Marie Lu Pera - Der Schlüssel zur Finsternis

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Der Schlüssel zur Finsternis: краткое содержание, описание и аннотация

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Was tust du, wenn dein Feind verwundet vor dir liegt und du sein Schicksal in den Händen hältst? Du verliebst dich in ihn.
Lilu hat es satt, von ihrem Onkel eingesperrt zu werden, der die Sonne beherrscht und Dunkelheit über das Land bringt. Sie flieht vor ihm und nimmt den Schlüssel zur Finsternis gleich mit sich. Die Jagd nach ihr beginnt und sie gerät zwischen die Fronten von Licht und Finsternis. In ihrem Versteck wiegt sie sich in Sicherheit, doch als vor ihrer Nase das Raumschiff mit dem Heerführer des gegnerischen Planeten abstürzt, gerät alles aus den Fugen. Lilu rettet ihm das Leben, doch er entpuppt sich als arroganter Krieger, der die Luft zwischen ihnen gewaltig knistern lässt. Gut, dass er keine Ahnung hat, wer sie wirklich ist. Wird er das Versprechen halten, das er ihr gab? Kann sie ihren größten Feind bezwingen oder siegt am Ende doch die Finsternis?

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Die Zellentür schwingt mit einem lauten Knarren hinter uns zu und wir laufen los. Es gibt einen Geheimgang aus der Burg, den ich manchmal benutze, um mich rauszuschleichen. Ganz praktisch.

Er liegt hinter einer Statue verborgen. Der Spalt ist eng – man passt gerade mal so dazwischen. Ich drücke meinen Sklaven in den Hohlraum. Er ist so dünn, dass er mühelos hindurchpasst.

Hier ist es so beengend, unsere Körper berühren sich unweigerlich. Es ist stockdunkel. Nur sein schneller Atem durchstößt die Stille. Wenn man so ausgehungert ist, ist selbst die kleinste Bewegung eine Anstrengung. Ich taste nach seiner Hand und ziehe ihn weiter.

Der Tunnel ist schmal und es riecht modrig. Nach ein paar Metern stoppe ich, was mein Anhängsel an meinen Rücken stoßen lässt. „Ich hab doch hier irgendwo … Verdammt. Ah, hier ist es.“

Ich drehe mich um und taste nach dem Sklaven. Den Umhang, den ich hier gebunkert habe, werfe ich ihm über die Schultern. So fällt er wenigstens nicht mehr so auf. Naja, bis auf seinen Gestank. Aber so würde sicher jeder riechen, wenn es einem verboten wäre, sich zu waschen. Eine weitere Demütigung, die er durch mein Volk erfahren hat, auf die ich nicht stolz bin.

Nach ein paar Sekunden schnappe ich wieder nach seiner Hand und ziehe ihn weiter. Schier endlos windet sich der Gang und nach einigen hundert Metern haben wir den Ausgang erreicht. Durch dichtes Efeu führt ein Weg in den Wald.

Die Dunkelheit hüllt uns unerbittlich ein und kühle Luft weht mir entgegen.

Ohne zu verweilen, laufe ich weiter und ziehe den Asgard mit mir durch dichtes Gestrüpp. Ich kenne den Weg. Selbst die Dunkelheit kann mich nicht beirren. Der Mond bietet mir ausreichend Licht.

Das laute Atmen des Asgard geht nach nur einigen hundert Metern in ein Keuchen über und er lässt sich immer schwerer in dem, von mir vorgegebenen, Tempo ziehen.

„Bald kannst du dich ausruhen. Nur noch ein Stück“, mache ich ihm Mut. Er stolpert immer wieder und kämpft sich durch, doch er wird bald schlappmachen.

Endlich erreichen wir den Baum. Seine Wurzeln ragen aus dem Waldboden und bilden einen geschlossenen, mit Moos überwachsenen, Hohlraum, in dem wir Schutz suchen können.

Ich hebe das Geäst etwas an und schlüpfe hinter dem Asgard hindurch. Der Hohlraum ist klein. Man kann kaum aufrecht sitzen, aber es ist ein ideales Versteck.

Meine Finger tasten nach der Lampe, die ich hier versteckt habe, mit der ich nun Licht mache. Das Moos ist so dicht, dass wir hier unbemerkt verweilen können.

Erst jetzt sehe ich seinen, von Schweiß überzogenen, Leib. Er sieht unglaublich erschöpft aus und hält sich seine Seite.

„Alles in Ordnung?“ Er antwortet nicht. Ich reiche ihm das Trockenfleisch, das ich ebenfalls hier verwahrt habe.

Zuerst sieht er mich nur an, aber greift im nächsten Moment mit zittrigen Fingern danach und schlingt es gierig hinunter. Den Wasserschlauch reißt er mir förmlich aus den Händen, aus dem er gierig das Nass in seinen Schlund laufen lässt.

„Wir müssen bald wieder los. Ich will an Bord der ersten Fähre sein, bevor sie merken, dass ich weg bin. Wenn wir zusammen einsteigen, fallen wir nicht so auf.“ Nachdem keine Regung seinerseits kommt, greife ich nach dem Trinkschlauch.

Seine Hand schnellt vor und fixiert mein Handgelenk. Erschrocken schnappe ich nach Luft. Dann dreht er es so, dass meine Handinnenflächen nach oben zeigen. Sichtlich verärgert mustert er meine Tätowierungen.

