Lina-Marie Lang - Das Geheimnis der Keshani

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Nach ihrer langen und beschwerlichen Reise haben Nadira und ihre Gefährten endlich Miragar erreicht. Noch haben sie Larana nicht gefunden, und wie sie die Keshani überzeugen sollen, die Jagd nach Ashari einzustellen, wissen sie ebenfalls nicht. Doch der Anblick des toten, verbrannten Landes ist schockierender als die Ungewissheit. Und schon bald stoßen sie auf die Bewohner dieses Landes. Neben menschenfressenden Ungeheuern bekommen sie es mit Sklavenhändern zu tun. Die schlimmste Gruppe, die Herrscher des Landes, die Keshani, haben sie aber noch gar nicht getroffen. Und noch wissen sie nichts von dem finsteren Geheimnis, das die Keshani verbergen.

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„Guul", flüsterte der Älteste.

Nadira bemerkte, dass Callanor bleich geworden war.

„Das, was ich befürchtet hatte", sagte er. Es war also das, was ihm den ganzen Tag über solche Angst gemacht hatte. Nadira hatte sich gefragt, was es war. Jetzt stand die Chance nicht schlecht, dass sie es bald herausfinden würde. Doch war sie sich jetzt nicht mehr sicher, ob sie es herausfinden wollte.

„Vielleicht hat es uns nicht entdeckt", sagte Nadira. Aber sie wusste selbst, dass das fast ausgeschlossen war. Selbst in Miragar war es schwer ein ganzes Dorf zu übersehen. Und der Schrei war nahe gewesen.

Endlich ging ein Ruck durch die versammelten Dorfbewohner. Als wären alle gleichzeitig aus einer Starre befreit worden, kam plötzlich Bewegung in die Menschen.

Im ersten Augenblick befürchtete Nadira, dass Panik ausgebrochen war, aber sehr schnell erkannte sie, dass dem nicht so war. Die Bewegungen waren koordiniert. Offenbar wusste jeder, wie er sich in dieser Situation zu verhalten hatte. Jeder außer Nadira und ihren Begleitern.

Die Dorfbewohner zogen sich in die Hütten zurück. Aber sie versteckten sich dort nicht etwa. Schon nach wenigen Sekunden kamen sie wieder hervor. Jeder von ihnen trug einen Stock bei sich, um den etwas braunes gewickelt war. Sie liefen zum Feuer und hielten das Ende mit dem braunen Wickel hinein. Es fing sofort Feuer. Fackeln, es waren einfach Fackeln.

Die Dorfbewohner, deren Fackeln entzündet waren, verschwanden zwischen den Häusern. Einige Dorfbewohner drückten den Männern aus Nadiras Gefolge ebenfalls Fackeln in die Hand. Callanor zögerte nicht lange, er entzündete seine Fackel und bedeutete den anderen dasselbe zu tun. Dann verschwanden auch sie zwischen den Hütten.

Plötzlich war es Still, nur das Prasseln des Feuers war noch zu hören. Zwischen den Hütten hindurch und über die Dächer der Hütten hinweg, konnte Nadira sehen, dass die Dorfbewohner einen Kreis aus Licht um das Dorf gelegt hatten. Außer ihr selbst, Aurel, dem Ältesten und einem Dorfbewohner, war der Platz jetzt leer.

Ein weiterer Schrei durchschnitt die Nacht, näher noch als der erste. Nadira lief ein Schauer über den Rücken. Was für Wesen waren es, die solche Schreie ausstießen?

„Kommt mit in meine Hütte", sagte der Älteste schließlich. „Dort ist es sicherer."

„Geh mit ihnen", sagte Nadira zu Aurel. „Ich werde zu den Anderen gehen. Ich möchte wissen, was dort draußen ist."

„Eine hohe Dame sollte sich nicht in Gefahr begeben", sagte der Älteste.

„Ich glaube, wir sind hier nirgendwo sicher", sagte Nadira.

Der Älteste nickte. „Das stimmt. Aber drinnen ist die Gefahr etwas geringer als draußen."

„Ich weiß. Trotzdem werde ich mich nicht verstecken."

„Dann nimm wenigstens eine Fackel mit. Sie fürchten das Licht." Der Älteste gab dem Dorfbewohner der hinter ihm stand einen Wink. Dieser verschwand blitzschnell in der Hütte des Ältesten und kam nur wenige Sekunden später mit einer Fackel zurück.

„Danke", sagte Nadira und entzündete die Fackel am Feuer. „Ich werde vorsichtig sein."

Aurel sagte nichts, sah Nadira aber besorgt an. In ihr musste gerade ein Kampf toben. Zum einen wollte sie Nadira nicht allein lassen, zum anderen hatte sie Angst, blanke, nackte Angst.

