Aber wenn du nie mit ihm sprichst, wirst du es auch nie herausfinden. Kneif dir mal selbst in den Po und zeig was du drauf hast. Geh zu ihm und verwickle ihn in ein Gespräch. Du wirst sehen, er wird dir schon nicht gleich den Kopf abreißen …«

»Es sei denn, meine Theorie mit dem Massenmörder stimmt.«, grinste Fiona. »Ich mache ja nur Witze«, sagte sie dann rasch, als Barbara sie erneut warnend anfunkelte.

»Ob er verheiratet ist, lässt sich ja relativ einfach herausfinden. Schau einfach, ob er einen Ehering trägt. Falls ja, kannst du dich immer noch geschickt aus der Affäre ziehen«, meinte sie dann.

»Hmm, ich glaube nicht, dass ich so geschickt bin. Zudem habe ich euch einen klitzekleinen, peinlichen Zwischenfall meinerseits verschwiegen.« Sarah erzählte ihren Freundinnen von ihrer Pflanzen-Rotz-Popel-Aktion. Die Frauen mussten so sehr lachen, dass ihnen Tränen über die Wangen liefen.

»Das ist ja wieder mal typisch Sarah«, lachte Fiona. »Ich dachte die Aktion von deinem Traummann mit der Klopapierschleppe ist schon peinlich, aber du schaffst es mal wieder, alle Peinlichkeit zu übertreffen!« Sie tupfte sich mit der Serviette eine Träne von der Wange. »Man könnte fast meinen, in Fettnäpfchen zu treten ist dein Hobby. Allerdings solltest du dir lieber einen etwas normaleren Zeitvertreib suchen, denn dieses Hobby tut sich nicht so gut im Lebenslauf.«

»Ha-ha, sehr witzig, Miss-Extrawurst .« Sarah streckte Fiona spielerisch die Zunge heraus.

»Auf jeden Fall bin ich mir nicht sicher, ob er das Ganze mitgekriegt hatte oder nicht. Und wenn ich ihn jetzt anspreche und er mich erkennt und fragt: »Bist du nicht die, die eine Pflanze angerotzt hat und anschließend nicht merkte, dass ihr ein fetter Popel an der Nase hing?« . Was ist dann?! Ich würde sterben.«

»Dann sagst du einfach: »Bist du nicht der, der die ganze Zeit mit einem ultrapeinlichen Klopapierstreifen am Schuh durch die ganze Stadt gelatscht ist und nichts gemerkt hat?« «, antwortete Fiona schlagfertig und die Frauen brachen erneut in Gelächter aus.

Um halb zwölf verabschiedete sich Barbara von ihren Freundinnen und fuhr zu Johnnys Schule, um ihn nach der Rückkehr vom Schullager abzuholen. Sarah und Fiona unterhielten sich noch eine Weile über Mr. Perfekt. Um zwölf Uhr musste auch Sarah gehen, weil sie am Nachmittag in der Kindertagesstätte arbeitete.

Als Sarah die Tür zur KiTa öffnete, stürmte ihr Eric entgegen.

»Sarah, du musst mich retten!«, meinte er spielerisch verzweifelt. »Die Kinder haben sich alle in Zombies verwandelt und wollen mich auffressen!« Er zog an seinen strubbeligen, blond gefärbten Haaren und rollte theatralisch mit den Augen.

Sarah grinste und meinte dann: »Hey, du Spaßvogel, gibt es auch noch wichtigere Neuigkeiten, als menschenfressende Kinder und deine angeknabberten Extremitäten?«

»Oh, ja, ich kann dir von einem besonders gefährlichem Zombie berichten!«

Sarah zog fragend ihre Augenbrauen hoch.

Eric wurde ernster und erzählte Sarah von einem Neueintritt.

»Heute früh ist ein neues Kind in die KiTa gebracht worden. Der Junge heißt Lukas. Er ist fünf und unglaublich … zeitaufwändig! Aber du wirst schon sehen.« Eric sah auf seine silberne Armbanduhr. »Ich habe leider keine Zeit für eine vertiefte Ausführung seines Charakters, aber mach dich auf etwas gefasst. Tschüssi!« Eric drückte Sarah kurz an sich, schnappe seine limettengrüne Jacke und stürmte die Tür hinaus.