Beschämt weiche ich seinem Blick aus. Ich trage das Mal der Asgard – eine Sonne – auf jedem Handgelenk. Mein Onkel hat mich dazu gezwungen. Er sagte, es würde mir die Türen ins feindliche Gebiet öffnen und mir Schutz bieten. Es erlaubt mir, auf den feindlichen Planeten zu reisen, also hatte er mit einer Sache wohl recht.

Wenn ich mir aber das Gesicht meines Feindes gerade ansehe, will ich lieber nicht wissen, was die Asgard normalerweise mit einem Presperianer machen, der ihr Zeichen trägt.

„Du tust mir weh.“ Abrupt lässt er mich los. Ich glaube, er weiß ebenfalls, dass wir zusammen besser dran sind als allein. Hoffentlich.

Ich reibe meine Arme, denn ohne Umhang ist es doch unangenehm kalt. Der Stoff meines Kleides ist dünn und ich bereue es, hier nicht auch Decken versteckt zu haben.

Meinem Zeitmesser zufolge haben wir noch drei Stunden, bis die Fähre ablegt. Ich versuche, ein bisschen zu schlafen und kauere mich auf dem Boden zusammen.

Bereits nach ein paar Minuten zittere ich stark. Verdammt, ist das kalt hier auf dem Waldboden. Ich drehe meinen Kopf zu meinem Begleiter, der auf der Seite liegt und ebenfalls am Zittern ist. So, jetzt reichts.

Ich rutsche zu ihm rüber, was ihn überrascht die Augen öffnen lässt.

Ohne auf seine Reaktion zu warten, schmiege ich mich mit dem Rücken an ihn und schließe die Augen. Vielleicht erreicht mich ja seine Körperwärme und ich hol mir hoffentlich nicht so schnell den Tod hier draußen.

Sein Körper verkrampft sich spürbar hinter mir. Da muss er jetzt wohl durch. Für mich ist das sicher unangenehmer als für ihn. Er riecht wirklich abartig.

Das Vibrieren meines Zeitmessers weckt mich und ich fühle einen Umhang über mir – inklusive einem dazugehörigen Arm und Fuß. Der Asgard hat mich wohl im Schlaf fest an sich gezogen.

Ich muss zugeben, dass mir das grad etwas Angst macht. Immerhin sind das furchtlose, gut ausgebildete Krieger, die dich mit bloßen Händen töten können.

Schnell löse ich mich aus seiner Umklammerung, was dazu führt, dass er im nächsten Moment hochschreckt. Sein Gesicht wirkt entspannter als noch vor ein paar Stunden und er hat ein bisschen mehr Farbe im Gesicht – sofern man das im schwachen Licht der Lampe beurteilen kann.

„Wir müssen gehen.“ Er folgt mir aus unserem Versteck. Es ist bereits etwas heller, sodass ich ihn nicht mehr an der Hand durch den Wald ziehen muss. Wenn wir uns beeilen, können wir noch unbemerkt im Schutz der Dämmerung an Bord gehen.

Am Fluss reiße ich eine Blüte von einem Strauch und reiche sie dem Sklaven. Etwas irritiert zieht er die Augenbrauen hoch.

„Das ist eine Blüte des Sirox-Strauches. Wenn man sie befeuchtet und drückt, erhält man wunderbar duftenden Schaum. Also, nichts für ungut, aber dein Duft ist etwas aufdringlich. Die Kleider solltest du in den Fluss werfen. In der Stadt holen wir uns neue.“ Kurz scheint er zu überlegen, streift sich aber dann den Umhang ab, den ich ihm abnehme.

Ohne zu zögern schreitet er in die Fluten und taucht mit dem Kopf unter. Sein zerfetztes Hemd streift er über den Kopf und beginnt, die Blüte über seinen Körper zu reiben. Einstweilen lasse ich mich auf einem Stein nieder, um kurz zu rasten.

Mein Magen knurrt laut. Beinahe ertappt suche ich mit meinen Blicken nach dem Sklaven, der sich immer noch wäscht. Ich bin grad nur unsagbar froh, dass er es nicht hören konnte. Es würde ihn noch mehr verhöhnen, denn ich habe eigentlich keinen Grund, hungrig zu sein.

Ich war so in Gedanken, dass ich gar nicht mitbekommen habe, dass er schon wieder neben mir steht.

Ein „Prinzessin“ lässt mich erschrocken hochfahren. Er steht nackt vor mir. Ich zwinge mich dazu, ihm in die Augen zu sehen und meinen Blick nicht über seinen Körper streifen zu lassen.

Erst Sekunden später entschlüssle ich die Geste seiner ausgestreckten Hand und drücke ihm den Umhang entgegen, den er sich sogleich um die Schultern wirft.

„Ich bin Lilu. Wie ist dein Name?“ Wieder runzelt er die Stirn.

„Neraim.“

Ich lächle. „Puh, bin ich froh.“

„Ich verstehe nicht“, stellt er irritiert fest.

„Ich dachte, sie hätten dir die Zunge rausgeschnitten. Komm. Wir sind spät dran.“

Wieder hetzen wir durch den Wald und erreichen wenig später das Tor zur Stadt. Wir haben Glück – die Wachablöse ist gerade in vollem Gange, was uns unbemerkt durch das Tor bringt.

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