Marie Lu Pera - Der Schlüssel zur Finsternis

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Was tust du, wenn dein Feind verwundet vor dir liegt und du sein Schicksal in den Händen hältst? Du verliebst dich in ihn.
Lilu hat es satt, von ihrem Onkel eingesperrt zu werden, der die Sonne beherrscht und Dunkelheit über das Land bringt. Sie flieht vor ihm und nimmt den Schlüssel zur Finsternis gleich mit sich. Die Jagd nach ihr beginnt und sie gerät zwischen die Fronten von Licht und Finsternis. In ihrem Versteck wiegt sie sich in Sicherheit, doch als vor ihrer Nase das Raumschiff mit dem Heerführer des gegnerischen Planeten abstürzt, gerät alles aus den Fugen. Lilu rettet ihm das Leben, doch er entpuppt sich als arroganter Krieger, der die Luft zwischen ihnen gewaltig knistern lässt. Gut, dass er keine Ahnung hat, wer sie wirklich ist. Wird er das Versprechen halten, das er ihr gab? Kann sie ihren größten Feind bezwingen oder siegt am Ende doch die Finsternis?

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Die Arbeit ist hart, aber es ist gute Arbeit. Nach meinem ersten Tag konnte ich kaum noch laufen. Porgi hat mich auf halbem Weg getragen, weil ich zusammengeklappt bin.

Am Waldrand wachsen seltene Kräuter. Immer wieder stoppe ich und sammle sie ein. Daraus mache ich Salben und Tees, die ich am Markt zum Tausch anbiete. Ich hatte immer schon ein Händchen für Pflanzen und durch meine Geschäfte hab ich eigentlich immer genug zu essen.

Die Dunkelheit bricht bereits ein. Es war ein schöner Tag – fast ungetrübter Sonnenschein. Porgi hat seine Lampe aktiviert und weist uns den Weg durch den Wald.

Plötzlich erhellt ein Feuerball den dunklen Himmel, was mich entsetzt die Augen aufreißen lässt. Ein schreiender Thasianer klammert sich an mich, während der Flugkörper über unsere Köpfe hinwegzieht und in den nahen Wald einschlägt.

Die Wucht der Detonation reißt uns von den Füßen. Der Lärm, gepaart mit der Hitze, trifft auf unsere Körper wie eine Feuerwalze.

Wie aus weiter Ferne höre ich jemanden meinen Namen rufen. Nur unter größter Anstrengung schaffe ich es, die Augen zu öffnen.

„Du aufwachen. Feuerball. Feuerball“, ruft mir ein aufgebrachter Porgi entgegen. Schnell rapple ich mich hoch.

„Das war kein Meteorit. Das war ein Raumschiff, Porgi. Los komm. Sie brauchen unsere Hilfe.“ Sein Blick spricht Bände – er hält mich für vollkommen übergeschnappt.

Ich ignoriere ihn und hetze durch den Wald. Durch das Feuer ist es nun taghell, daher sehe ich auch ohne Lampe wo ich hinlaufe.

Je näher ich der Unglücksstelle komme, desto heißer wird es, aber ich kämpfe mich weiter durchs Dickicht.

Ich halte mir die Hand vor die Augen, um mich vor dem Licht und der sengenden Hitze zu schützen, die von den Wrackteilen ausgehen.

Von dem Schiff ist nicht mehr viel übrig und meine Hoffnung, dass dieses Unglück jemand überlebt haben könnte, schwindet mit jeder Minute.

Umso überraschter bin ich, als mir eine, durch die Trümmer wankende, Kreatur entgegenkommt.

Im nächsten Moment knicken der Gestalt die Knie ein. Bevor ich sie erreicht habe, fällt der Körper auf die verbrannte Erde.

Ich lasse mich neben dem Verwundeten auf den Boden fallen und erstarre. Es ist ein Asgard-Krieger. Er ist riesig und sein Körper ist muskelbepackt.

Krieger der Sonne – Söhne, die geboren wurden, um zu kämpfen. Deren einzige Bestimmung es ist, zu töten .“ Die Worte meines Onkels treten in mein Bewusstsein und ich schaudere. An seiner Brust trägt er ein goldenes Medaillon. Eine goldene Sonne. Ich ziehe scharf die Luft in meine Lunge.

„Lilu, nicht. Böses Monster. Du ihn lassen liegen. Böse. Feind sein“, ruft Porgi und zerrt an meinem Gewand, aber ich reagiere nicht.

Er trägt das Wappen des Königs. Nur seine Söhne tragen es. Er ist einer der vier Heerführer, die den Feldzug gegen mein Volk antreten sollen. Einer der mich als Belohnung auf einem Silbertablett bekommen soll.

Um seinen Oberschenkel hat er einen Dolch gebunden, den ich an mich nehme. Er wird mein Volk angreifen. Ohne ihn wären sie geschwächt. Es wäre so leicht. Meine Hand zittert und Tränen schießen mir in die Augen, als ich das Messer an seine Brust setze.

Nur ein Stoß, gezielt ins Herz. Mein Atem geht stoßweise und ich keuche angestrengt. Tu es, Lilu. Nur eine kleine Bewegung.

Gefühlte Minuten vergehen, in denen ich regungslos verweile. Ich … ich kann das nicht. Ich kann es einfach nicht. Ein gequältes Stöhnen entweicht mir und ich schreie mir die Seele aus dem Leib, als ich den Dolch angewidert ins Feuer werfe.

