Max Stascheit - Seelenlos

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Seelenlos:
Zwei Serienkiller handeln einen perfiden Plan aus: Jeder soll das Opfer des jeweilig anderen töten. Ein Flugkapitän muss notlanden, doch der Absturz war nicht das Schlimmste. Eine junge Frau verpasst ihren Zug und fährt hinein in die Nacht des Grauens und ein König wird aufs grausamste für seine Verbrechen bestraft.
Diese und weitere Stories sind die Fahrkarten für eine Reise in die Welt des Schreckens.
Horror- Kurzgeschichten
212 Seiten
Softcover
Mit Nachwort vom Autor und Gastbeitrag «Das Serum» von Tobias Albrecht
Vorschau auf kommende und bereits erschienene Werke

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Kopf ohne Augen.

>>Siehst du? Was machen wir jetzt mit dir?<<, fragt der

Fremde.

Zachary schluckt, weiß, dass seine Tarnung aufgeflogen ist.

Schutzlos ausgeliefert, steht er auf einem alten

Schrottplatz, wo niemand einen Schuss hören, jemals seine

Leiche finden würde.

>>Wie wär es, wenn ein jeder von uns seines Weges gehen

würde, ich habe dich nie gesehen und du mich nicht?<<,

schlägt Zachary vor. Der Fremde scheint darüber

nachzudenken, kippt den Kopf leicht zur Seite.

>>Nee. Sorry, Kumpel! Ich denke, ich werd‘ dich hier und

jetzt kaltmachen!<<, lacht der Fremde.

>>Bin übrigens Harry.<<

Wieso verrät der Scheißkerl mir seinen Namen?

Weil er nichts zu verlieren hat, der Idiot, er wird dich

kaltmachen. Und außerdem ist er geisteskrank.

>>Wie ist dein Name?<<, fragt Harry.

>>Leck mich.<<

Der Schlag mit der Waffe kam schnell und

unvorhergesehen. Hart trifft der Griff der Pistole Zachary

auf der Nase.

>>Blöder Name. Also noch mal…Wie heißt du?<<, fordert

Harry.

>>Fuck! Ich bin Zachary. .<<, gibt dieser gequält von sich.

>>Geht doch, Zach. Und nun lass uns in Ruhe eine andere

Lösung finden. Ich mag dich nämlich, ehrlich. Man trifft

nicht oft einen Gleichgesinnten in dieser Welt. .<<, lächelt

Harry Zachary an.

>>Was willst du, Arschloch?<<

>>Erst mal...dass du deine Waffe wegwirfst!<<, lacht Harry.

Zachary überlegt, wägt seine Chancen ab. Dann wirft er die

Waffe in hohem Bogen außer Sichtweite. Mit einem nassen

Geräusch landet die Waffe in einer Pfütze. Seine letzte

Hoffnung aus dieser Situation lebend zu entkommen, ist

nun bei Null.

>>Find gut, was du mit der Kleinen gemacht hast. .<<

Zachary überlegt. Welche Kleine? Dann fällt ihm die tote

Frau in der Schrottpresse ein.

>>Hast du Spaß mit ihr gehabt?<<, grinst Harry ihn an.

>>Hab meine seit fünf Wochen, langsam fängt sie an zu

stinken. .Kühltruhe kaputt<<, lacht Harry, die weißen

Zähne strahlen im Mondlicht. Er hat zu viel Zahnfleisch,

sein Grinsen wirkt falsch und unnatürlich.

>>Man kann nicht alles gebrauchen, die ungenießbaren

Teile werf‘ ich meistens weg!<<

Zachary ekelt der Fremde an. Er würde Frauen niemals

essen. Foltern, vergewaltigen und ermorden war ok, aber

essen? Niemals.

>>Warum erzählst du mir das alles?<<, fordert er Harry

auf.

>>Weil ich mit niemandem sonst darüber reden kann. Sag

an, wie viele hast du umgebracht?<<

Zachary lacht nun auch.

>>Scheiße, wieso soll ich dir das erzählen?<<, fragt er.

>>Weil die Chance groß ist, dass du heute Nacht noch

deinem Schöpfer gegenübertrittst. Sieh es als eine Art

Beichte an, ich erteile dir dann die Absolution<<, grinst

Harry.

>>Hab aufgehört zu zählen<<, lügt Zachary.

>>Blödsinn! Damit hört man nie auf, es sei denn, man ist

schlecht in Mathe. Bist du schlecht in Mathe, Zach?<<

>>Neunzehn.<<

>>Wie?<<

>>Es waren neunzehn. Die hier ist die Neunzehnte.<<

In Zacharys Kopf dreht es sich. Was macht er hier? Wieso

erzählt er einem Wildfremden seine Lebensgeschichte,

offenbart ihm seine Morde. Weil er ihn auf eine kranke Art

irgendwie sympathisch findet.

