Marie Lu Pera - Der Schlüssel zur Finsternis

Здесь есть возможность читать онлайн «Marie Lu Pera - Der Schlüssel zur Finsternis» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Schlüssel zur Finsternis: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Schlüssel zur Finsternis»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Was tust du, wenn dein Feind verwundet vor dir liegt und du sein Schicksal in den Händen hältst? Du verliebst dich in ihn.
Lilu hat es satt, von ihrem Onkel eingesperrt zu werden, der die Sonne beherrscht und Dunkelheit über das Land bringt. Sie flieht vor ihm und nimmt den Schlüssel zur Finsternis gleich mit sich. Die Jagd nach ihr beginnt und sie gerät zwischen die Fronten von Licht und Finsternis. In ihrem Versteck wiegt sie sich in Sicherheit, doch als vor ihrer Nase das Raumschiff mit dem Heerführer des gegnerischen Planeten abstürzt, gerät alles aus den Fugen. Lilu rettet ihm das Leben, doch er entpuppt sich als arroganter Krieger, der die Luft zwischen ihnen gewaltig knistern lässt. Gut, dass er keine Ahnung hat, wer sie wirklich ist. Wird er das Versprechen halten, das er ihr gab? Kann sie ihren größten Feind bezwingen oder siegt am Ende doch die Finsternis?

Der Schlüssel zur Finsternis — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Schlüssel zur Finsternis», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Von ihren hasserfüllten Blicken abgelenkt, habe ich einen Stein übersehen und stolpere. Mein Anhängsel packt mich grob, um meinen Fall zu verhindern.

Sieh mich nicht so böse an. Das war nicht mit Absicht. Ich glaube, er ist sauer auf sich selbst, weil er mich nicht fallengelassen hat.

Mit einem Satz erklimmt er den Sattel und hält mir den Arm hin. Bei dieser Geste zögere ich jedes Mal. Aus einem Impuls heraus blicke ich zum Markt zurück und frage mich, wie es wohl ist, dort zu leben.

Das Räuspern des Hauptmanns weckt mich aus meinem Tagtraum und nur zögerlich ergreife ich seinen Arm.

Fester als sonst zieht er mich vor sich aufs Pferd. Meine Hand pocht noch vor Schmerz, da erreichen wir bereits die Tore der Burg meines Onkels. Schätze, das hab ich verdient.

Mein „Aufpasser“ steigt ab und streckt mir seine Hände hin, um mir vom Ross zu helfen. Ich habe jedoch keine Lust, mir noch mehr blaue Flecken einzufangen. So sehe ich davon ab, seine Hilfe anzunehmen und lasse mich vom Pferd gleiten. Das war doch höher, als ich dachte. Oder ich bin einfach zu klein – ja, Letzteres wird es sein.

Unser Ziel ist klar, also ziere ich mich nicht und wir schreiten zusammen in den großen Saal. Meine, mich flankierenden, Begleiter knien vor meinem Onkel nieder.

„Und erneut enthältst du mir deine Ehrerbietung vor, Nichte“, stellt er gereizt fest. Ich falle vor niemandem auf die Knie. Schon gar nicht vor meinem Onkel.

„Oh, du hast ja schon genug Untergebene, die vor dir kriechen. Da fällt doch der eine oder andere nicht auf“, spotte ich. Seine Miene ist unergründlich und sein Mundwinkel zuckt. Schlechtes Zeichen.

„Was willst du, Hauptmann?“, will er von meinem Anhängsel wissen, das sich sogleich erhebt.

„Ich dachte, Ihr solltet wissen, dass sie uns auf dem Markt davongelaufen ist und wir sie erst vier Stunden später wiederfanden, mein Gebieter“, verpfeift er mich.

„Habe ich dir befohlen, zu denken?“, knallt ihm mein Onkel hin. Ich stoße amüsiert die Luft aus, bevor mein Onkel ein „Hinaus“ brüllt.

Mit bösartigen, in meine Richtung gerichteten Blicken ziehen sich die Herren der Schöpfung zurück, was mich dazu animiert, mich ebenfalls abzuwenden.

„Du nicht.“ Na toll.

Mein Onkel erhebt sich, kommt auf mich zu und mustert mich angestrengt. Er ist ein Riese von einem Mann, mit kantigem Gesicht, das ein Vollbart ziert. Sein schwarzes Haar trägt er schulterlang. Mit seinem schwarzen, bodenlangen Umhang und seiner autoritären Körperhaltung wirkt er ganz schön respekteinflößend. Nur gut, dass es mir an einem ganz besonders mangelt – am Respekt.

„Wieso widersetzt du dich mir ständig, Nichte?“

„Weil du mich wie eine Gefangene behandelst.“ Er zieht die Augenbrauen hoch.

„Wo warst du heute die ganze Zeit über?“ Ja klar. Er ignoriert mich mal wieder.

Tja, das kann ich auch. „Es gibt Gerüchte. Sie sagen, die Asgard rüsten sich für eine Invasion.“

„Das hat dich nicht zu interessieren“, knallt er mir hin. Ja natürlich. Warte mal. Wieso ist er nicht überrascht?

„Du wusstest davon?“, mutmaße ich.

„Lauf dem Hauptmann noch einmal davon und du lernst meinen Zorn kennen.“ Wir sind wohl wieder beim Ignorieren angelangt.

„Deinen Zorn kenne ich bereits, Onkel. Ziemlich übler Bursche.“ Der Schlag ins Gesicht trifft mich unvorhergesehen und lässt mich zu Boden gehen. Meine Schläfe pocht – vor Schmerz steigt Übelkeit in mir auf.

