Max Stascheit - Seelenlos

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Seelenlos:
Zwei Serienkiller handeln einen perfiden Plan aus: Jeder soll das Opfer des jeweilig anderen töten. Ein Flugkapitän muss notlanden, doch der Absturz war nicht das Schlimmste. Eine junge Frau verpasst ihren Zug und fährt hinein in die Nacht des Grauens und ein König wird aufs grausamste für seine Verbrechen bestraft.
Diese und weitere Stories sind die Fahrkarten für eine Reise in die Welt des Schreckens.
Horror- Kurzgeschichten
212 Seiten
Softcover
Mit Nachwort vom Autor und Gastbeitrag «Das Serum» von Tobias Albrecht
Vorschau auf kommende und bereits erschienene Werke

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Das rote Telefon hing in der Nähe der Tür, spiegelte das

diffuse Licht der Deckenbeleuchtung wieder.

Katy nahm den Hörer ab und hielt ihn sich ans Ohr.

Mit einem Mal erschrak sie, aus dem Hörer drang eine

Stimme.

>>Ich kriege dich!<<

Katys Herz übersprang einen Schlag.

Die tiefe Männerstimme klang boshaft. Sie unterdrückte

einen leisen Aufschrei und starrte auf das Telefon.

>>Wer ist da?<<, flüsterte sie.

Ein Klicken war zu vernehmen und die Leitung war tot.

Langsam schüttelte sie den Kopf.

War sie überhaupt richtig wach? Spielte ihre Müdigkeit

eine Rolle bei der Geschichte? Hatte sie sich die Stimme

vielleicht nur eingebildet?

Langsam schob sie ihren Finger in die Aussparung der

Wählscheibe und drehte sie, nachdem sie die richtigen

Ziffern gefunden hatte.

Ein Freizeichen ertönte.

Komm schon, geh ran , dachte sie.

Endlich ein Geräusch, der Hörer auf der anderen Seite

wurde abgenommen.

>>Hallo?<<, meldete sich die vertraute Stimme ihres

Verlobten.

>>Gottseidank! Ich bin’s, Katy<<, gab sie erleichtert von

sich.

>>Hab‘ meine Station verpasst. Ich sitze noch im Zug, mein

Schatz.<<

Seine angenehm vertraute Stimme schenke ihr die nötige

Ausdauer, die Fahrt zu überstehen.

>>Ich fahre zur nächsten Haltestelle und hol‘ dich ab. .<<,

gab er von sich.

Katy seufzte erleichtert.

>>Das musst du nicht, Darling<<, antwortete sie, obwohl

sie genau wusste, dass ihr Verlobter sich die Mühe machen

würde. Für sie würde er alles tun.

>>Gib mir die Station durch und ich fahre gleich los.<< Sie

vernahm ein Lachen auf der anderen Seite der Leitung.

Nachdem Katy ihm die Station und ihre voraussichtliche

Ankunft genannt hatte, legte sie auf.

Der Schnee peitschte weiterhin an die Zugfenster, hatte die

Sicht nach draußen komplett verhüllt.

Als sie wieder auf ihrem Sitz saß, nahm Katy die alte Frau

hinter ihr wahr.

Sie war wieder auf ihren Platz zurückgekehrt und schien

eingeschlafen zu sein, müde hing der Kopf auf ihrer

Schulter. Ein feiner Speichelfaden war aus ihrem

Mundwinkel gelaufen.

Katy lächelte, es war sehr spät und eine alte Frau war

sicher schneller erschöpft als sie. Dabei bin ich selbst

eingeschlafen, ich dumme Gans. Wäre das nicht passiert,

säße ich nicht immer noch im Zug und versaue meinem

Schatz den Abend.

Sie schüttelte langsam den Kopf, angesichts ihrer eigenen

Dummheit.

Müde rieb sie sich die Schläfen, schaute aus dem Fenster

und bemerkte die kleine Station, die hinter einem Fels in

ihr Sichtfeld trat. Hätte die Station nicht sämtliche Lichter

eingeschaltet, wäre sie im Schneesturm völlig

untergegangen.

Die Tür öffnete sich. Der alte Schaffner betrat das Abteil.

>>Meine Damen und Herren, wir halten an dieser

Wartungsstation unvorhergesehen. Bitte bleiben Sie auf

ihren Sitzen und steigen Sie nicht aus!<<, vernahm Katy die

raue Stimme des Alten.

Sie reckte den Kopf. Der Schaffner ging durch ihr Abteil

und vorbei an der alten Frau. Diese hatte anscheinend

nichts von der Ankündigung des Schaffners bemerkt und

schlief weiterhin seelenruhig.

Der Zug wurde langsamer, die Bremsen setzten ein und das

Gefährt kam quietschend zum Stehen.

