Stephan Lake - Palmer :Shanghai Expats

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Sie sind Expats – Ausländer – und haben nur ein Ziel: Geld verdienen. Viel Geld. Mehr, als sie je ausgeben können. Und sie haben sich die richtige Stadt ausgesucht. In Shanghai ist alles möglich für den, der etwas zu verkaufen hat.
Joshua Palmer hat nichts zu verkaufen. Im Gegenteil. Palmer ist in Shanghai, weil er sich etwas zurückholen will. Etwas, das ihm mehr als drei Jahrzehnte zuvor genommen wurde von einem Mann namens Leo Shen. Doch Shen ist ein Gespenst. Niemand weiß, wo er sich aufhält. Und Palmer muss sich beeilen, denn er hat nur zweiundsiebzig Stunden, bevor er die Stadt wieder verlassen muss.
Aber dann sieht er in einer Bar, wie eine attraktive Blonde von zwei Kerlen belästigt wird. Und er begegnet, in derselben Bar, Liz Kruger. Die junge Agentin des Bundesnachrichtendienstes ist klug und tüchtig und steckt dennoch mit ihren Ermittlungen in einer Sackgasse.
Palmer hilft beiden Frauen und erfährt umgehend, worauf er sich eingelassen hat. Halte dich raus, Laowai, warnt ihn ein tätowierter chinesischer Cowboy, Grinsen im Gesicht und Messer in der Hand.
Aber um Palmer einzuschüchtern braucht es mehr als cooles Gehabe und ein scharfes Messer.
Und wer ihn bestiehlt, sollte wissen, Diebstahl verjährt nicht. Auch nicht nach dreißig Jahren.
Nicht für Joshua Palmer.

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„Johnny.“

„Johnny ... Von einem Barmann wird erwartet, dass er sich mit seinen Gästen unterhält, Johnny. Das steht so in der Jobbeschreibung jedes Barmanns auf dieser Welt.“

Johnny nickte und nahm Glas und Tuch seines Kollegen und trocknete ab.

Palmer sah ihm eine Weile zu und kaute Nüsse und sagte, „Nicht viel los heute, huh?“

„Es ist spät, die meisten Gäste sind schon nach Hause“, sagte Johnny. Er stellte das Glas hin, nahm ein anderes.

„Spät? Es ist noch nicht einmal Mitternacht.“

„Um eins machen wir zu. Das EightyEight ist eine respektable Bar.“

„Im Vergleich zu ...?“

„Zu anderen Bars.“

„Zum Beispiel?“

„Uh ... anderen Bars, Sir. Ich möchte da lieber keine Namen nennen. Aber Sie sollten früher kommen, am Nachmittag oder ab sechs, da ist hier mehr los“, sagte Johnny und ging. Glas und Tuch nahm er mit.

Ab sechs Uhr ?

Palmer nippte am Whiskey und steckte ab und zu eine Nuss in den Mund und schaute in den Spiegel über der Theke. Die Amerikaner waren gegangen. Nach ein paar Minuten winkte er Johnny zu sich.

Der Barmann guckte auf das noch fast volle Glas und sagte, „Noch einen Whiskey, Sir?“

„Einen Kaffee, stark und schwarz, wenns geht.“

„Kein Problem.“

Als er den Kaffee brachte, sagte Palmer, „Sag mal, Johnny, war Shen heute schon hier?“

Johnny guckte. „Shen?“

„Leo Shen?“

„Leo Shen? Ich kenne keinen Leo Shen.“

„War hoher Beamter? In der Hauptstadt?“

„Ich bin aus Nanjing, wir hatten einen Nachbarn namens Shun. Aber den meinen Sie nicht.“

Palmer grinste. „Shen kommt aber ursprünglich aus Shanghai und lebt jetzt wieder hier?“

Johnny nahm einen anderen Lappen und ein anderes Glas und wischte, „Leo ... Shen ...“ und zuckte mit der Schulter.

„Wen kann ich denn hier fragen, der ein wenig mehr weiß als du?“

„Niemand hier weiß mehr als ich“, sagte Johnny.

Nach einem Moment sagte Palmer, „Leo ist ein guter Freund, ich würde ihn gerne wiedersehen.“

Johnny wischte und drehte das Glas gegen das Licht und sagte, „Wenn Sie ein guter Freund von diesem Leo Shen wären, dann wüssten Sie, wo Sie ihn finden.“

„Das ist scharf beobachtet, Johnny, aber leider falsch. Wir haben uns aus den Augen verloren ... Traurig, wirklich traurig, aber so etwas passiert, nicht? Sogar nach jahrzehntelanger Freundschaft.“

„Ja, so etwas passiert“, sagte Johnny. „Ich bringe Ihnen noch ein paar Nüsse.“

9

Mittag des nächsten Tages. Samstag. Palmer blieben noch vierundfünfzig Stunden, und er war zurück im Jacks Daniel. Vor ihm Kaffee und ein Burger und ein Foto von Leo Shen.

Nach acht Stunden Schlaf und ein paar Übungen zum Lockern seiner Muskeln und einer langen Dusche hatte er den Rest des Vormittags in der Shanghai Bibliothek verbracht und die Archive chinesischer Zeitungen durchforstet. Mit Erfolg. Das Foto von Shen war fünfzehn Jahre alt, noch aus seiner Zeit als Beamter in Peking. Bei irgendeiner Feier der Partei hatte Shen den Fehler gemacht, neben dem Bürgermeister der Hauptstadt zu stehen. Rundes Gesicht, eine auffällige Warze unter dem linken Auge, volles, schwarzes Haar; nicht größer, nicht kleiner und nicht schlanker als die Männer um ihn herum.