>>Geht doch! Find ich gut, Ehrlich währt am längsten. Die

Kleine hier im Sack war meine dreißigste!<< Er grinste

wieder.

Sichtlich stolz über sein Werk, prahlte er, wie er sie

gefunden hatte.

>>Ich geh‘ immer in diese Kneipen. Striplokale, wenn du

sie so nennen willst. Ich lern‘ die Arbeitsschichten der

Schlampen auswendig, fahr‘ ihnen hinterher und hol‘ sie

mir, vereinfacht gesagt. Da gehört natürlich noch eine

ganze Menge mehr dazu. Aber im Grunde ist es recht

simpel, Frauen zu entführen die kein Schwein vermisst. Ist

wie etwas klauen, das keiner haben will.<<

Der knochige Leib Harrys zuckt. Er scheint es zu genießen,

mit Zachary reden zu können.

>>Wie machst du es? Wie erlöst du deine Beute?<<

Zachary lächelt ihn an.

>>Schneid‘ ihnen die Kehlen durch. Oder erdrossle sie.

Schon mal einen Kabelbinder benutzt?<<, fragt er Harry.

Was war los mit ihm? Wieso spricht er über seine

intimsten Geheimnisse mit diesem Soziopaten, wie andere

Männer über die Ergebnisse des letzten Fußballspiels?

Harry grinst breit.

>>Ist die beste Art<<, beginnt er begeistert. Find ich

angenehmer, als sie nur zu erschießen. Immerhin

bekommt man dann noch ’ne ordentliche Show zu sehen.

Dauert teilweise vier Minuten, bis die Schlampen ihren

Atem ausgehaucht haben. Aber Kabelbinder? Nö, ist mir zu

langweilig, will selbst entscheiden, wann’s vorbei sein soll.

Das mach ich lieber mit meinen eigenen Händen.<<

Zachary wartet ab, lässt eine kurze Pause entstehen.

>>Also, willst du mich immer noch umbringen?<<

Harry grinst.

>>Ich denke, da fällt mir was Interessanteres ein. .<<

Sie schließen den Deckel der Presse und betätigen den

Schalter der Maschine. Brummend beginnt der Koloss

seinen Inhalt zu zermahlen.

Die breiigen Überreste vergraben sie, waschen das Gerät

mit einem Wasserschlauch aus, streuen Kalk darüber und

schließen den Deckel.

>>Also dann.. <<, beginnt Zachary und streckt Harry die

Hand entgegen.

>>War interessant dich kennen zu lernen.<<

>>Ganz deiner Meinung, Kumpel<<, sagt Harry und

erwidert den Handschlag.

>>Ich melde mich in zwei Tagen bei dir. Bis dahin, viel

Erfolg.<<

>>Dir auch, Harry. .<<

Wieder im Wagen angekommen, lässt Zachary die letzten

Minuten Revue passieren.

Sie hatten über ihre Opfer gesprochen, über die

vergangenen und über die kommenden.

Sie haben übertrieben, geprahlt und gelogen, was ihre

Techniken, ihre Tricks und ihre Methoden angeht.

Jeder wollte den anderen übertrumpfen.

Dann hatte Harry etwas vorgeschlagen, was Zachary nicht

für möglich gehalten hatte, ja nicht einmal daran gedacht

hatte.

Sie hatten sich von ihren potentiellen neuen Opfern

erzählt.

>>Lass uns doch tauschen<<, hatte Harry gesagt.

Was hatte Zachary getan? Er hatte zugestimmt. In der

seltsamen Situation hatte er zugestimmt, hatte keine

Schwäche zeigen wollen, hatte ihm wirklich zugestimmt.

Sein Herz klopft ihm bis zum Hals.

Morgen Nacht sollte er es tun, Harrys Idee in die Tat

umsetzen.

Es war Wahnsinn, bisher hatte er noch immer selbst

entschieden, wen er töten wollte.

Jetzt aber hatte er den Namen der Familie.

Die Portsmiths. Jack, Elise und deren Tochter Becky.

Bisher hatte er nur junge Frauen ausgewählt,

Studentinnen. Höchstens eine Nutte.

Nun aber eine ganze Familie. War es der Ehrgeiz? Wem

wollte er etwas beweisen?

Noch völlig im Rausch der Eindrücke erreicht er seine

Einfahrt. Er drückt auf den Knopf für das elektrische

Garagentor und fährt in die Garage.

Diese Nacht wird er kein Auge zubekommen.

Als der nächste Morgen anbricht, hat Zachary gerade eine

Stunde geschlafen. Er hat geträumt: Von Harry, von den

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