Max Stascheit - Seelenlos

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Seelenlos:
Zwei Serienkiller handeln einen perfiden Plan aus: Jeder soll das Opfer des jeweilig anderen töten. Ein Flugkapitän muss notlanden, doch der Absturz war nicht das Schlimmste. Eine junge Frau verpasst ihren Zug und fährt hinein in die Nacht des Grauens und ein König wird aufs grausamste für seine Verbrechen bestraft.
Diese und weitere Stories sind die Fahrkarten für eine Reise in die Welt des Schreckens.
Horror- Kurzgeschichten
212 Seiten
Softcover
Mit Nachwort vom Autor und Gastbeitrag «Das Serum» von Tobias Albrecht
Vorschau auf kommende und bereits erschienene Werke

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den Höhlen. Etwas in seinem Blick verunsicherte Cass.

Dann sah sie die Heckenschere in seiner Hand, die Sonne

spiegelte sich auf der grünlich schimmernden Schneide.

Der Gärtner sprang nach vorn, hob die Schere um sie Cass

in den Hals zu rammen.

Sie schrie, fiel zurück und stolperte über ihre eigenen

Füße. Der knochige Gärtner setzte nach, versuchte Cass zu

erreichen und wurde zurückgerissen. Die Kette um seinen

Fuß hatte ihn zu Fall gebracht.

Schnell rannte Cass die Stufen hinauf, hinein in die stickige

Luft der Schule.

Geschichte, ich Lieblingsfach. Cass öffnete das schwere

Buch und suchte Seite Dreihundertfünf.

Mrs. Carpenter, eine dickliche Frau mit toupierten

schwarzen Haaren, räusperte sich und wandte sich an die

Klasse.

>>Heute nehmen wir das Thema Sklaverei in den

Vereinigten Staaten dran<<, raunzte sie mit ihrer kratzigen

Stimme.

Cass lächelte. Ihr Lieblingsthema. Die Stunden würden

verfliegen. Sie schaute in ihr Geschichtsbuch.

Lincoln, der Unabhängigkeitskrieg, das Ende der Sklaverei.

Sie schmunzelte.

Obama, der erste schwarze Präsident.

Alle im Klassenzimmer teilten ihre Begeisterung.

Die vielen lächelnden schwarzen Gesichter verrieten, dass

Mrs. Carpenter das Thema richtig gewählt hatte.

>>Und nun kommen wir zu dem Teil der Geschichte an

dem wir mit den Weißen die Rolle getauscht haben.. <<

Seelenlos

Das schwere Eisentor quietscht im Wind.

Langsam schält sich ein Schatten durch die Schwärze der

Nacht. Eine Gestalt erscheint auf dem Schrottplatz,

Konturen werden sichtbar, dann ein Mann.

Auf seinem Rücken zeichnet sich undeutlich etwas ab, der

Mond lässt es langsam sichtbar werden.

Der Mann atmet schnell, die Last auf seinem Rücken ist

schwer. Er weiß, wohin er will.

Die Schrottpresse.

Der schlammige Boden schluckt seine Schritte, wie ein

Geist schleicht er durch die Nacht.

Es ist Totenstill, abgesehen vom Quietschen des Tores.

Der Mann schaut sich um, er braucht hier niemanden zu

fürchten, der Schrottplatz steht seit Jahren leer.

Die schweren Maschinen und Abfälle sind Wind und

Wetter ausgesetzt, der Zahn der Zeit hat sie rosten lassen.

Wie Mahnmale ragen die alten Geräte in die Nacht, werfen

gespenstische Schatten auf den Hof.

Jedem wäre es in dieser Situation unbehaglich gewesen,

doch nicht Zachary.

Er liebt diesen Ort, hat ihn für sich beansprucht, kennt hier

jeden Winkel und schätzt die Ruhe ungemein.

Ein letzter schwerer Schritt an eine riesige Maschine, dann

hat er die Schrottpresse erreicht.

Mit einem Ruck wirft er die Last von seinem Rücken.

Ein Griff in die Jacke fördert ein Taschentuch zutage.

Er tupft seine schweißnasse Stirn ab und hält inne.

War da etwas? Er schaut sich um.

Nichts.

Mit vielfach geübten Handgriffen öffnet er den Sack zu

seinen Füßen, löst die kompliziert anmutenden Knoten des

dicken Hanfseils. Der Stoff teilt sich, gibt seinen Inhalt

preis.

Eine Frau, sehr jung und höchstens zwanzig Jahre alt.

Zachary schaut auf den toten Körper. Das rosige Fleisch

glänzt im Mondschein. Der Geruch ist intensiv, stört ihn

jedoch nicht im Geringsten.

Er ist für Zachary eine Art Vertrauter geworden, begleitet

ihn seit Jahren.