Eric Lorenz war ein humorvoller und liebenswerter Sozialpädagoge, welcher schon lange in der Kindertagesstätte arbeitete und genau wusste, wie er mit den kleinen Persönlichkeiten umzugehen hatte. Er war früher, nach seinem sozialpädagogischen Studium, in einem Heim für behinderte Kinder tätig und hatte über die Jahre sehr viel Erfahrung gesammelt. Das machte aus ihm mitunter einen ausgezeichneten Kinderbetreuer. Leider hatten manche Eltern anfangs Probleme mit ihm, weil sie befürchteten, dass Erics Homosexualität sich auf ihre Kinder übertragen könnte. An einen Elternabend wollte mal eine Mutter von einem neueingetretenen Jungen wissen, ob Eric tatsächlich schwul sei. Seine Antwort war: »Ja, aber nur Donnerstags. Und keine Angst, an diesem Tag arbeite ich nicht!« Bedauerlicherweise verstanden nicht alle Eltern seinen Humor. Aber wenn Eric ihnen dann seinen beruflichen Werdegang aufzeigte, wurden sie meist etwas entspannter. Und schließlich war das Eis dann meist gebrochen, wenn die Eltern sahen, wie gut Eric mit ihren Kinder umgehen konnte, wie einfühlsam und geduldig er war, und dass die Kinder ihn bereits nach wenigen Minuten ins Herz geschlossen hatten.

Als sich die Tür hinter Eric schloss, hängte Sarah ihre Jacke in die Garderobe und ging dann, gespannt auf den "neuen Zombie", zu den Kindern in den Spielraum.

Doppelte Überraschung

Der neue Junge saß alleine auf einem winzigen Stuhl, an einem winzigen Tisch.

»Hallo, ich bin Sarah. Du bist der Lukas, nicht wahr?«, begrüßte Sarah den Jungen freundlich und quetschte sich neben ihn auf einen kleinen, blauen Kinderstuhl.

Der Junge starrte, ohne kurz hochzuschauen, auf sein angefangenes Puzzle und versuchte vergebens ein falsches Teil einzufügen. Nach einer Weile war seine Geduld am Ende und er schleuderte das Puzzle quer durch den Raum.

»Ich will zu Mami!«, kreischte er laut und Sarah, die direkt neben ihm saß, wurde auf ihrem rechten Ohr fast taub. Sie rieb kurz ihr Ohr, in der Hoffnung, dass das grelle Läuten bald wieder nachlassen würde und versuchte dann das Vertrauen des Jungen zu gewinnen.

»Ach, Schätzchen, das kann ich gut verstehen«, meinte Sarah einfühlsam. »Aber hier ist es doch auch ganz nett. Hier gibt es viele andere Kinder, mit denen du spielen und Spaß haben kannst. Und ich verspreche dir, wenn dich deine Eltern dann wieder abholen kommen, möchtest du gar nicht mehr nach Hause«, versuchte Sarah den aufgebrachten Jungen zu beruhigen. Doch Lukas schien Sarahs Antwort nicht zu gefallen, denn einen Augenblick später zog er völlig unerwartet an Sarahs geflochtenem Zopf, spuckte ihr ins Gesicht und rannte anschließend davon. Vor lauter Schock war Sarah einen Moment lang wie gelähmt, sie saß nur wie angewurzelt da, starrte ins Nichts und die Spucke lief ihr langsam über die Wange in Richtung Mund. Dann rieb sich Sarah mit dem Pulliärmel übers Gesicht und versuchte sich mühsam aus dem kleinen Stuhl zu schälen, was ihr allerdings nicht gelang. Deshalb hüpfte sie mit dem Kinderstuhl am Hinterteil hängend durch den Raum und versuchte den kleinen Jungen zu erwischen. Doch Lukas war schnell und flink und Sarah hatte große Mühe ihn (mit dem Stuhl am Po) zu fassen. Aber nach kurzer Zeit hatte sie es dann doch noch geschafft und packte ihn am Ärmel.

»Was sollte das eben, junger Mann?!«, fragte sie ihn und versuchte dabei ruhig zu bleiben. »Man spuckt niemandem ins Gesicht. Ich weiß nicht was du dir dabei gedacht hast, aber …«

»Gibt es irgendwelche Probleme?«, wurde Sarah von einer tiefen Männerstimme unterbrochen. Sie wollte schon anfangen loszuwettern, doch als sie hochsah, traf sie fast der Schlag.

»Daniel!?«, entfuhr es Sarah. Vor ihr stand ihr Traummann, der, den sie schon seit geraumer Zeit im Kaffeehaus beobachtete. Der, mit dem sie bis anhin noch kein Wort gewechselt hatte.

Sarahs Entsetzen und ihre Wut auf Lukas waren wie verflogen und wurden durch Überraschung und aufsteigender Röte im Gesicht ersetzt.

»Ich, ähm … Freut mich, Sie kennenzulernen, Herr …« Sarah streckte ihm reflexartig ihre Hand zur Begrüßung entgegen.

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