Inge Elsing-Fitzinger - Perlen vor die Säue…

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Ein egozentrischer, sexbesessener Macho bringt durch intrigante Spiele zwei gänzlich unterschiedliche Frauen fast zum Wahnsinn. Besessen von Selbstherrlichkeit geht er über Leichen, treibt sein diabolisches Spiel genussvoll ad absurdum. Mit frenetischer Leidenschaft bricht er Schwüre, treibt Menschen ins Verderben, lässt die beiden Rivalinnen mit geheuchelter Liebe und satanischen Ränkespielen in den Abgrund schlittern. … verliert sich in aufsteigender Lust, ein gebrochenes Herz, ein gebrochener Schwur, ein gebrochener Mensch, Mord, das Böse triumphiert…

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„Er gehört zu den Kronjuwelen Englands und befindet sich im Tower

von London“. Mit etwas Allgemeinbildung konnte sie doch aufwarten. „Entschuldige Paps, ich wollte dich nicht unterbrechen.“ Claudia zupft am Hosenbein ihres Vaters, ermutigt ihn ungeduldig weiter zu erzählen.

„Ist schon in Ordnung, Kleines. Der „Stern von Afrika“ ist übrigens auch dort zu finden. Mit seinen mehr als fünfhundertdreißig Karat, der größte Brillant der Welt.“ Wenn es um edle Steine geht, ist Wiesingers Begeisterung kaum zu bremsen. „Ewig und noch länger lagen diese Kostbarkeiten unentdeckt in den Tiefen unserer Erde, genauer gesagt beinahe dreieinhalb Millionen Jahre.“

„Arme Steinzeit- Frauen“, grinst Claudia jetzt amüsiert, „Arme Neandertalerinnen. Ihr musstet euch noch mit glanzlosem Schmuck aus Stein und Knochen begnügen.“

„Kannst du auch einmal ernst sein, Kind“, rügt sie der Vater mit gespielt-strengem Blick.

„Dank persischer Handelsreisender kamen die ersten Göttertränen zu uns nach Europa. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war damals eine erlesene Seltenheiten, die sich nur die Vornehmsten und Reichsten leisten konnten. Erst 1866, mit sensationellen Funden in Südafrika begann ein richtiger Boom. Es entwickelte sich ein wichtiger Wirtschaftzweig, der Unmengen von Dollars weltweit umsetzt.

„Diamonds are the Girls best Friends“, trällert Claudia begeistert vor sich hin. „Aber heute besitzt doch fast jede Frau zumindest ein solches Prachtstück. Sogar ich, und ich finde es einfach wundervoll.“ Sie streckt ihren Ringfinger von sich und strahlt mit dem neuen Glitzerstein um die Wette.

„Aber vergiss nicht, mein Kind, das Schicksal der Diamanten könnte auch höchst unglamourös enden. Heute zieren diese Hochkaräter längst nicht nur Hals und Dekolletee der Schönen und Reichen. Schneidewerkzeuge für moderne Hochpräzisionsskalpelle oder Bauteile für Bohrmaschinen werden aus diesem härtesten aller Steine gefertigt. Das nennt man Fortschritt.“ Etwas Nachdenklich erhebt sich Wiesinger, beginnt im Salon auf und ab zu gehen. Claudia blickt ihm erstaunt nach. Verloren schaut der Vater aus dem Fenster, als suche er nach einer Erklärung für die folgenden Sätze.

„Schade“, seufzt er schließlich, „aber irgendwann werden die Minen versiegen. Die Entstehung des Diamanten war eine Laune der Natur im Teenager-Alter unseres Planeten. Es wird in der nächsten Zeit keinen Nachschub dieses begehrten Rohstoffs mehr geben. Heute sind die Bedingungen für eine Diamantengenese leider nicht mehr vorhanden. Bleibt nur zu hoffen, dass der Zusammenstoß mit einem anderen Himmelskörper die Reserven der Erde auffrischt.“

„Das könnte aber reichlich ungemütlich werden Paps, da verzichte ich lieber auf die ganzen Klunker.“ Claudia springt auf, streift hastig den Ring von ihrem Finger.

„Nicht doch, mein Schatz. So dramatisch ist die Lage nun wirklich nicht. Einige Steinchen werden wir bestimmt noch aus der Erde holen, damit auch du deine Freude daran haben kannst. Ich wollte dich doch nicht beunruhigen. Aber ein bisschen Nachdenken schadet ja nicht, findest du nicht auch?“

Etwas besorgt geworden, lächelt die junge Frau ihren Vater an. „Danke, dass du mir das erzählt hast. Von Heute an sehe ich diese funkelnden Steine mit ganz anderen Augen. Leicht verärgert denkt sie an die Stars der Kinoleinwand. An ihren Hälsen blitzen täglich neue und noch wertvollere Klunker. Die Queen und ihre Kronenjuwelen. Die zahllosen putzsüchtigen reichen Frauenzimmer, die mit ihrer Gier nach Wohlhabenheit womöglich eine Katastrophe auslösen könnten, ohne auch nur einen Schimmer davon zu haben. Ihr klarer Blick verdüstert sich ganz plötzlich

„Warum handeln wir dann überhaupt mit dieser Kostbarkeit?“ Die Frage kommt für den Senior überraschend, verunsichert ihn beinahe.