„Du kommen, Lilu. Schnell. Gleich plodieren hier alles.“

Ich blinzle zweimal und taste den Krieger nach Verletzungen ab. Sein Bein sieht schlimm aus. Es tritt unentwegt Blut aus. Ich löse die Kordel von meinem Gewand und binde seinen Oberschenkel ab.

„Wir nehmen ihn mit“, verkünde ich.

„Rauch dich machen verrückt. Gefährlich er sein. Nicht nehmen mit. Lassen liegen ihn“, stößt Porgi haareraufend aus.

„Hilf mir. Komm schon“, verlange ich.

„Nix da. Ich Angst vor große Asgard-Mann“, wehrt er sich.

„Bitte Porgi. Tu es für mich.“ Er zuckt mit den Schultern und wir ziehen ihn gemeinsam hoch. Mann, er ist echt schwer. Ich weiß nicht, wie wir ihn so weit tragen sollen, aber wir müssen von hier weg.

Gut, dass die Thasianer sehr stark sind, denn so trägt Porgi sein Gewicht nahezu allein, als er ihn um die Schulter geschwungen hat.

Wir sind noch nicht einmal zweihundert Meter weit weg, da erschüttert eine Explosion die Absturzstelle. Schätze, das Raumschiff ist Schrott.

Porgi hat recht, ich muss vollkommen verrückt sein. Zu der Erkenntnis komme ich spätestens, als ich den bewusstlosen Asgard, der jetzt im Bett in meiner Hütte liegt, betrachte.

Und wieso schießt mir das Wort „ Tötungsmaschine “ unentwegt durch meinen Kopf? Liegt wahrscheinlich an seinen Oberarmen, die breiter als einer meiner Oberschenkel sind. Oder an seinen großflächigen Tätowierungen. Oder an beidem.

Porgi steht neben mir. Er scheint ebenfalls in Gedanken versunken zu sein. Sogleich komme ich wieder zu mir und sammle mich für die nächsten Schritte. Also gut, sein Bein ist ziemlich schlimm verletzt und seine Wunden müssen gereinigt werden.

„Hilf mir, ihm die verbrannten Sachen auszuziehen.“ Porgi sieht so aus, als hätte ich ihm gerade gesagt, er solle sich im Fluss ertränken.

„Nicht greifen an Monster“, weigert er sich mit erhobenen Händen.

„Wenn du an seiner Stelle wärst, würdest du doch auch wollen, dass dir jemand hilft“, argumentiere ich.

Er schluckt laut und zückt sein Messer, mit dem er ihm das zerfetzte Hemd vom Körper schneidet. Darunter offenbart sich eine stahlharte, narbenverzierte Brust.

Ich versuche den Gedanken zu verdrängen, dass er mich mit bloßer Hand töten könnte. Vor Neraim hatte ich weniger Angst, denn er war geschwächt und hatte fast alle Muskelkraft verloren. Aber das hier ist ein ausgewachsener, voll trainierter Asgard-Prinz, der schon einige Schlachten hinter sich hat. Verdammt.

Porgi ist nun dabei, ihm die Lederhose runterzuschneiden, während ich ihm den blutdurchtränkten Fetzen vom Bein ziehe. Die Wunde ist tief und sieht echt übel aus.

Beim Anblick seiner Männlichkeit stockt mir der Atem. Vor Schreck presse ich die Augen zusammen. Reiß dich zusammen, Lilu.

Von einem Regal hole ich diverse Salben und Kräuter. „Porgi, los bring mir das heiße Wasser vom Kessel und schütte es in die Schale dort drüben.“

Augenblicklich tut er, wonach ich verlangt habe. Ich tränke ein sauberes Tuch in dem Wasser und beginne damit, seine Wunden zu reinigen. Er hatte verdammtes Glück. Bis auf die Wunde am Bein, die stark blutet, hat er nur ein paar Abschürfungen und oberflächliche Verbrennungen erlitten.

Ich zerstoße einige Kräuter, die eine desinfizierende Wirkung haben, und verteile sie auf der Wunde. Nachdem ich auch Salbe auf seine leichteren Verletzungen aufgetragen habe, lasse ich mich erschöpft auf einen Stuhl sinken und schicke Porgi heim. Ich sagte ihm, ich hätte alles im Griff. Das war gelogen.

Ich bin kein Heiler. Alles, was ich weiß, stammt von dem bisschen Kräuterkunde, das mich unser Heiler auf der Burg gelehrt hat. Ich hätte doch besser aufpassen sollen.

Gerade frage ich mich, wovor ich größere Angst habe – davor, dass er nie wieder aufwacht oder davor, dass er aufwacht. Ich gebe zu, diesen Plan nicht zu Ende gedacht zu haben.

Jeder Bewohner dieses Planeten muss sich registrieren und die Asgard-Krieger sind hier alles andere als willkommen. Und wo ich so einen Riesen verstecken soll, ist mir schleierhaft.

Ich streiche mir erschöpft über die Strickmütze auf meinem Kopf und lächle. Einst hatte ich genauso langes Haar wie er. Meines ist aber hellbraun, während seines pechschwarz ist. Es reicht ihm bis über die Hüfte und er hat es mit einem Lederband fixiert, sodass es ihm nicht ins Gesicht fällt. Es besteht aus lauter dicken, zusammengedrehten Strähnen, die sich kratzig und weich zugleich anfühlen.

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