Lina-Marie Lang - Das Geheimnis der Keshani

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Nach ihrer langen und beschwerlichen Reise haben Nadira und ihre Gefährten endlich Miragar erreicht. Noch haben sie Larana nicht gefunden, und wie sie die Keshani überzeugen sollen, die Jagd nach Ashari einzustellen, wissen sie ebenfalls nicht. Doch der Anblick des toten, verbrannten Landes ist schockierender als die Ungewissheit. Und schon bald stoßen sie auf die Bewohner dieses Landes. Neben menschenfressenden Ungeheuern bekommen sie es mit Sklavenhändern zu tun. Die schlimmste Gruppe, die Herrscher des Landes, die Keshani, haben sie aber noch gar nicht getroffen. Und noch wissen sie nichts von dem finsteren Geheimnis, das die Keshani verbergen.

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Die Objekte entpuppten sich wirklich als Hütten. Aber diese Hütten waren ganz anders als Nadira sie sich vorgestellt hatte. Sie schienen größtenteils aus Leder zu bestehen, oder waren sie nur mit Leder verkleidet? Die Hütten waren klein. Selbst die Hütten im Armenviertel von Seraint wirkten riesig im Vergleich zu den Lederhütten dieses Dorfs.

Nadira fiel ein, dass das Volk von Miragar nicht lange an einem Ort blieb. Sie zogen in der unwirklichen Ebene des Landes umher. Wahrscheinlich kam daher die Bauweise ihrer Hütten, Hütten aus Holz hätten sie nicht transportieren können.

Zwischen den Hütten entdeckte sie einige Gestalten, sie waren ebenfalls in Leder gekleidet. Die Kleidung wirkte alt und verschlissen. Alle Menschen die sie sah, trugen ein Tuch um den Kopf gewickelt, sodass man ihre Gesichter nicht erkennen konnte.

Callanor hielt die Gruppe am Rand des Dorfes an. Mehrere Einheimische hielten sich in der Nähe auf. Nadira erkannte keine Möglichkeit, die Leute voneinander zu unterschieden. Sie war nicht einmal in der Lage, das Geschlecht der Menschen zu bestimmen.

„Ich grüße euch", rief Callanor, laut genug, dass ihn alle hören konnten. „Wir sind harmlose Reisende und bitten darum, die Nacht im Schutze eures Dorfes verbringen zu dürfen."

Niemand reagierte auf seine Ansprache. Die Leute standen nur da und starrten sie an, niemand sagte etwas, tatsächlich bewegten sich die meisten Leute kaum. Callanor wandte sich an den Dorfbewohner, der ihm am nächsten war. „Bring uns bitte zu den Dorfältesten."

Der Mann, falls es ein Mann war, starrte Callanor nur an, aber reagierte nicht auf das, was er gesagt hatte. Callanor stieg von seinem Pferd ab und bedeutete den anderen ebenfalls abzusteigen.

Plötzlich drehte der Dorfbewohner sich um und ging davon. „Kommt." Callanor winkte den anderen und sie folgten ihm tiefer in das Dorf hinein. Nadira bemerkte schnell, dass ihr erster Eindruck nicht ganz richtig gewesen war. Ja, die Dorfbewohner hatten sich versteckt, aber nicht in den Hütten, sie hatten sich tiefer in das Dorf zurückgezogen.

Die Hütten standen dicht beieinander, sodass zwischen ihnen ein Labyrinth von Gängen entstand. Es war schwierig sich hier zurechtzufinden, denn die Hütten waren absichtlich so platziert, dass es keine geraden Wege gab.

In der Mitte des Dorfes lag ein großer, offener Platz. Die meisten Dorfbewohner schienen sich hierher zurückgezogen zu haben. Sie alle trugen Kleidung aus Leder und diese Tücher um die Köpfe gewickelt. Nadira war immer noch nicht in der Lage, Männer und Frauen voneinander zu unterschieden, aber sie sah eine Handvoll Kinder.

Ihr Führer hielt auf eine Hütte zu, die sich von den anderen kaum unterschied, sie war nur ein wenig größer. Bevor er (oder sie?) die Hütte betrat, bedeutete er Callanor zu warten.

„Wieso sind sie so still?", flüsterte Aurel. Sie sah sich immer wieder nervös um, wie auch die anderen der Gruppe. Niemand schien in der Lage, die Menschen hier einschätzen zu können, nur Callanor war jetzt wieder ruhig. Es beruhigte Nadira, zu sehen, dass ihn nicht mehr diese Angst quälte, wie draußen auf der Ebene.

Es dauerte nicht lange, da tauchte der Dorfbewohner wieder auf und winkte Callanor hinein. War es überhaupt derselbe?

