Lina-Marie Lang - Das Geheimnis der Keshani

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Nach ihrer langen und beschwerlichen Reise haben Nadira und ihre Gefährten endlich Miragar erreicht. Noch haben sie Larana nicht gefunden, und wie sie die Keshani überzeugen sollen, die Jagd nach Ashari einzustellen, wissen sie ebenfalls nicht. Doch der Anblick des toten, verbrannten Landes ist schockierender als die Ungewissheit. Und schon bald stoßen sie auf die Bewohner dieses Landes. Neben menschenfressenden Ungeheuern bekommen sie es mit Sklavenhändern zu tun. Die schlimmste Gruppe, die Herrscher des Landes, die Keshani, haben sie aber noch gar nicht getroffen. Und noch wissen sie nichts von dem finsteren Geheimnis, das die Keshani verbergen.

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„Auf was sollen wir genau achten?", fragte Tinju.

„Auf alles. Alles, was nicht so ist, wie es sein sollte, jede Kleinigkeit."

Wieso wagte Nadira es nicht, Callanor zu fragen, welche Bedrohungen er eigentlich erwartete? Sie hatte sich die Antwort darauf gerade selber gegeben: Sie wagte es nicht. Vielleicht erwartete sie, dass die Antwort noch schlimmer war als ihre Befürchtungen.

„Und sorgt dafür, dass das Feuer nicht zu hell wird und vor allem nicht zu groß." All diese Andeutungen machten Nadira immer mehr und mehr Angst. Wie wird es den anderen da erst gehen? , fragte sie sich. Ich bin eine Dynari. Ich bin mächtig und kann auf mich aufpassen. Sie konnten den anderen ansehen, dass sie dieselbe Nervosität verspürten, die auch Nadira empfand.

Wie es wohl Aurel ging? Sie war keine Ashari, sie hatte keine Waffen. Wenn es hier wirklich etwas Gefährliches gab, war sie dieser Gefahr hilflos ausgeliefert. Sie musste sich komplett darauf verlassen, dass die anderen sie schützten. Nadira konnte sich nicht annähernd vorstellen, wie Aurel sich fühlte.

***

„Aufwachen."

Nadira drehte sich zur Seite, und versuchte weiterzuschlafen. Sie war noch so müde. War sie nicht gerade eben erst schlafen gegangen? Wer störte sie da mitten in der Nacht?

„Aufstehen." Jemand rüttelte sie an der Schulter. „Diese Nacht müssen alle Wache halten."

Wache halten? Wieso sollte sie Wachen halten? Nadira war eine Dynari, wer würde es wagen, ein Haus der Dynari anzugreifen?

Wieder rüttelte jemand an ihr. „Aufwachen."

Erst jetzt wurde Nadira bewusst, dass sie sich nicht in der Sicherheit eines Hauses der Dynari befand, sie war in Miragar, im verfluchten Land.

Mühsam öffnete sie die Augen. Sie sah eine Gestalt, die sich über sie gebeugt hatte und sie wieder rüttelte.

„Ja. Ich bin wach. Ich bin wach", sagte Nadira. „Glaub ich."

„Nicht so schön, mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen zu werden, oder?" Nadira erkannte jetzt Tinjus Stimme.

„Nein, nicht wirklich", bestätigte sie.

„Die Sonne wird in ein paar Stunden aufgehen", sagte Tinju, dann gähnte er. „Ich brauch noch etwas Schlaf."

Ich auch , dachte Nadira. Aber sie zwang sich aufzustehen und aus dem Zelt zu kriechen.

„Gute Nacht", sagte Tinju. Leck mich , dachte Nadira, sagte aber: „Gute Nacht." Sie streckte sich, um die Schwere des Schlafs aus ihren Gliedern zu vertreiben und sah sich dann um, mit wem sie Wachen halten sollte. Am Feuer, um das herum die Zelte in einem Kreis angeordnet waren, saß Brancus.

Ausgerechnet , dachte Nadira. Jeder Andere wäre ihr lieber gewesen. Aber es machte keinen Sinn, sich darüber zu beklagen. Nadira setzte sich Brancus gegenüber an das Feuer und nickte ihm nur zu. Keiner der beiden sagte etwas.

Die Zeit verstrich und Nadira fühlte, dass ihr immer wieder die Augen zufielen. „Was macht man eigentlich genau, wenn man Wache halten soll?", fragte sie.

Brancus sah auf, schaute Nadira eine Weile stumm an, dann zuckte er mit den Schultern. „Ich weiß es auch nicht. Ich vermute mal, man versucht wach zu bleiben."