„Wenn wir es nicht tun, tun es eben andere. So einfach ist das. Vorläufig gibt es ja noch genug Nachschub. Der Diamantenrausch wird nie versiegen. Und sei ehrlich. Ist es nicht wunderbar solch einen kostbaren Stein zu besitzen?“

Claudia kehrt zurück auf ihr Zimmer. Ganz seltsam ist ihr zumute, nach diesem Gespräch mit Papa. Ob sie wirklich in die Schmuckbranche einsteigen würde, wie Papa es von ihr erwartet?

„Kommt Zeit kommt Rat, seufzt sie aus tiefstem Herzen. „Ich werde jedenfalls versuchen das Beste aus meinem Leben zu machen.“ Immer wieder fällt der Blick auf den Ring an ihrem Finger. Faszination pur. Dieses funkelnde Feuer.

Jahre vorher

Das Schweizer Internat am Genfersee. Alexa und Claudia besuchten vor Jahren gemeinsam diese altehrwürdige Institution. Seit Jahrzehnten versucht man hier, Töchtern aus vornehmen, vor allem wohlbetuchten Familien die entzückenden, mitunter sogar klugen Köpfe zurechtgesetzt. Vorrangiges Ziel: Hohe Politik adäquater Lebensplanung. Elitäres Ausbildungsprogramm: Sei stets so hübsch wie nur irgend möglich, gebildet und finde schleunigst einen gut situierten Ehemann. Kurz gesagt, kokett beschwingter Sexappeal zwischen Belesenheit und angestrebter Hausfrauenidylle.

Claudia war damals eher unglücklich. Großgewachsen und gertenschlank, verbrachte sie ihre wohl bemessene Freizeit viel lieber mit sportlichen Aktivitäten. Sie lief kilometerweit in den Auen rund um den Genfersee, ruderte mit Begeisterung oder vergrub sich stundenlang in für junge Damen eher ungewöhnliche Lektüre. Die anderen hievten sich mit lüsternen Jungmädchenbüchern in wilde Liebesabenteuer. Sie schmökerte in Geschichtsbüchern, blätterte in Atlanten, ließ sich in ferne Länder beamen. In Gedanken kämpfte sie mit Überzeugung gegen des Elend und die Unwissenheit minder privilegierter Menschen an, deren Schicksal sie sehr bewegte.

Während der Ferien versuchte sie Papa, ihren bei fast allen Problemen favorisierten Verbündeten, tunlichst zu überreden, sie auf eine andere Schule zu schicken.

„Dieses Einkochen in intellektuell- kulinarischer Art mag ich einfach nicht, Papa. Das Gehabe dieser hochgestochenen Gören geht mir maßlos auf die Nerven.“

Jeder Versuch des liebenswerten Papas die Wünsche der Tochter zu unterstützen, schlug fehl. Mama, Komtesse von Reichenau, hatte ebenfalls in diesem Haus die Schulbank gedrückt, und kurz darauf Gert Wiesinger, Sohn eines europaweit anerkannten Schmuck- und Diamantenhändlers kennen gelernt. Ein absolutes Plus für diese Anstalt. Kommentarlos überzeugend.

Mama hatte immer Recht. Kritik duldete sie keinesfalls. Papa liebte diese Frau tatsächlich sehr. Claudia kehrte also jeden Herbst planmäßig zurück in die Schweiz, um noch mehr dieser oft ausgeklügelten Wissenschaften, bezüglich „Männer um den Finger wickeln“ , über sich ergehen zu lassen.

Dennoch enttäuschte sie Mamas eigentliches Ziel. Sie hatte ihren eigenen Kopf, stellte Studium und Wissbegierde absolut vor eine Ehe mit irgendeinem charismatischen Mann.

„Wer glaubt den Mond erreichen zu können, landet irgendwann auch dort oben“, meinte sie überzeugt. Eine Vision? Das Leben. Die Liebe. Das Geheimnis ihres inneren Glücks. Sie lächelt – ein untrügliches Seelenmorsezeichen. Sie wollte ein selbstständiger, interessierter Mensch werden, der die schönen Künste nicht nur als willkommenes Smalltalk-Thema sieht, um dem Göttergatten in spe zu imponieren.

Ihre Erzrivalin Alexa hingegen entwickelte sich zu einem rassigen Teufelsweib. Ihr Leben, ein einziges Tohuwabohu. Nachtschwarze Augen, wiegender Schritt, betörend aufreizende Bewegungen. Leidenschaftliche Blicke männlicher Bewunderer, die sie in vollen Zügen genießt. Charmante Worte gelten eher ihren provokant zur Schau getragenen Brüsten, als ihren Augen.

Früher schon hatte sie stets für gruppendynamischen Zunder in der Klasse gesorgt, sprühte über vor mitreißenden Ideen. Sie steigerte die Begeisterung der Mädchen und des Lehrpersonals gleichermaßen. Besondere schulische Leistungen wurden zur Nebensache. Erotischer Einsatz hatte stets Priorität. Äußerte sie doch einmal einen sinnvollen Beitrag zu einem ernsten Thema, schienen Gott und die Welt, vor allem aber die Lehrer, regelrecht überrascht.

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