Elias Reich - Damian
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Damians Leben wird aus der gewohnten Bahn geworfen, als er auf sehr skurrile Art und Weise eine Privatdetektivin kennenlernt.
Gleichzeitig treibt ein anderer Serienmörder sein Unwesen in Oberhausen.
Plötzlich wird Damian in die Ermittlungen mit reingezogen.
Fängt seine Fassade der Menschlichkeit an zu bröckeln und das Ungeheuer das sich dahinter verbirgt tritt ins Tageslicht?
Wie wird er sich Verhalten?
Überlässt er den Mörder der Polizei oder wird er sich selbst um ihn kümmern?
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Sie erwachte aus der tiefen Finsternis nur schleppend, immer wieder vielen ihr die Augen zu und sie versank erneut in der Ohnmacht. Doch dann hatte sie sich unter großem Kraftaufwand an die Oberfläche gekämpft und drehte den Kopf zur Seite, um herausfinden wo sie war. Da sah sie, wie ein Mann in dunkler Kleidung einem anderen Mann, der ihr irgendwie bekannt vorkam, einen Gürtel um den Hals gewickelt hatte und diesen gerade mit aller Gewalt zuzog. Der Andere schlug verzweifelt um sich wurde aber schon sichtlich schwächer. Schließlich lag der ihr bekannte Mann reglos da und der andere schoss ein Foto mit seinem Handy, dann richtete er sich auf und drehte sich in ihre Richtung. In seinem Gesicht vielen ihr sofort die kalten grünen Augen auf, die sie an die Augen von Reptilien erinnerten und eine Grimasse, die sie an die Grinsekatze, aus dem neuen Alice im Wunderland Film denken lies. Sie spürte durch den Nebel der Medikamente hindurch, das Schaudern, das sie überlief, als sie dieses Gesicht sah. Es war der Ausdruck von Wahnsinn, der in diesem Gesicht stand. Der Mann kam in ihre Richtung geschlendert und sie dachte, sie würde heute sterben. Dann versank sie wieder in der Finsternis.Ich blieb vor der Frau stehen. Und was nun?, fragte ich mich noch leicht aufgewühlt von der Magie des Todes. Das war eine ausgezeichnete Frage. Ich dachte darüber nach, während ich mich nochmal versicherte, dass der Tod von Herrn Westenberg auch wirklich nach einem tragischen Fall von autoerotischer Asphyxie aussah. Bin ich mir sicher, dass ich sie nicht doch töten will?, fragte ich mich. Jetzt nach der kleinen Vorspeise wäre ein Hauptgang, plus Nachtisch, bestehend aus ein wenig Folter... mit schnippeln und schneiden, genau das Richtige. Nein, sie stellt keine Bedrohung dar und ist unschuldig, beschloss ich rigoros und klopfte mir innerlich für meine Tugendhaftigkeit auf die Schulter. Ich töte nur, wenn es sein muss... oder zum Vergnügen. Und dann auch nur die anderen Wölfe im Schafspelz. Ich habe schließlich Stil! Ich kniete mich neben, die auf dem Boden ausgestreckte Frau und begann ihre Kleidung nach einem Ausweis oder irgendeinen anderen Hinweis auf ihre Identität abzusuchen. Nach kurzem abtasten fand ich ein Portmonee und darin einen Ausweis der besagte, dass ich eine gewisse >Julia Riedel< vor mir hatte. Frau Riedel war laut diesem Ausweis 26 Jahre alt und wohnte in Oberhausen. Laut einer Visitenkarte in ihrem Portmonee, arbeitete sie als selbstständige Privatdetektivin. Interessant! Das konnte kein Zufall sein, dass ausgerechnet eine Privatdetektivin vom leider verstorbenen Herrn Westenberg betäubt wurde und von ihm in seine Wohnung gebracht wurde, um ganz fürchterlich unzivilisierte Dinge mit ihr anzustellen. Aber danach konnte ich sie ja noch später fragen, wenn sie aufgewacht sein sollte. Ich richtete meine Kleidung und kontrollierte meine Hosentaschen, ob auch ja nichts verloren hatte, was mich später verraten könnte. Danach griff ich nach Frau Riedel, hob sie mühelos vom Boden hoch und legte sie mir über die Schulter. So trug ich sie zur Tür, die ich öffnete, dann lauschte ich ins Treppenhaus, ob auch ja kein ungebetener Zuschauer zu hören war. Dann trat ich ins Treppenhaus hinaus und ging geschmeidig im dunkeln die Stufen