Ich weiß nicht, wie lange ich hier schon liege, aber als ich wieder so halbwegs zu mir komme, ist der Saal leer. Ich rapple mich hoch und stelle mich auf meine wackligen Beine.

Die Knöchel an meiner Faust treten weiß hervor. Mit übermenschlicher Kraft unterdrücke ich einen Wutausbruch.

Die Wachen warten bereits vor der Tür auf mich. Ein amüsierter Ausdruck ist in ihren Zügen verwoben.

In meiner Kammer kühle ich meine Schläfe mit einem feuchten Tuch. Ich blute sogar. Die Tränen wische ich schnell weg und atme tief durch. Du schaffst das. Er wird dich nicht brechen. Zumindest noch nicht.

Der Himmel ist bereits in tiefes Schwarz gehüllt, als ich zum Fenster schreite. Ich erinnere mich an die letzten Sonnenstrahlen, die über mein Gesicht streichelten und die Gier, mit der ich sie in mir aufgenommen habe. Schwermut erfüllt mein Herz.

Ein leises Räuspern ertönt. Schnell trockne ich meine Tränen und wende mich der Kreatur zu, die vor mir auf dem Boden kauert. Ich hatte sie gar nicht reinkommen gehört.

Der Asgard ist in meinem Alter. Die Lumpen an seiner Haut sind schweißdurchtränkt. Seine Haut ist mit Abschürfungen und offenen Wunden überzogen. Er war einmal stark und kräftig, aber von seinen Muskeln ist kaum etwas übriggeblieben, so ausgemergelt ist er. Sein Kopf ist kahlgeschoren. Ich frage mich, wie lange sein schwarzes Haar einst war. Hand- und Fußfesseln mit langen Ketten baumeln an ihm herab.

Meine Wut über seinen Zustand und mein pochender Schädel machen mich benommen. Ich muss mich an der Wand abstützen, um nicht in die Knie zu gehen. Niemand sollte vor jemandem knien, sage ich mir in Gedanken.

Sein Blick richtet sich im nächsten Moment auf mich, was mich den Hass in seinen Augen erkennen lässt. Ich spüre ihn sogar auf den feinen Härchen meiner Haut. Eigentlich sollte ich mich daran bereits gewöhnt haben, aber es trifft mich doch jedes Mal. Dass mir mein Onkel einen Sklaven schickt, ist ein weiteres Verhöhnen meiner Person.

Der Asgard hat sich erhoben und sieht mich an. Er wartet auf einen Befehl von mir. Erschöpft lasse ich mich auf den Hocker nieder. Mein Befehl lautet, niemals einem Befehl von mir zu gehorchen. Die Worte liegen mir auf der Zunge, aber ich bekomme keinen Ton raus.

Der Sklave starrt mich weiterhin mit eisiger Miene an – ich kann ihn durch die Reflexion des Spiegels vor mir sehen.

Plötzlich fühlt sich mein Mieder wie eine Fessel an und ich atme gepresst. Was ich auch tue, die Luft scheint meine Lungenflügel nicht zu erreichen. Wie eine Verrückte stürme ich zum Fenster und öffne es, was kalte Luft in meine Kammer strömen lässt. Auch das verschafft mir keine Erleichterung und ich gehe schnappatmend zu Boden.

Im nächsten Moment poltert es an der Tür. Ich wische mir die Tränen von den Wangen und kämpfe mich hoch.

Keine zwei Sekunden später dringt der Hauptmann in mein Gemach ein. Als er die Zeichen meiner Schwäche entschlüsselt hat, grinst er schief.

„Ich konnte den Schlag bis nach draußen hören.“ Er kommt näher, nimmt mein Kinn in seine Hand und dreht damit meinen Kopf, um meine Wunde näher zu betrachten. Wütend entreiße ich mich seiner Berührung und wende mich ab.

„Ein Jammer, die Wunde entstellt Euer liebliches Gesicht. Ich schlage Eurem Onkel vor, das nächste Mal ein anderes Körperteil zu wählen, wenn er Euch den Gehorsam einprügelt“, raunt er eitel.

„Jeder bekommt das, was er verdient, Hauptmann.“ Etwas irritiert lächelt er.

„Das Essen ist angerichtet. Euer Onkel wartet bereits.“

„Wieso geht Ihr nicht schon mal vor, Hauptmann?“ Er nickt und verlässt das Zimmer. Schnaubend zerre ich an meiner Korsage, die einfach nicht lockerer werden will.

An der Tür übermannt mich der Schwindel erneut und ich pralle gegen das Holz. Um ein Haar hätten meine Beine nachgegeben. Panisch sauge ich wieder Luft in die Lunge, um die Schwärze hinter meinen Lidern zu vertreiben. Der Sklave mustert mich wieder angestrengt. Mein Onkel hat mich doch schwerer erwischt, als ich dachte.

Widerwillig und mit einem Sklaven im Schlepptau, mache ich mich zum großen Saal auf, in dem mein Onkel bereits an einer langen Tafel sitzt. Als er mich bemerkt, erhebt er sich und ich nehme ihm gegenüber, in gefühlten zehn Metern Abstand, Platz. Der Hauptmann steht etwas abseits und kostet alles, was wir essen, vor.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Schlüssel zur Finsternis»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Schlüssel zur Finsternis» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Schlüssel zur Finsternis»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Schlüssel zur Finsternis» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x