„Dyna, Darec, begleitet mich." Callanor wartete keine Antwort ab, sondern schlüpfte in die Hütte. Nadira folgte ihm, war aber deutlich zögerlicher als Callanor.

Die Luft im Inneren der Hütte war stickig. Direkt hinter dem Eingang befand sich eine Art kleines Vorzimmer. Der Hauptraum der Hütte war durch einen Vorhang aus Stoff von diesem Vorzimmer abgetrennt. Ein Dorfbewohner hielt den Vorhang offen und wartete, bis sie alle den Hauptraum betreten hatten.

Der Raum war annähernd rund, der Boden mit Leder bedeckt, als Sitz- und vermutlich auch Schlafgelegenheiten gab es Kissen und Felle. Ein alter Mann saß gegenüber dem Eingang auf einem Kissen. Er war genauso gekleidet wie die anderen Dorfbewohner, aber er trug nicht das Tuch, das die Gesichter der Anderen verdeckte.

Sein Gesicht wirkte grau und eingefallen, seine Augen waren blass, aber trotzdem seltsam lebendig. Nadira hatte den Eindruck, dass er sehr alt sein musste. An seiner Seite, jeweils links und rechts, saß je eine weitere Person, deren Gesichter aber durch ein Tuch verdeckt waren.

Der Alte deutete auf Kissen, die im gegenüber lagen. Callanor setzt sich auf eines der Kissen und sagte „Setzt euch", zu den anderen. Nadira fühlte sich unbehaglich. Außer dem Alten, den beiden an seiner Seite und der Person, die den Vorhang offen gehalten hatte, befanden sich noch zwei weitere Dorfbewohner im Raum. Aber die anderen hielten sich um Hintergrund. Sie stand an den Wänden aus Leder und starrten die Besucher nur stumm an.

„Ihr sucht also Schutz für die Nacht?" Die Stimme des Alten klang rau und trocken, aber nicht schwach und brüchig, wie Nadira erwartet hatte.

Callanor nickte. „So ist es. Wir sind Reisende und wir wissen um die Gefahren des Landes. Deshalb bitten wir euch, die Nacht bei euch verbringen zu dürfen."

„Wir haben keinen Platz für Fremde", sagte der Alte.

„Wir bitten nicht um Schlafplätze in euren Hütten", sagte Callanor. „Wir haben unsere eigenen Zelte. Wir bitten nur darum, uns eurem Dorf anschließen zu dürfen. Für eine Nacht."

Der Alte schwieg eine Weile. „Und was bietet ihr uns für unseren Schutz?", fragte er schließlich. Er deutete auf Nadira. „Diese Frau?"

Nadira zuckte zusammen. Wie konnte er es nur wagen? Doch ehe sie etwas sagen konnte, sagte Callanor: „Nein. Sie eine hohe Dame dort wo wir herkommen. Aber ich bin sicher, wir besitzen etwas, das für euch von Wert ist."

„Wir haben nicht genug Frauen", sagte der Alte. „Habt ihr noch mehr Frauen bei euch?"

„Wir haben noch eine Frau bei uns", sagte Callanor. Nadira wollte auffahren. Wollte er ihnen etwa Aurel überlassen? „Aber sie ist die Dienerin der hohen Dame und kann euch nicht überlassen werden."

Das Gesicht des Alten verfinsterte sich. „Was habt ihr dann zu bieten?"

„Felle und Leder", sagte Callanor. Damit hatte er die Aufmerksamkeit des Alten geweckt.

„Und ihr würdet sie uns überlassen?"

„Nicht alle. Aber eine angemessene Menge", sagte Callanor. „Wir sind auf dem Weg nach Resperu."

Bei Erwähnung des Namens zuckte der Alte zusammen. „Nun gut", sagte er. "Ihr könnt bleiben. Für eine Nacht."

Callanor verneigte sich. „Ich danke euch. Und gerne werden wir unsere bescheidenen Vorräte mit euch teilen."

„Und wir unsere mit euch." Nadira hatte das Gefühl, dass es sich bei diesem Angebot um eine Tradition handelte. Am Gesicht des Alten war nicht abzulesen, ob er damit einverstanden war.

Callanor verneigte sich noch einmal, Nadira und Darec taten es ihm gleich. Dann verließen sie die Hütte wieder. „Wir bleiben", sagte er zu den anderen. „Wir bauen unser Lager auf, so, dass es in das Dorf integriert ist."

***

Als sie ihr Lager aufbauten, begriff Nadira, dass die Hütten, in denen die Dorfbewohner lebten, eher mit ihren Zelten vergleichbar waren, als mit den Häusern in Seraint. Die Bewohner des Ödlands von Miragar waren zwar keine Reisenden, wie Nadira und ihre Begleiter, aber sie waren ihr ganzes Leben lang unterwegs. Das Land Miragar zwang sie dazu immer in Bewegung zu bleiben.

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