hinunter. Unten an der Haustür legte ich Frau Riedel kurz ab, um dann die Haustür einen Spaltbreit zu öffnen und hinaus zu spähen. Es war niemand zu sehen, aber um sicher zu gehen und so unverdächtig wie möglich zu wirken, legte ich mir nur einen Arm von Frau Riedel um den Hals, bevor ich die Haustür öffnete und mit ihr hinaus trat. Ich hoffte, ich würde so den Eindruck erwecken nur eine betrunkene Freundin zu stützen. So gingen wir zu meinem schwarzen Porsche Cayenne, den ich um den Block herum abgestellt hatte. Dort angekommen öffnete ich den Kofferraum, der praktischerweise mit Plastikfolie ausgelegt war und legte Frau Riedel hinein, dann schloss ich den Kofferraumdeckel und setzte mich ins Wageninnere. Ich atmete tief durch und steckte den Schlüssel ins Zündschloss. Bevor ich losfuhr gab ich noch Frau Riedels Adresse in mein Navi ein, dann startete ich den Wagen und machte mich auf den Weg. So fuhr ich etwa 20 Minuten durch die menschenleeren Straßen Oberhausens und genoss die Freiheit der Nacht. Und so kam ich schnell zu Frau Riedels Wohnung, die in ruhiger Lage in Oberhausen Lirich, in einer Seitenstraße, in einem großen Mietshaus lag. Ich hielt in der nahen Umgebung an und wechselte mein Jagdoutfit gegen eine meiner üblichen Freizeitklüfte aus. Ich tauschte also meine Monsterhaut, gegen mein Menschenkostüm aus. In diesem Fall bestehend aus einem grünen kurzärmligen T-Shirt, einer verwaschenen Jeans und grauen Chucks. Ich stieg aus und ging zum Kofferraum. Ich schaute mich um, dann öffnete ich ihn und hob Frau Riedel heraus. Nun legte ich mir erneut einen ihrer Arme um den Hals und ging mit ihr zu dem Haus hinüber. Vor der Haustür angelangt bemerkte ich, dass ich so dämlich gewesen war sie nicht nach einem Haustürschlüssel abzusuchen. Ein Versäumnis, welches ich nun unter großem Geraffel und Gehampel nach holen musste. Beinah wäre sie mir herunter gefallen, aber schließlich hatte ich den Schlüssel in einer ihrer Taschen gefunden und hielt ihn, wieder zufrieden mit mir selbst, in der Hand. Danach musste ich nur noch einen kurzen Blick auf die Türklingeln werfen, um herauszufinden, in welche Wohnung ich sie bringen musste. Natürlich wohnte sie in der zweiten Etage, was dann doch eine gewisse Anstrengung mit sich bringen würde. Ich seufzte gespielt und erinnerte mich daran, dass ich es ja so gewollt hatte. Ich schloss die Tür auf und trat ins Treppenhaus, diesmal schaltete ich das Licht an, da ich dieses mal nicht im Begriff war von einem Tatort zu fliehen, sondern nur eine Frau nach Hause brachte. Leichtfüßig, mit dem Zusatzgewicht auf mir lastend, ging ich die Treppe hinauf. Ich lief ohne inne zu halten an den verschlossenen Haustüren vorbei, bis ich in der zweiten Etage angekommen war und vor der Tür der werten Frau Riedel stand. Nun war es viel leichter die Tür zu öffnen, da ich denn Schlüssel bereits in der Hand hielt. Nach einem wirklich nur sehr kurzem Gehampel ging die Tür auf und ich konnte mit meiner Zusatzlast ins dunkle Innere der unbekannten Wohnung eintreten. Nach kurzem abtasten der Wand fand ich den entsprechenden Lichtschalter und knipste das Licht an. So hatte ich direkt eine viel bessere Sicht auf den Flur, auf dessen rechter Seite an der Wand eine Garderobe war an der einige Jacken und Mäntel hingen. Darunter standen einige Schuhe, überraschenderweise eher bequeme Freizeitschuhe und Lederstiefel und nicht die von mir erwarteten Hacksenbecher und Schickimicki Schühchen, die nicht mal Nässe vertragen konnten. Weiter den Flur hinunter konnte ich einen Blick in das Wohnzimmer werfen mit einer schmucklosen, aber bequem aussehenden Couch und einem Fernseher in einer ordentlichen, aber nicht umwerfenden Größe. Insgesamt machte das was ich von der Wohnung bisher gesehen hatte einen weit weniger kitschigen Eindruck, als ich erwartet hatte. Keine fürchterlichen Plüschtiere, keine Hello Kittys