Elias Reich - Damian

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Damian: краткое содержание, описание и аннотация

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Damian Winter ist ein Serienmörder, der seine böse Seite hinter dem Trugbild von Menschlichkeit verbirgt. Seine Opfer sind keinesfalls Unschuldige, sondern jeder von ihnen ist selbst ein grausamer Verbrecher.
Damians Leben wird aus der gewohnten Bahn geworfen, als er auf sehr skurrile Art und Weise eine Privatdetektivin kennenlernt.
Gleichzeitig treibt ein anderer Serienmörder sein Unwesen in Oberhausen.
Plötzlich wird Damian in die Ermittlungen mit reingezogen.
Fängt seine Fassade der Menschlichkeit an zu bröckeln und das Ungeheuer das sich dahinter verbirgt tritt ins Tageslicht?
Wie wird er sich Verhalten?
Überlässt er den Mörder der Polizei oder wird er sich selbst um ihn kümmern?

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Kapitel 2

Bis um sieben Uhr, als zunächst ihre Augenlider zu zucken begannen. Ich dachte schon sie würde aufwachen, doch nach einigen Sekunden hörten ihre Augenlider wieder auf zu zucken. Ich verlegte mich erneut darauf stumm zuwarten. Einige Minuten später öffnete sie schlagartig die Augen, richtete sich im Bett auf und blickte sich verwirrt um. “W-wo...bin ich? Wa-was ist passiert?“, stammelte sie leise vor sich hin, dann viel ihr Blick auf mich. “Halli hallo. Guten Morgen“, sagte ich in meinem freundlichsten synthetischen Tonfall und hob die Hand. Ihre Augen weiteten sich. “Du beschissener Dreckskerl!“, schrie sie. Dann griff sie nach ihrem Wecker und warf ihn nach mir. Ich duckte mich rasch aus der Flugbahn des Wurfgeschosses. Der Wecker zersprang in tausend kleine Plastiksplitter an der Wand, die auf meinen Rücken prasselten. Ich fand ihr Benehmen nun doch etwas grobschlächtig, nachdem ich heroisch darauf verzichtet hatte sie zu Tode zu foltern. Aber bevor ich mich richtig darüber echauffieren konnte, hatte sie schon aus der obersten Kommodenschublade einen Teleskopschlagstock herausgezogen, war kreischend aus ihrem Bett gefahren und kam den Schlagstock schwingend auf mich zu gestürmt. Überrascht von dieser heftigen Reaktion gelang es mir gerade noch vom Stuhl aufzuspringen und den ersten Schlag abzuwehren, um dann den schlagenden Arm zu packen und unter Kontrolle zu bringen. Wir rangen miteinander, bevor wir beide krachend zu Boden stürzten, dort angekommen nutzte sie meine Überraschung aus, um mir ein Knie zwischen die Beine zu rammen. Ich krümmte mich vor Schmerzen und hustete heftig. Meine kurzzeitige Unpässlichkeit nutzte Frau Riedel, um mir einen kräftigen Schlag mit der freien Hand genau auf mein Kinn zu versetzten. Von dem Schlag drehte sich alles vor meinen Augen und ich sah Sterne. Frau Riedel war in der Zwischenzeit von mir herunter gestiegen. Meine Hand wurde gepackt und es klickte metallisch, dann wurde ich ein Stück über den Boden gezogen und es klickte abermals. Ich schaute nach meiner Hand und musste erstaunt feststellen, dass ich mit einer Handstelle an das Bett gefesselt worden war. Mit der freien Hand schob ich meine durcheinander geratenen Haare wieder nach hinten und blickte zu Frau Riedel hinüber, die hyperventilierend, mit roten Wangen, zerzausten Haaren und aufgerissenen Augen an der Wand stand und mich anstarrte, während sie versuchte ihre Fassung wieder zu erlangen. Sie hielt nach wie vor den Schlagstock in der Hand. Was sagt man jetzt in so einer Situation?, grübelte ich. Kam aber auf keine Antwort. “Wer zum Teufel sind Sie?“, keuchte Frau Riedel, während ich noch darüber nachdachte, was in solch einer Situation eine adäquate Reaktion meinerseits wäre. “Und was machen Sie in meiner Wohnung? Und was mache ich in meiner Wohnung? Und wie bin ich überhaupt hergekommen?“ Ich konnte mich gerade noch davon abhalten das altbekannte Sesamstraßenlied anzustimmen. “Können Sie sich etwa nicht an gestern Abend erinnern?“, fragte ich stattdessen scheinheilig. “Nein“, antwortete sie. “Erzähl schon! Und erfinde jetzt keine Märchen!“ Ich überlegte, was ich jetzt sagen sollte, beziehungsweise, wie viel ich ihr von dem was passiert war erzählen sollte. Ich beobachtete ihren ungeduldigen Blick, der auf mir ruhte und wie sie unruhig von einem Fuß auf den anderen trat. Da faste ich, wie für mich üblich, einen brillanten aber auch gewagten Entschluss. “Ich war gestern Abend in diesem Nachtclub-...