Nicht so klein und nicht so alt wie der Chinese von der Nacht zuvor.

Was Palmer nicht wusste und ihn in den vergangenen Stunden beschäftigt hatte: was er mit den zwei Millionen machen sollte, die Shen ihm schuldete. Er hatte genug Geld; keine zwei Millionen, aber genug. Und mehr als genug brauchte er nicht. Er könnte es spenden, hatte er überlegt, an Waisenhäuser in Afrika oder an Schulen in China; auf dem Land, nicht in Shanghai, da gab es genügend Schulen und genügend Geld. Aber er hatte keine Lust, die korrupten Beamten reich zu machen, die es überall gab. Er musste weiter darüber nachdenken.

Am Abend hatte er noch in sieben weiteren Bars nach Shen gefragt. Nicht nur die Barmänner, auch die Gäste, sofern sie Chinesen und alt genug waren und wohlhabend genug schienen um Shen zu kennen. Mal hatte er Shen als seinen Geschäftspartner ausgegeben, mal als einen Betrüger, dem er es heimzahlen würde, mal als einen guten Freund.

Seine Hoffnung war natürlich nicht, zufällig in einer der Bars Shen zu finden. Das würde nicht passieren. Solche wie Shen verkehrten in Privatclubs, in die Palmer keinen Zutritt bekommen würde. Also musste er den Spieß umdrehen. Shen musste zu Palmer kommen. Und das würde Shen tun, sobald er erfahren würde, dass Palmer in der Stadt war und nach ihm suchte. Diesen Teil allerdings, dass Shen von seiner Suche erfahren würde, konnte er nur bedingt beeinflussen. In vielversprechende Bars gehen und mit vielversprechenden Leuten sprechen, das war das eine. Aber tatsächlich die eine richtige Person treffen? Dazu gehörte eine Portion Glück.

Jetzt musste er bis zum Abend warten, bevor er herausfinden konnte, ob er dieses Glück hatte. Bis dahin konnte er nichts tun, weshalb er zurück war.

Palmer trank und aß und schaute wieder auf den Bildschirm – wieder Baseball – da sah er sie hereinkommen. Ein Kleid genauso kurz wie gestern, aber nicht rot sondern dunkelblau.

Suchende Blicke, dann sah sie ihn und hatte sofort wieder dieses Lächeln im Gesicht, das wohl verführerisch sein sollte. Sie zwängte sich durch die Menge und vorbei an dem einzigen freien Tisch in seine Richtung.

Palmer faltete das Blatt mit Shens Foto zusammen und steckte es ein.

Sie setzte sich mit einer Selbstverständlichkeit, als hätten sie eine Verabredung. Nur die Küsschen fehlten. Aber sein Gesicht war regungslos, das mochte sie davon abhalten.

„Du hast doch mehr Zeit ... als Sie gestern behauptet haben, Palmer“, sagte sie, nahm eine Zigarette aus der Schachtel, ihre Fingernägel wieder passend zum Kleid genau wie ihr Lippenstift. Winkte. Winkte nochmal.

„Lassen Sie mich“, sagte er. „Was möchten Sie haben?“

„Bloody Mary.“

Er hob den Arm und bestellte und aß weiter.

Sie zündete die Zigarette an und legte die Schachtel auf den Tisch. „Was haben Sie denn gestern noch so gemacht?“

„Ich bin um die Häuser gezogen.“

„Und das war besser, als mit zu mir zu kommen?“

„Das weiß ich noch nicht“, sagte er und konnte in Ruhe weiter essen.

Ihr Drink kam, sie hielt die Chinesin am Arm fest und bestellte noch einen Wodka Orange und sagte, „Die beiden ... Rüpel haben Sie heute aber noch nicht gesehen?“

Er schüttelte den Kopf. „Sie?“

„Nein.“

„Warum machen Sie immer eine Pause, bevor Sie Rüpel sagen?“

„Dieses Wort ... Rüpel ... das hab ich seit zwanzig Jahren nicht gehört. Und auch damals haben das nur alte Leute gesagt. So, wie auch nur alte Leute sich siezen. In Bars zumindest.“

Palmer nickte, sagte aber nichts.

Sie nahm einen tiefen Zug und blies wieder den Rauch an ihm vorbei, wie am Tag zuvor. „Ich habe gehofft, Sie würden noch einmal herkommen, Palmer. Deshalb bin ich hier.“

„Sie sehen besorgt aus. Ihre Hand zittert schon wieder.“

„Ich hatte vor, auf Sie zu warten. Wenn nötig, den ganzen Nachmittag. Und Abend.“

„Sie sind halb so alt wie ich und sehen ziemlich gut aus, trotz Ihrer blauen Lippen. Sie verkaufen sich unter Wert.“

„Sie mögen meinen Lippenstift nicht?“

„Er irritiert mich, sagen wir einmal so.“

„Gut“, sagte sie und lächelte schon wieder.

Er schob den leeren Teller weg und wischte mit der Serviette seinen Mund. „Und wenn die beiden gekommen wären, was hätten Sie dann gemacht?“

„Im Moment habe ich von denen nichts zu befürchten. Glaube ich.“

„Im Moment“, sagte er. „Glauben Sie.“

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