irgendeiner Art und auch keine abartigen Pferdebilder. Diese merkwürdige Affinität von Frauen für Pferde war mir schon immer ein Rätsel... Pferde stinken, kacken überall hin und ziehen die Fliegen magisch an. Das sind doch eigentlich alles Dinge mit denen Frauen nichts zu tun haben wollen und trotzdem sind sie vernarrt in Pferde. Naja, zurück zum wesentlichen. Ich legte Frau Riedel behutsam auf den Boden und machte mich auf die Suche nach ihrem Schlafzimmer. Die erste Tür, die ich öffnete, war die des Badezimmers. Auch hier war wieder, dafür das es sich um die Wohnung einer Frau handelte, erstens wenig Kitsch vorhanden und zweitens erstaunlich wenig Pflegeprodukte vorrätig. Die nächste Tür war die zur Küche, die nur spärlich eingerichtet war und in der überall vereinzelte Kartons standen voll mit Küchengeschirr, Büchern, Kleidung und anderem Zeug. Ist sie erst vor kurzem hier eingezogen?, grübelte ich. Egal, dass kann ich auch noch später feststellen. Jetzt muss ich erst mal ihr Schlafzimmer finden, um sie dort abzuladen. Bei der nächsten Tür handelte es sich dann tatsächlich endlich um das Schlafzimmer, welches auch erstaunlich schlicht gehalten war, mit heller Tapete an den Wänden, einem Kleiderschrank aus Holz und ein paar Regalbrettern an den Wänden. Hier und dort lag sogar das ein oder andere bereits getragene Kleidungsstück auf dem Boden. Aber der Mittelpunkt des Raumes war das große Bett mit schwarzem Bettgestell aus Edelstahl und weißer Bettwäsche auf der bunte große Blumen und orangene, grüne und pinke Eulen mit Nerdbrillen abgebildet waren... Immerhin ist es einfallsreicher, als Hello Kitty Bettwäsche, dachte ich amüsiert. Neben dem Bett stand eine kleine Holzkommode mit drei Schubladen. Auf dieser Kommode lagen ein Plastikfunkwecker, ein angefangenes Paket Taschentücher, eine Armbanduhr und irgendein Liebesroman mit einem muskelbepackten Typen mit dunkler wallender Haarmähne, der eine blonde Frau, die ein pompöses lila Kleid trug, in den Armen hielt. Ich schob mir gedankenverloren einige Haarsträhnen aus dem Gesicht, dann drehte ich mich auf dem Absatz um und ging zu der immer noch reglos am Boden liegenden Frau Riedel. Ich hob sie ohne größere Anstrengung hoch und trug sie zu ihrem Bett, in welches ich sie behutsam legte und vorsichtig zudeckte. Anschließend überprüfte ich erneut ihren Puls, der weiterhin schwächlich, aber regelmäßig war. Danach holte ich mir einen Stuhl aus der Küche und stellte ihn in ihr Schlafzimmer, um weiterhin ein Auge auf sie haben zu können. Ich hatte mich gerade gesetzt, als mir auffiel, dass ihr Sabber aus dem Mundwinkel durch das halbe Gesicht lief, deshalb stand ich auf und lief ins Badezimmer. Dort nahm ich einen Waschlappen zur Hand, den ich nass machte, bevor ich zurück zu Frau Riedel ging. Ich beugte mich zögerlich über sie, um ihr dann vorsichtig den Speichel aus dem Gesicht zu wischen. Das erinnerte mich daran, wie ich damals mit acht Jahren, eine junge noch flugunfähige Krähe gefunden hatte und sie ganz aufgeregt mit nach Hause genommen hatte, um sie gemeinsam mit meinen Eltern aufzupeppeln. Ich wusste noch genau, wie stolz ich gewesen war, als sie schließlich wirklich zum ersten mal geflogen ist und wieder ausgesetzt werden konnte. Ich stutzte. Warum denke ich jetzt an so was?! Und dann ausgerechnet in einem so befremdlichen Augenblick wie diesem...merkwürdig. Und warum wische ich ihr überhaupt den Sabber aus dem Gesicht?!, überlegte ich. Vielleicht sind das ja die Anzeichen des so oft prophezeiten Weltunterganges. Diese Erklärung fand ich tröstlich. Ich beendete die Reinigung ihres Gesichtes und nahm wieder Platz auf dem Stuhl an der Wand. Ich versank in vollkommener Stille, die nur von Frau Riedels leisen leicht schnaubenden Atemzügen unterbrochen wurde. Und so wartete ich und wartete und wartete...
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