Werner Karl - Hydra

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Die antike Hydra war ein neunköpfiges Monster.
Heimtückisch.
Gnadenlos.
Tödlich.
Nur ein Halbgott konnte sie besiegen. Behauptet die Legende …
Die Hydren aus der fremden Dimension sind darüber hinaus hypnotisch begabt … und von Rachegelüsten getrieben. Ihre Invasion der Milchstraße erreicht nun auch die Föderation der Menschen.
Bérénice Savoy – Agentin des Terranischen Geheimdienstes – weiß, dass sie das Übel an der Wurzel bekämpfen muss. Sie wagt mit einer Handvoll Gefährten den Flug in den Nexus, die Heimat der Hydren. Ihr Vorstoß dorthin könnte leicht zu
einem Himmelfahrtskommando werden. Denn bislang ist von dort noch niemand zurückgekehrt …

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»Ja. Und ich habe weitere gute Nachrichten: Die MOBY DICK will zusammen mit den Wesen dort draußen zu seiner Heimatwelt fliegen.«

»Um dort zu sterben …«

»Nein.« Naya löste sich aus der Umarmung der Agentin und streckte sich ein wenig. Dabei fielen nicht nur Bérénice und Laurent ihre schlackernden Uniform-Ärmel und Hosenbeine auf. Der Kontakt zu dem Schiff musste sie unglaubliche Kräfte kosten, die an ihrer Muskulatur zehrten … und offenbar auch an ihren Nerven. Denn ihre frühere mentale Sicherheit war nun einer Unentschlossenheit gewichen, welche die Haitianerin als befremdlich empfand.

Ist sie noch zu 100 Prozent Naya? Oder ist ein Teil von ihr … slide? Ein anderes Adjektiv fiel ihr nicht ein. Laut sagte sie: »Du sprachst gerade von mehreren guten Nachrichten. Lass hören, wir können sie gebrauchen.«

»Die MOBY DICK, beziehungsweise die Slide-Wesen, sind gesellige Tiere. Halbintelligent, aber definitiv keine Einzelgänger. Wenn sie nicht unter ihresgleichen sein können, brauchen sie andere Lebewesen, um nicht zu … verkümmern. Ihr erinnert euch? Das Lebewesen, welches wir MOBY DICK nennen, hatte im weiteren Umfeld des Diamond-Systems durch einen Kampf seine Hydren-Besatzung verloren. Damals war es noch so von den hypnotischen Befehlen der verstorbenen Hydren durchdrungen gewesen, dass es sich eine Existenz ohne seine Unterdrücker nicht vorstellen konnte. Ergo hat es auf dem einzigen Planeten des Diamond-Systems, auf Crystal, den Rest seiner Besatzung, die Gorillas, abgesetzt, um allein im All sterben und wenigstens ihnen ein Weiterleben ermöglichen zu können. Durch den Kontakt zu uns  Wesen, die es weder unterdrücken, noch quälen wollen  hat es mittlerweile erkannt, dass es auch andere Lebensmodelle gibt. Die Rückkehr in den Nexus hat es allerdings mit gemischten Gefühlen vollzogen. Einerseits sehnte es sich nach seiner Heimat-Dimension und seinem Ursprungsplaneten zurück, andererseits fürchtete es sich – und tut es noch – vor einer erneuten Versklavung. Der Kontakt zu anderen, von Hydren erlösten Vertretern seiner Art, muss es erneut umgestimmt haben. Es will nicht mehr sterben! «

Bérénice nickte nur. Aber Laurent atmete deutlich ein und aus. Auch die beiden Mazzar stießen ein stakkato-artiges Klackern aus, das die anderen schon mehrfach als erleichtertes Seufzen kennengelernt hatten.

»Dann wird es also mit seinen Artgenossen und uns zu seiner Heimatwelt fliegen?« Bérénice beschäftigte längst eine andere, höchst persönliche Sache, wollte sie aber jetzt nicht erwähnen. Denn im Augenblick wusste sie noch nicht, was sie dagegen tun konnte … und ob sie das überhaupt wollte.

»Ja«, sagte Naya. Offenbar bemerkte sie Bérénices Gemütszustand nicht, denn die Rigelianerin lächelte wieder, zwar ein wenig gequält, dennoch zuversichtlich. »Ich muss euch mitteilen, dass es das auch ohne unser Zutun machen würde. Roy möchte aber trotzdem die Verbindung halten und uns warnen, sollte irgendetwas passieren. Flynn und ich können uns also für einige Zeit aus dem Symbiose-Netz lösen und uns um unsere eigenen Bedürfnisse kümmern.« Dabei blickte sie Bérénice an, als wolle sie sie gleich jetzt und hier in der Zentrale verführen. »Ich habe Hunger!«, sagte sie stattdessen. Ihr Tonfall trug aber zweifelsfrei Zweideutiges in sich. Und zwar so vernehmlich, dass es auch Laurent mitbekam.

