Stephan Lake - Palmer :Shanghai Expats

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Sie sind Expats – Ausländer – und haben nur ein Ziel: Geld verdienen. Viel Geld. Mehr, als sie je ausgeben können. Und sie haben sich die richtige Stadt ausgesucht. In Shanghai ist alles möglich für den, der etwas zu verkaufen hat.
Joshua Palmer hat nichts zu verkaufen. Im Gegenteil. Palmer ist in Shanghai, weil er sich etwas zurückholen will. Etwas, das ihm mehr als drei Jahrzehnte zuvor genommen wurde von einem Mann namens Leo Shen. Doch Shen ist ein Gespenst. Niemand weiß, wo er sich aufhält. Und Palmer muss sich beeilen, denn er hat nur zweiundsiebzig Stunden, bevor er die Stadt wieder verlassen muss.
Aber dann sieht er in einer Bar, wie eine attraktive Blonde von zwei Kerlen belästigt wird. Und er begegnet, in derselben Bar, Liz Kruger. Die junge Agentin des Bundesnachrichtendienstes ist klug und tüchtig und steckt dennoch mit ihren Ermittlungen in einer Sackgasse.
Palmer hilft beiden Frauen und erfährt umgehend, worauf er sich eingelassen hat. Halte dich raus, Laowai, warnt ihn ein tätowierter chinesischer Cowboy, Grinsen im Gesicht und Messer in der Hand.
Aber um Palmer einzuschüchtern braucht es mehr als cooles Gehabe und ein scharfes Messer.
Und wer ihn bestiehlt, sollte wissen, Diebstahl verjährt nicht. Auch nicht nach dreißig Jahren.
Nicht für Joshua Palmer.

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Aber die Blonde war gegangen, und damit hatte sich die Sache für ihn erledigt.

Oder so glaubte er.

7

Palmer schob die leere Tasse weg und stand auf. Er war bereit für die Bars und Clubs am Bund. Er war bereit, Leo Shen zu treffen, das Notwendige zu tun und dann aus Shanghai zu verschwinden. Danach Manila, von dort zurück nach Los Angeles. Er würde nach Arizona fahren und Zeit in der Wildnis verbringen, am Grand Canyon. Zwei, drei Tage. Vielleicht eine Woche. Oder zwei Wochen. Den Fluss hinauf, dorthin, wo keine lärmenden Touristen mit Gummibooten herumfahren und mitgebrachten Proviant grillen und Sekt aus Pappbechern schlürfen. Zwei Wochen mit dem Minimum auskommen. Aufstehen, marschieren, ein einfaches Abendessen, schlafen. Zwei Wochen keinen Menschen sehen und keinen hören. Zwei Wochen nicht sprechen.

Er würde nicht einen Augenblick an Shanghai zurückdenken.

Draußen, vor dem Jacks Daniel, hatte sich nichts geändert. Es war immer noch wie auf einem Straßenfest. Immer noch wurde gelacht und getrunken und geraucht, immer noch hielten sich Menschen in den Armen, immer noch rauschte hinter den Büschen der Verkehr vorbei, immer noch war es heiß. Die Musik war eine andere. Led Zeppelin. Stairway to Heaven . Eine Liveversion.

Palmer blieb bis zum Schlussakkord.

Dann ging er die Straße hinab, vorbei an der Stelle, wo die Deutschen die Blonde geohrfeigt hatten, vorbei an anderen Restaurants und Bars, bis zu einer Kreuzung. Dort blieb er stehen und schaute nach rechts und links auf der Suche nach einem Taxi. Doch die Zeit war ungünstig. Mit ihm warteten noch sieben oder acht andere auf ein Taxi und mindestens noch einmal so viele auf der anderen Straßenseite. Es gab Taxis, aber sie waren entweder besetzt oder vorbestellt, wie er an den roten Leuchten hinter den Frontscheiben oder auf den Dächern erkannte. Eines nach dem anderen fuhr ohne zu halten vorbei, zwei Dutzend in weniger als zehn Minuten. Und hielt doch eines, dann stiegen andere ein, die länger warteten als er.

Manchmal reichte es schon, einen Block zu gehen, dahin, wo es keine Bars mehr gab. Keine Bars bedeutete auch keine Bargäste, die Taxis suchten, weil sie nach Hause wollten oder nach irgendwo.

Palmer ging los.

Zwei Blocks später wurde es ruhiger. Keine Bars und Restaurants mehr, sondern Wohnhäuser und ein paar Geschäfte, die meisten davon geschlossen. Und an den Straßen keine Wartenden.

Allerdings fuhr auch kein Taxi vorbei auf seinem Weg zu den Bars, kein einziges, nicht einmal ein besetztes.

Er wartete an der Einmündung zu einer Seitenstraße, aber es tat sich nichts. Kein Taxi.

Die Seitenstraße schien auf eine größere Straße zu führen, Palmer sah weit hinten Autos fahren. Er würde dorthin gehen. Und wenn er dort kein Taxi fand, würde er zu Fuß weitergehen. Kein Problem. Er ging los.

Rechts und links Wohnhäuser die Straße entlang, vor den Häusern Laternen und parkende Autos, dazwischen nur schmale Fußwege, weshalb Palmer auf der Straße ging. Keine Fußgänger, keine Autos, keine Elektroroller. Einmal hörte er Kinderschreien aus einer der Wohnungen, ansonsten nur das Rauschen der Stadt, weit entfernt.