Nadira grinste. Wenigstens musste nicht nur sie mit der Müdigkeit kämpfen. Das Gespräch war damit allerdings schon wieder beendet. Wie war Callanor nur auf die Idee gekommen, dass sie ausgerechnet mit Brancus zusammen Wachen halten sollte? Wieso gerade er, und wieso zwei Dynari zusammen? Wäre es nicht sinnvoller, die Kräfte der beiden … aufzuteilen? Wahrscheinlich hatte er sich gar nichts dabei gedacht, oder er dachte, dass die beiden Dynari sich am ehesten etwas zu erzählen hatten. Aber das war nicht der Fall. Weitere Zeit verstrich, ohne dass sie ein Wort sagten.

Schließlich beschloss Nadira, dass sie aufstehen musste, wenn sie nicht einschlafen wollte. Sie erhobt sich und bemerkte das sich die Schwere des Schlafes schon wieder in ihren Gliedern breitmachen wollte.

Sie ging ein wenig Auf und Ab und hoffte dadurch wieder wach zu werden. Es half, wenn auch nur ein bisschen.

„Sollten wir nicht regelmäßig aus der Grube herauskriechen und nach dem Rechten sehen?", fragte Nadira.

„Stimmt. Da war so etwas." Brancus seufzte. Ihm war deutlich anzusehen, dass er keine Lust hatte Wache zu halten. Oder lag es an der Gesellschaft? Was auch immer es war, Nadira war ganz seiner Meinung.

„Dann bringen wir es doch hinter uns." Nadira wartete nicht ab, was Brancus davon hielt, sondern ging auf den Rand der Senke zu. Sie hatte sich für das Ende entschieden, welches tiefer in das Land hinein führe. Nadira war neugierig, was vor ihnen lag.

Sie stieg den Pfad hinauf und blieb am Rand der Senke stehen. Vor ihr breitete sich eine schwarze Fläche aus, die bis an den Horizont reichte. In der Dunkelheit sah das Land aus wie ein pechschwarzer Spiegel, vollkommen glatt und gleichmäßig, ohne die geringsten Konturen.

In der Ferne glaubte Nadira, etwas zu erkennen. Lichter. Sie war sich aber nicht sicher, da nach wie vor alles unwirklich und verschwommen wirkte. Dieses Land war wirklich fremd und beängstigend.

Plötzlich fiel Nadira ein, dass sie eigentlich nur an den Rand kriechen sollten. Sie sollten nicht dort stehen, damit sie nicht gesehen wurden. Aber wie sollte jemand - oder etwas? - sie überhaupt sehen? Trotzdem ging sie in die Hocke. Aber sie weigerte sich, sich hinzulegen. Der Boden in diesem Land war … wie tot. Möglicherweise war er tot.

Als Nadira wieder zurückgehen wollte, sah sie eine Bewegung. Tatsächlich hatte sie die Bewegung nicht wirklich gesehen, sondern eher erahnt. In dieser dunklen, ebenen Fläche, war es nicht möglich etwas wirklich zu sehen. So sehr sie sich auch anstrengte, sie fand sie nicht wieder. Sie hatte sich das alles nur eingebildet.

Nadira ging wieder zurück zum Lagerfeuer. Brancus saß bereits wieder da. „Wo warst du so lange?", fragte er. „Ich war schon kurz davor, nach dir zu sehen."

„Ich war doch gar nicht lange weg", sagte Nadira.

„Jedenfalls viel länger als ich." Vermutlich hatte er nur einen kurzen Blick in die Runde geworfen und war sofort wieder zurück gegangen.

Nadira zucke mit den Schultern. „Vermutlich hab ich einfach genauer geschaut." Es machte ihr Spaß, Brancus vorzuhalten, dass er weniger gründlich war als sie selbst.

„Du hast etwas gesehen, oder?"

„Nein", sagte Nadira und schüttelte den Kopf, dann nickte sie und sagte: „Ja." Wieso wollte sie es Brancus erzählen? Es war nichts gewesen.

„Callanor sagte, wir sollen ihn wecken, wenn wir etwas sehen. Egal was."

„Ich glaube, da war nichts."

„In Miragar kann das glauben tödlich sein", sagte Brancus. Er stand auf und ging zu Callanors Zelt.

„Du willst ihn doch nicht wirklich wecken." Doch Brancus reagierte gar nicht. Er öffnete das Zelt und kroch hinein. Nur einen Augenblick später kam er mit Callanor hinaus. Nadira wurde sich bewusst, wie viel länger sie gebraucht hatte, um wach zu werden. Selbst als sie wach gewesen war, hatte sie länger gebraucht, um aus dem Zelt zu klettern, als Callanor, um wach zu werden und das Zelt zu verlassen.

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