Die Station war nun direkt vor Katys Fenster, müde

erkannte sie den Umriss eines, im Schnee stehenden,

Mannes in Uniform. Ein Polizist, dachte sie.

Der Fremde trat an ihr Fenster, wischte mit dem Ärmel

seiner Uniform den Schnee beiseite und schaute sie an.

Buschige Augenbrauen waren zusammengezogen und die

braunen Augen des Mannes musterten sie ausgiebig.

Dann setzte er sich wieder in Bewegung und ging auf die

Wagontür des Zuges zu.

Der Schaffner musste irgendetwas rufen, denn der Fremde

legte den Kopf schief und hörte anscheinend sehr

angestrengt zu. Der Sturm musste laut und stark sein.

Dann verschwand der Mann aus ihrem Sichtfeld.

Katy drehte sich um, behielt die Abteiltür fest im Blick und

konzentrierte sich angestrengt darauf, was nun passierte.

Die Tür öffnete sich quietschend. Sie erkannte den alten

Schaffner. Dieser betrat zuerst das Abteil und gab die Sicht

auf einen hünenhaften Mann frei, der hinter ihm eintrat.

>>Guten Abend, Herrschaften, mein Name ist Officer

Daniels.<< Dabei schaute er Katy an und tippte sich an die

Kappe auf seinem Kopf.

Katy nickte leicht und schaute ihm in die Augen, versuchte

den Grund für sein Erscheinen zu erkennen, sie bemerkte

nichts.

>>Sie fragen sich sicher, wieso ich hier bin, wieso um alles

in der Welt inmitten der Pampa, inmitten des

Schneesturms.<<

Er schaute den Schaffner an, räusperte sich.

Katy schien es, als hätte selbst der Schaffner nicht die

geringste Ahnung, warum der Officer in seinem Zug sei.

>>Ich bin hier wegen eines Mannes. Wir haben die

Informationen, man habe ihn zuletzt gesehen, wie er in

diesen Zug stieg. Ich wurde damit beauftragt, da diese

Gegend in meinen Zuständigkeitsbereich fällt.<<

>>Was für ein Mann?<<, fragte Katy, selbst erschrocken

über ihre Aufmüpfigkeit.

Der Officer schaute sie intensiv an, musterte sie von Kopf

bis Fuß und begann dann erneut zu sprechen.

>>Es handelt sich um einen, aus einer Einrichtung für

geisteskranke Kriminelle, entflohenen Insassen. .<<

Katy schwindelte. Ein Verrückter? In diesem Zug,

womöglich in ihrem Abteil?

Unsinn! In diesem Abteil sind nur ich, der Schaffner, die alte

Frau und der Officer , dachte sie und verfluchte sich und

ihre Panik.

>>Ich bitte Sie, bleiben Sie ruhig, Madam. Aus diesem

Grund bin ich hier, ich werde den Insassen in Gewahrsam

nehmen und Sie sehen mich nie wieder<<, lächelte der

Officer.

Katy unterdrückte ein angsterfülltes Lachen.

Der Schaffner wandte sich zu dem Polizisten und wies ihn

Richtung Abteiltür.

>>Folgen Sie mir Sir, wir gehen nun in das nächste Abteil.

Sofern Sie sich hier genauestens umgesehen haben

natürlich.<<

Der Schaffner drehte sich zu der alten Frau, die noch

immer schlief.

>>Ma‘am, haben Sie mitbekommen, weshalb dieser Mann

hier ist?<<, fragte er sie und stieß sie leicht an der Schulter

an.

Mit einem Mal ruckte der Körper der alten Frau nach vorn,

mit dem Kopf zuerst kippte der gebrechliche Körper vom

Sitz und schlug mit einem dumpfen Knall auf den Gang des

Zuges.

Mit einem Aufschrei des Entsetzens sprang der Schaffner

zurück und stieß mit seiner Schulter gegen den Polizisten.

Dieser beugte sich zu der alten Frau, spreizte zwei Finger

der rechten Hand ab und hielt sie an ihren Hals.

>>Sie ist tot<<, wandte er sich an den Schaffner.

Mit kreidebleichem Gesicht schüttelte der alte Mann den

Kopf.

>>Wie konnte das passieren? Es war doch die ganze Zeit

jemand in diesem Abteil. .<<, stammelte er fassungslos.

Katy rutschte nervös auf ihrem Sitz hin und her, der

Polizist schien es im Blickwinkel bemerkt zu haben.

Er wandte sich zu ihr.

>>Haben Sie etwas bemerkt?<<, fragte er sie und nahm

seine Mütze langsam ab.

Katy schaute ihm tief in die Augen und nickte.

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