Palmer hatte die Hälfte der Strecke hinter sich, als er sie sah. Neun Kerle. Sie standen über die Straße hinweg, nebeneinander, in einer perfekten geraden Linie. Wobei der letzte Chinese rechts und der letzte links nicht wirklich standen. Sie lehnten gegen Autos. Ob müde oder einfach nur lässig, das würde sich noch zeigen. Gegen einen Volvo SUV der Chinese auf der linken Seite, gegen einen japanischen Kleinwagen der Chinese auf der rechten.

Palmer könnte auf den Fußweg wechseln und versuchen, an ihnen vorbei zu kommen, aber er wusste, sie würden das nicht zulassen. Und seine Position dort wäre nicht die beste. Auf der einen Seite die Kerle und die Autos, auf der anderen die Häuserfront, da hätte er nicht viel Spielraum.

Also blieb er auf der Straße. Aber nicht rechts und nicht links, sondern genau in der Mitte. Denn er war sich sicher, dass der Boss der Truppe ebenfalls in der Mitte stand. Denn der Boss stand immer vorne, oder, wenn es vorne nicht gab, in der Mitte. Das war ein ungeschriebenes Gesetz bei allen Gangs dieser Welt. Und diese neun Kerle waren eine Gang. Auch da war sich Palmer sicher. Er hatte schon oft mit chinesischen Gangs zu tun gehabt.

Und da neun eine ungerade Zahl war, wusste Palmer genau, wer von ihnen der Boss war. Vier Chinesen rechts. Vier Chinesen links. Einer in der Mitte.

Der Boss.

Palmer ging direkt auf ihn zu.

Denn das war sein ungeschriebenes Gesetz: wenn du von einer Gang angegriffen wirst, suche dir den Boss und handle mit ihm. Oder, besser, schlage ihn zu Brei, schnell und brutal. Das macht Eindruck und verbessert deine Chancen bei den anderen ganz enorm.

Noch zwanzig Schritte.

Es war hell genug, und Palmer konnte sehen, dass der Chinese in der Mitte einen Hut trug. Und etwas im Gesicht hatte. Wie Schmutz. Verbrennungen vielleicht. Oder nur der Schatten der Straßenlaterne.

Keiner von ihnen bewegte sich.

Noch zehn Schritte.

Der Kerl links an dem Volvo richtete sich auf.

Saß jemand in dem Volvo? Palmer glaubte eine Gestalt auf dem Fahrersitz zu sehen, konnte es aber nicht genau erkennen. Er schaute auf das Nummernschild. Shanghaier Kennzeichen FW1928.

Noch fünf Schritte.

Der Kerl rechts an dem Japaner tat dasselbe.

Lässig beide, urteilte Palmer, nicht müde.

Noch zwei Schritte.

Palmer blieb stehen, direkt vor dem Chinesen mit dem Hut. Eine Art Westernhut, das konnte er jetzt sehen. Dazu trug der Chinese Stiefel mit langer Spitze und auf den Spitzen Totenköpfe aus Metall und am Gürtel eine breite Schnalle aus Material, das wie Silber aussehen sollte. Hut und die Absätze seiner Stiefel brachten ihn auf Palmers Größe. Ein Cowboy. Oder eher die chinesische Kopie eines Cowboys: auf den ersten Blick gut gemacht, aber mit Problemen im Detail. Und Palmer sah, was der Kerl im Gesicht hatte. Keine Verbrennungen, kein Schmutz und keinen Schatten, sondern Tätowierungen. Stirn, Wangen, Kinn, genauso Hals und die drahtigen Arme waren dunkel davon. Wahrscheinlich auch der Rest des Oberkörpers unter dem lose hängenden T–Shirt. Wahrscheinlich auch die Hände in seinen Hosentaschen. In seinem Mundwinkel hing eine Zigarette.

Der Kerl sagte, „What de fack are ye lookin at?“ Der Stängel hüpfte auf und ab.

Palmer nickte. Na klar. Die Standarderöffnung. Was guckst du? Palmer hatte auch schon gehört: Was machst du hier? Und: Wenn du hier durch willst, dann musst du bezahlen. Oder: Gib uns alles, was du hast und zwar jetzt. Manchmal war es auch sofort zur Sache gegangen, was für Palmer genauso in Ordnung war.

Die anderen lachten, schlugen sich gegenseitig auf die Schultern, ballten die Fäuste als Zeichen ihrer Anerkennung und Unterwürfigkeit. Ihr Boss sprach Englisch mit dem Laowai. Sie waren beeindruckt oder taten zumindest so.

Und das Englisch war gar nicht mal schlecht nachgemacht. Breite Vokale, wie Palmer es aus Texas kannte. Oder aus alten Western. John Wayne.

Der Tätowierte guckte nach rechts und nach links, Grinsen im Gesicht, zog den Hut ab und schwenkte ihn wie ein Bullrider nach seinen acht Sekunden, und alle Konkurrenten lagen im Sand. Schlug den Hut jetzt sogar gegen den Oberschenkel und wischte mit der Hand die fettigen Strähnen nach hinten, bevor er ihn wieder aufsetzte.

Aber einer seiner Soldaten verweigerte die Gefolgschaft. Palmer bemerkte es und der Tätowierte ebenso. Der Kerl neben dem Tätowierten. Während die anderen lachten, verzog er keine Miene in seinem runden Gesicht. Vermutlich die Nummer Zwei, und sein Verhalten zeigte Palmer, dass er die Nummer Eins werden wollte. Aber der Tätowierte tat nichts und grinste weiter.

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