Mit spielerischer Leichtigkeit öffnet er die Verschlüsse der

Schrottpresse, der Deckel klappt auf. Vor ihm liegt der

Stahlkoloss wie das Maul einer Bestie.

Schwarz klafft die Öffnung der Presse auf und giert nach

Inhalt.

Der Griff um die Frauenleiche ist für Zachary wie eine

Abschiedszeremonie. Nun muss er sie gehen lassen, nun ist

sie nicht länger sein Eigentum.

Mit einer Welle der Enttäuschung hebt er sie über den

Rand der Maschine.

Mit einem widerhallenden Geräusch verschwindet der

Körper in der dunklen Öffnung.

Zachary zuckt zusammen, er hatte nun eindeutig etwas

gehört. War es am Tor?

Er lauschte in die Nacht, versuchte Geräusche zu filtern, zu

katalogisieren.

Er hatte sich nicht getäuscht, da war jemand. Leise und so

behutsam wie möglich schließt er den Deckel der

Schrottpresse, duckt sich und verschmilzt mit dem

Schatten eines alten Geländewagens in der Ecke.

Nun heißt es warten. Die Sekunden des Lauschens

scheinen endlos, wollen nicht vorübergehen.

Dann jedoch sieht er etwas, der Mond wirft den Schatten

einer weiteren Person über den Platz. Er hört gedämpfte,

matschige Schritte, vernimmt hektisches Atmen in der

Stille der Nacht.

Dann tritt der Mann in sein Sichtfeld.

Er ist hager, beinahe dürr. Die schwarzen langen Haare

umspielen ein knochiges Gesicht. Die tief in den Höhlen

liegenden Augen, suchen forschend den Platz ab.

Er sucht etwas, Zachary ist sich sicher.

Er zieht sich tiefer in den Schatten des Wagens zurück und

wartet.

Der Fremde trägt ebenfalls etwas auf dem Rücken, einen

Sack. Jedoch ist er kleiner und scheint leichter zu sein.

Was zur Hölle macht der Kerl hier draußen um diese Zeit?

Der Fremde scheint gefunden haben, was er zu suchen

schien.

Mit zielsicheren Schritten kommt er auf Zachary zu.

Nein, nicht auf ihn. Auf die Schrottpresse.

Zacharys Muskeln spannen sich. Mit einem schnellen Griff

in die Jackentasche, fördert er eine kleine, silbrig glänzende

Pistole zu Tage, spannt den Hahn und zielt auf den

Fremden.

Dieser bleibt vor der Presse stehen, schaut sich um und

wirft seine Last von der Schulter.

Mit einem dumpfen Geräusch schlägt der Sack auf.

Will der Kerl Abfall entsorgen?

Zachary starrt zu dem Fremden, seine Züge verhärten sich.

Mit unglaublicher Anspannung beobachtet er, wie der

Fremden die Verschlüsse der Schrottpresse öffnet, den

Deckel aufklappt und hineinschaut.

Nun muss er handeln, muss den Fremden erschießen.

Mit einem Sprung aus dem Schatten des Wagens, landet

Zachary auf dem Hof, die Waffe vor sich ausgestreckt und

schussbereit.

Doch der Fremde ist fort.

Wo ist er? Er kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben.

>>Keine Bewegung, Arschloch!<<, nimmt Zachary hinter

sich wahr, spürt den kalten Lauf einer Waffe an seinem

Hinterkopf.

>>Ganz langsam umdrehen.. <<, herrscht die Stimme ihn

an. Er gehorcht, dreht langsam den Kopf und dann den

Körper.

Das Gesicht des Fremden ist eine Maske der

Entschlossenheit. Das knochige Antlitz lächelt.

>>Sieh mal einer an, wenn das kein Zufall ist<<, lächelt der

Fremde ihn boshaft an.

>>Wolltest wohl auch was loswerden, wie?<<

Zachary überlegt, ob er seine eigene Waffe hochreißen und

den Kerl erschießen soll, entscheidet sich aber schließlich

dagegen.

>>Was willst du?<<, fragt er ernsthaft überrascht.

Der Fremde verliert das Lächeln.

>>Was fragst du so dumm? Du bist anscheinend nicht der

Einzige hier, der etwas entsorgen will. Pech für dich, dass

ich diesen Platz für mich beansprucht habe!<<

Zachary starrt auf den Sack neben dem Fremden.

>>Was ist da drin?<<, fragt er.

Mit einem Fußtritt gegen den Sack öffnet sich dieser.

Im diffusen Licht erkennt Zachary, dass es sich bei dem

Inhalt um menschliche Körperteile handelt.

Rosig glänzende, am Schulterblatt abgeschnittene Arme,

ein am Kniegelenk durchtrenntes Bein und ein weiblicher

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