“, begann ich langsam. “Im Lollytart ?!“, vervollständigte Frau Riedel in ihrer Ungeduld meinen Bluff und ging mir genau in die Falle. “Ja genau“, sagte ich. “Ich bin in dem Club gewesen und wollte mal kurz raus um frische Luft zuschnappen. Draußen auf dem Parkplatz habe ich dann einen Mann gesehen, der Sie mit einem Ihrer Arme um seinen Hals zu einem Wagen gebracht hat. Und ich dachte, Sie hätten vielleicht ein wenig zu viel getrunken und er wolle Sie nach Hause bringen oder so was ähnliches. Und da kam mir die Idee, ich könnte vielleicht helfen indem ich die Tür aufhalte oder was.“ Ich legte eine kurze Pause ein, um die Wirkung meiner Geschichte zu überprüfen. Frau Riedel hörte mir nickend zu und wirkte, wie gebannt von meinen Worten. “Also bin ich zu Ihnen beiden rüber gegangen“, fuhr ich fort. “Und wollte ihn ansprechen, aber da ist der Typ einfach in seinen Wagen gesprungen, hat Sie auf dem Boden fallen lassen und ist los gerast. Ich habe Sie aufgehoben und auf Ihrem Ausweis nachgesehen, wo sie wohnen und Sie hierher gebracht. Seitdem habe ich darauf gewartet, das Sie aufwachen. Die Polizei habe ich nicht gerufen, weil ich Sie nicht kenne und nicht wusste, ob ich Ihnen damit Schwierigkeiten bereiten würde oder nicht.“ Gar nicht schlecht, für eine spontan erfundene Geschichte, beglückwünschte ich mich selbst im Stillen, während ich Frau Riedels Reaktion auf meine Erzählung begutachtete. Sie wirkte mittlerweile erstaunlich gefasst, nur etwas käsig um die Nase herum, aber ansonsten recht frisch. “Wie sah der Mann aus?“, fragte sie schließlich nach längerem zögern, während sie sich den Schweiß von der Stirn wischte. “Er sah, denke ich, ganz normal aus“, erwiderte ich bewusst lahm. “Es war so dunkel, wissen Sie, und ich wusste da ja noch nicht, dass das wichtig werden würde.“ Frustriert schlug sie gegen die Wand. “Verdammter Mist. Ich habe also immer noch nur ne Hand voll Scheiße.“ Ich zog probehalber an der Handschelle. “Was meinen Sie damit? Ach ja ehe ich es vergesse, es wäre sehr nett von Ihnen, wenn Sie mich losmachen würden.“ “Woher weiß ich denn, dass Sie mir nicht gerade eine erfundene Geschichte erzählt haben und mich in Wahrheit selber betäubt haben?“, zischte sie und blickte mich misstrauisch an. “Wieso sollte ich so etwas tun?“, erwiderte ich ausgesprochen glaubhaft empört. “Das ist doch vollkommen unlogisch. Wirke ich auf Sie etwa, wie so ein Perverser?“ Sie blickte mich lange schweigend an, während sie sich genervt ihre langen Haare aus dem Gesicht strich und auf der Unterlippe knabberte. Ich machte es mir ein wenig bequemer auf dem Boden. “Waren Sie privat oder geschäftlich in dem Club?“, fragte ich in das Schweigen hinein. “Ich habe in Ihrem Portmonee eine Ihrer Visitenkarten gesehen.“ “Ich war aus geschäftlichen Gründen dort. Ich ermittle im Fall der vermissten Alena Müller. Ihr letzter bekannter Aufenthaltsort war das Lollytart. Und da es sonst keine Anhaltspunkte gab, habe ich mir die Nächte dort um die Ohren geschlagen und darauf gehofft per Glückstreffer den Täter bei einer weiteren Tat zu erwischen oder irgendeinen Beweis zu finden der mich weiter bringt.“ Eine weitere verschwundene Frau?!, wunderte ich mich. Kann das ein Zufall sein oder steckt der leider kürzlich verstorbene Herr Westenberg dahinter? “Wann ist sie verschwunden?“, fragte ich gedankenverloren. “Vor acht Tagen.“, antwortete sie knapp. Mist. Ich habe ihn erst seit sieben Tagen beschattet, es könnte also gut sein, dass Herr Westenberg der Täter ist. Aber ist diese Frau Müller dann überhaupt noch am Leben?, überlegte ich. Alle seine Opfer, hatte er nur Stunden bei sich, um seine widerlichen Triebe zu befriedigen. Ein Gedanke huschte durch meinen Geist. Ich runzelte die Stirn. Zumindest war es bei allen Opfern so von denen ich weiß, dachte ich. Wenn mir eine durch mein Radar geschlüpft ist, sind da vielleicht noch mehr. “Haben Sie die Möglichkeit“, begann ich deshalb aus einer spontanen Laune heraus, “auf die Daten der Kfz-Zulassungsbehörde zu zugreifen, um einen Fahrzeughalter zu ermitteln?“ “Ja. Haben sie etwa sein Kennzeichen gesehen?“, fragte Frau Riedel aufgeregt und begann hin und her zu tigern. “Ich glaube, zumindest einen Teil des Kennzeichen gesehen zu haben und eine ungefähre Vorstellung von dem Auto zu haben. Reicht das?“, fragte ich in einem möglichst hoffnungsvollem Tonfall.

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