Stephan Lake - Palmer :Shanghai Expats

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Sie sind Expats – Ausländer – und haben nur ein Ziel: Geld verdienen. Viel Geld. Mehr, als sie je ausgeben können. Und sie haben sich die richtige Stadt ausgesucht. In Shanghai ist alles möglich für den, der etwas zu verkaufen hat.
Joshua Palmer hat nichts zu verkaufen. Im Gegenteil. Palmer ist in Shanghai, weil er sich etwas zurückholen will. Etwas, das ihm mehr als drei Jahrzehnte zuvor genommen wurde von einem Mann namens Leo Shen. Doch Shen ist ein Gespenst. Niemand weiß, wo er sich aufhält. Und Palmer muss sich beeilen, denn er hat nur zweiundsiebzig Stunden, bevor er die Stadt wieder verlassen muss.
Aber dann sieht er in einer Bar, wie eine attraktive Blonde von zwei Kerlen belästigt wird. Und er begegnet, in derselben Bar, Liz Kruger. Die junge Agentin des Bundesnachrichtendienstes ist klug und tüchtig und steckt dennoch mit ihren Ermittlungen in einer Sackgasse.
Palmer hilft beiden Frauen und erfährt umgehend, worauf er sich eingelassen hat. Halte dich raus, Laowai, warnt ihn ein tätowierter chinesischer Cowboy, Grinsen im Gesicht und Messer in der Hand.
Aber um Palmer einzuschüchtern braucht es mehr als cooles Gehabe und ein scharfes Messer.
Und wer ihn bestiehlt, sollte wissen, Diebstahl verjährt nicht. Auch nicht nach dreißig Jahren.
Nicht für Joshua Palmer.

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Palmer wusste das von vielen Reisen. Auch in dieses Land. Mit anderen Pässen und unter anderen Namen. Er war vielseitig.

Noch leuchtete das Licht an der Box nicht. Folglich war der Hagere mit seiner Arbeit noch nicht zu Ende und er noch nicht berechtigt, das Land zu betreten.

Nun, Palmer, ich warte auf dich.

Palmer drehte den Kopf und seine Nackenwirbel knackten. Neun Schläge in zehn Sekunden bedeuteten, dass er so ruhig war, als würde er mit einem Becher Kaffee in der Hand vor seinem Trailer in der Wüste New Mexicos sitzen. Und der Klapperschlange neben ihm über den Kopf streicheln.

Okay, so etwas tat er nicht. Seine Gedanken wanderten schon wieder.

Dann die letzte Seite. Auch dort kein Stempel.

Wieder schaute der Hagere zu ihm hoch, wieder huschte der Blick über die Schramme, wieder schwankte der Kopf.

Dann legte der Hagere den Pass in das Lesegerät.

Palmer schaute auf den Monitor.

Der Monitor zeigte sein Foto, dazu ein Name, ein Geburtsdatum, eine Passnummer. Ein eingeblendeter Text forderte ihn auf, diese Angaben zu überprüfen.

Guter Witz.

Nicht sein Name, nicht sein Geburtsdatum, nicht seine Nationalität und eine Passnummer, die nirgends existierte. Außer in diesem Pass, natürlich.

Aber das wusste der Hagere nicht. Und das Gerät vor ihm hoffentlich auch nicht.

Palmer schaute in die Kamera, so, wie der Hagere ihn mit einer knappen Handbewegung aufforderte, jetzt ohne hoch zu gucken. Palmers Gesicht erschien auf dem Monitor und fror ein, neben dem Gesicht aus seinem Pass. Dasselbe Gesicht. Absolut identisch. Inklusive der Schramme. Die Schramme – Resultat einer Ungeschicklichkeit beim Reparieren seines Stromgenerators – war fünf Tage alt, genau wie Passbild und Pass. Er hatte den Pass in Los Angeles machen lassen, kurz vor seiner Abreise, und dafür siebzehnhundert Dollar bezahlt. Zweihundert Dollar Aufschlag seit dem vergangenen Mal, aber überall stiegen die Preise, und er hatte anstandslos bezahlt, weil er für sein Geld wieder eine hervorragende Ware bekommen hatte. Was nicht immer der Fall war. Bei seinem Generator beispielsweise nicht.

Aber laut Datum war der Pass ein Jahr alt. Die Schramme in seinem Gesicht jedoch nur fünf Tage.

Das konnte ein Problem sein.

Der Hagere starrte auf seinen Bildschirm und verglich die beiden Fotos, Palmer konnte es an den Bewegungen der Augen erkennen: hoch, runter, hoch, runter. Dann wieder ein Blick in sein Gesicht und wieder zurück auf den Bildschirm. Sein Gesicht, sein Foto. Keine Frage.

Und dieselbe fünf Tage alte Schramme im Gesicht und auf dem Foto.

Im Augenwinkel sah Palmer, wie einer der Uniformierten in der Kabine ihn fixierte. Dann gähnte und die Augen schloss.

Noch einmal nahm der Hagere das Ticket, verglich Angaben, legte das Ticket hin. Starrte wieder auf den Bildschirm, Augen jetzt nach rechts und links, offensichtlich sehr konzentriert. Was Palmer gar nicht gefiel.

Aber der Hagere schwitzte. Und das war gut.

