Inge Elsing-Fitzinger - Perlen vor die Säue…

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Ein egozentrischer, sexbesessener Macho bringt durch intrigante Spiele zwei gänzlich unterschiedliche Frauen fast zum Wahnsinn. Besessen von Selbstherrlichkeit geht er über Leichen, treibt sein diabolisches Spiel genussvoll ad absurdum. Mit frenetischer Leidenschaft bricht er Schwüre, treibt Menschen ins Verderben, lässt die beiden Rivalinnen mit geheuchelter Liebe und satanischen Ränkespielen in den Abgrund schlittern. … verliert sich in aufsteigender Lust, ein gebrochenes Herz, ein gebrochener Schwur, ein gebrochener Mensch, Mord, das Böse triumphiert…

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Jetzt hält Claudia den Hörer ans Ohr gepresst, lauscht der sich überschlagenden, bestgelaunten Mutter.

„Kind, ich hoffe es geht dir gut, und du machst dir nicht all zu viele Gedanken. Ich wollte es so, und bin einfach hingerissen von meinem neuen Leben.“ Ihre Stimme klingt plötzlich angespannt. Ein seltsames schmatzendes Geräusch tönt aus der Muschel, ein Hecheln. „Wart doch noch einen Augenblick, Henry, ich telefoniere gerade mit meiner Tochter“ zischt Mutter erregt. Eine kurze Pause. Claudia hört wieder dieses Stöhnen. Es wird lauter, drängender. „Ja, mach weiter so, schneller, schneller, ja, ich komme“. Ein tierischer Schrei. Pause. Eine erschöpft befriedigte Männerstimme. „Gut gemacht, meine geile Teufelin, warst wieder einmal so richtig scharf!“

Claudia weiß nicht recht. Hörer auf die Gabel schmeißen oder der sichtlich völlig durchgeknallten Mama weiter zuhören?

„Liebling horch zu. Alt werden kann ich später auch noch“, haucht diese jetzt etwas atemlos in die Muschel, „Ich will einfach alles nachholen, was ich ein Leben lang versäumt habe. Solltest du auch tun. Glaube mir, die Welt ist viel zu schön, um sie hinter dem Schreibtisch zu verbringen.“

Wieder dieses Keuchen, das Hecheln, schallendes Lachen. „Komm mich doch ganz einfach einmal besuchen. Du wirst sehen, ich habe Recht. Das Wetter, herrlich warm, erfüllender Sex, einfach wunderbar.“

Claudia schaltet die Freisprechanlage ein. Den Hörer legt sie vor sich auf den Tisch. Ein leichter Wind pfeift durch die Bäume im Garten. Ein Schwall Blätter segelt herunter. Bald würden die Tage kürzer, die Nächte länger werden und dunkel. Plötzlich fröstelt sie. Sie fühlt sich unendlich einsam, während Mutter in übermütigem Tonfall weiterplaudert. „Ich feiere gerade meinen Geburtstag. Wir sind in ausgelassener Champagner-Laune. Ohne diesen blöden Torten- und Gedichte- Schmarren, mit einem richtigen Mann im Bett.“

Das hab ich gerade mitbekommen, denkt sie frustriert. Claudia kann nicht fassen, was Mutter da von sich gibt. Ist diese Mittfünfzigerin in einer Krise? Hat ihr ein Burnout – Syndrom das Gehirn tatsächlich verbrannt. Und sie klingt gar nicht verrückt. Sie klingt entspannt, richtig glücklich.

„Mein Auserwählter ist ein Universitätsprofessor, der ganz auf meiner Wellenlänge schwimmt. Er ist leidenschaftlich, unersättlich. Wir verstehen uns prächtig.“

„Mama, nichts für ungut, aber ich werde in zwei Minuten auf einer Konferenz erwartet. Ich rufe dich bald zurück.“ Sie beißt sich auf die Lippen. Kurz darauf lächelt sie. Ein Lächeln voll verhaltener Wut, keineswegs bewältigtem Schmerz, den Mutter ihr antat.

Als Claudia einige Wochen später tatsächlich versucht, sie unter der gespeicherten Nummer zu erreichen, erfährt sie, die Dame sei mit unbekanntem Ziel abgereist.

Das neueste Objekt von Mutters Begierde hieß Eduardo Fernandez. Er hatte sie auf die Kanaren entführt, wo sie gemeinsam auf seiner Hazienda dem „Dulce Vida“ frönten, wie Claudia bei einem späteren Gespräch erfuhr. Es war Mutters letzter Anruf. Die beiden stürzten kurz darauf mit einem Privatjet über dem Atlantik ab.

Wie lange ist das schon her.

Mutters Geruch, ihre gepflegten Hände, ihre eleganten Bewegungen. Sie hört ihr Lachen, ihr Weinen, fühlt ihren Spott und ihre Liebkosung überwältigend stark, vertraut, als wäre sie persönlich im Raum. „Warum überkommt mich gerade heute diese Erinnerungen mit solcher Intensität?“ War es das kurze Gespräch mit Alexa, der einstige Schulkameradin und ewige Konkurrentin? Seit Ewigkeiten nervt sie mit ihren hirnrissigen Tiraden.