»Und auf seinem Heimatplaneten sollen also wirklich keine Hydren mehr sein?« Laurent sah diesen Umstand wohl als ein vorübergehendes Asyl an, das ihnen Zeit gab, sich zu besinnen und die Verhältnisse dieser Dimension besser verstehen zu lernen.

»Ja«, bestätigte Naya und hakte sich bei Bérénice unter. »Sein Planet ist von den Hydren vor etwa …« Sie rechnete Zeitangaben des Slide-Wesens – von denen niemand außer den Rigelianern eine Ahnung hatte – offenbar in irdische Einheiten um. »… 250 unserer Jahre verlassen worden.«

»Und wo soll dieser Planet liegen?«

»In einer Region, welche die Slide-Wesen als Das Wilde Dunkel bezeichnen.«

Der anschließende Flug hatte zumindest eines bestätigt: Der Nexus war dunkel … und blieb dunkel. Bérénice Savoy hatte Freitag konsultiert, von ihm aber nur spärliche Informationen erhalten. Fast jede ihrer Fragen hatte er unbeantwortet gelassen und auf unzureichende Daten verwiesen. Lediglich seine frühere Prognose einer dichteren Konzentration dunkler Materie konnte er ein wenig enger fassen und behauptete nun, deren Masse läge im Vergleich zum Einsteinraum um den Faktor 3,1 höher.

Auf das, was sich in ihrem eigenen Gehirn neu und seltsam verändert hatte, brauchte sie den Roboter natürlich erst recht nicht ansprechen. Und Kefann  zwar eine überaus fähige Ärztin mit Kenntnissen der menschlichen Anatomie, aber als Vertreterin einer Spezies, die gar keine Erfahrungen mit parapsychischen Talenten hatte  schon gar nicht. Um sich ein wenig abzulenken, hatte sie Naya mit Leckerbissen verwöhnt und erfreut zugesehen, wie die Rigelianerin diese förmlich verschlungen hatte. Und zu ihrer eigenen Erleichterung war die Mutantin nach dem Mahl fast sofort eingeschlafen, anstatt Bérénice zu verführen, wie es ihre grünen Augen anfänglich noch angekündigt hatten.

Jetzt lagen sie beide – Naya tief und fest schlafend, Bérénice aber hellwach – nebeneinander in einem der vielen Hohlräume des Slide-Schiffes, die man mit einiger Großzügigkeit als Kabinen bezeichnen konnte.

Das Wilde Dunkel, dachte Bérénice. Ich spüre auch in mir einen Bereich, der dunkel war. Diesen Sektor ihres Gehirns hatte sie immer mit Misstrauen beobachtet. Besonders während des Zeitraumes, in dem sie – gleichermaßen von Menschen wie Mazzar – bruchstückhaft geistig ferngelenkt worden war, bis hin zu ihrem Erwachen . Sie hatte nur einmal versucht, sich von Naya diesen Sektor durchleuchten zu lassen … was missglückt war, da sie als konditionierte Agentin über einen Psycho-Schirm verfügte, der das Eindringen eines fremden Bewusstseins verhinderte.

Und doch fühlte die Agentin seit ihrer Ankunft in der fremden Dimension, dass sich etwas verändert hatte: Der dunkle Sektor war nicht mehr so finster und undurchdringlich! Anstelle eines Wilden Dunkels war da nun ein Bereich, der viele Türen zu besitzen schien, sie mit Angeboten lockte, die bislang nur verheißungsvolle Wellen ausströmten … unkonkret und scheu. Die ersten dieser Wellen hatte sie sich noch als Anpassung an den Nexus erklärt. Doch seit Stunden reifte in ihr die Erkenntnis, dass da mehr war. Dieses Raunen …

Bérénices Augen hatten die ganze Zeit auf der schlafenden Naya geruht, sie aber nicht wirklich gesehen. Jetzt fand ihr Verstand in die Realität zurück und bemerkte, dass ihre Freundin zwar noch schlief, aber jeden Moment erwachen würde. Woher sie diese Gewissheit nahm, wusste sie nicht. Als Naya nur wenig später tatsächlich ihre Lider hob, spürte Bérénice förmlich den auf atomarer Ebene gesetzten Haken, den ihr Verstand machte.

Um sich selbst abzulenken, musterte sie im aufglimmenden Schein der biolumineszenten Kabinenbeleuchtung ihre Freundin und stellte fest, dass Naya wirklich erholter aussah. Offenbar reagierte das Slide-Wesen auf Akustik und Bewegung seiner Gäste und erhöhte das Licht im Raum, ohne auf einen entsprechenden Befehl zu warten. Von dem Bérénice ohnehin nicht wusste, wie sie den hätte äußern können.

»Geht es dir gut?«, fragte sie stattdessen.

»Ja.« Naya wirkte entspannter, ruhiger.

»Das Geflecht«, begann Bérénice und fuhr mit einer Hand die Stellen an Nayas Gesicht nach, auf denen immer noch schwach die Abdrücke zu sehen waren, welche das Symbiose-Netz hinterlassen hatte. »Schmerzt dich der Kontakt mit dem Schiff? Ich meine … körperlich?«

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