„Bleib hier", sagte Nadira, lächelte Aurel zu und verschwand dann in die Richtung, in die Callanor und die anderen gegangen waren.

***

Tatsächlich hatten die Dorfbewohner und Nadiras Begleiter einen Kreis um das Dorf gebildet. Sie standen so dicht beieinander wie möglich, alle befanden sich im Lichtschein der Fackeln ihrer beiden Nachbarn. Nadira hatte das Gefühl, dass der Lichtkreis, den sie so erschaffen hatten, heller war als der Tag in Miragar.

Schnell hatte sie Darec gefunden. „Was ist da draußen?", fragte sie.

„Was machst du hier? Verschwinde wieder", fuhr er sie an.

„Das werde ich nicht. Ich möchte wissen, was da draußen ist." Nadira nahm einen Platz neben Darec ein, und die anderen in der Nähe passten ihren Abstand zueinander an. Jede Person, die in den Kreis hinein oder aus dem Kreis heraus trat, hatte Auswirkung auf den ganzen Kreis. Nadira war von der Effektivität beeindruck, aber auch erschreckt. Diese Effektivität hieß, dass die Dorfbewohner öfter in dieser Situation waren.

Nadira beobachtete die dunkle Ebene von Miragar außerhalb des Lichtkreises. Es war nichts zu sehen, außer gleichmäßiger Schwärze. Und es herrschte Stille. Nur das Prasseln der Fackeln und der Atem der Nebenmänner war zu hören. Dann erneut ein Schrei. Er kam von der anderen Seite des Dorfes. Nadira fuhr herum. Natürlich konnte sie nichts erkennen, da das gesamte Dorf dazwischen lag.

Diesmal dauerte es nicht lange, bis der nächste Schrei durch die Stille schnitt. Dieser kam aber aus einer ganz anderen Richtung, rechts vor ihnen. Und er klang nah. Nadira starrte in die Richtung aus der der Schrei gekommen war, aber sie konnte nichts entdecken.

„Kannst du etwas sehen?", flüsterte sie Darec zu.

„Nein." Darec hatte die Fackel in der einen Hand, die andere Hand ruhte auf dem Griff seines Schwertes. Wenn nötig, würde er es schneller ziehen, als ein Angreifer einen Hieb gegen ihn ausführen konnte.

Wieder erklang ein Schrei. Diesmal von links hinter ihnen. Diese Wesen - was immer sie waren - sie mussten das Dorf komplett eingekreist haben. Oder war es nur ein Wesen? Dann musste es schnell sein, sehr schnell.

Nadira starrte in die Dunkelheit. War da nicht etwas? Eine Bewegung? Nein, doch nicht. Sie glaubte, schlürfende Schritte in der Dunkelheit zu hören. Da! Wieder eine Bewegung. Sie hielt den Punkt fixiert. Und sie sah es erneut. Eine Bewegung, kaum erkennbar. Etwas Schwarzes, das sich auf schwarzem Hintergrund bewegte.

„Da", sagte sie leise und deutete auf die Stelle, an der sie die Bewegung gesehen hatte.

„Ich sehe es", sagte Darec. Es war also wirklich da, Nadira hatte es sich nicht eingebildet. Aber was war es? Man konnte nichts erkennen, nur ab und zu eine Bewegung, einen Schatten in der Dunkelheit, der seine Form änderte.

Dann bemerkte Nadira noch eine Bewegung. Und kurz darauf noch eine. Es waren mehrere Kreaturen da draußen. Aber nach wie vor war es ihr nicht möglich, zu sagen, was dort durch die Dunkelheit schlich.

„Sie halten sich vom Licht fern", sagte Darec.

„Wie viele sind es?", fragte Nadira.

„Ich weiß es nicht genau. Mindestens fünf." Fünf! Allein hier. Und wahrscheinlich war das ganze Dorf eingekreist. Nadira versuchte links oder rechts etwas zu erkennen, aber dort konnte sie nichts sehen. Vielleicht waren die Kreaturen die sie gesehen hatte, gerade nahe genug herangekommen, dass man sie erkennen konnte. Aber außerhalb dieses Radius konnten sich noch Hunderte dieser Kreaturen befinden.

Nadira sah es regelrecht vor sich. Ein Heer aus schattenhaften Bewegungen, das das Dorf komplett umstellt hatte. Es gab kein Entkommen, sie würden alle sterben. Nadira bemerkte, dass Panik in ihr aufstieg. Das ist alles nur in deinem Kopf , sagte sie zu sich selber. Da draußen ist kein Heer . Tatsächlich war es sehr unwahrscheinlich, dass ein ganzes Heer der Kreaturen unbemerkt bleiben würden. So viele Kreaturen auf kleinem Raum machten einfach Geräusche. Aber hier herrschte bedrohliche Stille.

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