Alexa, die Rivalin

Alexa von Breest ist die Tochter eines bekannten Juweliers und Branchenkollegen ihres Papas, Dr. Gert Wiesinger. Empört über die jüngsten enormen Preisanstiege auf der Diamantenbörse in Amsterdam, hat sie ihr eben aufgebracht die Ohren vollgeträllert. Ihr gutgläubiger Mann, Jürgen Sandmann, hätte sich das Fell über die Ohren ziehen lassen. „Wenn man nicht alles selbst erledigt, fressen einem diese Raben noch die letzen Krümel weg.“

Von wegen Krümel, denkt Claudia erheitert. Die Millionenschwere Alexa nagt nun wirklich nicht am Hungertuch, wenn auch die Verhaltensweise ihres Mannes nicht immer ihren Vorstellungen entspricht.

Manchmal hätte ich auch gerne solch jähzornige Ausbrüche wie sie, überlegt sie fast neidisch. Tatsächlich steuert Alexa stets blindwütig auf ihre Ziele los, schlägt alles krumm und klein, wenn sich ihren Plänen etwas entgegenstellt. Aber dazu bin ich wohl zu harmoniebedürftig , ist sie überzeugt. Claudia ist ein Kamerad zum Pferdestehlen. Sie liebt Spontanentscheidungen, nicht vorgeplante Reisen, Einladungen. Auf privaten Partys kann sie tanzen, als gäbe es kein Morgen. Die Bedenken des Vaters ihre Zukunft betreffend, einen festen Freund, womöglich eine Ehe, Kinder, zerstreut sie stets mit einem hinreißenden Lächeln.

„Solange es klappt, klappt es eben Papa. Und sollte ich einmal ans heiraten denken, würde ich vorher bestimmt mit keinem Menschen darüber reden. Du kennst mich doch Papa. Bitte dränge mich nicht. Du bekommst schon noch ein Enkelkind. Indianerehrenwort.“

Tief in ihrem Herzen hat sie sich natürlich eine Grenze gesetzt. Fünf Jahre könnte sie sich vorstellen, dann wäre ihrer Meinung nach das Limit des Singledaseins erreicht. Dann würde die biologische Uhr zu ticken beginnen. Bis dahin will ich meine Lebensplanung abgeschlossen haben. Darauf muss mit Bedacht hingearbeitet werden. Drängen will sie sich dennoch nicht lassen.

Wohlbehütet aufgewachsen, war sie eine ausgezeichnete Schülerin, die ihre Pflichten gewissenhaft erfüllte. Entwaffnend strahlt sie jetzt alle Bedenken von Vaters Stirn.

Sein Mädchen ist erwachsen geworden, das hätte er beinahe übersehen. Wie schön sie ist, wie vernünftig, wie … Ein zufriedener Blick streift seine Tochter. Braun. Helles Braun. Frisch gefällte Eichen, und Grün. Ein mildes, weiches Grün, denkt er liebevoll. Das sind die Farben die sie heute trägt, die ihr melancholisches Lächeln umspielen. Adagio, nicht mehr Allegro oder gar Allegretto, wie einst, vor einer kleinen Ewigkeit. Stille Reife, Erhabenheit strahlt sie jetzt aus. Ein wenig Abgeklärtheit. Sein Kind hat das Leben mit viel Schönem, doch auch vielen Schattenseiten kennen gelernt, konnte sich sammeln, stählen. Sie hat gelernt zu leben , denkt er mit Vaterstolz.

Verlegen, wie ein Brautwerber, schreitet er zum Sekretär. Zögerlich greift er nach einer kleinen Samtschatulle. Claudia betrachtet fasziniert den Brillantring, den Vater ihr ansteckt.

„Der Verlobungsring deiner Mutter. Sie hat ihn da gelassen, wollte wohl, dass du ihn einmal trägst.“ Vaters Stimme nimmt einen seltsam brüchigen Klang an, den er krampfhaft überspielt.

„Ist dir eigentlich klar, dass dieses Steinchen mindestens hundertachtzig Millionen Jahre alt ist“, meint er mit bemühter Leichtigkeit und blickt seine Tochter vielsagend an. Was jetzt kommt, ist Claudia klar. Papa muss wieder einmal eine seiner Geschichten loswerden, wie immer, wenn sein Herz vor Traurigkeit überquillt.

„Darüber hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht nachgedacht“, flüstert sie lächelnd. „Erzähl mir mehr darüber Papa, dir zuzuhören ist wesentlich amüsanter, als in Fachbüchern zu schmökern.“

„Also meinetwegen. Wenn es dich wirklich interessiert“, lächelt der reife Mann. Genüsslich pafft er an einer dicken Zigarre. Ein herzhafter Schluck Whisky. Claudia kuschelt sich auf einen Polster zu seinen Füßen. Die wundervollsten Geschichten hat sie solcherart stets gehört.

„Wie oft in der Geschichte war es ein Zufall, der zu einer großen Entdeckung führte.“ Papa tut schrecklich geheimnisvoll. „So war das auch vor etwa viertausend Jahren. Bewohner der südostindischen Golconda- Region entdeckten den ersten Diamanten. Den Koh-i-Nor, was soviel bedeutet wie „Berg des Lichts“. Sein Wert ist unschätzbar, wie du weißt. Ein Prunkstück von außergewöhnlicher Reinheit und einer Größe von mehr als einhundertacht Karat.“

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