„Die Klimaanlage“, sagte Palmer und wartete, bis der Hagere zu ihm hoch schaute, „die Klimaanlage müsste besser kühlen, denn das hier ...“ – Palmer zeigte an die Decke und schüttelte den Kopf – „reicht doch nicht aus. Niemand kann den ganzen Tag in einer solchen Hitze arbeiten.“

„Stimmt, das stimmt, ja“, sagte der Hagere und nickte und lächelte, die Zähne braun verfärbt wie seine Fingerkuppen, ein Dutzend Falten jetzt um Mund und Augen und auf der Stirn. „Und das wird noch Wochen so weitergehen. Zweimal pro Schicht wechsle ich mein Hemd, und trotzdem?“ Pass in der Hand, hob er den Arm und nickte auf den dunklen Fleck und sagte, „Meine Frau weiß schon nicht mehr, wie sie bis zur nächsten Schicht meine Hemden sauber bekommt.“

„Hoffentlich haben Sie wenigstens ab und zu eine Pause“, sagte Palmer. „Für eine Zigarette, meine ich.“

„Selten genug“, sagte der Hagere und, Finger auf dem Namen unter dem Foto, „Woher sprechen Sie so gut Mandarin, Mister ... Dan? ... Green?“

„Singapur“, sagte Palmer, „als Kind habe ich in Singapur gelebt.“

„Singapur, mmh, dann sind Sie ja Hitze gewöhnt“, sagte der Hagere. „Aber in der letzten Zeit sind Sie nicht viel gereist.“

Palmer zuckte mit den Schultern.

Und der Hagere schien auch keine Antwort zu erwarten, denn er drückte bereits den kleinen, roten Stempel in den Pass, nahm das Ticket und hielt ihm beides hin. „Willkommen in Shanghai, Mister Dan. Ich wünsche Ihnen einen schönen Aufenthalt. Nur zweiundsiebzig Stunden, nicht länger, bitte denken Sie daran, sonst könnten Sie Probleme bei der Ausreise bekommen. Und nur Shanghai und Jiangsu und Zhejiang, Sie dürfen die Region nicht verlassen.“ Palmer nahm Ticket und Pass, ohne die Verwechslung des Vornamens mit dem Nachnamen zu korrigieren, schließlich waren beide falsch. Die Informationen auf dem Monitor verschwanden, der Bildschirm war wieder blank, an der Box leuchtete das Licht. „Und halten Sie sich nicht lange auf der Straße auf“, sagte der Hagere, „viel zu heiß da draußen, viel heißer als Singapur. Bleiben Sie im Hotel oder in den Shoppingmalls, da funktionieren sie.“

Palmer überlegte und sagte, „Die Klimaanlagen, ja. Guter Rat, guter Rat.“ Drückte das strahlende Smiley und ging am Sicherheitsglas vorbei, auf direktem Weg zum Ausgang. Nicht schnell und nicht langsam.

Der eine Uniformierte ignorierte ihn. Der andere auch, sozusagen. Er hatte immer noch die Augen geschlossen.

Zweiundsiebzig Stunden. Drei Tage. Dann musste Palmer China wieder verlassen.

Aber das war okay. Dann würde er sehr gerne Shanghai verlassen.

Denn in drei Tagen wird jeder Polizist in der Stadt, jeder Triade und jeder Geheimdienstler nach ihm suchen.

Sie werden es Mord nennen.

Palmer? Gerechte Strafe.

3

„An den Bund“, sagte Palmer, und der Taxifahrer fuhr los.

Palmer lehnte sich in dem durchgesessenen Sitz zurück und forderte den Fahrer auf, seine Zigarette aus dem Fenster zu werfen. Der tat es sofort und ohne Widerrede, lenkte dabei jedoch den alten Santana zu weit nach rechts und streifte den Bordstein, der Wagen wackelte und schwankte tief in den Federn, er steuerte noch rechtzeitig gegen und das Gefährt rollte wieder geradeaus. Der Fahrer lächelte und nickte in den Rückspiegel, als würde jede Taxifahrt in Shanghai genau so beginnen.

Palmer schaute regungslos zurück. Und sein regungsloses Gesicht war kein angenehmer Anblick.

Es dauerte keinen Kilometer bis ihm wirklich klar war, wie schlecht dieser Kerl Auto fuhr. Fortwährend wechselte er die Fahrspuren, stets ohne Blinkzeichen zu geben, fuhr dicht auf, um anderen keine Lücke zu bieten, bremste, wo es nichts zu bremsen gab. Drückte aufs Gaspedal, kuppelte aus, ließ den Wagen rollen, kuppelte wieder ein, wenn es ihm zu langsam wurde, gab wieder Gas, kuppelte wieder aus. Hupte ohne Unterlass.

Einen weiteren Kilometer später hatte Palmer herausgefunden, dass er sich nicht anschnallen konnte.

Die Sitze hatten keine Gurte. Mehr.

Er legte den Daumen an den Hals – acht Schläge in zehn Sekunden.

Eine halbe Stunde verging, entgegen jeder Wahrscheinlichkeit ohne Unfall, dann fuhren sie über eine mächtige Brücke. Unter ihnen der Huangpu, der Fluss, der Shanghai zweiteilte und den Stadtteilen ihre Namen gab: Pudong, östlich des Huangpu, woher sie gerade kamen – Puxi, westlich des Huangpu, wohin sie fuhren. Auf beiden Seiten Hochhäuser bis zum Horizont.

Eine Stadt wie eine Wüste aus Beton. Geteilt von einem Fluss.

Hinter der Brücke ging es hinunter nach Puxi. Enge Straßen wurden breiter, der Verkehr dichter, die Gehsteige belebter, die Läden teurer.

Der Fahrer nutzte weiter jede Lücke und erzwang sich weiter Lücken dort, wo es keine gab und bog wieder auf eine vierspurige Straße. Zhongshan Lu. Der Bund.

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